{"id":149,"date":"2016-03-05T04:47:00","date_gmt":"2016-03-05T04:47:00","guid":{"rendered":"http:\/\/migration.mi-admin.ch\/2016\/03\/05\/postsvorbereitung-auf-100-jahre-fatima-folge-4-121\/"},"modified":"2017-02-11T22:10:42","modified_gmt":"2017-02-11T21:10:42","slug":"postsvorbereitung-auf-100-jahre-fatima-folge-4-121","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/postsvorbereitung-auf-100-jahre-fatima-folge-4-121\/","title":{"rendered":"Vorbereitung auf 100 Jahre Fatima, Folge 4"},"content":{"rendered":"<h3>Herbst 1916 &#8211; die dritte Erscheinung des Engels<\/h3>\n<table style=\"width: 250px;\" border=\"0\" cellspacing=\"5\" cellpadding=\"1\" align=\"right\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><img style=\"width: 250px; height: 337px; border-width: 1px; border-style: solid;\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/media\/Fatima_\/Tuy_Favorit.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: tahoma,geneva,sans-serif;\">Die Vision von Tuy, 1929<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>Von Pater Karl Stehlin<\/strong><\/p>\n<p>Dieses Mal h\u00fcteten die drei kleinen Hirten ihre Herde am selben Platz, wo der Engel zum ersten Mal erschienen ist (Loca de Cabeco).<\/p>\n<p>Lucia berichtet sp\u00e4ter:<\/p>\n<p><em>\u201eSobald wir dort ankamen, knieten wir uns nieder, ber\u00fchrten mit unserer Stirn den Boden und begannen das Gebet des Engels zu beten. Ich wei\u00df nicht wie viele Male wir dieses Gebet wiederholten, als pl\u00f6tzlich ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Licht auf uns herab schien. Wir sprangen auf, um zu sehen was passiert war, und erblickten den Engel. <\/em><\/p>\n<p><strong><em>In seiner linken Hand hielt er einen Kelch, eine Hostie schwebte dar\u00fcber, von welcher einige Blutstropfen in den Kelch fielen.<\/em><\/strong><em> Der Engel lie\u00df den Kelch in der Luft schweben, kniete sich neben uns nieder und forderte uns auf, mit ihm folgendes Gebet drei Mal zu beten: <\/em><\/p>\n<p><strong><em>\u201aAllerheiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, ich opfere dir auf den kostbaren Leib, das Blut, die Seele und die Gottheit unseres Herrn Jesu Christi, gegenw\u00e4rtig in allen Tabernakeln der Welt, zur Wiedergutmachung f\u00fcr alle Schm\u00e4hungen, Sakrilegien und Gleichg\u00fcltigkeiten, durch die er selbst beleidigt wird. Durch die unendlichen Verdienste seines heiligsten Herzens und des unbefleckten Herzens Mariens bitte ich dich um die Bekehrung der armen S\u00fcnder.\u2018 <\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Dann erhob er sich und ergriff den Kelch und die Hostie. Er reichte mir die heilige Hostie, teilte das Blut aus dem Kelch zwischen Jacinta und Francesco und sprach: <\/em><\/p>\n<p><strong><em>\u201aNehmt und trinkt den Leib und das Blut Jesu Christi, der durch die undankbaren Menschen so furchtbar beleidigt wird! S\u00fchnt f\u00fcr ihre Verbrechen und tr\u00f6stet euren Gott.\u2018<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Hierauf kniete er sich wieder auf den Boden und wiederholte mit uns nochmals drei Mal dasselbe Gebet \u201aAllerheiligste Dreifaltigkeit \u2026\u2018 und verschwand. <\/em><\/p>\n<p><em>Bewegt von einer \u00fcbernat\u00fcrlichen Kraft, die uns umh\u00fcllte, ahmten wir den Engel in allem nach: Wir knieten wie er und wiederholten das Gebet, das er uns lehrte. Wir verblieben eine lange Zeit in dieser Position und wiederholten immer wieder dieselben Worte.\u201c <\/em><\/p>\n<h3>Betrachtung:<\/h3>\n<p>Das zentrale Geheimnis bei dieser dritten Erscheinung ist die heiligste Eucharistie.<\/p>\n<p>Die Engel f\u00fchren uns immer zu unserem Herrn, genauer gesagt, zu Jesus Christus im heiligen Sakrament. Dieser kurze Bericht enth\u00e4lt so viel Licht und Wahrheit:<\/p>\n<p><strong>1. \u201eIn seiner linken Hand hielt er einen Kelch, eine Hostie schwebte dar\u00fcber, von welcher einige Blutstropfen in den Kelch fielen.<\/strong>\u201c<\/p>\n<p>Bevor wir in das eigentliche Geheimnis eintreten, \u00fcber welches gesprochen wird, k\u00f6nnen wir erkennen, dass dieser Satz ein t\u00f6dlicher Schlag gegen jede Leugnung des Geheimnisses des heiligen Sakramentes ist. Er unterstreicht die katholische Wahrheit und ist eine kr\u00e4ftige Widerlegung des protestantischen Irrtums, welcher auch von den Modernisten vertreten wird. Tats\u00e4chlich ist es eine der schlimmsten Attacken des Feindes, in unserer Zeit den Glauben der Katholiken durch die Einf\u00fchrung des sogenannten \u201e\u00f6kumenischen Weges\u201c zu schw\u00e4chen, indem die verschiedenen christlichen Religionen als Optionen und als Teilhaber am unsichtbaren Gottesreich dargestellt werden, wo jeder den anderen sch\u00e4tzen und von ihm lernen soll. Das Resultat von solch einem \u201ebr\u00fcderlichen Dialog\u201c ist der innere Widerspruch: Entweder ist Jesus wirklich in der Hostie gegenw\u00e4rtig oder nicht! Protestanten sagen \u201enein\u201c, Katholiken sagen \u201eja\u201c. Wenn beides M\u00f6glichkeiten sind, dann gibt es keine objektive Wahrheit mehr, nur subjektive Ansichten, und jeder kann glauben was er will.<\/p>\n<p>Gegen diese Seuche erhebt sich der Engel in Fatima und verk\u00fcndet die katholische Lehre als die einzig wahre.<\/p>\n<p>\u00dcberdies beharrt er darauf durch folgende Pr\u00e4zision: \u201e<strong>Ich opfere dir auf den kostbaren Leib, das Blut, die Seele und die Gottheit Jesu Christi, wie er in allen Tabernakeln der Welt gegenw\u00e4rtig ist\u2026\u201c<\/strong> Das ist beinahe eine w\u00f6rtliche Wiedergabe des Textes aus dem r\u00f6mischen Katechismus und der dogmatischen Formel des Konzils von Trient. Es definiert die wahre Gegenwart unseres Herrn Jesu Christi im Allerheiligsten Sakrament.<\/p>\n<p>Noch mehr: \u201eGegenw\u00e4rtig in allen Tabernakeln der Welt\u201c betont, dass Jesus in allen Tabernakeln ist \u2013 und nur dort. Aber wo sind diese Tabernakel? Nur in katholischen Kirchen! Was f\u00fcr eine unglaubliche und erstaunliche Aussage im Jahre 1916, wenn man bedenkt, dass genau 50 Jahre sp\u00e4ter die Reformen des 2. Vatikanischen Konzils bei den Katholiken eine universelle Schw\u00e4chung des Glaubens an die wahre Gegenwart unseres Herrn in den Tabernakeln hervorrief.<\/p>\n<p>Lasst uns nun die Inhalte der Erscheinung selber betrachten:<\/p>\n<p>Was bedeutet: \u201eBlut tropfte aus der Hostie\u201c?<\/p>\n<p>Die heilige Hostie ist der wahre Leib unseres Herrn, vereint mit seiner Seele, seiner Menschheit und Gottheit. Wenn Blut aus einem K\u00f6rper kommt, bedeutet das, dass der K\u00f6rper nicht in seinem normalen Gesundheitszustand ist, er ist krank, verletzt, er ist verwundet und je mehr Blut er verliert, desto mehr ist sein Leben in Gefahr. Und Wunden bedeuten Leiden! Dies ereignete sich an unserem Herrn als er seine Passion litt und auf Kalvaria starb, angenagelt an das Kreuz.<\/p>\n<p>Wenn nun die Hostie eben diese Blutstr\u00f6me zeigt, die aus seinem Leib flie\u00dfen, bedeutet das, dass die heilige Eucharistie \u2013 genau genommen \u2013 die hl. Messe, die Erneuerung, die Vergegenw\u00e4rtigung von Kalvaria, der Kreuzigung unseres Herrn ist. Und da haben wir die folgende erstaunliche Lehre von Fatima, die wie eine prophetische Warnung f\u00fcr die kommenden Zeiten ist.<\/p>\n<p>So als ob der Engel sagen wollte: <em>\u201eSeht euch vor, ihr Kinder Gottes, die Eucharistie, die heilige Messe ist NICHT das \u201aAbendmahl\u2018, die \u201aZusammenkunft der Gl\u00e4ubigen\u2018 um einen Tisch, um dem Abendmahl des Herrn zu gedenken, sie ist kein Festmahl. Sie entspricht nicht der Definition der Messe, wie sie in der ersten Auflage des Novus Ordo Missae (neue Messe) 1969 erlassen wird. <\/em><\/p>\n<p><em>Sondern sie ist das Opfer unseres Herrn am Kreuz, dessen Darbringung und Erneuerung auf dem Altar. Und ihr solltet vor der Hostie knien, wie ich mit den Kindern davor kniete und die Wunden Jesu verehrte \u2013 sein unglaubliches Leiden und Sterben \u201af\u00fcr die Vergebung der S\u00fcnden\u2018.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Gott sieht alles. Er hat auch die schrecklichste Krise, die in die Welt und sogar in die Mutter Kirche kam, vorhergesehen. Deshalb will er uns beistehen, uns tr\u00f6sten und uns Licht geben in der Dunkelheit. Wir m\u00fcssen die Erscheinungen in Fatima in diesem Zusammenhang sehen.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich m\u00fcssen wir uns fragen, was in der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts passierte. Wer in der Kirche hat den Glauben an die Realpr\u00e4senz unseres Herrn im Sakrament aufrechterhalten? Wer hat den \u00fcberlieferten katholischen Glauben an das Allerheiligste Sakrament bewahrt?<\/p>\n<p>\u201eDie Priesterbruderschaft St. Pius X. hat zum Ziel die Ausrichtung und Verwirklichung des Lebens des Priesters auf das hin, was den wesentlichen Grund seines Seins ausmacht: auf das heilige Messopfer in allem, was es bedeutet, auf alles, was daraus flie\u00dft und auf alles, was es erg\u00e4nzt.\u201c (Statuten 2,2)<\/p>\n<p>Fast 20 Jahre lang war die Priesterbruderschaft St. Pius X. beinahe die einzige kirchliche Vereinigung, die den traditionellen Glauben an die hl. Eucharistie und das hl. Messopfer verteidigt, verk\u00fcndet und gef\u00f6rdert hat. W\u00e4hrend \u00fcberall auf der Welt der Novus Ordo Missae den Glauben der Katholiken vernichtete, die Alt\u00e4re zerst\u00f6rte und in die K\u00f6pfe eine protestantische Auffassung der Eucharistie eingeimpft wurde, waren Erzbischof Lefebvre und seine geistlichen S\u00f6hne beinahe die einzigen, die an der Botschaft des Engels von Fatima festhielten \u2013 und daf\u00fcr wurden sie schwer bestraft.<\/p>\n<p>Genau f\u00fcr diese Zeiten sandte Gott den Engel und sp\u00e4ter Unsere Liebe Frau selbst, um seine treuen Kinder zu tr\u00f6sten, um ihnen Mut zu machen in ihren Pr\u00fcfungen und Verfolgungen, um die Wahrheit klar aufzuzeigen, und damit sie sich nicht entmutigen lassen, selbst nicht durch die h\u00f6chsten Kirchenm\u00e4nner, die nur Diener der Wahrheit sind und nicht deren Meister.<\/p>\n<p><strong>2. \u201eDen Kelch in der Luft schweben lassend, kniete sich der Engel neben uns nieder.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Wir d\u00fcrfen nie vergessen, dass zwischen den Engeln und den Menschen ein beinahe unendlicher Unterschied besteht. Der hl. Thomas belegt, dass ein Engel wertvoller ist als die ganze sichtbare Welt. Angesichts des Allerheiligsten Sakraments vereint sich jedoch der Engel mit den Kindern durch dieselben Akte der Anbetung. Wer muss Gott sein, wenn sich die Engel vor ihm dem\u00fctigen und sich selbst nur als Staub und Nichts sehen, wie alle anderen Gesch\u00f6pfe?<\/p>\n<p>Ein weiterer Aspekt ist die Tatsache, dass der Engel sich mit den Kindern verbindet.<\/p>\n<p>Es ist Gottes Wille, dass Menschen und Engel, die sichtbare und die unsichtbare Welt, einen Chor bilden, eine vereinte Gemeinschaft, um ihn zu preisen und anzubeten. Je mehr sich die Streitende Kirche mit den Mitgliedern der Triumphierenden Kirche (Engel und Heilige) verbindet, umso mehr ist unsere Verehrung Gottes w\u00fcrdig, umso mehr befinden wir uns in der richtigen Atmosph\u00e4re, um ihn anzubeten. Im Himmel gibt es weder S\u00fcnde, noch Zerstreuung, noch sonst irgendeinen Rest von Schw\u00e4che, wovon wir ungl\u00fccklicherweise ganz erf\u00fcllt sind. Deshalb sind wir viel mehr durchdrungen von der richtigen Atmosph\u00e4re und freier von unseren eigenen M\u00e4ngeln, wenn wir uns dem himmlischen Chor anschliessen (so z.B. bei der Pr\u00e4fation zum Sanctus in der hl. Messe).<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich zeigt uns die Geb\u00e4rde des Engels (mit den Kindern) welche Haltung Gott wohlgef\u00e4llig ist, denn der Engel, der vom Himmel kommt, tut bestimmt nichts, das Gott nicht vollst\u00e4ndig zufrieden stellt: Die Niederwerfung ist ein sichtbares Zeichen der Demut, der Erhebung des Objektes der Verehrung \u2013 Jesus im Allerheiligsten Sakrament ist Gott, und wenn wir uns vor ihm niederwerfen, anerkennen wir ihn als unser Prinzip und Fundament, unseren K\u00f6nig und Ursache all dessen, was wir sind und haben. Und auf der anderen Seite sind wir v\u00f6llig abh\u00e4ngig von ihm und geh\u00f6ren ihm in allen Dingen. Diese Haltung des wahren Zustands des Gesch\u00f6pfes (ich nichts \u2013 Gott alles!) ist auch der Kern der Demut, der einzigen Haltung die Gott wohlgef\u00e4llig ist.<\/p>\n<p><strong>3. Die S\u00fchne <\/strong><\/p>\n<p>Eine weitere Glaubenswahrheit, die immer mehr in Vergessenheit ger\u00e4t und die der Engel von Fatima mit Nachdruck in Erinnerung ruft, ist der extreme Ernst der S\u00fcnde und die Notwendigkeit der S\u00fchne aus Liebe.<\/p>\n<p>Der Anfang seines Gebetes ist bereits ein Akt der S\u00fchne: \u201eIch bitte um Verzeihung f\u00fcr jene, die nicht glauben\u2026\u201c Dies l\u00e4dt uns, die ungeheure Ungerechtigkeit zu betrachten, die Gott durch die S\u00fcnde zugef\u00fcgt wird, durch all jene, die nicht an ihn glauben oder zwar glauben, aber sich ihm nicht unterordnen, ihn nicht anbeten wollen, die nicht hoffen und ihn nicht lieben. F\u00fcr all diese Fehler muss S\u00fchne geleistet werden.<\/p>\n<p><strong>Wie?<\/strong><\/p>\n<p>Durch die Bitte um Vergebung im Namen der S\u00fcnder, dadurch dass man sich an ihrer statt zur Verf\u00fcgung stellt, um Barmherzigkeit zu erlangen f\u00fcr sie!<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der zweiten Erscheinung lehrte der Engel die Kinder Opfer zu bringen, als S\u00fchne f\u00fcr die Beleidigungen, die Gott zugef\u00fcgt werden.<\/p>\n<p><strong>Aber welches ist der h\u00f6chste Akt der S\u00fchne?<\/strong><\/p>\n<p>Dies lehrt uns die dritte Erscheinung: Die S\u00fcnden, f\u00fcr welche der Engel uns um S\u00fchne bittet, sind <strong>die Sakrilegien, Schm\u00e4hungen und Gleichg\u00fcltigkeiten, durch die Gott selbst beleidigt wird. <\/strong><\/p>\n<p>Und wie m\u00fcssen wir S\u00fchne leisten? <strong>\u201eNehmt und trinkt den Leib und das Blut Jesu Christi, der durch die undankbaren Menschen so furchtbar beleidigt wird! S\u00fchnt f\u00fcr ihre Verbrechen und tr\u00f6stet euren Gott.\u201c <\/strong><\/p>\n<p>Wir opfern dem Vater, durch den Heiligen Geist, unseren Herrn selbst, gegenw\u00e4rtig in allen Tabernakeln der Welt. So vereinigen wir uns geistiger Weise mit Jesus Christus, der sich selbst in der hl. Messe in einem Opfer der Genugtuung und der S\u00fchne \u201ef\u00fcr die Rettung vieler\u201c darbringt. Wir opfern seinen Leib, der f\u00fcr uns hingegeben wurde, sein Blut, vergossen f\u00fcr uns, seine Seele, in furchtbarer Agonie, und endlich seine Gottheit, die voller \u201eGnade und Barmherzigkeit\u201c ist (s. Vision von Tuy 13.06.1929). Diesen unendlichen Verdiensten des heiligsten Herzens Jesu f\u00fcgen wir noch jene des unbefleckten Herzens Mariens hinzu, seiner Mutter, unserer Mittlerin und Miterl\u00f6serin, um sie gemeinsam dem himmlischen Vater aufzuopfern, um die Bekehrung der S\u00fcnder zu erlangen.<\/p>\n<p>Dieser S\u00fchneakt findet seine \u00e4u\u00dferste Wirklichkeit in der HEILIGEN KOMMUNION.<\/p>\n<p>Bereits in diesem Moment lehrt der Engel die Kinder die bekannte S\u00dcHNEKOMMUNION, welche ein wesentlicher Bestandteil der Verehrung des unbefleckten Herzens Mariens werden wird.<\/p>\n<p>Wir sollten die Worte des Engels, die er zur Spendung dieser mystischen Kommunion sprach, auswendig lernen.<\/p>\n<p>Diese Formulierung hat eine bemerkenswerte theologische Pr\u00e4zision: Lucia empf\u00e4ngt die Hostie, Jacinta und Francisco das Blut aus dem Kelch, aber zu allen drei sagt der Engel:\u201eNehmt und trinkt den Leib und das Blut Jesu Christi\u201c, um zu zeigen, dass wer immer kommuniziert, Jesus Christus ganz und ungeteilt empf\u00e4ngt, seinen Leib und sein Blut, Seele und Gottheit.<\/p>\n<p>Es erinnert uns auch in auffallender Weise daran, wie sehr Jesus im heiligen Sakrament der Liebe mit F\u00fc\u00dfen getreten wird. Die beste Bu\u00dfe und S\u00fchne, die wir f\u00fcr diese \u201eSakrilegien, Schm\u00e4hungen und Gleichg\u00fcltigkeiten\u201c leisten k\u00f6nnen, ist der Kommunionempfang im Geiste der S\u00fchne, um \u201eunseren Gott zu tr\u00f6sten\u201c. Diese \u00dcbung ist so wichtig, dass Unsere Liebe Frau darum erneut bitten wird (in Pontevedra am 10.12.1925).<\/p>\n<p>Zusammenfassend k\u00f6nnen wir \u00fcber die Erscheinung des Engels sagen: Beim Lesen des Berichtes dieser Erscheinungen kann man nicht die leiseste Andeutung einer Anst\u00f6\u00dfigkeit finden, nichts ist zusammenhangslos, kindisch oder banal. Auch findet man nichts, das \u00fcbertrieben oder gek\u00fcnstelt wirkt, nur profunde Wahrheiten, einfach und energisch ausgedr\u00fcckt. Mit sehr einfachen Worten und Gesten werden die tiefsten Wahrheiten unseres heiligen Glaubens ausgedr\u00fcckt. Die h\u00e4ufige Betrachtung dieser Erscheinungen wird uns in die wahre g\u00f6ttliche Atmosph\u00e4re versetzen und uns darauf vorbereiten (so wie sie die Kinder vorbereitet hat) uns Unserer Lieben Frau zu n\u00e4hern \u2013 oder besser \u2013 ihr zu erlauben sich uns zu n\u00e4hern. Wenn wir das tun, was der Engel die Kinder zu tun bat, werden wir zudem die richtige Haltung eines Gesch\u00f6pfes gegen\u00fcber seinem Gott bekommen, und seine Gegenwart unter uns, vor allem im heiligen Sakrament, richtig sch\u00e4tzen lernen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herbst 1916 &#8211; die dritte Erscheinung des Engels Die Vision von Tuy, 1929 Von Pater Karl Stehlin Dieses Mal h\u00fcteten die drei kleinen Hirten ihre Herde am selben Platz, wo der Engel zum ersten Mal erschienen ist (Loca de Cabeco). Lucia berichtet sp\u00e4ter: \u201eSobald wir dort ankamen, knieten wir uns<a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/postsvorbereitung-auf-100-jahre-fatima-folge-4-121\/\">Weiterlesen &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[18],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/149"}],"collection":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=149"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/149\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2816,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/149\/revisions\/2816"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=149"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=149"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=149"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}