{"id":16106,"date":"2019-03-31T20:54:57","date_gmt":"2019-03-31T18:54:57","guid":{"rendered":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/?p=16106"},"modified":"2019-03-31T20:54:57","modified_gmt":"2019-03-31T18:54:57","slug":"pater-direktors-brief-nr-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/pater-direktors-brief-nr-13\/","title":{"rendered":"Pater Direktors Brief Nr. 13"},"content":{"rendered":"<h3>Liebe Ritter der Immaculata!<\/h3>\n<p>Wir geh\u00f6ren der Immaculata, wir wollen ihren Willen tun, wir wollen alles in unserer Macht Stehende tun, damit ihre W\u00fcnsche erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen. Aber welches sind die tiefsten W\u00fcnsche unserer himmlischen Mutter? Ihrem Sohn so viel Ehre wie m\u00f6glich zu geben (der hl. Maximilian Kolbe sagte: \u201ead maximam Dei gloriam \u2013 zur gr\u00f6\u00dften Ehre Gottes\u201c), so viele Menschen wie m\u00f6glich vor dem Feuer der H\u00f6lle zu retten und sie in den Himmel zu f\u00fchren (siehe ihre dringenden Appelle in Lourdes, La Salette, Fatima usw.).<\/p>\n<p>Es gibt jedoch nur einen Weg, Gott die gr\u00f6\u00dfte Ehre zu geben, n\u00e4mlich durch das Opfer unseres Herrn am Kreuz, das jeden Tag auf dem Altar erneuert wird. Hier wird der allerheiligsten Dreifaltigkeit durch Christus, mit Christus und in Christus alle Ehre und Herrlichkeit gegeben. Ebenso gibt es nur eine M\u00f6glichkeit, Seelen zu erl\u00f6sen und ihnen das Leben Gottes zur\u00fcckzugeben, n\u00e4mlich durch das Blut unseres Herrn, das durch die Kan\u00e4le der Sakramente in die Seelen flie\u00dft, um sie aus dem Gef\u00e4ngnis der Erbs\u00fcnde zu befreien, sie von allem Schmutz zu reinigen, sie von ihrer geistlichen Lepra zu heilen und mit Licht und all den g\u00f6ttlichen Sch\u00e4tzen zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Wer ist nach dem Willen unseres Herrn Jesus Christus allein in der Lage, auf Erden das Erl\u00f6sungswerk zu vollbringen, Gott weiterhin alle Ehre zu geben und das Blut Christi in die Seelen auszugie\u00dfen? Der Priester. Konsequenterweise besch\u00e4ftigt sich das unbefleckte Herz Mariens, das so sehr auf die Erl\u00f6sung seiner armen, verlorenen Kinder bedacht ist, vorz\u00fcglich mit dem Priestertum. Der innigste Wunsch unserer K\u00f6nigin ist es, ihrem Sohn Fortf\u00fchrer seines Erl\u00f6sungswerkes zu geben, damit durch diese Werkzeuge, die durch den priesterlichen Charakter eng mit ihrem Sohn verbunden sind, die Flammen seines heiligsten Herzens \u00fcberall auf Erden brennen: der Weg, die Wahrheit und das Leben.<\/p>\n<p>Wir wissen sehr wohl, dass jeder Christ bereits durch das Sakrament der Firmung und das Gebot der N\u00e4chstenliebe berufen ist, unserem Herrn bei der Erl\u00f6sung der Seelen und der Erweiterung seines Reiches auf Erden zu helfen. Und wir wissen auch, dass dies nur m\u00f6glich ist, wenn wir uns der Muttergottes als Werkzeug in ihren makellosen H\u00e4nden unterwerfen, damit sie \u2013 die Mittlerin aller Gnaden \u2013 Gnaden der Umkehr und Heiligung in die Seelen gie\u00dfen kann. Und da sie ihre Gnaden den Seelen normalerweise nur mit Hilfe ihrer Instrumente geben kann, w\u00fcnscht sie sich so sehr, davon so viele wie m\u00f6glich zu haben.<\/p>\n<p>Der hl. Maximilian sagte jedoch, dass der Unterschied zwischen einem guten Laien-Katholiken und einem Priester derselbe ist wie zwischen Himmel und Erde. Denn wenn die Laien ein Werkzeug der aktuellen Gnaden sein k\u00f6nnen, besonders der Gnaden, die die Seelen auf die Wahrheit und das \u00fcbernat\u00fcrliche Leben vorbereiten und disponieren, ist es nur der Priester, der den Seelen die heiligmachende Gnade, das Leben Gottes, das ewige Licht, Christus selbst geben oder wiederherstellen kann.<\/p>\n<p>Wie gro\u00df muss also der Wunsch der allerseligsten Jungfrau sein, dass sich \u00fcberall diese Spender g\u00f6ttlicher Gnaden \u2013 Werkzeuge Christi \u201epar excellence\u201c \u2013 vermehren. Denn vor allem durch sie kann sie ihre Sendung erf\u00fcllen, Jesus der Welt zu geben, Seelen zu heiligen und sie in Christus zu verwandeln. Ohne sie w\u00fcrden jene Seelen, f\u00fcr die sie so viel gebetet, so viel gelitten und ihren Sohn geopfert hat \u2013 diese Seelen, ihre geliebten Kinder \u2013 in Gefahr laufen, f\u00fcr immer von ihrer Mutter getrennt zu sein, ewig verdammt.<\/p>\n<p>Deshalb will sie ihr Amt als Mittlerin aller Gnaden besonders unter den gro\u00dfherzigen Seelen aus\u00fcben, in denen sie die Berufung anregt und sie durch Gnaden des Lichts und der Kraft zu einem h\u00f6heren Leben beruft. Sie hilft, Z\u00f6gern und Hindernisse zu \u00fcberwinden, und gibt zahllose Gnaden der direkten Vorbereitung auf das Priestertum \u2013 bis zu dem gesegneten Moment, in dem sie ihrem Sohn den Geweihten, der durch die H\u00e4nde des Bischofs wirklich ein zweiter Christus geworden ist, darbringen kann. Wahrhaftig, \u201ewenn die Jungfrau, die Mutter Gottes, alle Seelen mit brennender Liebe liebt, so hat sie eine Vorliebe f\u00fcr die Priester, die das lebendige Abbild Jesu Christi sind\u201c (Pius XI.).<\/p>\n<p>Das Wesen des Ritters der Immaculata ist es, alle Anstrengungen zu unternehmen, um ihr zu helfen, Seelen zu bekehren und zu heiligen. Jede Bekehrung und Heiligung kommt durch das heilige Messopfer und die Sakramente, die nur der Priester spenden kann. Was wird dann die edelste Hilfe sein, die wir, ihre Instrumente, unserer K\u00f6nigin leisten k\u00f6nnen? Ihre Instrumente zu sein, um Berufungen zu erwecken und dann zu bewahren!<\/p>\n<p>In Fatima erkl\u00e4rt sie, warum so viele Seelen zur H\u00f6lle gehen: weil sie niemanden haben, der f\u00fcr sie betet und opfert, weil die Muttergottes niemanden findet, durch dessen Gebete und Opfer sie die Gnaden der Bekehrung geben kann. Analog dazu k\u00f6nnen wir uns fragen: Warum gibt es so wenige Priester und Ordensleute, und noch weniger heilige Priester und Ordensleute? Weil die Immaculata niemanden findet, durch dessen Gebete und Opfer sie Berufungen erwecken und dann bewahren kann!<\/p>\n<p>Deshalb bestand der hl. Maximilian immer wieder darauf, dass die Ritter viel f\u00fcr Priester- und Ordensberufungen beten, und erkl\u00e4rte, dass die Jungfrau durch diese geweihten Seelen unz\u00e4hlige Gnaden auf der ganzen Welt ausgie\u00dfen kann.<\/p>\n<p>Machen wir uns daher den dringenden Ruf unserer Mutter zu eigen, den der heilige Grignion in seinem \u201eFlammengebet\u201c so wunderbar zum Ausdruck gebracht hat, indem wir die heiligste Dreifaltigkeit bitten, dass sie der gef\u00e4hrdeten Welt wahrhaftige und zahlreiche \u201eApostel Jesu und Mariens\u201c schenke.<\/p>\n<p>Ich denke, man kann der Immaculata nicht mehr Freude bereiten, als indem man alles in seiner Macht Stehende f\u00fcr die Berufungen tut! Es ist au\u00dferdem der ausdr\u00fcckliche Wille unseres Generaloberen, der obersten Autorit\u00e4t in der MI der traditionellen Observanz, dass alle Ritter bestrebt sind, mit Eifer und Best\u00e4ndigkeit zu beten, um durch die Immaculata gute und heilige Priester- und Ordensberufungen zu erlangen.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Jahr 2019 haben wir uns vorgenommen, unsere Weihe an die Immaculata besser zu leben, um so eifrigere und best\u00e4ndigere Instrumente in ihrem Dienst zu sein. Nun lernen wir, dass wir kein besseres Instrument in ihren H\u00e4nden sein k\u00f6nnen, als indem wir ihr helfen, Stellvertreter Christi auf Erden, gute und heilige Priester, zu geb\u00e4ren und zu formen. Es sollte ein echter Gebetssturm sein, begleitet von Opfern, die jeder Ritter seiner K\u00f6nigin als Zeichen der Dankbarkeit f\u00fcr so viele empfangene Gnaden geben sollte \u2013 und haben wir nicht all diese Gnaden gerade durch die Priester empfangen?<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen wir Sie, liebe Ritter, nicht zwingen, dies zu tun, denn abgesehen vom t\u00e4glichen Sto\u00dfgebet sind Sie nicht verpflichtet, etwas zu tun. Aber bitte h\u00f6ren Sie durch diesen Brief die Unbefleckte selbst, die Sie einl\u00e4dt (immer auf dem Weg der Vorgesetzten zu uns sprechend, wie der hl. Maximilian so oft wiederholt hat), gro\u00dfe Dinge f\u00fcr sie zu tun, sogar die gr\u00f6\u00dften!<\/p>\n<p>Deshalb schlagen wir allen Rittern vor, in diesem Jahr mindestens dreimal t\u00e4glich die Anrufungen zu wiederholen: \u201eHerr, schenke uns Priester! Herr, schenke uns heilige Priester! Herr, schenke uns viele heilige Priester! Herr, schenke uns viele heilige Ordensberufungen! DURCH MARIA!\u201c<\/p>\n<p>Den Rittern, die mehr f\u00fcr SIE tun wollen, schlagen wir vor, t\u00e4glich ein Ges\u00e4tz des Rosenkranzes oder sogar einen ganzen Rosenkranz in dieser Intention zu beten, und zwar das ganze Jahr \u00fcber. Wir k\u00f6nnen unserer K\u00f6nigin in dieser Absicht auch die Monate Mai und Oktober in besonderer Weise aufopfern, mit den Gebeten und Opfern, die wir zu ihrer Ehre bringen werden.<\/p>\n<p>Und da wir in der Fastenzeit sind, warum f\u00fcgen wir nicht zu unseren Fastenvors\u00e4tzen diesen gro\u00dfen Vorsatz hinzu, durch den das schmerzhafte und unbefleckte Herz Mariens sicherlich tief ber\u00fchrt und getr\u00f6stet wird! So bereiten wir uns besser auf ihren Triumph und die Verwirklichung des ewigen Sieges unseres Herrn vor.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen eine gute und heilige Fastenzeit und segne Sie von ganzem Herzen<\/p>\n<p>Pater Karl Stehlin<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Ritter der Immaculata! Wir geh\u00f6ren der Immaculata, wir wollen ihren Willen tun, wir wollen alles in unserer Macht Stehende tun, damit ihre W\u00fcnsche erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen. Aber welches sind die tiefsten W\u00fcnsche unserer himmlischen Mutter? Ihrem Sohn so viel Ehre wie m\u00f6glich zu geben (der hl. 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