{"id":17,"date":"2016-05-17T20:14:32","date_gmt":"2016-05-17T20:14:32","guid":{"rendered":"http:\/\/migration.mi-admin.ch\/demilitia-immaculataeerlaeuterungen-des-hl-maximilian\/"},"modified":"2017-03-23T20:54:21","modified_gmt":"2017-03-23T19:54:21","slug":"erlaeuterungen-des-hl-maximilian","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/erlaeuterungen-des-hl-maximilian\/","title":{"rendered":"Erl\u00e4uterungen des hl. Maximilian"},"content":{"rendered":"<h3><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/media\/kolbe3.jpg_(Copy).JPG\" alt=\"\" width=\"213\" height=\"290\" align=\"left\" border=\"1\" hspace=\"10\" vspace=\"3\" \/>Warum sollen wir uns insbesondere an die Immaculata wenden?<\/h3>\n<p>\u201eWas die Bekehrung der S\u00fcnder betrifft, so k\u00f6nnen wir diese nur durch Maria und nicht anders erreichen. In seiner grenzenlosen G\u00fcte hat Gott die allerheiligste Mutter eingesetzt als Schatzmeisterin aller Gnaden, und nur durch Sie flie\u00dfen sie aus in die Welt. Sicherlich muss man die Gnaden von Gott selber erbitten, aber immer durch die Vermittlung der Immaculata\u201d (Konferenz vom 30.5.1933).<\/p>\n<h3>Worin besteht die \u201eGanzhingabe\u201d an Sie?<\/h3>\n<p>\u201eWir m\u00f6chten so sehr der Immaculata geh\u00f6ren, dass nichts mehr \u00fcbrig bleibt, was uns geh\u00f6re, damit wir wie vernichtet seien in Ihr, gleichsam umgewandelt in Sie, sodass nur Sie in uns bleibt&#8230; Dass wir so Ihr geh\u00f6ren wie Sie Gott geh\u00f6rt\u201d (Brief 12.4.1933).<\/p>\n<h3>Gen\u00fcgt der Akt der Ganzhingabe?<\/h3>\n<p>\u201eDie Liebe zur Immaculata besteht nicht nur im Weiheakt, selbst wenn dieser mit gro\u00dfem Eifer verrichtet wird, sondern auch darin, dass wir viele Entbehrungen auf uns nehmen und uns ohne Unterlass f\u00fcr Sie abm\u00fchen\u201d (Brief 10.02.1937).<\/p>\n<h3>Ist diese Weihe wirklich unabdingbar?<\/h3>\n<p>\u201eIn der MI muss man sehr wohl zwei Dinge unterscheiden: ihr Wesen und die zus\u00e4tzlichen Dinge. Zum Wesen geh\u00f6rt nicht diese oder jene Form der Organisation, sondern die Weihe seiner selbst an die Immaculata, die bedingungslose und unbegrenzte Konsekration: die Liebe zur Immaculata, die nach aussen hin ausstrahlt bis zu dem Grad, dass die Seelen, die uns umgeben, von diesem Feuer entflammt werden\u201d (Brief 13.12.1938).<\/p>\n<h3>Welchen Einfluss hat diese Weihe auf unser Tun und Wirken?<\/h3>\n<p>\u201eDiese Weihe verlangt keineswegs, die Welt, die Familie zu verlassen und ins Kloster einzutreten. Nein, man kann weiterhin in dem bisherigen Stande sich allen bisherigen ehrbaren Besch\u00e4ftigungen hingeben, nur opfern wir nun nicht mehr selbst diese, unsere t\u00e4glichen Besch\u00e4ftigungen auf, sondern die Unbefleckte, deren Eigentum wir geworden sind, opfert dieselben auf. Und Sie opfert sie auf, nicht als unsere schwachen, mit allerlei Unvollkommenheiten behafteten Werke, sondern als Ihre eigenen. Denn wir geh\u00f6ren Ihr an mit allem, was unser ist. Darum geh\u00f6ren auch alle unsere Besch\u00e4ftigungen Ihr an. Die Unbefleckte aber kann Gott nichts Beflecktes aufopfern. In Ihren unbefleckten H\u00e4nden werden unsere unvollkommenen Werke auch unbefleckt, rein und darum unvergleichlich wertvoller\u201d (Erster Rundbrief in deutscher Sprache 10.05.1938).<\/p>\n<h3>Geh\u00f6ren unsere Werke nur dann der Unbefleckten, wenn wir beim Verrichten derselben an Sie denken?<\/h3>\n<p>\u201eDas Wesen der Hingabe an die Unbefleckte besteht nicht im st\u00e4ndigen Denken an Sie, sondern im Willen. So h\u00f6rt also die Seele, die ganz mit der guten Verrichtung ihrer Pflichten besch\u00e4ftigt ist, nicht auf, Eigentum der Unbefleckten zu sein, und ihre Gedanken, Worte und Werke h\u00f6ren nicht auf, der Unbefleckten anzugeh\u00f6ren, auch wenn sie selbst daran nicht denkt\u201d (Erster Rundbrief in deutscher Sprache 10.06.1938).<\/p>\n<h3>Warum soll man die Wundert\u00e4tige Medaille tragen und sie verbreiten?<\/h3>\n<p>\u201eIn diesem Werk, das uns die MI vorstellt, muss man alle nur erlaubten Mittel n\u00fctzen. Insbesondere aber muss man jene Mittel ausw\u00e4hlen, die die Unbefleckte selbst uns gibt, und dazu geh\u00f6rt auch die Wundert\u00e4tige Medaille\u201d (Ritter der Unbefleckten 1937). \u201eVerteilen wir die Wundert\u00e4tige Medaille \u00fcberall, wo es nur m\u00f6glich ist, an die Guten wie an die B\u00f6sen, an die Katholiken und an die Ungl\u00e4ubigen; denn wenn jemand nur im geringsten Ihr irgendwelche Ehre gibt, dann wird Sie ihn nicht mehr aufgeben, sondern ihn zum Glauben und zur Bu\u00dfe f\u00fchren: Deshalb m\u00fcssen wir Ihre Medaille verbreiten und zugleich von Ihr mit Eifer unsere eigene Bekehrung und die der anderen erflehen\u201d (Ritter 12, 1927).<\/p>\n<h3>Gibt es auch andere Mittel des Apostolates?<\/h3>\n<p>\u201eWir sollen nicht nur den Glauben verteidigen und am Heil der Seelen mitwirken, sondern wir m\u00fcssen auch mutig und selbstvergessen zum Angriff \u00fcbergehen und der Immaculata die Seelen erobern, eine nach der anderen, von einem Vorposten zum anderen vordringen: durch Verlage, Tageszeitungen, periodische Zeitschriften, B\u00fccher, Presseagenturen, Radioantennen, Institute der Kunst und der Literatur, Theater, Kino, Parlamente und Senate, mit einem Wort: \u00fcberall, soweit die Erde reicht, und mit allen nur erdenklichen ehrbaren Mitteln, die uns zur Verf\u00fcgung stehen, m\u00fcssen wir der Immaculata die Seelen schenken\u201d (Brief 21.12. 1928).<\/p>\n<h3>Welchen besonderen Charakter hat die MI?<\/h3>\n<p>\u201eDie Militia der Unbefleckten existiert nicht nur als Defensive, sondern insbesondere als Offensive. F\u00fcr uns ist es zu wenig, die Religion nur zu verteidigen. Mit voller Kraft und vertrauend auf unsere K\u00f6nigin, dringen wir vor bis ins Lager des Feindes, um dort Jagd zu machen auf die Seelen und sie der Immaculata zu gewinnen &#8230; Jedes Herz, das irgendwo auf der Welt schl\u00e4gt und schlagen wird bis ans Ende der Welt, muss zur Beute der Immaculata werden: Das ist unser Ziel! Und dies wollen wir so schnell wie m\u00f6glich erreichen\u201d (Brief 23 IV 1929). \u201eSchon der Gedanke, dass so viele Seelen noch nicht einmal den Namen Maria kennen, l\u00e4sst dem Ritter keine Ruhe. Er m\u00f6chte die ganz Welt f\u00fcr Sie gewinnen. Sie hinbringen, zu jedem Herzen, das unter der Sonne schl\u00e4gt und je schlagen wird, damit Sie mit reichlicher Gnade diese Herzen erleuchte und mit der Liebe Ihres m\u00fctterlichen Herzens erw\u00e4rme und in ihnen das Feuer der Liebe zu Gott, zum g\u00f6ttlichen Herzen Jesu, zu hellen Flammen bringe\u201d (Erster Rundbrief in deutscher Sprache 10.06.1938)<\/p>\n<h3>Also ist die MI eine wirkliche Militia, eine Armee ger\u00fcstet zum Kampf?<\/h3>\n<p>\u201eHaben wir noch das Recht, angesichts solch m\u00e4chtiger Taten von Seiten der Feinde der Kirche Gottes, tatenlos herumzustehen? Gen\u00fcgt es zu lamentieren und Tr\u00e4nen zu vergie\u00dfen? Nein! Denken wir daran: Beim letzten Gericht werden wir nicht nur gepr\u00fcft werden ob unserer vollbrachten Taten, sondern wird der Herrgott auch alle jene guten Werke z\u00e4hlen, die wir h\u00e4tten vollbringen k\u00f6nnen, dies aber vernachl\u00e4ssigt haben\u201d (Ritter 1923). \u201eLeiden, arbeiten und sterben als Ritter, nicht eines \u00abgew\u00f6hnlichen\u00bb Todes, sondern z.B. mit einer Kugel im R\u00fccken, um dadurch unsere Liebe zur Immaculata zu besiegeln, als ein wahrer Ritter das Blut f\u00fcr Sie zu vergie\u00dfen bis zum letzten Blutstropfen, um so die Eroberung der ganzen Welt f\u00fcr Sie zu beschleunigen\u201d (Ritter 1939).<\/p>\n<h3>Welches sind die gr\u00f6\u00dften Feinde in diesem Kampf?<\/h3>\n<p>\u201eAuf der ganzen Welt wird gek\u00e4mpft gegen die Kirche und das Heil der Seelen. Der Feind zeigt sich in vielfachen Gew\u00e4ndern und unter verschiedenen Namen. Es ist kein Geheimnis, dass der Sozialismus das Elend der Arbeiter ausn\u00fctzt, um in sie das Gift des Unglaubens einzuspritzen. Wir sehen, wie die Bolschewiken die Religion zertreten. Wir h\u00f6ren die Lehren der Materialisten, die das Weltall darauf verengen, was man nur durch die Sinne unmittelbar erkennt, und so \u00fcberreden sie einander dass es weder Gott noch unsterbliche Seelen gibt. Die Theosophie verbreitet die religi\u00f6se Gleichg\u00fcltigkeit, und die Zeugen Jehovas und andere Protestanten werben mit dicken Dollarnoten immer mehr Anh\u00e4nger. Alle diese Lager vereinigen sich zu einer Frontlinie gegen die Kirche\u201d (Ritter 1923). Aber erst hinter diesen Frontlinien befindet sich die Hauptarmee des Feindes: der erstrangige, allerst\u00e4rkste und allerschlimmste Feind der Kirche ist die Freimaurerei\u201d (Handschrift: die heutigen Feinde der Kirche).<\/p>\n<h3>Wie versteht die MI den \u00d6kumenismus?<\/h3>\n<p>\u201eAlle H\u00e4resien hast Du allein vernichtet \u2014 auf der ganzen Welt! Wie ist das zu verstehen? Sie hat die H\u00e4resien vernichtet, nicht die H\u00e4retiker, denn diese liebt Sie und w\u00fcnscht Ihre Bekehrung. Eben aus Liebe zu ihnen befreit Sie sie von der H\u00e4resie, vernichtet in ihnen die Irrt\u00fcmer und falschen Anschauungen. Sie vernichtet die H\u00e4resien, also Sie vermindert sie nicht nur oder schw\u00e4cht dieselben, sondern Sie rafft sie hinweg, dass keine Spur von ihnen zur\u00fcckbleibt. Alle? Jawohl \u2014 alle ohne Ausnahme! Wo? Auf der ganzen Welt! Nicht nur in diesem oder jenem Land, sondern in allen L\u00e4ndern auf der ganzen Welt! Allein hast Du sie vernichtet. Es braucht nichts mehr Du allein vermagst es zu tun!\u201d (Ritter 1933).<\/p>\n<h3>Warum die Sto\u00dfgebete?<\/h3>\n<p>\u201eWir geh\u00f6ren zu jenen Seelen, die dazu bestimmt sind, die H\u00e4nde zum Gebet erhoben zu halten; von diesen Seelen h\u00e4ngt zum gro\u00dfen Teil die Zukunft ab. Au\u00dfer dem t\u00e4glichen gemeinsamen Gebet f\u00fcgen wir noch viele Sto\u00dfgebete hinzu. Das geringste Gebet und die geringste Tat haben ihre Wirkung. Gott will, dass wir die Welt durch das Gebet regieren\u201d (Konferenz 10.03.1940).<\/p>\n<h3>Gibt es auch Versammlungen und Treffen in der MI?<\/h3>\n<p>\u201eAn jedem Ort kann eine Gruppe der MI 2 entstehen, deren Bedeutung nicht so sehr von der Zahl abh\u00e4ngt, als vielmehr vom Eifer. Die Gruppen, unterschiedlich je nach sozialen Unterschieden, Bedingungen und Umst\u00e4nden des Lebens und Wirkens, suchen gemeinsam nach Mitteln, um das gro\u00dfe Ziel zu erreichen, \u00fcberpr\u00fcfen die Ergebnisse und verbessern die Aktionsmethoden, in dem Ma\u00df als man Erfahrung sammelt\u201d (Brief 2.12.1931).<\/p>\n<h3>Ist eine solche Organisation f\u00fcr das Apostolat notwendig?<\/h3>\n<p>\u201eSicher ist die \u00e4u\u00dfere Aktion etwas sehr Gutes, aber dennoch zweitrangig und weniger noch als zweitrangig gegen\u00fcber dem inneren Leben, der Sammlung, dem Gebet und der pers\u00f6nlichen Liebe zu Gott. Nur in dem Ma\u00df als in uns selber diese Liebe Gottes mehr und mehr brennt, k\u00f6nnen wir auch die anderen zu dieser Liebe entflammen\u201d (Brief 10.12.1940).<\/p>\n<h3>Verlangt die Muttergottes nicht auch Bu\u00dfe von uns?<\/h3>\n<p>\u201eWas das \u00dcbernat\u00fcrliche betrifft, so sind die Mittel das Gebet und das Leiden. Wenn wir viel gearbeitet haben ohne uns selber zu opfern, dann hat alles M\u00fchen keinen Wert\u201d (Konferenz 5 III 1938). \u201eWir m\u00fcssen aus den H\u00e4nden der Immaculata alles annehmen, was Sie sich w\u00fcrdigt uns zu schicken, wann und wie Sie es will, angenehmes oder unangenehmes. Die Kreuze sind notwendig, denn auch die Immaculata ist hier auf Erden durch Kreuze gegangen, und Jesus selbst hat keinen anderen Weg gew\u00e4hlt\u201d (Brief 28.12.1934).<\/p>\n<h3>Wie kann man dieses Ideal zusammenfassen?<\/h3>\n<p>\u201eIst es nicht sch\u00f6n, dieses Lebensideal? Der Kampf um die ganze Welt zu erobern, die Herzen aller Menschen und jedes einzelnen im Besonderen, angefangen mit sich selbst&#8230; Unsere Macht besteht darin, unsere eigene Dummheit, Schw\u00e4che und Armseligkeit anzuerkennen, und uns ohne Ma\u00df der G\u00fcte und der Macht der Immaculata anzuvertrauen\u201d (Brief 11 XII 1930). \u201eUnter dem Heerbanner der Immaculata geht es in die gro\u00dfe Schlacht, und wir werden unsere Fahnen auf den Bastionen des F\u00fcrsten dieser Welt aufrichten. Dann wird die Immaculata die K\u00f6nigin der ganzen Welt und jedes Einzelnen im Besonderen sein&#8230;\u201d (Brief 30.06.1931).<\/p>\n<div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum sollen wir uns insbesondere an die Immaculata wenden? \u201eWas die Bekehrung der S\u00fcnder betrifft, so k\u00f6nnen wir diese nur durch Maria und nicht anders erreichen. 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