{"id":146,"date":"2016-02-08T09:31:00","date_gmt":"2016-02-08T09:31:00","guid":{"rendered":"http:\/\/migration.mi-admin.ch\/2016\/02\/08\/posts10-jahre-militia-immaculatae-in-wilschweiz-114\/"},"modified":"2017-02-11T22:10:50","modified_gmt":"2017-02-11T21:10:50","slug":"posts10-jahre-militia-immaculatae-in-wilschweiz-114","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/posts10-jahre-militia-immaculatae-in-wilschweiz-114\/","title":{"rendered":"10 Jahre Militia Immaculatae in Wil\/Schweiz"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein Bericht von Ralph Studer<\/strong><\/p>\n<p>Am 17. Januar 2016 beging die Militia Immaculatae (MI) in Wil ihr zehn j\u00e4hriges Jubil\u00e4um. In Dankbarkeit blicken wir zur\u00fcck, so Benjamin Aepli, Leiter der MI Wil, was mit Gottes Gnade als Werkzeug der Immaculata in den vergangenen Jahren geschaffen werden konnte. Bischof Fellay, Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. und Verantwortlicher f\u00fcr die Neugr\u00fcndung der MI in der katholischen Tradition, hielt anl\u00e4sslich dieser Feier einen Vortrag zur Bedeutung Fatimas in der heutigen Zeit. Rund 130 Personen folgten der Einladung der Gruppe St. Maximilian Kolbe ins Kirchgemeindezentrum Sancta Maria nach Wil. Ein geb\u00fchrender Rahmen f\u00fcr dieses erste gr\u00f6ssere Jubil\u00e4um einer MI Gruppe im deutschsprachigen Raum.<\/p>\n<p><img style=\"width: 250px; height: 166px; border-width: 1px; border-style: solid; margin: 5px; float: right;\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/media\/Aktuelles\/2016\/DSD_4337_(Copy).JPG\" alt=\"\" \/>Ein herrlicher, sonniger Sonntagnachmittag, der die tristen Wintertage vergessen macht und die lieblichen Seiten des Winters ins Bewusstsein r\u00fcckt. Ein Tag wie gemacht f\u00fcr das zehnj\u00e4hrige Jubil\u00e4um der MI. Rund 130 Anwesende versammelten sich, um mit der Gruppe St. Maximilian Kolbe das zehn j\u00e4hrige Jubil\u00e4um der MI in Wil zu feiern. Aus der Ost- und Zentralschweiz, ja sogar aus M\u00fcnchen, waren MI-Mitglieder, Gl\u00e4ubige und Interessierte angereist. Benjamin Aepli \u00fcbernahm als Leiter der MI in Wil die Begr\u00fcssung.<\/p>\n<p>Pater Maximilian, so Aepli, sah in der MI eine Kampftruppe im Dienste der Immaculata f\u00fcr die Rettung aller Seelen aller Nationen. Dieses grosse, von Pater Kolbe ins Leben gerufene Werk passte nach dem Zweiten Vatikanum nicht mehr zum neuen Geist des Konzils, insbesondere zum \u00d6kumenismus. Der Einsatz f\u00fcr die Rettung der Seelen, der Kampfgeist und das Gebet f\u00fcr die Freimaurer waren nicht l\u00e4nger zeitgem\u00e4ss. Eine Neugr\u00fcndung der MI im Geist von Pater Maximilian war somit vonn\u00f6ten und erfolgte im Jahr 2000 in Polen.<\/p>\n<p>Ein besonderes Anliegen der Gruppe St. Maximilian ist nach den Ausf\u00fchrungen von Benjamin Aepli die Verbreitung der Wundert\u00e4tigen Medaille. Nach anf\u00e4nglicher Verteilung in den Prioraten werden diese Medaillen mittlerweile weltweit an Priester und Gl\u00e4ubige verschickt. Allein letztes Jahr wurden 120\u2018000 Medaillen in 30 L\u00e4nder versandt und das Faltblatt zur Medaille gibt es mittlerweile in zw\u00f6lf Sprachen. Neben diesem Hauptapostolat werden &#8211; gem\u00e4ss Benjamin Aepli &#8211; Apostolatsst\u00e4nde in St\u00e4dten, Plakatkampagnen, Verteilung von Faltbl\u00e4ttern, Schriften- und Haust\u00fcrapostolat betrieben. Mittlerweile bestehen auch weitere Gruppen in Deutschland und \u00d6sterreich. Zur eigenen inneren St\u00e4rkung trifft sich die Gruppe St. Maximilian Kolbe einmal monatlich in Wil, um gemeinsam den Rosenkranz zu beten und den Glauben durch Vortr\u00e4ge zu vertiefen. Aepli macht deutlich, dass das \u00e4ussere Apostolat nur auf der Grundlage des inneren Apostolats des Gebets und Opfers Fr\u00fcchte tragen kann. Gerade Pater Kolbe sei hier, so Aepli, ein leuchtendes Vorbild, der sich selbst hingeopfert und dies durch sein Leben und seinen Tod eindr\u00fccklich unter Beweis gestellt habe.<\/p>\n<p>Seine engagierten Worte schloss Aepli mit dem Aufruf des hl. Maximilian: \u201eDie Immaculata sucht Seelen, welche ihr ganz hingegeben sind und so in ihren H\u00e4nden eine Kraft werden, um den Teufel zu besiegen und unter ihrer F\u00fchrung als wirksame Instrumente das K\u00f6nigtum Christi aufbauen.\u201c<\/p>\n<p><img style=\"width: 250px; height: 233px; border-width: 1px; border-style: solid; margin: 5px; float: right;\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/media\/Aktuelles\/2016\/Fellay_Wil.jpg\" alt=\"\" \/>Nach diesem Einblick in die Geschichte der MI und das Apostolat der Gruppe St. Maximilian in Wil warf Bischof Fellay in seinem Vortrag einen vertieften Blick auf \u201eDie Bedeutung Fatimas in der heutigen Zeit\u201c. Seine Ausf\u00fchrungen zeigten deutlich auf, dass es klare Hinweise gebe, welche Zweifel an der Vollst\u00e4ndigkeit des Inhalts des ver\u00f6ffentlichten Dritten Geheimnisses von Fatima aufkommen lassen. Die Version Roms bezieht den Inhalt des Dritten Geheimnisses auf das 1982 stattgefundene Attentat auf Papst Johannes Paul II. Nach Forschung und Beweislage spreche allerdings vieles daf\u00fcr, so Bischof Fellay, dass diese ver\u00f6ffentlichte Passage nur ein Teil des Dritten Geheimnisses ausmache, der zweite Teil jedoch bis anhin unter Verschluss gehalten werde und von der Kirchenkrise handle. Rom wollte Fatima begraben, so die dezidierte Aussage des Bischofs.<\/p>\n<p>Weiter f\u00fchrte der Bischof aus, dass die Weltgeschichte im Triumph des Unbefleckten Herzen Mariens enden wird. Nach den Erscheinungen 1917 in Fatima erschien die Gottesmutter Schwester Lucia 1929 und verlangte die Weihe Russlands an ihr Unbeflecktes Herz. Und weil der Papst, so Bischof Fellay, die Weihe nicht vornahm, erschien 1932 das Hl. Herz Jesu und k\u00fcndigte hierf\u00fcr die Strafe an: \u201eSag meinen Minister und Dienern, da sie wie der K\u00f6nig von Frankreich meinen Anordnungen nicht folgen, werden sie ihm in seinem Ungl\u00fcck folgen.\u201c Bischof Fellay stellte hier den Bezug her zu den Erscheinungen des Hl. Herzen Jesus vor der hl. Maria Margarete Alacoque und der von K\u00f6nig Ludwig XIV. nicht vollzogenen Herz-Jesu-Weihe Frankreichs. Gut 100 Jahre danach wurde der damalige K\u00f6nig Ludwig XVI. w\u00e4hrend der Franz\u00f6sischen Revolution enthauptet.<\/p>\n<p>Das Schicksal der Nationen, hob Bischof Fellay hervor, liege in den H\u00e4nden Mariens. Maria werde den Frieden bringen und nicht die UNO. Dies zeuge von der Gr\u00f6sse Mariens in der Geschichte der Menschheit. Maria k\u00fcndigte in Fatima an, wenn die Welt sich nicht bekehre, werde ein viel schlimmerer Krieg folgen. Der Zweite Weltkrieg kam postwendend und die Welt habe sich auch danach nicht bekehrt, sagte Bischof Fellay.<\/p>\n<p>Die Schwere der Zeit lasse sich auch am heutigen Zustand der Kirche aufzeigen, stellte der Bischof ern\u00fcchternd fest. Ein entscheidender Streitpunkt ist die Religionsfreiheit des Zweiten Vatikanums. Bischof Fellay kritisierte die Haltung von vielen kirchlichen W\u00fcrdentr\u00e4gern, wonach jeder Mensch seine Religion frei w\u00e4hlen k\u00f6nne und somit letztlich ein Recht auf Irrtum bestehe. Es k\u00f6nne zwar Situationen geben, in welchen im Sinne einer wohlverstandenen Toleranz zur Wahrung des Friedens in der Gesellschaft und unter den Religionen, der Staat verpflichtet sei, ein \u00dcbel zu tolerieren, um weitaus gr\u00f6ssere \u00dcbel wie Kriege und schwere Konflikte zu vermeiden. Dies sei jedoch nicht ein Idealzustand, betonte Bischof Fellay mit Nachdruck. Die K\u00f6nigsherrschaft Christi ist nicht mehr das Ziel in Rom, der Glaube nur noch Privatsache. Letztlich sei in Rom und in der Kirche der Glaube an das soziale Christk\u00f6nigtum verloren gegangen und vor allem bei denen, in deren Verantwortung die Durchf\u00fchrung der Weihe zum Unbefleckten Herzen Mariens liege, so der Bischof.<\/p>\n<p>Die Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens, stand im Zentrum des letzten Teils des Vortrags. Bischof Fellay wies auf die Antwort unsers Heilands an Schwester Lucia an, wonach die Menschen das Herz Mariens bei seinem Herzen verehren sollen. Diese Weihe Russlands, so der Bischof, soll die Gr\u00f6sse Mariens bekunden. Deutlich weist Bischof Fellay darauf hin, dass die Botschaft Fatimas vor den Irrt\u00fcmern Russlands und nicht vor dem Kommunismus warne. Die Welt sei heute verkehrt. W\u00e4hrend fr\u00fcher der Westen f\u00fcr christliche Werte wie Familie und Religion sich einsetzte und diese heute aufgegeben habe bzw. sogar bek\u00e4mpfe, stehe heute Russland f\u00fcr diese Werte ein, w\u00e4hrend zugleich in Moskau heute zwischen 80 bis 200 Kirchen gebaut werden. Russland als ehemaliger Zerst\u00f6rer k\u00f6nnte in einem gewissen Zeitpunkt zum Retter des Westens werden. Und dieser Ausl\u00f6ser sei wom\u00f6glich die Weihe Russlands, so der Bischof. Harren wir aus und lassen wir uns nicht entmutigen. Dies gelte vor allem auch f\u00fcr die MI, ermutigte der Bischof die Anwesenden.<\/p>\n<p>Die besondere Andacht zum unbefleckten und schmerzhaften Mariens sei Gottes Wille. Gott m\u00f6chte die Liebe der Menschen mit dem Herzen Mariens verbinden, betonte der Bischof. Die Botschaft von Fatima zeige auch die grenzenlose Liebe Mariens zu Gott und zu uns Menschen. Durch die Erscheinung der hl. Familie beim abschliessenden Sonnenwunder in Fatima verdeutlichte der Himmel auch die herausragende Stellung der Familie, welche seit Jahren angegriffen und in der Kritik der Gesellschaft stehe. Bischof Fellay unterstrich die Bedeutung des Sakraments der Ehe, welches eine Quelle der Gnade darstelle. Die Familie sei der erste Ort, wo die Kinder f\u00fcr den Himmel gebildet werden. Deshalb greife der Teufel auch die Familie an, der Kampf zwischen Teufel und der Gottesmutter zeige sich hier besonders deutlich, sagte der Bischof.<\/p>\n<table style=\"width: 250px;\" border=\"0\" cellspacing=\"5\" cellpadding=\"1\" align=\"right\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\"><img style=\"width: 250px; height: 187px; border-width: 1px; border-style: solid;\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/media\/Aktuelles\/2016\/Vorstand_Schweiz_(Copy).jpg\" alt=\"\" \/><span style=\"font-family: tahoma,geneva,sans-serif;\">Bischof Fellay<br \/>\nmit dem Vorstand der MI-Schweiz<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Am Ende seines Referats hob Bischof Fellay auch die besondere Stellung des hl. Josefs, des Schutzpatrons der hl. Kirche, hervor, dem die beiden Sch\u00e4tze Gottes, seine Mutter und sein Sohn anvertraut wurden. Vergessen wir neben dem heiligen und unbefleckten Herzen Mariens nicht den hl. Josef, rief der Bischof der MI und den Anwesenden in Erinnerung.<\/p>\n<p>Mit einem herzlichen Applaus f\u00fcr diese ausf\u00fchrlichen und die Bedeutung Fatimas in der heutigen Zeit verdeutlichenden Worte wurde das Referat von Bischof Fellay verdankt. Pater Stefan Pfluger, der geistliche Leiter der MI, \u00fcberreichte dem Bischof ein kleines Dankesch\u00f6n: Medaillensets in zw\u00f6lf Sprachen. Bei gem\u00fctlichem Zusammensitzen in geselliger Runde fand diese Jubil\u00e4umsfeier der MI ihren Abschluss. Ein Anlass, der Hoffnung weckt und Kr\u00e4fte mobilisiert in unserem Einsatz f\u00fcr Gott und seine heiligste Mutter. Auch wenn es viel zu tun gibt, wir wissen, dass wir auf der richtigen Seite stehen und wir mutig und vertrauensvoll unsere zuk\u00fcnftigen Aufgaben in Angriff nehmen k\u00f6nnen. Ehre der Immaculata!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Bericht von Ralph Studer Am 17. Januar 2016 beging die Militia Immaculatae (MI) in Wil ihr zehn j\u00e4hriges Jubil\u00e4um. In Dankbarkeit blicken wir zur\u00fcck, so Benjamin Aepli, Leiter der MI Wil, was mit Gottes Gnade als Werkzeug der Immaculata in den vergangenen Jahren geschaffen werden konnte. 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