{"id":124,"date":"2015-11-17T19:02:00","date_gmt":"2015-11-17T19:02:00","guid":{"rendered":"http:\/\/migration.mi-admin.ch\/2015\/11\/17\/postsin-fuenf-minuten-ein-bdquokatholisches-handyldquo-84\/"},"modified":"2017-02-28T12:29:18","modified_gmt":"2017-02-28T11:29:18","slug":"postsin-fuenf-minuten-ein-bdquokatholisches-handyldquo-84","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/postsin-fuenf-minuten-ein-bdquokatholisches-handyldquo-84\/","title":{"rendered":"In f\u00fcnf Minuten ein \u201ekatholisches Handy\u201c"},"content":{"rendered":"<h3 align=\"center\">Die Gefahren der digitalen Medien und wie der Ritter der MI ihnen begegnet<\/h3>\n<p><img style=\"width: 250px; height: 250px; border-width: 0px; border-style: solid; margin: 5px; float: right;\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/media\/Aktuelles\/Handy.jpg\" alt=\"\" \/>Pater Wuilloud, der Schweizer Distriktobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., ruft im Vorwort des November-Mitteilungsblattes zu folgendem Adventsvorsatz auf:<\/p>\n<p><em>\u201eJa zum Leben Gottes in den Seelen! Stopp der Chemie der Welt, die das nat\u00fcrliche Wachstum der Seelen verk\u00fcmmern l\u00e4sst\u2026<\/em><\/p>\n<p><em>Ob Priester oder Laie, alle wollen wir uns gegenseitig unterst\u00fctzen im Stopp gegen\u00fcber der Welt. <strong>Wir wollen uns selbst jeden Film, jedes Video, Kino oder YouTube verbieten, egal auf welchem Schirm. Unser Smartphone soll nur als Telefon dienen und nicht mehr. Der Computer soll kein Instrument sein, zu fliehen oder Zeit zu verschwenden. <\/strong>Dadurch werden wir viel freier und leichter, um in Bethlehem anzukommen!\u201c<\/em><\/p>\n<p>Gerne m\u00f6chten wir Ritter diesem Ruf folgen, ja mehr noch, dabei mit gutem Beispiel vorangehen. Denken wir dabei daran, was Sr. Lucia von Fatima als das grosse \u00dcbel unserer Zeit erkl\u00e4rte:<\/p>\n<p><em><strong>\u201eDer Teufel unternimmt alles in seiner Macht Stehende, um uns zu zerstreuen und uns die Liebe zum Gebet zu nehmen.\u201c<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Abgesehen von den vielen moralischen Gefahren, dienen diese Medien dem Teufel dazu, uns vom Gebet \u2013 von Gott \u2013 abzuhalten, ohne dass uns das bewusst wird. Dazu wieder Sr. Lucia: <em>\u201eDer grunds\u00e4tzliche Fehler ist der, dass die Leute das Gebet aufgegeben haben. Auf diese Weise haben sie sich von Gott entfremdet, und ohne Gott fehlt es an allem.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Aber auch wenn wir guten Willen haben, den steten Zerstreuungsm\u00f6glichkeiten und Verf\u00fchrungen dieser neuen Medien zu widerstehen, k\u00f6nnen doch die meisten von uns bezeugen, wie schwer das werden kann. Man kann von einer diabolischen Versuchung sprechen, da sie uns \u00fcberfordert, unsere Kr\u00e4fte \u00fcbersteigt. So bezeugt Alexander Markowetz, Junior-Professor an der Universit\u00e4t Bonn und Autor des Buches \u201eDigitaler Burnout\u201c,<strong> es sei unbestritten, dass der Mensch f\u00fcr die st\u00e4ndige Auswahl und Verf\u00fchrung, die das Smartphone biete, evolutionsbiologisch nicht gemacht sei.<\/strong> Es entst\u00e4nden \u00e4hnliche Mechanismen, wie bei einer Sucht, jedes Entriegeln des Handys rufe Gl\u00fccksgef\u00fchle hervor.<\/p>\n<p>Stehen wir damit also gar nicht in der Verantwortung, da das Medium unsere menschlichen Kr\u00e4fte \u00fcbersteigt? Nat\u00fcrlich sind wir verantwortlich! Die erste Frage w\u00e4re ja, ob es f\u00fcr uns eine Notwendigkeit gibt, uns dieser Gefahr auszusetzen, oder ob wir ihr durch einen totalen Verzicht am einfachsten aus dem Weg gehen k\u00f6nnen. Viele von uns k\u00f6nnen das nicht (oder meinen das zumindest), weil sie das Smartphone beruflich brauchen oder aus anderen Gr\u00fcnden darauf angewiesen sind. Was also tun? Auf die Gnade vertrauen? Ja, das ist gut, aber nur wenn wir unsererseits zuerst alles tun, um die Gefahr zu meiden. Dazu nochmals Sr. Lucia:<strong> <em>\u201e<\/em><\/strong><em>Der Teufel ist<\/em><em> sehr schlau und sucht unsere Schwachstellen, um uns anzugreifen. Wenn wir nicht eifrig und vorsichtig sind, um von Gott Kraft zu erhalten, werden wir fallen, denn unser Zeitalter ist sehr verdorben und wir sind schwach. Nur die Kraft Gottes kann uns auf den Beinen halten.\u201c<\/em><\/p>\n<h3><strong>Ein effektives Mittel gegen ein unmenschliches Medium<\/strong><\/h3>\n<p>Es gibt Programme, die es ohne grossen Aufwand erm\u00f6glichen, sich von einem Grossteil der Gefahren effizient zu sch\u00fctzen, bzw. das Angebot zu reduzieren. Die kostenlose App \u201eKids Place\u201c ist wohl eine der einfachsten und schnellsten M\u00f6glichkeiten, Tablets und Smartphones mit Android und iOS Betriebssystem \u201ekatholisch\u201c zu machen. Nach Download und Installation der App k\u00f6nnen Sie exakt die Apps definieren, die Sie wirklich brauchen. Browser Apps (z.B. Google Chrome) und Apps, um weitere Apps runterzuladen (etwa Google Play), d\u00fcrfen nicht dabei sein. Alle anderen Anwendungen werden bei Aktivierung von \u201eKids Place\u201c automatisch gesperrt. Damit sind die Installation neuer Apps, In-App K\u00e4ufe oder Eink\u00e4ufe im Google Play Store nicht mehr m\u00f6glich. Das Entsperren bzw. Beenden von \u201eKids Place\u201c ist nur \u00fcber eine zuvor festgelegte vierstellige PIN m\u00f6glich. Das Einrichten dieses Codes \u00fcberlassen Sie einer Vertrauensperson.<\/p>\n<p>Die Benutzeroberfl\u00e4che dieser als Kindersicherung entwickelten App ist gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig, jedoch k\u00f6nnen Sie f\u00fcr 5- die kostenpflichtige Version erwerben, welche f\u00fcr Jugendliche und Erwachsene gedacht ist; damit sieht ihre Benutzeroberfl\u00e4che wieder wie vorher aus.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr den Computer gibt es \u00e4hnliche Programme, womit sich z.B. \u00fcber den Router verschiedene Kategorien oder auch konkrete Internet-Seiten sperren lassen. Hier sei die kostenlose und weltweit verbreitete L\u00f6sung von Opendns erw\u00e4hnt, welche auch von vielen Firmen benutzt wird.<\/p>\n<p>Wem nun dieses Opfer des totalen Verzichts auf Internet-Unterhaltung unerreichbar erscheint, der soll sich ein Herz fassen und aus Liebe zu Gott im Advent einmal versuchsweise darauf verzichten.<\/p>\n<p>So wie Pater Wuilloud uns ermutigt, es zu tun:<\/p>\n<p><em>\u201e<\/em><em>Wir haben diesen Vorsatz bereits f\u00fcr alle Priorate des Landes gefasst und m\u00f6chten auch Sie zu dieser Befreiungsaktion einladen zum Wohl der Personen, der Familien und der Gesellschaft.<\/em><\/p>\n<p><em>M\u00f6ge Gott uns helfen, und m\u00f6ge Maria uns auf diesem Weg begleiten.\u201c<\/em><\/p>\n<h3>Links<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/fachstellemedien.wordpress.com\/2013\/09\/27\/anleitung-kids-place\/\" target=\"_blank\" class=\"broken_link\" rel=\"noopener\">Anleitung Kids Place<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.maclife.de\/ratgeber\/gratis-dienst-open-dns-schutz-netzwerk-gefahrliche-webseiten-sauberes-netzwerk-10065185.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Anleitung Opendns <\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dropbox.com\/s\/dt3ihxr6pk85b6c\/Internet-Schutz.pdf?dl=0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hier geht es zu einem Dossier zum Thema Internetfilter mit div. L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h3 align=\"center\">Die Gefahren der digitalen Medien und wie der Ritter der MI ihnen begegnet<\/h3>\n<p align=\"center\">&nbsp;<\/p>\n<p>Pater Wuilloud, der Schweizer Distriktobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., ruft im Vorwort des November-Mitteilungsblattes zu folgendem Adventsvorsatz auf:<\/p>\n<p><em>&bdquo;Ja zum Leben Gottes in den Seelen! Stopp der Chemie der Welt, die das nat&uuml;rliche Wachstum der Seelen verk&uuml;mmern l&auml;sst&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em>Ob Priester oder Laie, alle wollen wir uns gegenseitig unterst&uuml;tzen im Stopp gegen&uuml;ber der Welt. <strong>Wir wollen uns selbst jeden Film, jedes Video, Kino oder YouTube verbieten, egal auf welchem Schirm. Unser Smartphone soll nur als Telefon dienen und nicht mehr. 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