{"id":139,"date":"2016-02-02T20:25:00","date_gmt":"2016-02-02T20:25:00","guid":{"rendered":"http:\/\/migration.mi-admin.ch\/2016\/02\/02\/posts-maenner-springt-in-die-bresche-106\/"},"modified":"2017-07-17T08:47:13","modified_gmt":"2017-07-17T06:47:13","slug":"posts-maenner-springt-in-die-bresche-106","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/posts-maenner-springt-in-die-bresche-106\/","title":{"rendered":"&#8220;M\u00e4nner, springt in die Bresche!&#8221;"},"content":{"rendered":"<h3>Ein Hirtenbrief von Bischof Olmsted aus Phoenix\/USA an die M\u00e4nner<br \/>\n(vom September 2015)<\/h3>\n<p><strong><br \/>\n<img style=\"width: 250px; height: 162px; border-width: 1px; border-style: solid; margin: 5px; float: right;\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/media\/Aktuelles\/2016\/BISHOP-OLMSTED-745x483-FEATURED-IMAGE-300x194.jpg\" alt=\"\" \/>Ein Aufruf zum Kampf an die M\u00e4nner: &#8220;M\u00e4nner, z\u00f6gern Sie nicht in den Kampf einzugreifen, der um Sie herum tobt, der unsere Frauen und M\u00e4nner verwundet, in den Kampf, der die W\u00fcrde von Frauen und M\u00e4nnern entstellt.&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Weiter Punkte des Schreibens:<\/p>\n<p>&#8211; <a href=\"#Frage 1\">Was bedeutet es, ein katholischer Mann zu sein?<\/a><\/p>\n<p>&#8211; <a href=\"#Frage 2\">Wie liebt ein katholischer Mann?<\/a><\/p>\n<p>&#8211; <a href=\"#Frage 3\">Warum ist Vaterschaft, richtig verstanden, so entscheidend f\u00fcr jeden Mann? Das Wesen der Vaterschaft<\/a>.<\/p>\n<h3>Lesen Sie hier eine Zusammenfassung dieses wertvollen Hirtenbriefes, welche der<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.freundeskreis-maria-goretti.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Freundeskreis Maria Goretti <\/a>zusammenstellte:<\/h3>\n<p align=\"center\"><strong>\u201e<\/strong><strong>M\u00e4nner, springt in die Bresche!&#8221;<\/strong><\/p>\n<p align=\"center\"><strong>Aus einem Hirtenbrief von Thomas J. Olmsted, Bischof von Phoenix<\/strong><\/p>\n<p><strong>Der Bischof von Phoenix im US-Bundesstaat Arizona ver\u00f6ffentlichte am 29. September 2015 ein umfangreiches Hirtenschreiben, das an die M\u00e4nner seiner Di\u00f6zese, seine \u201eS\u00f6hne und Br\u00fcder\u201c, gerichtet ist. Darin fordert er sie auf, sich st\u00e4rker f\u00fcr Ehe und Familie einzusetzen, da die sexuelle Revolution und die Gender-Ideologie das christliche Ethos in der Gesellschaft zerst\u00f6ren. Der Bischof nennt dieses Schreiben eine \u201eapostolische Exhortation\u201c, ein \u201eMahnung\u201c, und stellt sie \u2013 auf ein Wort im Buch Ezechiel verweisend (<em>\u201eDa suchte ich unter ihnen einen Mann, der eine Mauer baut oder f\u00fcr das Land vor mir in die Bresche springt\u201c<\/em> Ez 22,30) unter den Titel: \u201eIn die Bresche\u201c. Wir legen Ihnen eine Zusammenfassung dieses Schreibens mit l\u00e4ngeren w\u00f6rtlichen Passagen in eigener \u00dcbersetzung vor. Von der Kenntnis deutscher Bischofsworte her ist es ein Text, der eine unerwartet pers\u00f6nliche Beziehung des Bischofs zu seinen Di\u00f6zesanen ausdr\u00fcckt, und eine ganz aus der Tiefe des Glaubens kommende Sorge um das Seelenheil. <\/strong><\/p>\n<p>(Quelle: https:\/\/ www.intothebreach.net\/into-the-breach\/ abgerufen am 6.10.15)<\/p>\n<p>Das Hirtenwort beginnt mit dem Abschnitt:<\/p>\n<h3><strong>\u00bbEin Aufruf zum Kampf\u00ab<\/strong><\/h3>\n<p>\u00bbIch beginne diesen Brief mit einem lauten Ruf und einem klaren Auftrag an Sie, meine S\u00f6hne und Br\u00fcder in CHRISTUS: M\u00e4nner, <em>z\u00f6gern Sie nicht, in den Kampf einzugreifen, der um Sie herum tobt<\/em>, in den Kampf, der unsere Kinder und Familien verwundet, in den Kampf, der die W\u00fcrde von Frauen und M\u00e4nnern entstellt. Dieser Kampf ist oft im Verborgenen, aber er ist real. Es ist vor allem ein geistlicher Kampf, aber er t\u00f6tet zunehmend das noch vorhandene christliche Ethos in unserer Gesellschaft und Kultur und sogar in unseren eigenen Familien.<\/p>\n<p>Die Welt steht unter dem Angriff Satans, wie unser HERR vorhergesagt hat (1 Petr 5,8-14). Dieser Kampf ereignet sich in der Kirche selbst, und die Verw\u00fcstung ist nur allzu offensichtlich. Seit dem Jahr 2000 haben 14 Millionen Katholiken den Glauben aufgegeben; die religi\u00f6se Erziehung in den Pfarreien ist um 24% gesunken, der Besuch der katholischen Schulen um 19%, die Kindertaufe um 28%, die Erwachsenentaufe um 31%, und die sakramentale katholische Eheschlie\u00dfung um 41% (vgl. Center for Applied Research into the Apostolate, Frequently Requested Church Statistics, 2014; <em>also f\u00fcr die USA<\/em>). <em>Das ist ein ernsthafter Einbruch, ein klaffendes Loch in den Kampfesreihen CHRISTI. <\/em>Auch wenn die Di\u00f6zese Phoenix besser dasteht als diese nationale Statistik, sind die Verluste atemberaubend.<\/p>\n<p>Einer der wichtigsten Gr\u00fcnde, dass die Kirche unter dem Angriff Satans schwankt, ist, dass die katholischen M\u00e4nner nicht bereit waren, \u201ein die Bresche zu springen\u201c \u2013 diesen Einbruch zu schlie\u00dfen, der offen daliegt und f\u00fcr weitere Angriffe anf\u00e4llig ist. Eine gro\u00dfe Zahl hat den Glauben aufgegeben, und viele, die \u201eKatholiken\u201c geblieben sind, praktizieren den Glauben \u00e4ngstlich und sind nur minimal bereit, den Glauben an ihre Kinder weiterzugeben. J\u00fcngste Untersuchungen zeigen, dass eine gro\u00dfe Zahl von jungen katholischen M\u00e4nnern den Glauben verl\u00e4sst, um \u201enichts\u201c zu werden \u2013 M\u00e4nner, die keine religi\u00f6se Beheimatung haben. Die wachsenden Verluste an jungen M\u00e4nnern werden verheerende Auswirkungen auf die Kirche Amerikas in den kommenden Jahrzehnten haben, wenn die \u00e4lteren M\u00e4nner wegsterben und die j\u00fcngeren M\u00e4nner nicht bleiben und nicht kirchlich heiraten, und so die bereits eingetretenen Verluste beschleunigt werden.<\/p>\n<p>Diese Tatsachen sind verheerend. Wenn unsere V\u00e4ter, Br\u00fcder, Onkel, S\u00f6hne und Freunde von der Kirche abfallen, fallen sie tiefer und tiefer in die S\u00fcnde, brechen ihre Verbindungen mit GOTT ab und werden verletzbar f\u00fcr das Feuer der H\u00f6lle. Wir wissen, dass CHRISTUS jeden S\u00fcnder, der umkehrt, willkommen hei\u00dft, doch die Wahrheit ist, dass eine gro\u00dfe Zahl von katholischen M\u00e4nnern ihr Versprechen, das sie bei der Taufe ihrer Kinder gegeben haben, nicht einhalten \u2013 das Versprechen, sie zu CHRISTUS zu bringen und sie im Glauben der Kirche aufzuziehen.<\/p>\n<p>Diese Krise ist offensichtlich in der Entmutigung und der Tatenlosigkeit von katholischen M\u00e4nnern wie Sie und ich. Tats\u00e4chlich genau deshalb glaube ich, dass diese Apostolische Exhortation notwendig ist, und es ist auch der Grund f\u00fcr meine Hoffnung, dass GOTT best\u00e4ndig das B\u00f6se durch das Gute \u00fcberwindet. Die Freude des Evangeliums ist st\u00e4rker als die Trauer, die die S\u00fcnde hervorbringt! Eine Wegwerf-Kultur kann dem neuen Leben und dem Licht, das best\u00e4ndig von CHRISTUS ausstrahlt, nicht widerstehen. So rufe ich Sie auf, Ihren Geist und Ihr Herz Ihm, dem Erl\u00f6ser, zu \u00f6ffnen, der Sie st\u00e4rkt, in die Bresche zu springen!\u00ab<\/p>\n<p>Als <strong><u>\u00bbZweck dieses Schreiben\u00ab<\/u><\/strong>, das als \u00bb<em>Ermutigung<\/em>, <em>Herausforderung<\/em> und <em>Weckruf<\/em> <em>zur Mission<\/em>\u00ab an alle katholischen M\u00e4nner seiner Di\u00f6zese gerichtet ist, verweist der Bischof auf \u00bbdas Wesen dieser Sendung durch CHRISTUS\u00ab und die entsprechenden Anleitungen aus Heiliger Schrift und kirchlicher Lehre und auf das Beispiel der Heiligen. Er k\u00fcndigt an, \u00bb<strong>drei Grundfragen<\/strong>\u00ab zu stellen, n\u00e4mlich: <strong>\u00bb1. Was bedeutet es, ein <em>christlicher Mann<\/em> zu sein? &#8211; 2. Wie <em>liebt<\/em> ein katholischer Mann? &#8211; 3. Warum ist Vaterschaft, richtig verstanden, so entscheidend f\u00fcr <em> jeden<\/em> Mann?\u00ab<\/strong><\/p>\n<p>Zuvor aber lenkt Bischof Olmsted den Blick auf drei \u201eKontexte\u201c, f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der Hauptfragen wichtige Zusammenh\u00e4nge.<\/p>\n<p>Das <strong>erste<\/strong> Stichwort ist die <strong>\u201eNeuevangelisierung\u201c.<\/strong> Unsere westliche Kultur sei eigentlich tief durchdrungen vom Evangelium \u2013 Begriffe wie \u201eFairness, Gleichheit, Tugend, menschliche W\u00fcrde, Mitgef\u00fchl, Zehn Gebote, Krankenhaus, Universit\u00e4t\u201c u.a. k\u00e4men direkt aus dem griechisch-r\u00f6misch-j\u00fcdisch-christlichen Rahmen, seien Erbe des Christentums, das den \u201eBoden des Landes\u201c so reich vom Evangelium her gesegnet habe.<\/p>\n<p>\u00bbDoch zur gleichen Zeit sind in diesem Boden Termiten intensiv an der Arbeit. Hier, in der kultivierten W\u00fcste von Arizona, kennen wir Termiten sehr gut. Bauherren wissen, dass kein Haus, das in unserem Klima gebaut ist, v\u00f6llig immun ist gegen diese hungrigen unterirdischen Insekten. Ebenso ist keine Kultur \u2013 wie tief christlich sie sein mag \u2013 immun gegen die Korruption von Halbwahrheit und versteckter S\u00fcnde. Viele Fr\u00fcchte des christlichen Erbes existieren noch, aber die Wurzeln unter der Erde sind belagert. Vieles in unserer Kultur bleibt gut und muss bewahrt werden, aber es w\u00e4re t\u00f6richt, die gegenw\u00e4rtigen und zunehmenden Bestrebungen zu ignorieren, die das verbliebene Gute bedrohen, und es w\u00e4re gef\u00e4hrlich, die Verschwendung des Erbes zu riskieren, mit dem wir gesegnet sind.\u00ab<\/p>\n<p>Die Antwort auf dieses Problem sei die Neuevangelisierung. Der hl. Papst Johannes Paul II. habe gesagt: <em>\u201eEs gibt keine L\u00f6sung der sozialen Frage getrennt vom Evangelium.\u201c<\/em> (Ecclesia in America, 3.5). Das Hirtenschreiben macht sich diese Worte zu eigen: <em>\u00bbEs gibt keinen Ausweg aus unserem kulturellen Niedergang losgel\u00f6st vom Evangelium JESU.\u00ab<\/em> CHRISTUS habe versprochen, alles neu zu machen (Offb 21,5) und immer bei uns zu sein. So gelte es, den Kampf aufzunehmen, mit Mut und Zuversicht \u00bbin die Bresche zu springen\u00ab.<\/p>\n<p>Im <strong>zweiten<\/strong> Stichwort nimmt Bischof Olmsted das Bild von Papst Franziskus vom <strong> \u201eFeldlazarett nach der Schlacht\u201c<\/strong> auf. Die Kirche habe die Sendung, den durch die S\u00fcnde Verwundeten zu helfen und zugleich die Wahrheit CHRISTI zu verk\u00fcnden. Sie sei auch \u2013 ein anderes Bild &#8211; \u00bbeine Schule, die uns f\u00fcr den geistlichen Kampf bereitmacht, wo die Christen gerufen sind, <em>\u201eden guten Kampf des Glaubens zu k\u00e4mpfen\u201c<\/em> (1 Tim 6,12), <em>\u201edie R\u00fcstung GOTTES anzuziehen<\/em>\u201c, um <em>\u201eden listigen Anschl\u00e4gen des Teufels widerstehen zu k\u00f6nnen\u201c<\/em> (Eph 6,11).\u00ab Wie CHRISTUS die Apostel auserw\u00e4hlt, geformt und ausgesandt hat, so sollten die katholischen M\u00e4nner den Ruf JESU h\u00f6ren, sich im Licht des Evangeliums formen lassen und \u00bbin die Bresche springen \u2013 um das Werk der K\u00e4mpfer CHRISTI in der heutigen Welt zu tun\u00ab.<\/p>\n<p>Als <strong>dritten<\/strong> \u201eKontext\u201c betont der Bischof,<\/p>\n<p>dass <strong>Mann und Frau einander erg\u00e4nzen, nicht miteinander konkurrieren<\/strong>.<\/p>\n<p>\u00bbDie Komplementarit\u00e4t von M\u00e4nnlichkeit und Weiblichkeit ist der Schl\u00fcssel zum Verst\u00e4ndnis, wie Menschen Abbild GOTTES sind. Ohne dies zu wissen und zu sch\u00e4tzen, k\u00f6nnen wir uns selbst oder unsere Mission als M\u00e4nner nicht kennen, noch k\u00f6nnen Frauen ihre eigene Berufung, der Liebe des VATERS vertrauend, erfassen.<\/p>\n<p>M\u00e4nner und Frauen sind sicher unterschiedlich. Die Wissenschaft vertieft immer mehr unser Verst\u00e4ndnis dieses Unterschieds. Bis vor kurzem hatten wir wenig Ahnung von der komplexen Funktionsweise der Hormone, chemischer Reaktionen, und von den Gehirn-Unterschieden, die bei Jungen und M\u00e4dchen vorhanden sind, alle in Reaktion auf das Vorhandensein der XX oder XY-Kombination der Chromosomen bei der Empf\u00e4ngnis. Zum Beispiel ist die deutlich gr\u00f6\u00dfere Menge an <em>corpus callosum<\/em> (die verbindenden Nervenfasern zwischen den beiden Gehirnh\u00e4lften) bei der durchschnittlichen Frau eine faszinierende Entdeckung, wie auch die Art und Weise, wie das m\u00e4nnliche Gehirn in der Regel mehr segmentiert ist in seinen Funktionen. Studien zeigen, dass ein durchschnittliches weibliches Kleinkind das Gesicht eines schweigenden Erwachsenen doppelt so lange anschaut wie ein m\u00e4nnliches Baby, weil es &#8211; aufgrund von GOTTES Plan \u2013 st\u00e4rker an der Person interessiert ist.<\/p>\n<p>Alle diese biologischen Tatsachen, von der Wissenschaft entdeckt, vermehren unsere Kenntnisse \u00fcber die Symphonie der Komplementarit\u00e4t von Mann und Frau, etwas, das wir zu Recht bewundern und an dem wir uns freuen, wenn wir die Sch\u00f6nheit des Unterschieds der Geschlechter entdecken. Dieser Unterschied ist auch eine Herausforderung, da sich Missverst\u00e4ndnisse einschleichen k\u00f6nnen und uns die S\u00fcnde dazu bringen kann, den Respekt f\u00fcreinander zu verlieren, uns die Hoffnung auf eine friedliche und fruchtbare Zusammenarbeit zwischen M\u00e4nnern und Frauen zu rauben. Aber dieser Kampf zwischen den Geschlechtern ist nicht die Schuld der Sch\u00f6pfung GOTTES; er ist die Folge der S\u00fcnde.\u00ab<\/p>\n<p>Dann geht der Bischof auf die weltweit rasch vordringende \u201eGender-Ideologie\u201c ein, die \u00bbdestruktiv (ist) f\u00fcr den Einzelnen und f\u00fcr die Gesellschaft, und sie ist eine L\u00fcge. Sie ist sch\u00e4dlich f\u00fcr die menschliche Person, und deshalb ein falsches Konzept, dem wir uns als Christen widersetzen m\u00fcssen. Zugleich aber sind wir aufgerufen, Mitgef\u00fchl zu zeigen und Hilfe anzubieten f\u00fcr diejenigen, die eine Verwirrung \u00fcber ihre sexuelle Identit\u00e4t erfahren. Diese Verwirrung ist nicht unerwartet, wenn das Gift des S\u00e4kularismus solch kritische Werte erreicht: <em> \u201e\u00dcberdies wird das Gesch\u00f6pf selbst durch das Vergessen GOTTES unverst\u00e4ndlich.\u201c<\/em> (GS 36)\u00ab<\/p>\n<p>Nun geht es um die eigentlichen drei Fragen des Hirtenschreibens.<\/p>\n<h3><a name=\"Frage 1\"><\/a>\u00bb Frage 1: Was bedeutet es, ein katholischer Mann zu sein? \u00ab<\/h3>\n<p>Da es viele verzerrte Bilder gebe, sei es notwendig, dass jeder zu einem reifen Verst\u00e4ndnis gelange. Der Bischof beginnt mit einem Blick auf das Wort des Pilatus im Evangelium: \u201eEcce homo\u201c. Im menschgewordenen SOHN GOTTES finde sich \u00bbdie F\u00fclle der M\u00e4nnlichkeit\u2026 Nur in JESUS CHRISTUS k\u00f6nnen wir die h\u00f6chste Darstellung m\u00e4nnlicher Tugend und St\u00e4rke finden, die wir in unserem pers\u00f6nlichen Leben und in unserer Gesellschaft brauchen. Was im Erdenleben CHRISTI sichtbar war, f\u00fchrt zum unsichtbaren Geheimnis Seiner G\u00d6TTlichen SOHNSCHAFT und Seiner Erl\u00f6sersendung. Der VATER sandte Seinen SOHN, um zu offenbaren, was es bedeutet, ein Mensch <em>[oder &#8211; im Englischen ebenso &#8211; ein Mann]<\/em> zu sein, und die F\u00fclle dieser Offenbarung wird am Kreuz offensichtlich. Er sagt uns, dass es aus diesem Grund war, dass Er in die Welt kam, dass es Sein ernsthaftestes Verlangen war, sich selbst ganz f\u00fcr uns hinzugeben. Darin liegt die F\u00fclle der M\u00e4nnlichkeit; jeder katholische Mann muss vorbereitet sein, sich ganz zu geben, in die Bresche zu springen, sich im geistlichen Kampf einzusetzen, um Frauen, Kinder und andere gegen die Bosheit und die Nachstellungen des Teufels zu verteidigen!\u00ab<\/p>\n<p>Wenn man auf das schaue, was die s\u00e4kulare Welt als \u201em\u00e4nnlich\u201c ansieht, zeigten sich \u201eSchatten\u201c oder totale F\u00e4lschungen. Weder sportliche Leistungen noch politische Macht oder gesellschaftliche Ber\u00fchmtheit, weder Muskeln noch Intelligenz k\u00f6nnten \u201eM\u00e4nnlichkeit\u201c verleihen. Die heutige Verg\u00f6tzung von Ber\u00fchmtheiten sei eine Versuchung, doch werde da die Identit\u00e4t auf Sand gebaut. Nur auf den \u201eFelsen\u201c CHRISTUS zu bauen, in den wir verwandelt werden sollen, lasse uns zu M\u00e4nnern werden, die der uns gegebenen Berufung entsprechen. Und nicht nur das \u201eSchauen\u201c auf JESUS sei n\u00f6tig, sondern die Begegnung mit Ihm in der hl. Messe, wo wir Ihn selber als Gabe empfangen. Der Bischof fordert die Priester auf, durch eine ehrf\u00fcrchtige und sch\u00f6ne Liturgie das Empfinden der Transzendenz zu wecken und hinzuf\u00fchren zu einer M\u00e4nn\u00adlichkeit, die der Berufung zur br\u00e4utlichen Liebe und lebenspendenden Vaterschaft entspricht.<\/p>\n<p>Ein Aspekt der ersten Frage, was es bedeute, katholischer Mann zu sein, ist dann der Blick auf <strong>die Heiligen, Heroen des Glaubens<\/strong>. Sie seien, so Olmsted, <em>\u00bbeine Art Fortsetzung des Evangeliums\u00ab,<\/em> die Beispiele vielf\u00e4ltiger Wege der Heiligkeit aufzeigen. Wie der Baseball-Nachwuchs auf die vielf\u00e4ltigen Talente und F\u00e4higkeiten von bekannten Baseball-Spielern schaute, so sollten wir uns von den Heiligen inspirieren und ermutigen lassen f\u00fcr den guten Kampf und daf\u00fcr, vereint mit CHRISTUS zu leben, wie Paulus sagt: <em>\u201eNicht mehr ich lebe, sondern CHRISTUS lebt in mir\u201c<\/em> (Gal 2,20).<\/p>\n<p>\u00bbJeder Mann sollte sich f\u00fcr einen Patron entscheiden. Wenn es auch viel mehr gibt, biete ich die Namen von zehn Heiligen an, mit denen jeder katholische Mann vertraut sein sollte. Neben dem Namen des jeweiligen Heiligen aufgef\u00fchrt ist die Tugend, mit der er verbunden ist, ebenso wie die S\u00fcnde, die dieser Tugend entgegensetzt ist. Wenn wir unsere S\u00fcnden und die n\u00f6tige Tugend erkennen, k\u00f6nnen wir erkennen, die F\u00fcrsprache welches Heiligen besonders hilfreich sein wird:<\/p>\n<p>\u2022 Hl. Joseph (GOTTvertrauen &#8211; Selbstsucht)<\/p>\n<p>\u2022 Hl. Johannes der T\u00e4ufer (Demut &#8211; Arroganz)<\/p>\n<p>\u2022 Hl. Paulus (Festhalten an der Wahrheit &#8211; Mittelm\u00e4\u00dfigkeit)<\/p>\n<p>\u2022 Hl. Erzengel Michael (Gehorsam gegen GOTT \u2013 Z\u00fcgellosigkeit und Auflehnung)<\/p>\n<p>\u2022 Hl. Benedikt (Gebet und Hingabe an GOTT &#8211; Faulheit)<\/p>\n<p>\u2022 Hl. Franz v. Assisi (Frohsinn \u2013 \u00fcbertriebener Moralismus)<\/p>\n<p>\u2022 Hl. Thomas Morus (Redlichkeit \u2013 Verstellung)<\/p>\n<p>\u2022 Sel. Pier Giorgio Frassati (Keuschheit &#8211; Sinnlichkeit)<\/p>\n<p>\u2022 Hl. Josemar\u00eda Escriv\u00e1 (Mut\/K\u00fchnheit &#8211; Menschenfurcht)<\/p>\n<p>\u2022 Hl. Joh. Paul II. (Verteidigung Schwacher &#8211; Passivit\u00e4t).\u00ab<\/p>\n<p>Heiligkeit und Mut geh\u00f6rten nicht der Vergangenheit an \u2013 der Bischof erinnert an die Vergebung von Johannes Paul II. f\u00fcr seinen Attent\u00e4ter und die M\u00e4rtyrer in den Verfolgungen der letzten Zeit in Syrien, Nigeria usw. In der Zeit zunehmender Frechheit des B\u00f6sen m\u00fcsse jeder sich auf nichts Geringeres als das Martyrium \u2013 in welcher Form auch immer \u2013 vorbereiten und diese Haltung auch den Kindern und Enkeln vermitteln. Der HERR werde auch weiterhin Menschen begeistern und ermutigen \u2013 wichtig sei, wahrzunehmen, <strong>wie<\/strong> er es jetzt tue, \u00bbwie sein GEIST uns bewegt aufzustehen und in einer Kultur der Vaterlosigkeit <strong>die Passivit\u00e4t abzulegen<\/strong>. Wie gibt Er uns innere Kraft in einer Kultur der Pornografie? Wie inspiriert Er uns, \u00fcber uns hinauszuwachsen\u2026 die R\u00fccksicht auf den eigenen Wohlstand beiseite zu schieben, um dem Mitmenschen zu dienen\u2026, in die Bresche zu springen? \u2013 Ich ermutige Sie, mit dem Leben der Heiligen vertraut zu werden\u2026 \u00ab<\/p>\n<p>Weitere \u00dcberlegungen des Bischofs befassen sich dann mit der <strong>Identit\u00e4t des katholischen Mannes<\/strong>. Die erw\u00e4hnten Heiligen h\u00e4tten zu ganz anderen Zeiten und in anderen Herausforderungen gelebt als wir, doch ihnen sei gemeinsam gewesen CHRISTUS, der ihnen ihre wahre Identit\u00e4t schenkte. Wir seien auf subtile Weise versucht, unsere Identit\u00e4t anderswo zu suchen: \u00bbDie Meinungen der anderen, der Erfolg unserer Karriere, die Menge des Besitzes, Spielzeuge, Sport, Hobbys, Kleidung, T\u00e4towierungen, H\u00e4user und Autos &#8211; all das sind M\u00f6glichkeiten, die uns dazu verleiten, uns zu etikettieren oder unsere Identit\u00e4t zu finden auf Wegen au\u00dferhalb von CHRISTUS. Einiges davon muss zwar in einem gewissen Ma\u00df Teil unseres Lebens sein, es darf aber nicht den Kern unseres Wesens bestimmen. Losgekauft durch das Blut des LAMMES, ist <em>\u201eunsere Heimat im Himmel\u201c<\/em> (Phil 3,20). Die Welt kann uns unm\u00f6glich unsere wahre Identit\u00e4t geben; <em>\u201eob wir leben oder ob wir sterben, wir geh\u00f6ren dem HERRN&#8221;<\/em> (R\u00f6m 14,8). Wir m\u00fcssen uns bewusst sein, nicht von falschen Identit\u00e4\u00adten abgelenkt zu werden, sondern in JESUS CHRISTUS gegr\u00fcndet zu bleiben.\u00ab<\/p>\n<p>Unsere Identit\u00e4t sei in der Identit\u00e4t des ewigen GOTTESSOHNES festgemacht, von der Taufe her, ausgedr\u00fcckt im Wort des VATERS bei der Taufe JESU am Jordan: <em>\u201eDu bist mein geliebter SOHN, an dem ich Wohlgefallen habe\u201c <\/em>(Mk 1,11). Bekehrung bedeute ein Annehmen und Wachsen in dieser Identit\u00e4t. S\u00fcnde beinhalte alles, was uns von dieser Identit\u00e4t als \u201egeliebte S\u00f6hne des VATERS\u201c entferne. Es sei nicht \u00fcberraschend, dass der Teufel einen erbitterten Kampf gegen M\u00e4nnlichkeit und Vaterschaft f\u00fchre.<\/p>\n<p>Diese Sicht, <strong> \u201egeliebte und freie S\u00f6hne\u201c<\/strong> zu sein, <strong>die zum Kampf gerufen sind<\/strong>, zeigt Bischof Olmsted dann weiter auf. Er erinnert an die dreifache Versuchung, von der im 1. Johannesbrief die Rede ist (Begierde des Fleisches, Besitzanspruch und Stolz, vgl. 1 Joh 2,16f), der alle S\u00fcnden entspringen. CHRISTUS habe gegen diese Versuchungen in der W\u00fcste gek\u00e4mpft (vgl. Mt 4) und dann in der Bergpredigt gelehrt, wie wir sie bek\u00e4mpfen k\u00f6nnen (Mt 6). Er habe zweimal zum Fasten als Training in Selbsterkenntnis und Selbstbeherrschung aufgefordert (Mt 6,16). \u00bbWenn wir keine Herrschaft \u00fcber unsere Leidenschaften haben, besonders \u00fcber die Leidenschaft nach \u201efood and sex\u201c, k\u00f6nnen wir uns nicht selbst besitzen und stellen die Interessen anderer vor unsere eigenen.\u00ab<\/p>\n<p>JESUS rufe uns zur Freiheit von der Versuchung, die Welt auf Kosten unserer Seele zu gewinnen. Oft verf\u00fchre der Satan nicht durch Personen, sondern durch Objekte wie Auto, Haus, neueste High-Speed-Technologie. \u00bbDie neuen Technologien der sozialen Netzwerke, wo wir uns st\u00e4ndig zur Schau stellen und diskutieren, k\u00f6nnen zu einer Art von G\u00f6tzendienst f\u00fchren, der uns zerst\u00f6rt. Ehrliches Gebet l\u00e4sst uns geerdet bleiben und hilft uns, diese Versuchung zu meiden.\u00ab Bischof Olmsted f\u00fchrt dann Worte an, die Johannes Paul II. 1962 als Erzbischof von Krakau an Studenten richtete und in denen er \u00e4hnlich vor einem Mangel an innerem geistlichen Leben warnte.<\/p>\n<p>Der Mensch als Gesch\u00f6pf sei angewiesen darauf, von GOTT Liebe und Mut zu empfangen, ehe er sie anderen erweisen k\u00f6nne. \u201eNemo potest dare quod non habet\u201c, man k\u00f6nne nicht geben, was man nicht habe, sei ein ber\u00fchmter Satz. Es gebe keine Abk\u00fcrzung zur Heiligkeit, vorbei am Kampf im eigenen Inneren.<\/p>\n<p>Der Bischof verweist daher auf die Waffen, die GOTT uns f\u00fcr diesen Kampf gibt, mit dem Zitat aus Eph 6,11-17: <em>\u201eZieht die R\u00fcstung GOTTES an, damit ihr den listigen Anschl\u00e4gen des Teufels widerstehen k\u00f6nnt. Denn wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu k\u00e4mpfen, sondern gegen die F\u00fcrsten und Gewalten, gegen die Beherrscher dieser finsteren Welt, gegen die b\u00f6sen Geister des himmlischen Bereichs. Darum legt die R\u00fcstung GOTTES an, damit ihr am Tag des Unheils standhalten, alles vollbringen und den Kampf bestehen k\u00f6nnt. Seid also standhaft: G\u00fcrtet euch mit Wahrheit, zieht als Panzer die Gerechtigkeit an und als Schuhe die Bereitschaft, f\u00fcr das Evangelium vom Frieden zu k\u00e4mpfen. Vor allem greift zum Schild des Glaubens! Mit ihm k\u00f6nnt ihr alle feurigen Geschosse des B\u00f6sen ausl\u00f6schen. Nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort GOTTES.\u201c <\/em><\/p>\n<p>Zu meinen, wenn man diesen dreifachen Kampf <strong>hinter<\/strong> sich habe, dann k\u00f6nne man ein heiliges Leben beginnen, sei falsch; gerade dieser Kampf sei der Weg, um heilig zu werden. \u00bbJede Gr\u00f6\u00dfe, die wir als katholische M\u00e4nner verdienen k\u00f6nnen, h\u00e4ngt ab von diesem Kampf um Heiligkeit. Es ist der gleiche Kampf, den CHRISTUS in der W\u00fcste ausgetragen hat und den unsere christlichen Vorfahren gef\u00fchrt haben, um den Glauben weiterzugeben. Wehe uns, wenn wir nicht nach den Waffen des Geistes greifen \u2013 die uns frei angeboten werden \u2013 und sie tapfer und dankbar nehmen! Mut, Vertrauen, und dem\u00fctiges Verlassen auf GOTTES unendliche Ressourcen sind hier f\u00fcr unseren Einsatz gefragt. Vorw\u00e4rts! In die Bresche!\u00ab<\/p>\n<p>Bischof Olmsted schlie\u00dft seine Ausf\u00fchrungen zur ersten Frage, was es bedeute, ein katholischer Mann zu sein, mit Hinweisen zur <strong>praktischen Lebensf\u00fchrung<\/strong>, um \u00bbdas Kreuz auf sich zu nehmen und unserem K\u00f6nig zu folgen\u00ab.<\/p>\n<p>Von vielen m\u00f6glichen Andachten und \u00dcbungen nennt der Bischof sieben t\u00e4gliche bzw. monatliche Praktiken: \u00bbWenn diese \u00dcbungen (noch) nicht Teil Ihres Lebens sind, dann fangen Sie jetzt an!\u00ab<\/p>\n<p>\u00bb<strong>T\u00c4GLICH:<\/strong><\/p>\n<p><strong>1.<\/strong> <strong>Betet jeden Tag.<\/strong> Jeder katholische Mann muss seinen Tag mit dem Gebet zu beginnen. Man sagt: <em>\u201eBis Sie erkennen, dass das Gebet die wichtigste Sache im Leben ist, werden Sie nie Zeit haben f\u00fcr das Gebet.&#8221;<\/em> Ohne Gebet ist ein Mann wie ein Soldat, dem Nahrung, Wasser und Munition fehlen. Nehmen Sie sich etwas Zeit, um als erstes jeden Morgen mit GOTT zu sprechen. Beten Sie die drei f\u00fcr den katholischen Glauben wesentlichen Gebete: das Vaterunser, das Ave Maria, und das Ehre sei. Beten Sie auch zu jeder Mahlzeit. Ber\u00fchren Sie vor dem Essen oder Trinken Ihre Lippen, machen Sie das Kreuzzeichen, sagen Sie das \u201eSegne uns, o HERR&#8221;-Gebet, und schlie\u00dfen Sie mit dem Kreuzzeichen. Tun Sie dies, egal wo Sie sind, mit wem und wie viel Sie essen. Sch\u00e4men Sie sich nicht f\u00fcr das Tischgebet. Verweigern Sie nie CHRISTUS den Dank, der Ihm geb\u00fchrt. Als katholischer Mann vor jeder Mahlzeit zu beten ist ein einfaches aber wirkungsvolles Mittel, stark zu bleiben und die Bresche zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>2.<\/strong> <strong>Erforschen Sie Ihr Gewissen vor dem Schlafengehen.<\/strong> Nehmen Sie sich einige Minuten Zeit, um den Tag zu \u00fcberschauen, das Gute und die S\u00fcnden. Danken Sie GOTT f\u00fcr das Gute und bitten Sie um Vergebung f\u00fcr die S\u00fcnden. Sprechen Sie einen Reueakt.<\/p>\n<p><strong>3.<\/strong> <strong>Gehen Sie zur Messe.<\/strong> Trotz der Tatsache, dass die Teilnahme an der w\u00f6chentlichen Messe ein Kirchengebot ist, besucht nur etwa einer von drei katholischen M\u00e4nnern die Sonntagsmesse <em>[Anmerkung FMG: In Deutschland wurde 2014 ein durchschnittlicher Kirchenbesuch von 10,9% festgestellt \u2013 der M\u00e4nnerdurchschnitt wird noch um einiges niedriger liegen. Vgl. <\/em><em> www. dbk.de]<\/em>. F\u00fcr eine gro\u00dfe Zahl von katholischen M\u00e4nnern ist ihre Vernachl\u00e4ssigung des Messbesuchs schwere S\u00fcnde, eine S\u00fcnde, die sie in t\u00f6dliche Gefahr bringt.<\/p>\n<p>Die hl. Messe ist ein Refugium im geistlichen Kampf, wo die katholischen M\u00e4nner ihren K\u00f6nig treffen, Seine Weisungen h\u00f6ren und gest\u00e4rkt werden mit dem Brot des Lebens. Jede Messe ist ein Wunder, wo JESUS CHRISTUS ganz gegenw\u00e4rtig ist; ein Wunder, das der H\u00f6hepunkt nicht nur der Woche, sondern unseres ganzen Lebens auf der Erde ist. In der Messe erstattet ein Mann GOTT Dank f\u00fcr Seine vielen Gnaden und h\u00f6rt CHRISTUS, der ihn wieder in die Welt sendet, um das Reich GOTTES zu bauen. V\u00e4ter, die ihre Kinder in die Messe f\u00fchren, helfen in sehr realer Weise, ihr ewiges Heil zu gew\u00e4hrleisten.\u00ab<\/p>\n<p>Als <strong>4.<\/strong> Weisung fordert der Bischof auf, <strong>t\u00e4glich in der Bibel zu lesen<\/strong>, wo JESUS gegenw\u00e4rtig ist; dies h\u00e4tte Wachstum \u00bban Gnade, Weisheit und Frieden\u00ab zur Folge. Ehem\u00e4nner sollten zusammen mit Frau und Kindern in der Schrift lesen. \u00bbWenn die Kinder eines Mannes sehen, wie er die Hl. Schrift liest, ist es wahrscheinlicher, dass sie gl\u00e4ubig bleiben.\u00ab<\/p>\n<p>Unter <strong>5.<\/strong> Wird das <strong>Halten des \u201eSabbats\u201c<\/strong> als Ruhepol \u00bbin der heutigen best\u00e4ndigen Flut von Kaufen und Verkaufen und der Kakophonie der lauten Medien\u00ab betont; die M\u00e4nner sollten auch Frau und Kinder dazu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Als <strong> MONATLICHE<\/strong> \u00dcbung ruft der Bischof (<strong>6.<\/strong>) auf zum Empfang des <strong> Bussakramentes<\/strong>; ohne Umkehr von der S\u00fcnde k\u00f6nne es keine Heilung und Vergebung geben, und viele katholische M\u00e4nner seien da \u00bbin gro\u00dfer t\u00f6dlicher Gefahr, vor allem angesichts der epidemischen Ausma\u00dfe von Pornografie-Konsum und der S\u00fcnde der Selbstbefriedigung.\u00ab Sie sollten sich der Vergebung JESU in der Beichte \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich <strong>7<\/strong>.: Es sei sehr wichtig<strong>,<\/strong> <strong>Freundschaftsbindungen mit anderen Katholiken<\/strong> aufzubauen; dies sei sehr wichtig: \u00bbM\u00e4nner, die Bande der Br\u00fcderlichkeit mit anderen katholischen M\u00e4nner haben, beten mehr, gehen h\u00e4ufiger zu Messe und Beichte, lesen h\u00e4ufiger in der Hl. Schrift und sind im Glauben aktiver.\u00ab Priester und Diakone sollten die M\u00e4nner in den Gemeinden daf\u00fcr gewinnen, kleine Gruppen zur gegenseitigen Unterst\u00fctzung und zum Wachstum im Glauben zu bilden.<\/p>\n<h3><a id=\"Frage 2\" name=\"Frage 2\"><\/a>\u00bb <strong>Frage 2: Wie <em>liebt<\/em> ein katholischer Mann? <\/strong>\u00ab<\/h3>\n<p>Es sei nicht einfach, die m\u00e4nnliche Liebe zu betrachten, da das Wort Liebe heute seinen eigentlichen Inhalt verloren habe. M\u00e4nnern sei es oft unangenehm, das Wort zu gebrauchen. Bezeichne es ein blo\u00dfes Gef\u00fchl, sei es nur n\u00fctzlich f\u00fcr Gru\u00dfkarten und Werbung? Die Mitte der Sendung CHRISTI sei die Liebe: <em>\u201eLiebt einander, wie ich euch geliebt habe\u201c<\/em> (Joh 15,12). JESUS sage das mit Leidenschaft, aber ohne einen Hauch Sentimentalit\u00e4t. Zu lieben sei kein Neben-Job, sondern die Sendung CHRISTI an sich. \u00bbWenn wir als M\u00e4nner geschaffen sind, k\u00f6nnen wir nur wie M\u00e4nner lieben. Und wie lieben M\u00e4nner?\u00ab Der Bischof verweist auf ein Film-Modell f\u00fcr M\u00e4nnlichkeit, den fiktiven britischen Spion James Bond, der aber r\u00e4tselhaft bleibe. Er sei nie Vater, \u00fcbernehme keine Verantwortung f\u00fcr eine Frau oder liebe sie; er sei 40 Jahre alt und ungebunden, sein Name sei der Gipfel der Ironie<em> [\u201eBond\u201c = Bund, Bindung!]<\/em>; er sei geradezu mitleiderregend. Wahre m\u00e4nnliche Liebe aber werde immer Bindungen aufbauen. \u00bbAm Kreuz und durch die hl. Eucharistie gibt JESUS Sein kostbares Blut, um uns in Liebe an sich <em>zu binden<\/em>. Beim Letzten Abendmahl, als Er uns die hl. Eucharistie gibt, betet Er zum VATER, <em>\u201edass sie eins seien, wie wir eins sind\u201c<\/em> (Joh 17,11).\u00ab Er verhei\u00dfe, <em> \u201ealle Menschen an sich zu ziehen\u201c<\/em> (Joh 12,32). Das Wort \u201eReligion\u201c beinhalte von der lateinischen Wurzel her: \u201ezusammen binden\u201c. So sei es nicht verwunderlich, dass in einer Kultur gebrochener Bindungen und Angst vor Verpflichtungen oft gesagt werde, jemand sei \u201espirituell, aber nicht religi\u00f6s\u201c. <strong>\u00bbSatan ist auch spirituell, aber nicht religi\u00f6s!\u00ab<\/strong><\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang sei auch der Begriff \u201eMachismo\u201c <em>[Macho] <\/em>zu nennen. Katholische M\u00e4nner sollten sich \u00fcber eine solche Neigung erheben. Ein \u201eMacho\u201c suche \u2013 oft wegen Verletzungen in der Kindheit \u2013 Sicherheit in einem Bild von H\u00e4rte (\u201etoughness\u201c) und Emotionslosigkeit; hinter dieser Maske aber verberge sich tiefe Angst vor echter Bindung, die jedoch das Leben erst reich und sinnvoll mache.<\/p>\n<p>\u00bbDie wahre Liebe CHRISTI dagegen ist ausgerichtet auf das Wohl des anderen; darauf, sich selbst in der Liebe zu verschenken. So offenbart der SOHN die Liebe des VATERS<em>: \u201eWie mich der VATER geliebt hat, so habe ich euch geliebt&#8230; Das ist mein Gebot: Liebt einander, wie ich euch geliebt habe\u201c<\/em> (Joh 15: 9,12). In CHRISTUS sehen wir, dass das Opfer das Herz der Liebe ist. Nur der Mann, der die innere Schlacht der Selbstbeherrschung gegen Unfruchtbarkeit ausgefochten hat, der sein Leben f\u00fcr andere hingibt, kann Stillstand und R\u00fcckzug in sich selbst vermeiden. Kein Zweifel, dass dieses Opfer des Leidens wert ist! Unser HERR ermutigt die M\u00e4nner mit den Worten: <em>\u201eEs gibt keine gr\u00f6\u00dfere Liebe, als wenn einer sein Leben hingibt f\u00fcr seine Freunde\u201c<\/em> (Joh 15,13).\u00ab<\/p>\n<p>\u00bb<strong>Drei m\u00e4nnliche Formen der Liebe:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Freund, Ehemann, Vater<\/strong><\/p>\n<p><strong>1. Ein Freund in CHRISTUS \u2013 br\u00fcderliche Bindung<\/strong>\u00ab<\/p>\n<p>Beginnend mit dem Blick auf JESUS, der Seine J\u00fcnger in Freundschaft und Br\u00fcderlichkeit mit sich verbunden hat (vgl. Joh 15,15), verweist der Bischof auf wichtige br\u00fcderliche, freundschaftliche Verbindungen in der Geschichte des Christentums \u2013 die hl. Gregor von Nazianz und Basilius, St. Benedikt und seine M\u00f6nche, Franziskus, Dominikus, Ignatius von Loyola und ihre Gef\u00e4hrten, bis hin zu C. S. Lewis und J. R. R. Tolkien und deren literarisch-apologetisch fruchtbarer Freundschaft.<\/p>\n<p>\u00bbWas ist Freundschaft? Wer ist ein Freund? Die Schrift sagt uns: <em>\u201eDer Freund erweist zu jeder Zeit Liebe, als Bruder f\u00fcr die Not ist er geboren\u201c<\/em> (Spr 17,17). Ich bin davon \u00fcberzeugt, dass M\u00e4nner, wenn sie wahre Br\u00fcderlichkeit suchen, durch die Widrigkeiten, mit denen wir heute kon\u00adfrontiert sind, gefestigt werden in Verbindungen, die der Himmel lobt!<\/p>\n<p>Daher: M\u00e4nner, fragen Sie sich: Wie sind Ihre Freunde? Haben Sie Freunde, mit denen Sie die Aufgabe der Heiligkeit teilen?\u00ab Der Bischof verweist auf solche CHRISTUSzentrierten freundschaftlichen Verbindungen von Priestern oder Ordensleuten, wie er sie selber erlebt habe, mit F\u00f6rderung der eucharistischen Anbetung, eines einfachen Lebensstils, der CHRISTUStreue im Z\u00f6libat und des Ge\u00adbets, des Rates und der Ermutigung.<\/p>\n<p>Umgekehrt gebe es auch die Beobachtung, dass junge oder alte M\u00e4nner ohne gesunde Freundschaften diese an falscher Stelle in <em>[kriminellen] <\/em>Banden suchten oder dass sie \u2013 ohne diese in Freundschaften zu machende kritisch-pr\u00e4gende Erfahrung von Verantwortung und treuer Ge\u00admeinschaft \u2013 allein und isoliert seien. Der Bischof zitiert die Hl. Schrift: <em>\u201eEisen wird an Eisen geschliffen; so schleift einer den Charakter des andern\u201c<\/em> (Spr 27,17).<\/p>\n<p><strong>\u00bb2. Der Mann als Ehemann &#8211; der Zweck der m\u00e4nnlichen erotischen Liebe\u00ab<\/strong><\/p>\n<p>In einem langen Kapitel behandelt Bischof Olmsted die Berufung des Mannes zur br\u00e4utlichen Liebe. Jeder Mann sei \u00bbin einer bestimmten Weise\u00ab geschaffen, als Ehemann und Vater zu leben. Johannes Paul II. wird zitiert: <em>\u201eGOTT \u00fcbergibt die W\u00fcrde jeder Frau als Aufgabe an jeden Mann\u201c<\/em>. F\u00fcr die meisten M\u00e4nner sei dies der Ruf zur Ehe, f\u00fcr andere die Berufung zum Priestertum oder zu einer anderen Form der Hingabe im Dienst GOTTES. Doch in unserer Zeit werde eine solche Verbindlichkeit oft als konventionell, langweilig oder die Freiheit einschr\u00e4nkend und die Liebe bedrohend angesehen. Aber nichts sei weiter von der Wahrheit entfernt.<\/p>\n<p>\u00bbDie Vorbereitung auf diese aufrichtige und vollkommene br\u00e4utliche Hingabe f\u00e4llt zusammen mit dem Heranreifen eines Mannes zur M\u00e4nnlichkeit. Die Junggesellenjahre im Leben eines jungen Mannes sind Formung daf\u00fcr, und nicht Zeit blo\u00df passiven Wartens, noch weniger zum Genuss der S\u00fcnde. <em>\u201eDie Jugend ist nicht f\u00fcr das Vergn\u00fcgen geschaffen, sondern f\u00fcr das Heldentum\u201c,<\/em> sagte der gro\u00dfe franz\u00f6sische Dramatiker Paul Claudel. Ich fordere Sie, die jungen M\u00e4nner, auf, sich auf die Ehe vorzubereiten, noch ehe Sie Ihre (zuk\u00fcnftige) Braut treffen. Dieses Opfer-Training bedeutet, <strong>Ihre Braut zu lieben, noch ehe sie ihr begegnen, so dass Sie eines Tages sagen k\u00f6nnen: \u201eNoch ehe ich dich kannte, war ich dir treu.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Durch die br\u00e4utliche Liebe zeigt der Mann eine Kraft, die Bestand hat, eine Kraft, nach der die Welt sich sehnt, und eine Kraft, die eine zerbrechende Gesellschaft stabilisieren wird. Zwar ist diese Liebe nicht frei von Zeiten von Schwierigkeiten und Leiden. Keine Berufung ist das! Allerdings sind wir mit dem hl. Paulus <em>\u201e\u00fcberzeugt, dass die Leiden der gegenw\u00e4rtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll\u201c<\/em> (R\u00f6m 8,18). Es gibt \u201eHerrlichkeit\u201c in der Berufung des Mannes, ein Ehemann zu sein.\u00ab<\/p>\n<p>Dies sei ein Ruf zur W\u00fcrde und Sch\u00f6nheit der Vereinigung, die ein Sinnbild der br\u00e4utlichen Liebe CHRISTI zur Kirche ist (vgl. Eph 5,25-32). Die Ehe in CHRISTUS sei nicht mehr nur ein menschliches Unterfangen. Die Sehnsucht nach Liebe sei in einer gewissen Weise das Verlangen nach der unendlichen und ewigen Liebe. Im Ehesakrament sei die menschliche Liebe in der ewigen Liebe GOTTES aufgehoben. In der Mitte des heutigen Kampfes gehe es darum zu sehen, dass in der Sexualit\u00e4t als Gabe GOTTES Leben und Liebe zusammengeh\u00f6rten.<\/p>\n<p>\u00bb<strong>Die Notwendigkeit, in Ihrem Leben<\/strong>, meine S\u00f6hne, <strong>die Keuschheit zu entwickeln<\/strong>, kann nicht genug betont werden. W\u00e4hrend ein Gro\u00dfteil unserer Kultur diese Verpflichtung nicht voll versteht oder unterst\u00fctzt, sollte die Gr\u00f6\u00dfe der br\u00e4utlichen Liebe, zu der wir berufen sind, uns in keiner Weise abschrecken. Schauen Sie vielmehr, was f\u00fcr ein Segen es ist, dass wir berufen sind, diese Wahrheit in einer Zeit zu verk\u00fcnden, in der sie am notwendigsten ist. Wenn Sie so handeln, verbreiten Sie das Licht CHRISTI in einem Bereich der Gesellschaft, der verdunkelt ist von dem, was die br\u00e4utliche Liebe allezeit bedroht. Der Katechismus benennt das klar: <em>\u201eZwietracht, Herrschsucht, Untreue, Eifersucht, und Konflikte, die bis zum Hass und zum Bruch gehen k\u00f6nnen\u2026, R\u00fcckzug in sich selbst, Ego<\/em>\u00ad<em>ismus, Suche nach dem eigenen Vergn\u00fcgen\u201c<\/em> (KKK 106, 109). Wir k\u00f6nnten hier den Gebrauch von <strong>Pornografie<\/strong> hinzuf\u00fcgen, die immer Gift ist sowohl f\u00fcr die Agierenden wie die Pornokonsumenten, und die \u201eHook-up\u201c-Subkultur, die sexuelle Begegnungen vollst\u00e4ndig von der br\u00e4utlichen Beziehung abtrennt [\u201eHook-up\u201c: zuf\u00e4lliger blo\u00df k\u00f6rperlicher Sex, Anm. FMG],<\/p>\n<p>Wie kam es, dass aus einer Kultur, die so fest Hochzeit und eheliche Bindung unterst\u00fctzt hat, nach blo\u00df zwei Generationen eine Kultur wurde, die die Sexualit\u00e4t auf blo\u00dfes Vergn\u00fcgen und Selbstbedienungszweck reduziert hat? Die Antwort ist die Sexuelle Revolution. F\u00fcr viele versprach die Sexuelle Revolution \u201efreie Liebe\u201c und die Frei\u00adheit von den Fesseln alter Vorstellungen von M\u00e4nnlichkeit und Weiblichkeit. Das Ergebnis war die Trennung von Sexualit\u00e4t von den Verpflichtungen der Ehe und eine weit verbreitete M\u00f6glichkeit zur Sterilit\u00e4t (chemische und chirurgische Sterilisationen), die hinauslief auf die Leug\u00adnung dessen, was am Wesentlichsten das M\u00e4nnliche oder Weibliche einer Person ausmacht. Schlimmer noch, <strong>die Sexuelle Revolution f\u00fchrte zur Gei\u00dfel von Abtreibung, Pornografie und sexuellem Missbrauch<\/strong>, der in den vergangenen Jahrzehnten so grassierte. Statt wirklicher und echter Liebe, bietet diese falsche \u201eFreiheit\u201c billiges Vergn\u00fcgen, das tiefere Einsamkeit und Pein verdeckt. Anstelle der Sicherheit der Bande der traditionellen Familie \u00fcberl\u00e4sst sie die Kinder dem <em>[vergeblichen]<\/em> Sehnen nach der Stabilit\u00e4t der Liebe einer Mutter und eines Vaters. Statt der Freiheit, die aus der Bejahung der Wahrheit des G\u00d6TTlichen Plans f\u00fcr die menschliche Liebe zwischen einem Mann und einer Frau entspringt, rebellierte die Sexuelle Revolution arrogant gegen die menschliche Natur, eine Natur, die niemals gedeihen kann inmitten von Verwirrung und Mangel an Selbstbeherrschung. Tats\u00e4chlich wurde die \u201eLiebe\u201c, die die Sexuelle Revolution versprochen hat, nie gefunden. In ihrem Gefolge sind Tr\u00fcmmer, zahllose gebrochene Herzen, hart geworden aus Furcht vor noch gr\u00f6\u00dferem Schmerz; zerbrochene Leben; zerbrochene Familien; zerbrochene Tr\u00e4ume und ein zer\u00adbrochener Glaube daran, dass Liebe je m\u00f6glich sei. Das ist die faule Frucht der Sexuellen Revolution.<\/p>\n<p>Es leuchtet ein: Wenn die Liebe unser tiefstes Verlangen und Sehnen ist, dann verursacht zerst\u00f6rte Liebe uns die meiste Pein, die tiefsten Wunden. Wo fangen wir nun an? Wo beginnen wir, wieder aufzubauen? Was reparieren wir zuerst?<\/p>\n<p><em>Meine S\u00f6hne und Br\u00fcder, wir m\u00fcssen bei uns selbst anfangen.<\/em><\/p>\n<p>Wenn ich auf den Vergleich mit dem Sportler zur\u00fcckkehre, sehen wir, dass kein Meister St\u00e4rke erreicht ohne Disziplin in der Praxis oder ohne Training\u2026 Er muss Herr seiner selbst sein; er muss Selbstbeherrschung besitzen. F\u00fcr den Mann, der berufen ist, die eheliche Liebe zu leben, findet diese Selbstbeherrschung ihren H\u00f6hepunkt in der Tugend der Keuschheit. Wir m\u00fcssen <strong>sehen, was m\u00e4nnliche Keuschheit wirklich ist<\/strong>; zu oft wird diese Tugend in einem negativen Licht gesehen, als etwas Schwaches. Nichts k\u00f6nnte falscher sein! <strong>Keuschheit ist St\u00e4rke<\/strong> und eine Zur\u00fcckweisung der Sklaverei, in die die Leidenschaften f\u00fchren. Die Christen haben immer geglaubt, dass Keuschheit, ob in der Ehe oder im Z\u00f6libat, Freiheit von der Knechtschaft durch S\u00fcnde und unsere Leidenschaften ist.<\/p>\n<p>Um die Keuschheit zu verstehen, m\u00fcssen wir GOTT verstehen: <em>\u201eGOTT ist Liebe und lebt in sich selbst ein Geheimnis personaler Liebesgemeinschaft\u2026 GOTT hat der Menschennatur des Mannes und der Frau die Berufung und daher auch die F\u00e4higkeit und die Verantwortung zu Liebe und Gemeinschaft eingepr\u00e4gt\u201c<\/em> (KKK 2331). Die Liebe, die wir als Mann leben, ist eine Teilnahme an der Liebe GOTTES und ihre Veranschaulichung. Als gleichberechtigte Teilhaber an der W\u00fcrde veranschaulichen die Frauen nat\u00fcrlich ebenso die Liebe GOTTES, und doch gibt es einen Unterschied, wie wir das tun. F\u00fcr die M\u00e4nner wie f\u00fcr die Frauen <em>\u201eber\u00fchrt die Geschlechtlichkeit alle Aspekte des Menschen in der Einheit seines Leibes und seiner Seele. Sie betrifft ganz besonders das Gef\u00fchlsleben, die F\u00e4higkeit, zu lieben und Kinder zu zeugen und, allgemeiner, die Bef\u00e4higung, Bande der Gemeinschaft mit anderen zu kn\u00fcpfen\u201c<\/em> (KKK 2332).\u00ab<\/p>\n<p>Bischof Olmsted zitiert die Charakterisierung der Keuschheit aus dem Katechismus (KKK 2337) und fasst zusammen, dass sie uns erm\u00f6gliche, Herr zu sein und unserer Berufung gem\u00e4\u00df richtig zu leben. Er erinnert an das Wort JESU, dass jeder l\u00fcsterne Blick auf eine Frau bereits Ehebruch im Herzen ist (Mt 5,28) und lenkt den Blick auf Handlungen, \u00bbdie in der heutigen Kultur (zu Unrecht) als \u201enormal\u201c betrachtet und gef\u00f6rdert werden\u2026: <strong>Pornografie und Selbstbefriedigung<\/strong>.\u00ab<\/p>\n<p>Diese narzisstischen Verhaltensweisen trainierten den Mann in eine Richtung, die das genaue Gegenteil von Liebe ist. An die Stelle lebensspendender und selbstverschenkender Liebe lerne er, sich mit einem selbstbezogenen, sterilen Vergn\u00fcgen zufriedenzugeben.<\/p>\n<p>Mit den prophetischen Worten vom <em>\u201eAuge, das zur S\u00fcnde verf\u00fchrt\u201c<\/em> (Mt 5,27-30) <strong> habe JESUS die moderne Pornografie vorausgesehen<\/strong>. Er habe zugespitzte Worte benutzt (\u201edas Augen ausrei\u00dfen\u201c), um deutlich zu machen, dass dringend gehandelt werden m\u00fcsse. Pornografie bringe einen Mann nicht nur in die Gefahr der H\u00f6lle, sondern zerst\u00f6re auch die Verbindung mit seiner Gattin und sei ebenso schwerwiegend wie Ehebruch. Der Versuch, einen anderen Menschen zu lieben, der sich gerade diesem Narzissmus hingibt, werde ohne Verwandlung durch die Gnade gro\u00dfes Leid bringen.<\/p>\n<p>Beim Kampf gegen pornografische Versuchungen sei es wichtig, auf die Umst\u00e4nde \u2013 Einsamkeit, Langeweile, \u00c4r\u00adger, Unsicherheit, Stress \u2013 zu achten. Das Verstehen dieser Umst\u00e4nde einer Versuchung mache bereit, die Gnade GOTTES zu erbitten, um die Taktik des Teufels zu \u00fcberwinden. Die Beichte sei <em>der <\/em>Ort \u00fcberreicher Gnade und Hilfe. Die Seligpreisung derer, die <em>\u201ereinen Herzens sind\u201c<\/em> (Mt 5,8), beginne sich schon im t\u00e4glichen Leben zu erf\u00fcllen. Ein reines Herz zu schaffen, werde erm\u00f6glichen, in den Frauen, aber auch in sich selbst das \u201eAbbild GOTTES\u201c zu erkennen. Selbst wenn die Finsternis un\u00fcberwindlich scheine, verlasse uns CHRISTUS nie. Als Priester sch\u00e4tze er in der Beichte das ehrliche Bem\u00fchen derer, die vom HERRN Heilung wollten.<\/p>\n<p>\u00bb<strong>Stellen Sie sich mit mir vor, wie anders unsere Welt f\u00fcr unsere Ehefrauen, Schwestern und T\u00f6chter w\u00e4re, wenn die M\u00e4nner diese innere Kraft der Keuschheit leben w\u00fcrden!<\/strong> Wir h\u00f6ren in unserer Zeit die hohen Zahlen von sexuellen \u00dcbergriffen in unserer Gesellschaft, vor allem auf dem Campus der Hochschulen. Ist das nicht eine Zeit f\u00fcr eine Erneuerung der m\u00e4nnlichen Keuschheit? Ist das nicht eine Zeit f\u00fcr M\u00e4nner, durch Fasten und Beten inmitten ihrer Br\u00fcder die Tugend der M\u00e4\u00dfigung aufzubauen? Ist das nicht Zeit, tiefer die Botschaft des hl. Johannes Paul II. zu bedenken, dass die <em>\u201eW\u00fcrde jeder Frau einem jeden Mann als Aufgabe anvertraut\u201c<\/em> ist?\u201c<\/p>\n<p>M\u00e4nnliche Keuschheit ist eine <em>\u201elangwierige Aufgabe&#8221; <\/em>(KKK 2342), und wir sollten stolz sein, sie anzupacken. Stellen Sie sich vor, am Tag des Gerichts vor dem Thron GOTTES zu stehen, wo die gro\u00dfen Heiligen fr\u00fcherer Zeiten, die sich mit den herausragenden S\u00fcnden ihrer Tage auseinander\u00adsetzten, zueinander sagen<em>: \u201eWir haben gek\u00e4mpft mit den Problemen der Begierden unserer Tage, aber diese M\u00e4nner des 21. Jahrhunderts! Diese gl\u00fcckliche kleine Schar hat das Tier ganz nahe bek\u00e4mpft!\u201c<\/em> Wir k\u00f6nnen einander und den anderen M\u00e4nnern ringsum helfen, nach Selbstbeherrschung zu streben, wie das am besten unter Br\u00fcdern geschieht. Ich ermutige Sie, ihre \u00c4ngste und Unsicherheiten beiseite zu lassen, die uns abhalten, uns direkt in den Kampf f\u00fcr die Keuschheit einzulassen. CHRISTUS m\u00f6chte den M\u00e4nnern helfen, sich nach Seinem Herzen bilden zu lassen \u2013 in jeder Beichte und in jeder hl. Messe, wo die Kraft Seines Blutes ausgegossen wird\u2026 Nur ein Mann, der gebildet ist nach JESU eigenem Herzen, kann uns <em>\u201eden VATER zeigen\u201c<\/em> (Joh 14,8).\u00ab<\/p>\n<p>Die <strong><u>Frage 3<\/u><\/strong>, die Bischof Olmsted in seiner \u201eApostolischen Adhoration\u201c behandelt, ist:<\/p>\n<h3><a name=\"Frage 3\"><\/a>\u00bb <strong>Warum ist Vaterschaft, richtig verstanden, so entscheidend f\u00fcr jeden Mann? Das Wesen der Vaterschaft \u00ab<\/strong><\/h3>\n<p>Die Vaterschaft habe Einfluss auf die Geschichte. Im Stammbaum JESU im Matth\u00e4usevangelium f\u00fchrten zweiundvierzig V\u00e4ter von Abraham zu Joseph, dem Adoptivvater JESU. Vaterschaft sei nach den Worten des hl. Johannes Paul II. wesentlich f\u00fcr das Gedeihen der Welt. Der Mann mache die Vaterschaft GOTTES selbst auf Erden sichtbar (vgl. Familiaris consortio 25) und jeder sei \u2013 so Papst Franziskus \u2013 in unterschiedlicher Weise berufen, Vater (oder Mutter) zu sein.<\/p>\n<p>Wie das Mannsein sei die Vaterschaft wohl nie ein aus\u00addr\u00fccklich durchdachtes Thema von Philosophen gewesen, wohl weil seine Bedeutung ziemlich offensichtlich ist. Aber das sei nicht mehr so. Johannes Paul II. spreche in \u201eDie Schwelle der Hoffnung\u201c vom Versuch, die Vaterschaft abzuschaffen: Der Ur-Akt des Ungehorsams unserer ersten Eltern habe sie und uns die urspr\u00fcngliche Unschuld und die Freiheit vom leiblichen Tod gekostet, und in der Urs\u00fcnde liege eine urspr\u00fcngliche Rebellion gegen die Vaterschaft GOTTES, ja <strong>das Verlangen, die Vaterschaft \u00fcberhaupt zu beseitigen<\/strong>.<\/p>\n<p>\u00bbDem liegt der Plan unseres Feindes zugrunde, unsere Abh\u00e4ngigkeit von GOTT, dem wohlwollenden VATER, zu beseitigen. Um das zu erreichen, ist die vorrangige Stra\u00adtegie Satans, die menschliche Vaterschaft zu besch\u00e4digen und abzuschaffen\u2026, in der jeder von uns einen ersten Eindruck erh\u00e4lt, was die Vaterschaft GOTTES sein kann.<\/p>\n<p>Die heutige Attacke auf die Vaterschaft und \u2013 in Weiterf\u00fchrung \u2013 auf die Mutterschaft geschieht auf vielen Wegen und ist erschreckend sch\u00e4dlich. 41% der Kinder werden heute au\u00dferhalb der Ehe geboren, ein Anstieg von 700% seit 1950, als die au\u00dfereheliche Geburtsrate nur 6% betrug. Diese Kinder sind nicht vaterlos aufgrund eines gro\u00dfen \u00e4u\u00dferen Konflikts, wie etwa der 2. Weltkrieg, der viele Wunden der Vaterlosigkeit verursacht hat. Sondern \u2013 viel schlimmer \u2013 weil die Abwesenheit der V\u00e4ter aus deren eigenem Willen in einem riesigen Ma\u00df geschieht. Man kann unschwer erkennen, wie die Furcht der M\u00e4nner vor der Vaterschaft eine Legion von Unterst\u00fctzern hat in der heutigen Kultur der Unabh\u00e4ngigkeit, die die M\u00e4nner best\u00e4rkt, vor dieser wunderbaren Gabe in die Besch\u00e4ftigung mit den eigenen W\u00fcnschen zu fl\u00fcchten. Das Kind wird gezwungen, die Frage zu stellen: \u201eWo ist mein Va\u00adter?\u201c Welche Auswirkung hat es auf das Herz des Kindes, auf sein Verst\u00e4ndnis der Welt, der Liebe und des himm\u00adlischen VATERS, wenn die Antwort auf seine Frage ist: \u201eEr hat uns verlassen\u201c oder \u201eIch wei\u00df es nicht\u201c oder \u201eDu kommst aus der Samenbank, und er hat keine Kontakt\u00adadresse hinterlassen\u201c?\u00ab<\/p>\n<p>Auch katholische M\u00e4nner tr\u00fcgen viel zu h\u00e4ufig zu diesem Skandal bei, der das Herz eines Kindes verw\u00fcste und zu viele Frauen zwinge, zu leben als seien sie Witwen. Das Leid eines vaterlosen Kindes schreie zum Himmel (vgl. Sir 35,17). Der Ausfall des Sch\u00fctzers und Ern\u00e4hrers sei immer als Vaterlosigkeit beklagt worden. Doch manche heute wollten dies nicht als unnat\u00fcrlich und beklagenswert gelten lassen. Man solle sich aber, so appelliert der Bischof, nicht infizieren lassen von denen, die das in der Sch\u00f6pfung grundgelegte Unterscheidende und Erg\u00e4nzende von M\u00fcttern und V\u00e4tern leugneten, sondern liebevoll und geduldig die GOTTgegebene Rolle des Besch\u00fctzers, Ern\u00e4hrers und spirituellen F\u00fchrers auf sich nehmen. Die Gegenwart und Sendung der M\u00e4nner in der Familie sei unersetzlich, wobei die Aufgabe des Vaters als geistliches Haupt der Familie keineswegs als Herrschaft \u00fcber andere zu deuten sei, sondern als liebevolle und sanfte Leitung der ihm Anvertrauten. Auf verborgene, dem\u00fctige Weise spiegle sie, zwar unvollkommen, aber sicher, die Vater\u00adschaft GOTTES wider. Bischof Olmsted verweist hier auf eine Homilie von Papst Franziskus (26.6.2013), in der dieser gesagt hatte, wenn ein Mann nicht den Wunsch zur Vaterschaft habe, stimme etwas nicht. Vaterschaft bedeute, Leben zu geben \u2013 auch in der geistlichen Vaterschaft des Ehelosen, des Priesters.<\/p>\n<p>Zur F\u00fclle des Lebens des Mannes geh\u00f6re, die Vaterschaft zu lieben. Ohne diese Haltung k\u00f6nnten wir nicht GOTT \u00e4hnlich werden. Wenn ein Mann nicht die br\u00e4utliche und v\u00e4terliche Berufung nach dem Plan GOTTES annehme, werde er zu \u201eunfruchtbarem Samen\u201c, der sich weigere, zu sterben und Leben zu geben <em>[vgl. Joh 12,14!]<\/em>. Jeder Mann m\u00fcsse sich die Frage stellen, nicht <strong>ob<\/strong> er zum Vater berufen sei, sondern <strong>zu welcher Art von Vater<\/strong> er berufen sei.<\/p>\n<p>Es folgt dann ein Wort an die <strong>Gro\u00dfv\u00e4ter<\/strong>, von denen Bischof Olmsted sagt, dass sie <strong> \u00bbvon gro\u00dfer Wichtigkeit\u00ab<\/strong> seien \u2013 auch wenn unsere heutige Kultur dies so wenig sch\u00e4tze wie keine andere. Er erz\u00e4hlt von der guten Erfahrung mit seinen eigenen Gro\u00dfv\u00e4tern und beschreibt, dass er sich als Primizspruch ein Bibelwort gew\u00e4hlt habe, das er von seinem Gro\u00dfvater gelernt hatte: \u201e<em>Es ist dir gesagt worden\u2026, was der HERR von dir erwartet: Recht tun, G\u00fcte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem GOTT\u201c<\/em> (Mi 6,8).<\/p>\n<p>\u00bbGro\u00dfv\u00e4ter, Sie sind ein wesentliches und wertvolles Geschenk f\u00fcr Ihre Familien, und ich ermutige Sie, auch weiterhin f\u00fcr sie stark zu sein, ihre Weisheit mit ihnen zu teilen und f\u00fcr sie zu k\u00e4mpfen.\u00ab Das Beispiel von Joachim und Anna, die GOTT noch im Alter mit Maria gesegnet habe, zeige, dass man \u2013 auch wenn die Routine des t\u00e4glichen Lebens unbedeutend scheine \u2013 nicht wisse, welch gro\u00dfe Pl\u00e4ne GOTT noch f\u00fcr die letzten Lebensjahre bereithalte.<\/p>\n<p>Ein weiteres Thema ist die <strong>\u201eHoffnung im Schatten einer verlorenen Vaterschaft\u201c.<\/strong> Der Bischof wendet sich an jene, die unter dem Fehlen ihres Vaters gelitten haben. F\u00fcr das Fehlen gebe es viele Gr\u00fcnde, und es gebe auch Situationen, wo die anwesenden V\u00e4ter \u201efern\u201c waren, weil sie selber kein positives Vaterbild erlebt h\u00e4tten. Auch wenn solche Wunden vielleicht noch nicht verheilt seien, sollten die Betroffenen nicht der Mutlosigkeit Raum geben oder die Hoffnung verlieren. Sie sollten sich von CHRISTUS durch die Kirche den VATER offenbaren lassen, der nie Seine Kinder verl\u00e4sst, sondern ihnen vielmehr Seinen G\u00d6TTlichen SOHN anbietet. Sie sollten sich von CHRISTUS ihren eigenen Vater zeigen lassen, wie Er ihn sieht, und die Gnade erbitten, zu vergeben und zu heilen, was auch in der Begegnung mit dem Priester in der Beichte geschehen k\u00f6nne, so r\u00e4t der Bischof, wobei er in einer Adaption Gedanken in der Enzyklika \u201eEvangelium vitae\u201c (99) aufgreift.<\/p>\n<p>Daran schlie\u00dft ein Wort <strong>an jene M\u00e4nner an, \u00bbdie wissen, dass sie in ihrer Vaterschaft versagt haben\u00ab.<\/strong> In einem gr\u00f6\u00dferen oder kleineren Ma\u00df betreffe das jeden von uns \u2013 herbeigef\u00fchrt durch \u00bbSucht, Verlassen, eheliche Konflikte, emotionales oder geistliche Im-Stich-Lassen, Versagen bei der Aufgabe, die Familie im Glauben zu f\u00fchren, Abtreibung, k\u00f6rperlichen und\/oder emotionalen Missbrauch oder durch die unz\u00e4hligen Weisen, durch die wir das Bild GOTTES als des liebenden Vaters verdunkeln. Ich stehe da bei Ihnen als unvollkommener Vater und bitte GOTT VATER, zu erg\u00e4nzen, was uns f\u00fcr die gr\u00f6\u00dfte m\u00e4nnliche Sendung noch fehlt. Es ist wichtig, die Taktik des Feindes anzuerkennen; Satan wird versuchen, uns in eine Verzweiflung hinunterzuziehen, die dazu f\u00fchren kann, unsere Vaterschaft noch mehr preiszugeben wegen unserer S\u00fcnden. Doch wir d\u00fcrfen niemals aufgeben, meine S\u00f6hne! Betet und lasst Euch im Sakrament der Vers\u00f6hnung erneuern! CHRISTUS st\u00e4rkt uns durch die Beichte und die hl. Eucharistie dazu, dass wir uns zur Erneuerung der Vaterschaft in jeder m\u00f6glichen Weise einsetzen.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>\u00bb Zusammenfassung: Weiter von CHRISTUS gesandt <\/strong>\u00ab<\/h3>\n<p>Mit einem Verweis auf die heiligen Freunde Gregor von Nazianz und Basilius, die im M\u00fchen um Wachstum im Glauben einander in gro\u00dfem Respekt f\u00f6rderten, w\u00fcnscht Bischof Olmsted, jeder Mann m\u00f6ge beim Lesen dieses Hirtenwortes den Segen guter Freundschaften erkennen. Er hoffe auch, sie k\u00f6nnten aus seiner Botschaft Hilfreiches entnehmen, es im Gebet zum HERRN tragen und zuversichtlich in ihrer Berufung als M\u00e4nner voranschreiten. \u00bbUnser Leben in CHRISTUS ist nicht eines der \u201eGebote und Verbote\u201c, sondern ein Abenteuer in echter Freiheit. Ergreifen Sie diese Freiheit, um Ihr Leben in den Dienst CHRISTI zu stellen, beginnend in Ihrer Familie und mit Ausstrahlung in die Welt.\u00ab<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend nimmt der Bischof noch Bezug auf die bei der Abfassung des Hirtenworts gerade bekannt gewordenen Video-Dokumentationen \u00fcber \u201ePlanned Parenthood\u201c, zu dessen barbarischem Handeln man nicht schweigen d\u00fcrfe.<\/p>\n<p>Und er endet mit einem Hymnus, zu dem Frederick W. Faber, Freund von J. H. Newman, von den M\u00e4rtyrern Englands inspiriert wurde: <em>\u201eUnsere V\u00e4ter, gefangen im Dunkel der Gef\u00e4ngnisse, waren frei in Herz und Gewissen\u2026\u201c<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Hirtenbrief von Bischof Olmsted aus Phoenix\/USA an die M\u00e4nner (vom September 2015) Ein Aufruf zum Kampf an die M\u00e4nner: &#8220;M\u00e4nner, z\u00f6gern Sie nicht in den Kampf einzugreifen, der um Sie herum tobt, der unsere Frauen und M\u00e4nner verwundet, in den Kampf, der die W\u00fcrde von Frauen und M\u00e4nnern entstellt.&#8221;<a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/posts-maenner-springt-in-die-bresche-106\/\">Weiterlesen &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[18],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/139"}],"collection":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=139"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/139\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6624,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/139\/revisions\/6624"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=139"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=139"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=139"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}