{"id":14104,"date":"2018-11-19T21:15:18","date_gmt":"2018-11-19T20:15:18","guid":{"rendered":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/?p=14104"},"modified":"2018-11-19T21:15:18","modified_gmt":"2018-11-19T20:15:18","slug":"maria-mutter-der-barmherzigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/maria-mutter-der-barmherzigkeit\/","title":{"rendered":"Maria, Mutter der Barmherzigkeit"},"content":{"rendered":"<p>Da im letzten \u201eRitter der Immaculata\u201c aus Versehen das Ende des Artikels \u00fcber die Mutter der Barmherzigkeit fehlte, stellen wir unseren Lesern hier nochmals den vollst\u00e4ndigen Artikel zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Clemens van Ryt<\/em><\/p>\n<h2>Maria, Mutter der Barmherzigkeit<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-14105 alignright\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Barmherzigkeit.jpg\" alt=\"\" width=\"235\" height=\"343\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Barmherzigkeit.jpg 235w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Barmherzigkeit-206x300.jpg 206w\" sizes=\"(max-width: 235px) 100vw, 235px\" \/>(Der folgende Beitrag wurde in Anlehnung an den englischsprachigen Text \u201eMaria Mater Misericordiae\u201c von Pater Karl Stehlin geschrieben. Zitate ohne Fu\u00dfnoten sind diesem Text entnommen.)<\/p>\n<p>Bereits in den Schriften der Kirchenv\u00e4ter finden wir die liebe Gottesmutter unter dem Titel \u201eMutter der Barmherzigkeit\u201c. Der heilige Bernhard von Clairvaux erl\u00e4utert ihn ein wenig, wenn er zur Gottesmutter sagt: \u201eGott vertraute dir die ganze Ordnung der Barmherzigkeit an!\u201c Die folgenden Ausf\u00fchrungen wollen helfen, noch tiefer in die Bedeutung dieses Namens einzutauchen.<\/p>\n<h3>Die g\u00f6ttliche Barmherzigkeit<\/h3>\n<p>Das lateinische Wort <em>Misericordia <\/em>(<em>miser<\/em> = elend\/arm\/ungl\u00fccklich, und <em>cor<\/em> = Herz) hei\u00dft so viel wie ein Herz f\u00fcr den Armen, Elenden, Ungl\u00fccklichen haben. Nur wer arm ist, kann also Barmherzigkeit empfangen, nur wer ein reiches Herz hat, kann Barmherzigkeit schenken.<\/p>\n<p>Thomas von Aquin lehrt daher, dass Barmherzigkeit im eigentlichen Sinne nur Gott zugesprochen werden kann. Denn in ihm allein gibt es keine Armut. Nicht umsonst bezeichnet der hl. Thomas die Barmherzigkeit als das gr\u00f6\u00dfte der Attribute Gottes; Gott \u00f6ffnet sein Herz und schenkt seine Gaben den Gesch\u00f6pfen, die aus sich nichts haben.<\/p>\n<p>Beim hl. Augustinus lesen wir, dass die Barmherzigkeit die Gerechtigkeit Gottes mildert. Die Gerechtigkeit wird durch die Barmherzigkeit nicht aufgehoben. Gerechtigkeit ist ein Ausdruck von Gottes Heiligkeit; sie begr\u00fcndet Ordnung und Harmonie; sie gibt jedem, was er verdient; sie belohnt das Gute und bestraft das B\u00f6se. Es sind H\u00e4resien, die zwischen der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit Gottes einen Widerspruch herstellen, so als w\u00fcrden sie sich gegenseitig ausschlie\u00dfen. In Wirklichkeit erg\u00e4nzen und vervollkommnen sie sich.<\/p>\n<h3>Stufen der Barmherzigkeit<\/h3>\n<p>Wie wir oben bereits gesehen haben, muss es einen Unterschied geben zwischen dem, der Barmherzigkeit \u00fcbt, und dem, der Barmherzigkeit erf\u00e4hrt. So gesehen ist ein Akt der Barmherzigkeit gr\u00f6\u00dfer, wenn<\/p>\n<ul>\n<li>der, der Barmherzigkeit \u00fcbt, h\u00f6her steht<\/li>\n<li>der, dem Barmherzigkeit zuteilwird, niedriger steht<\/li>\n<li>die Stufe, zu der der niedriger Stehende erh\u00f6ht wird, h\u00f6her ist.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn wir nun diese Punkte der Reihe nach betrachten, stellen wir zun\u00e4chst fest: Gott ist die Quelle allen Seins, nichts reicht auch nur im Entferntesten an ihn heran. Aus dieser \u00dcberlegung folgt automatisch: Alles au\u00dfer Gott ist an sich nichts! Die unendliche F\u00fclle des Seins steht der unendlichen Leere des Nichts gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>Es ist schlie\u00dflich eine gewaltige Erhebung vom Nichtsein zum Sein, die Gott durch die Sch\u00f6pfung bewirkt. Doch die G\u00f6ttliche Barmherzigkeit ging sogar weit dar\u00fcber hinaus: Sie stattete den Menschen nicht nur mit einer lebendigen und unsterblichen Seele aus; sie schenkte dieser au\u00dferdem die heiligmachende Gnade,<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> erf\u00fcllte sie auf diese Weise mit g\u00f6ttlichem Leben und bef\u00e4higte sie, Gott selbst zu schauen (Joh 17,3). Er machte den Menschen zum Teilhaber der g\u00f6ttlichen Natur (2 Petr 1,4).<\/p>\n<p>Wir sehen also, dass die Barmherzigkeit Gottes in jeder Hinsicht eine unendliche ist. Dieser Gr\u00f6\u00dfe steht unsere Kleinheit gegen\u00fcber, deren Anerkennung unsere Demut zur Folge haben muss.<\/p>\n<h3>Die Barmherzigkeit Gottes in Maria<\/h3>\n<p>Ist die Barmherzigkeit das gr\u00f6\u00dfte Attribut Gottes, so ist die Demut das gr\u00f6\u00dfte Attribut eines Gesch\u00f6pfes; sie ist die Grundlage aller Tugenden und des geistlichen Fortschritts. Nur in ein offenes, von sich selbst freies Gef\u00e4\u00df kann Gott seine g\u00f6ttliche F\u00fclle eingie\u00dfen. Ein solch geistliches Gef\u00e4\u00df finden wir in Maria. Dieser freie Akt der Offenheit Mariens kommt von ihrer tiefen Erkenntnis des eigenen Nichts einerseits und der Gr\u00f6\u00dfe Gottes andererseits. Das ist Demut! Und es ist jene Haltung der Demut, die Maria sich selbst vollkommen vergessen l\u00e4sst, die sie schlie\u00dflich auch ihre Kleinheit und Schwachheit vergessen und auf Gott schauen l\u00e4sst. Auf diese Weise war sie f\u00e4hig, ihn ganz in sich aufzunehmen und ihn frei in ihr wirken zu lassen.<\/p>\n<p>Wir erkennen diese Demut Mariens bereits bei der Verk\u00fcndigung: Der Engel deutet bei der Begr\u00fc\u00dfung Mariens die erhabene W\u00fcrde an, zu der sie auserw\u00e4hlt und berufen ward. Sie selbst aber erschrickt bei diesem Gru\u00df (Lk 1,29), dessen Gr\u00f6\u00dfe und Erhabenheit sie kaum auf sich zu beziehen wagt. Und nachdem der Engel ihr ihre erhabene Berufung geoffenbart hatte, antwortet sie mit einem einfachen: \u201eSiehe die Magd des Herrn, es geschehe mir nach deinem Wort.\u201c<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> (Lk 1,37f.) Maria vergisst sich selbst und stellt sich ganz Gott zur Verf\u00fcgung. Gott will ihre aktive Zustimmung; etwas anderes als Zustimmung zu Gottes Willen ist bei ihr jedoch von vornherein au\u00dferhalb ihrer Vorstellungskraft.<\/p>\n<p>Die Echtheit und Tiefe ihrer Demut bewahrheitet sich kurze Zeit darauf bei der Begr\u00fc\u00dfung durch Elisabeth. Auf den Lobpreis ihrer Base reagiert die allerseligste Jungfrau nicht mit einer gek\u00fcnstelten Bescheidenheit oder einem Abwehren, vielmehr preist sie Gott aus ganzem Herzen. Sie anerkennt die Gabe Gottes, die sie nicht verleugnen kann, ohne den Geber zu beleidigen. Doch zu allererst preist sie Gott und bekennt zugleich: \u201e\u2026denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.\u201c (Lk 1,48.) Dabei bekennt sie nicht nur ihre Niedrigkeit und Nichtigkeit, zu der sie sich als Gesch\u00f6pf bekennen muss. Vielmehr begr\u00fcndet sie ihre Begnadung sogar mit dieser Niedrigkeit und sagt: \u201e<em>denn<\/em> auf die Niedrigkeit\u2026\u201c. Sie sagt damit nichts weniger, als dass Gott ihr viel Barmherzigkeit erweisen konnte, weil sie niedrig, klein und gering war. Das bedeutet aber, dass sie in ihrer tiefen Demut ihre Kleinheit so tief erfasst, anerkannt und gelebt hatte, dass es Gott andererseits auch m\u00f6glich war, seine ganze Barmherzigkeit in ihr Herz einzugie\u00dfen.<\/p>\n<h3>Mutter der Barmherzigkeit<\/h3>\n<p>Maria bildet durch ihre Demut gleichsam das gesch\u00f6pfliche Gegenst\u00fcck zur Barmherzigkeit Gottes. Seiner Gr\u00f6\u00dfe entspricht ihre Niedrigkeit. Durch die Tugend der Demut \u00f6ffnet die allerseligste Jungfrau der Barmherzigkeit Gottes alle T\u00fcren, bis diese in ihrem Scho\u00dfe Fleisch annimmt und Mensch wird. Geradezu leibhaftig nimmt sie die Barmherzigkeit Gottes in sich auf und wird durch die Geburt des Erl\u00f6sers auf augenscheinliche Weise selbst Quelle der Barmherzigkeit Gottes f\u00fcr die Welt.<\/p>\n<p>Diese Barmherzigkeit, welche die Gottesmutter erf\u00fcllte, war also nicht nur ein Empfangen, sondern auch ein teilhaftig Werden und Weiterschenken. In der Tat finden wir die allerseligste Jungfrau k\u00fcnftig an der Seite ihres g\u00f6ttlichen Sohnes, um sein Werk der Offenbarung der g\u00f6ttlichen Barmherzigkeit auf Erden zu begleiten. Wir sehen ihre m\u00fctterliche Sorge bei der Hochzeit zu Kana (Joh 2,1ff.) und schlie\u00dflich ihre Demut und Hingabe an den Willen Gottes unter dem Kreuz. Was ihr g\u00f6ttlicher Sohn am Kreuze litt, litt sie im Herzen f\u00fcr die Kirche mit, und der Herr \u00fcbergibt ihr mit Johannes die Schar Seiner J\u00fcnger zur m\u00fctterlichen Obhut (Joh 19,26f.). Sie wird k\u00fcnftig der verl\u00e4ngerte Arm und der bildhafte Ausdruck seiner eigenen Barmherzigkeit sein, die er den Menschen schenken will.<\/p>\n<h3>Maria als Mutter ihrer Kinder<\/h3>\n<p>Wie erf\u00fcllt die Gottesmutter nun ihre Sendung an uns? Zun\u00e4chst betrachtet sie uns alle als ihre geliebten Kinder. Als Mutter ahmt sie den Vater in seiner Liebe nach. Zur hl. Gertrud sagte die seligste Jungfrau: \u201eSie sollten meinen s\u00fc\u00dfesten Jesus nicht meinen einzigen Sohn nennen, sondern vielmehr meinen erstgeborenen Sohn. Ich empfing zuerst ihn in meinem Scho\u00df, aber nach ihm, oder vielmehr durch ihn, empfing ich jeden von euch, um seine Br\u00fcder und meine Kinder zu werden, indem ich euch im Scho\u00dfe meiner m\u00fctterlichen Liebe an Kindes statt angenommen habe.\u201c<\/p>\n<p>Maria lebt diese ihre Sendung als Mutter zun\u00e4chst durch ihr Leiden. Ihren erstgeborenen Sohn empfing und gebar sie in geistlicher Freude. All ihre anderen Kinder gebiert sie in Schmerzen; und zwar gibt es da einen schrecklichen Tausch: Anstelle ihres Sohnes empfing sie uns; anstelle der Liebe selbst empfing sie laue und ihr feindlich gesinnte Menschen; anstelle Gottes empfing sie schmutzigen Staub. Sie erfuhr in ihrem Herzen das Leiden, das Sterben und den Tod ihres geliebten Sohnes, f\u00fcr den allein sie lebte; und was sie erhielt, war jener Tausch. Doch in diesem Tausch wendet sich ihre ganze m\u00fctterliche Liebe zu ihrem erstgeborenen Sohn uns zu und schlie\u00dft uns als seine Br\u00fcder, als ihre Kinder in ihre liebenden Arme.<\/p>\n<p>Dass wir Maria zur Mutter haben d\u00fcrfen, bedeutet viel! In ihr vereint sich die Niedrigkeit eines reinen Gesch\u00f6pfes mit der erhabenen Gr\u00f6\u00dfe der Mutter Gottes selbst. Selbst ganz ohne S\u00fcnde, blickt sie mit der Liebe ihres g\u00f6ttlichen Sohnes doch voller Mitleid auf die S\u00fcnder herab. In ihr haben wir also eine \u201eMutter, die nicht Gott ist, die nur Mensch und einfach Mutter ist; der man sich trotz aller S\u00fcnde unbeschwert nahen kann, die einen mit m\u00fctterlicher Liebe empf\u00e4ngt; die nicht strafen muss, die reine G\u00fcte sein darf, die bei Gott f\u00fcr uns F\u00fcrsprache einlegt und uns vorbereitet, \u00fcberhaupt vor Gott hintreten zu k\u00f6nnen; eine F\u00fcrsprecherin, die als g\u00fctige Mutter beim Vater alles erlangen kann\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> und die von Gott selbst am Kreuz den Auftrag erhielt, eben diese Aufgabe wahrzunehmen.<\/p>\n<h3>Wir als die Kinder unserer Mutter<\/h3>\n<p>Wie ihr g\u00f6ttlicher Sohn f\u00fcr das Werk der Erl\u00f6sung Werkzeuge zu Hilfe beruft, so bedient sich auch die allerseligste Jungfrau ihrer Kinder als Werkzeuge f\u00fcr das Werk der Barmherzigkeit; an ihre Seite und mit ihrer Hilfe sollen sie Boten der Barmherzigkeit sein und ihre Herrschaft in den Seelen ausbreiten helfen. Wie aber wird man ein solches Werkzeug ihrer Barmherzigkeit? Zuallererst m\u00fcssen wir Maria um die Liebe der Mutter bitten, um die Sehnsucht, ihren Kindern die Gnade zu vermitteln. Wenn diese Sehnsucht w\u00e4chst, wird unser eigenes Leben mehr und mehr mit Barmherzigkeit erf\u00fcllt werden. Wir werden die Welt immer mehr mit den Augen der Barmherzigkeit sehen; wir werden die Armut der Welt erkennen und der Eifer f\u00fcr die Seelen wird in uns wachsen. Wir werden eine Sehnsucht sp\u00fcren, dieser Armut abzuhelfen. Dies kann dann auf verschiedenen Wegen geschehen: Durch unser Gebet, durch unser eigenes gutes Beispiel, durch Worte, durch Schriften usw.<\/p>\n<p>Doch das ist noch wenig, es braucht noch mehr! Wir m\u00fcssen uns ihre Herzensgesinnung zu Eigen machen, und dazu geh\u00f6rt das Leiden um der Seelen willen, die Geburtswehen der Geburt der Seelen f\u00fcr Christus. Wie die Gottesmutter unter dem Kreuz das Leiden ihres Sohnes in ihrem Herzen gelitten hat, so muss auch der Ritter der Immaculata das Leiden Christi in sein Herz aufnehmen. Er kann dazu z.B. das Leiden Jesu bei der schrecklichen Todesangst im \u00d6lgarten betrachten und sich dabei mit dem Leiden Christi vereinigen: \u201eOh Maria, dr\u00fccke deines Sohnes Wunden tief in meine Seele ein.\u201c<\/p>\n<p>Der hl. Ludwig-Maria de Montfort beschreibt treue Sklaven und Apostel Mariens in den sp\u00e4teren Zeiten folgenderma\u00dfen: \u201eDas Kreuz in ihrer rechten Hand und der Rosenkranz in ihrer linken.\u201c Hiermit deutet er f\u00fcr die Knechte Mariens auf die Notwendigkeit hin, Jesus und Maria im Leiden so tiefgreifend wie m\u00f6glich nachzuahmen und sich immer \u00f6fter mit ihnen zu vereinen.<\/p>\n<p>Abgesehen davon sollen wir jedoch auch alle sonstigen Mittel nutzen, die uns zur Verf\u00fcgung stehen, um sie als Werkzeuge f\u00fcr den Siegeszug der Immaculata nutzbar zu machen. Dieser beginnt bei der Vereinigung der Seele mit Jesus und Maria, der Versenkung in das Leiden des g\u00f6ttlichen Erl\u00f6sers und wirkt fort in der Sehnsucht nach der Rettung der Seelen, das im konkreten Apostolat m\u00fcndet. Je nach Stand, Umst\u00e4nden, Eifer und unter Beachtung der Klugheit kann dann alles zu einem Kanal der Gnade werden.<\/p>\n<h3>Maria, Quelle der Hoffnung<\/h3>\n<p>Als Mutter der Barmherzigkeit ist uns, den traurigen Kindern Evas, Maria eine Quelle der Hoffnung und der Zuversicht. Sie verwaltet den Reichtum der Barmherzigkeit Gottes und teilt uns in vollen Z\u00fcgen davon aus, sooft wir ihr vertrauensvoll nahen. Zugleich will sie uns anstecken mit ihrer Liebe, mit ihrer Sehnsucht nach der Rettung der Seelen, mit ihrem Eifer f\u00fcr die Ausbreitung ihres Reiches der Barmherzigkeit. Wir aber d\u00fcrfen und sollen uns anstecken lassen, sollen durch die Betrachtung eintauchen in die Geheimnisse des Kreuzes, sollen Werkzeug werden in der Hand der Immaculata.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Vgl. Ott, L.: Katholische Dogmatik, Bonn <sup>11<\/sup>2010, S. 163f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Selbst das \u201eich bin\u201c, das wir in den deutschen \u00dcbersetzungen oft einf\u00fcgen, findet sich weder im lateinischen noch im griechischen Grundtext.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Ryt, C. v.: Der Brunnen in der W\u00fcste, Aachen 2017, S. 200.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da im letzten \u201eRitter der Immaculata\u201c aus Versehen das Ende des Artikels \u00fcber die Mutter der Barmherzigkeit fehlte, stellen wir unseren Lesern hier nochmals den vollst\u00e4ndigen Artikel zur Verf\u00fcgung. Clemens van Ryt Maria, Mutter der Barmherzigkeit (Der folgende Beitrag wurde in Anlehnung an den englischsprachigen Text \u201eMaria Mater Misericordiae\u201c von<a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/maria-mutter-der-barmherzigkeit\/\">Weiterlesen &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":14113,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14104"}],"collection":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14104"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14104\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14121,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14104\/revisions\/14121"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14113"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14104"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14104"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14104"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}