{"id":123,"date":"2015-11-13T10:46:00","date_gmt":"2015-11-13T10:46:00","guid":{"rendered":"http:\/\/migration.mi-admin.ch\/2015\/11\/13\/postsvorbereitung-auf-100-jahre-fatima-1917-ndash-2017-teil-1-von-pater-karl-stehlin-83\/"},"modified":"2017-02-11T22:11:05","modified_gmt":"2017-02-11T21:11:05","slug":"postsvorbereitung-auf-100-jahre-fatima-1917-ndash-2017-teil-1-von-pater-karl-stehlin-83","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/postsvorbereitung-auf-100-jahre-fatima-1917-ndash-2017-teil-1-von-pater-karl-stehlin-83\/","title":{"rendered":"Vorbereitung auf 100 Jahre Fatima: 1917 \u2013 2017; Teil 1, von Pater Karl Stehlin"},"content":{"rendered":"<p>\n<img alt=\"\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/media\/Fatima_children_with_rosaries.jpg\" style=\"width: 250px; height: 160px; border-width: 1px; border-style: solid; margin: 5px; float: right;\" \/>Wir Ritter der Immaculata m&ouml;chten die gro&szlig;en Jubil&auml;en vom 100. Jahrestag der Erscheinungen Unserer Lieben Frau in Fatima und vom 100. Jahrestag der Gr&uuml;ndung der Militia Immaculatae vorbereiten. Wir m&ouml;chten so viele Seelen wie m&ouml;glich zu F&uuml;&szlig;en der Immaculata legen, die in ihrer kleinen Armee f&uuml;r den Triumph ihres Unbefleckten Herzens, f&uuml;r den Sieg der apokalyptischen Frau &uuml;ber den Drachen und seinen Anhang k&auml;mpfen.<\/p>\n<p><strong>Als Ritter der Immaculata<\/strong> haben wir uns verpflichtet, nach den Regeln der Militia Immaculatae zu leben, und daf&uuml;r m&uuml;ssen wir wissen, was sie uns durch ihr Instrument, den hl. Maximilian Kolbe, gesagt hat. Darum sollte jeder Ritter das Buch &bdquo;Die Immaculata unser Ideal&ldquo; lesen und betrachten, denn dieses erkl&auml;rt den Geist, das Ziel und die Mittel der MI detailliert.<\/p>\n<p><strong>Als Apostel von Fatima<\/strong> m&uuml;ssen wir auf die W&uuml;nsche antworten, die SIE an die drei Kinder in Fatima gerichtet hat, und m&uuml;ssen diese auch so viel wie m&ouml;glich unter den Leuten bekannt machen, um deren Rettung zu erwirken und sie unserem Herrn zuzuf&uuml;hren. Daf&uuml;r m&uuml;ssen wir die genaue Geschichte der Erscheinungen kennen, die Worte und Taten Unserer Lieben Frau, wie auch das Leben und die Botschaften der drei  Kinder, welche sie auserw&auml;hlt hat, um ihre grosse Botschaft f&uuml;r die letzten Zeiten zu &uuml;bermitteln.<\/p>\n<h3><strong>Zuerst m&uuml;ssen wir definieren: Was sind die Erscheinungen von Fatima? <\/strong><\/h3>\n<p>Fatima beginnt mit einem Vorspiel im Jahr 1915 (siehe unten). 1916 haben Lucia, Francesco und Jacinta drei Erscheinungen von einem Engel, im Fr&uuml;hling, im Sommer und im Herbst. 1917 erscheint Unsere Liebe Frau ihnen auf einem Feld namens Cova da Iria sechs Mal, vom 13. Mai bis 13. Oktober, mit Ausnahme vom 13. August. An diesem waren die Kinder im Gef&auml;ngnis und konnten nicht am Erscheinungsort sein. Am 19. August erscheint ihnen Unsere Liebe Frau jedoch an einem Platz namens Valinhos. Am 13. Juli verspricht Unsere Liebe Frau noch zweimal zu erscheinen, um die Andacht zu ihrem unbefleckten Herzen einzuf&uuml;hren und die Weihe Russlands zu fordern. Am 10. Dezember 1925 erscheint sie Sr. Lucia in Pontevedra und am 13. Mai 1929 in Tuy. Jacinta und Sr. Lucia hatten noch weitere Erscheinungen Unserer Lieben Frau, die ihre pers&ouml;nlichen Belange betrafen. Sr. Lucia hatte mehrere Offenbarungen von unserem Herrn und Unserer Lieben Frau (keine Visionen sondern innere Stimmen), die ihre Fragen betreffend der Umsetzung der Andacht zum unbefleckten Herz betrafen.<\/p>\n<p>Wenn jemand die ganze Botschaft von Fatima verstehen m&ouml;chte, muss er alle Details der drei Erscheinungen des Engels und der acht Erscheinungen Unserer Lieben Frau selber kennen. Es ist auch &auml;usserst wichtig, die wesentlichen Aussagen der drei Kinder von Fatima, ihr Leben und Verhalten zu ber&uuml;cksichtigen als authentische Antwort auf die Forderungen Unserer Lieben Frau. So werden sie uns zu Vorbildern in der Umsetzung der Botschaft von Fatima und helfen uns wahre Apostel von Fatima zu werden.<\/p>\n<h3><strong>Das Jahr 1915<\/strong><\/h3>\n<p>Die Geschichte von Fatima hat einen interessanten Vorspann im Jahr 1915. Am Tag der ersten hl. Beichte kniete Lucia vor der Statue Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz in der Dorfkirche &bdquo;um sie mit der ganzen Inbrunst der Seele zu bitten, mein armes Herz f&uuml;r Gott allein zu bewahren. Als ich dieses dem&uuml;tige Gebet immer wiederholte, meine Augen auf die Statue gerichtet, schien es mir, dass sie mich anl&auml;chelte und mit einem liebenden Blick und einer freundlichen Geste zu verstehen gab, mein Gebet erh&ouml;ren zu wollen. Mein Herz &uuml;berstr&ouml;mte vor Freude und ich konnte kaum ein Wort sagen.&ldquo; Nach der heiligen Erstkommunion (Lucia war damals 8 Jahre alt), h&uuml;tete sie die Schafe der Familie. Eines Tages h&uuml;tete sie die Schafe zusammen mit drei anderen M&auml;dchen in den umliegenden Feldern. &bdquo;Um die Mittagszeit nahmen wir unser Essen ein. Danach lud ich meine Kameradinnen ein, mit mir zusammen den Rosenkranz zu beten, wozu sie sich eifrig bereit erkl&auml;rten. Als wir kaum begonnen hatten, sahen wir vor unseren Augen eine Gestalt &uuml;ber den B&auml;umen schweben; es schaute aus wie eine Statue aus Schnee, die durch die Sonnenstrahlen beinahe durchsichtig erschien. &sbquo;Was ist das?&lsquo; fragten meine Kameradinnen v&ouml;llig ver&auml;ngstigt. &sbquo;Ich wei&szlig; es nicht.&lsquo; Wir fuhren mit beten fort, die Augen auf die Gestalt vor uns fixiert, und als wir das Gebet beendet hatten, verschwand sie.&ldquo; Die Erscheinung fand zwei Mal statt. Sp&auml;ter erkl&auml;rte Lucia &bdquo;diese Erscheinung machte einen gro&szlig;en Eindruck auf mich, den ich nicht erkl&auml;ren kann. Nach und nach entschwand sie aus dem Ged&auml;chtnis und w&auml;ren die zuk&uuml;nftigen nicht gewesen, so denke ich, h&auml;tte ich sie ganz vergessen.&ldquo;<\/p>\n<p>Was ist der Sinn dieser stillen himmlischen Eingriffe?<\/p>\n<p>Erstens: Wenn Gott etwas Gro&szlig;es mit den Menschen erreichen will, bereitet er f&uuml;r gew&ouml;hnlich die Auserw&auml;hlten vor, sodass sie passende und geeignete Instrumente werden. Lucia war ein kleines Kind mit gesundem Menschenverstand und eine sehr einfache Seele. Aber sie war berufen zu einem au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Leben, welches heroische Demut und eine tiefe Liebe verlangt, die bereit ist unermessliches zu leiden.<\/p>\n<p>Diese au&szlig;ergew&ouml;hnliche Aufgabe verlangte au&szlig;ergew&ouml;hnliche Gnaden. Das L&auml;cheln Unserer Lieben Frau war der erste tiefe und &uuml;berw&auml;ltigende Kontakt mit der &uuml;bernat&uuml;rlichen Welt und solche &bdquo;Ber&uuml;hrungen&ldquo; heiligen die Seele sehr. Die Gegenwart des Engels vermittelt eine Einsicht in die Gr&ouml;sse der &uuml;bernat&uuml;rlichen Welt, welche einen tiefen Eindruck in der Seele hinterl&auml;sst, so gro&szlig;, dass menschliche Worte es nicht erkl&auml;ren k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Zweitens: Nach diesen Erscheinungen erwarteten Lucia die ersten kleinen Leiden durch ihrer Familie. Fr&uuml;her war sie die gehegte Kleine. Jetzt musste sie erfahren was es kostet &bdquo;Visionen zu haben&ldquo; und die Vertraute des Himmels zu sein. Weit davon entfernt, es sich zu Nutzen zu machen, sich selbst zu erheben und zu beweihr&auml;uchern, verlor sie alles, was ihre Kindheit gl&uuml;cklich machte. Bez&uuml;glich der Kritik von Seiten ihrer Mutter und ihrer Schwestern schrieb Lucia: &bdquo;Ich f&uuml;hlte diese verachtenden Worte und Gesten sehr heftig, da ich bis dahin nur Z&auml;rtlichkeiten gewohnt war.&ldquo;<\/p>\n<h3><strong>Lehre f&uuml;r uns: <\/strong><\/h3>\n<p>Schon diese stille Vorgeschichte erteilt uns drei wichtige Lehren.<\/p>\n<p>Erste Lehre: Gott bereitet gro&szlig;e Ereignisse vor. Er sendet seine Gesandten, Engel und Heilige, um die Menschen f&uuml;r die zuk&uuml;nftigen Gnaden zu &ouml;ffnen. F&uuml;r Lucia war es das L&auml;cheln der K&ouml;nigin des Heiligen Rosenkranzes (Die hl. Theresia vom Kinde Jesu wurde auch geheilt durch das L&auml;cheln Unserer Lieben Frau vom Siege!) und die drei stillen Erscheinungen eines Engels. F&uuml;r uns ist es die Gnade Ritter der Immaculata zu werden und die Gesandten, das sind zuerst die gro&szlig;en marianischen Heiligen, die uns unserer himmlischen Mutter nahe bringen. Der hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort machte uns verst&auml;ndlich, wie sehr wir sie brauchen um uns zu heiligen; der hl. Maximilian brachte uns unter ihr Banner, sodass wir Gottes Willen erf&uuml;llen k&ouml;nnen und dem Ruf des Christk&ouml;nigs antworten. Wir sollten auch Vertraute des hl. Erzengel Michael und unseres Schutzengels sein, welche uns in &auml;hnlicher (stiller) Weise einen himmlischen Eindruck geben.<\/p>\n<p>Zweite Lehre: Der Himmel &ndash; die Engel und Heiligen, Gott selber &ndash; &uuml;bersteigt unendlich unsere Fassungskraft, sodass Gott selber uns f&uuml;r dieses unendliche Licht vorbereiten muss. Der Modernismus, die charismatischen Bewegungen der heutigen Zeit sowie viele andere protestantische Richtungen haben zudem die traurige Wirkung das wahre Verst&auml;ndnis von Gott als Majest&auml;t zu zerst&ouml;ren. Wenn die Kinder sogar vor einer Engelserscheinung zittern, wie muss es dann erst vor Gott sein, dem Sch&ouml;pfer einer beinahe unendlichen Zahl von Engeln?<\/p>\n<p>Wir sind uns gewohnt, zu Jesus zu sprechen fast wie zu einem Kollegen, wir n&auml;hern uns Unserer Lieben Frau wie einer lieben und sch&ouml;nen Mutter. Wir beklagen uns bei ihnen, als ob sie einfach nur ein bisschen mehr w&auml;ren als wir.<\/p>\n<p>Wenn der hl. Johannes vor der Majest&auml;t eines Engels auf die Knie fiel, wenn die Erscheinung von Heiligen Menschen zu Boden fallen l&auml;sst und sie nicht den Mut haben ihnen in die Augen zu sehen, wie sehr unterscheidet sich dann dieses Verhalten tiefster Ehrfurcht von unserem! Deshalb m&uuml;ssen wir wieder lernen, uns angemessen gegen&uuml;ber den &uuml;bernat&uuml;rlichen Realit&auml;ten zu verhalten, ansonsten werden wir ihnen nie wirklich begegnen.<\/p>\n<p>Dritte Lehre: Je n&auml;her wir Gott kommen, desto mehr haben wir zu leiden. Die Kinder von Fatima erhalten unermessliche Freuden von Unserer Lieben Frau, aber sie m&uuml;ssen daf&uuml;r &bdquo;zahlen&ldquo;. Dasselbe gilt f&uuml;r uns &bdquo;Apostel von Fatima&ldquo;: Je mehr wir Gott dienen wollen, desto mehr lehnen uns die Kinder der Welt ab. Das Leid kommt generell von Menschen mit denen wir befreundet waren. Wenn Du Unserer Lieben Frau dienen willst, wirst Du Deine sogenannten Freunde verlieren. Du wirst leiden unter Missverst&auml;ndnissen, Dem&uuml;tigungen, Spott und Verachtung. Aber sei versichert, dass Du andere Freunde finden wirst, und Tr&ouml;stungen die die Welt nicht kennt.<\/p>\n<h3><strong>Liebe Ritter der Immaculata, Apostel von Fatima: Wir sind im Jahre 2015. <\/strong><\/h3>\n<p>Genau 100 Jahre nach diesen Ereignissen will der Himmel uns bestimmt wieder vorbereiten f&uuml;r die gro&szlig;en Ereignisse von 2017! Wie viel bessere Instrumente w&uuml;rden wir in Mariens unbefleckten H&auml;nden sein, wenn wir diese Lehren annehmen und in unserem Leben anwenden w&uuml;rden.<\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir Ritter der Immaculata m&ouml;chten die gro&szlig;en Jubil&auml;en vom 100. Jahrestag der Erscheinungen Unserer Lieben Frau in Fatima und vom 100. Jahrestag der Gr&uuml;ndung der Militia Immaculatae vorbereiten. 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