{"id":163,"date":"2016-07-16T08:27:00","date_gmt":"2016-07-16T08:27:00","guid":{"rendered":"http:\/\/migration.mi-admin.ch\/2016\/07\/16\/postsdas-vierte-geheimnis-von-fatima-147\/"},"modified":"2023-03-21T13:45:51","modified_gmt":"2023-03-21T12:45:51","slug":"postsdas-vierte-geheimnis-von-fatima-147","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/postsdas-vierte-geheimnis-von-fatima-147\/","title":{"rendered":"Das vierte Geheimnis von Fatima"},"content":{"rendered":"<p>Am 13. Juli 1917 offenbarte Unsere Liebe Frau von Fatima den drei Hirtenkindern die drei gro\u00dfen Geheimnisse von Fatima. Aus diesem Anlass ver\u00f6ffentlichen wir den Artikel aus dem &#8220;Ritter der Immaculata&#8221; Nr. 1\/2016.<\/p>\n<p><strong><br \/>\n<img style=\"width: 467px; height: 263px; float: right;\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/media\/Fatima_\/children_group5.jpg\" alt=\"\" \/>Durch die Ver\u00f6ffentlichung des dritten Geheimnisses von Fatima sollten die Offenbarungen von Fatima nach dem Willen des Vatikans der Vergangenheit angeh\u00f6ren. In den letzten Jahren konnte jedoch eindeutig belegt werden, was viele kritische Stimmen schon lange behauptet haben: Es existiert ein weiteres Geheimnis, das bis heute unver\u00f6ffentlicht ist \u2013 das \u201evierte Geheimnis\u201c von Fatima. <\/strong><\/p>\n<h2>Das offizielle dritte Geheimnis von Fatima<\/h2>\n<p>Im Juni 2000 ver\u00f6ffentlichte die Glaubenskongregation unter Kardinal Ratzinger das dritte Geheimnis von Fatima. In der Vision wird zuerst ein Engel beschrieben, welcher \u201eBusse, Bu\u00dfe, Busse\u201c ruft. Weiter wird beschrieben, wie ein Bischof in Wei\u00df, welcher von den Sehern f\u00fcr den Papst gehalten wird, zusammen mit dem Klerus einen Berg hinaufsteigt und durch eine zerst\u00f6rte Stadt voller Leichen schreitet. Auf dem Berg wird er am Fu\u00df eines Kreuzes hingerichtet, zusammen mit Bisch\u00f6fen, Priestern, Ordensleuten und Gl\u00e4ubigen.<\/p>\n<p>In der Erkl\u00e4rung zum Geheimnis schrieb Kardinal Ratzinger: \u201eIn der Schau k\u00f6nnen wir das abgelaufene Jahrhundert als Jahrhundert der M\u00e4rtyrer, als Jahrhundert der Leiden und der Verfolgungen der Kirche, als das Jahrhundert der Weltkriege\u2026erkennen. Soweit einzelne Ereignisse dargestellt werden, geh\u00f6ren sie nun der Vergangenheit an.\u201c Als Papst sagte er jedoch am 13. Mai 2010 in Fatima vor mehr als einer halben Million Pilger: <strong>\u201eWer glaubt, dass die prophetische Mission Fatimas beendet sei, der irrt sich.\u201c<\/strong> Sp\u00e4testens bei diesem offensichtlichen Widerspruch wird man hellh\u00f6rig.<\/p>\n<h2>Ein zweiter Umschlag<\/h2>\n<p>Bereits bei der Ver\u00f6ffentlichung des dritten Geheimnisses bezeugten viele Fatima-Forscher aufgrund der bisherigen Erkenntnisse, dass das Geheimnis nicht vollst\u00e4ndig sei. Aber diese Stimmen wurden im Allgemeinen nicht ernst genommen. Antonio Socci, ein namhafter italienischer Journalist, machte es sich darauf zur Aufgabe, in einem Buch zu beweisen, dass das Geheimnis vollst\u00e4ndig ver\u00f6ffentlicht wurde. Die \u201eFatimisten\u201c sollten endlich zum Schweigen gebracht werden. So begann er mit seiner gr\u00fcndlichen Recherche \u2013 und wurde bald vom Gegenteil \u00fcberzeugt. Damit wurde er vom Kritiker zum prominentesten Verfechter der These eines weiteren Geheimnisses und schrieb dar\u00fcber ein Buch, das im Vatikan f\u00fcr rote K\u00f6pfe sorgte und nie widerlegt werden konnte. Kurz gesagt, konnte Socci beweisen, dass das dritte Geheimnis zwei Teile enth\u00e4lt, welche von Beginn weg in zwei unterschiedlichen Umschl\u00e4gen aufbewahrt wurden. Der eine, nun bekannte Teil, welcher die Vision beschreibt, wurde stets im Archiv des vatikanischen Staatssekretariates aufbewahrt. Der andere Umschlag enth\u00e4lt wie beim ersten und zweiten Geheimnis die Worte Unserer Lieben Frau von Fatima. Sie hat ja bei jeder Vision auch zu den Kindern gesprochen. Die Botschaft Mariens in diesem dritten Geheimnis ist so brisant, dass die P\u00e4pste diesen Umschlag seit Pius XII. in einer speziellen Schatulle im Schreibtisch des p\u00e4pstlichen Schlafgemachs aufbewahrten, wo er sich seitdem offenbar befindet.<\/p>\n<p>Stellvertretend f\u00fcr alle Beweise, soll hier das Zeugnis von Erzbischof Loris Capovilla wiedergegeben werden. Capovilla war der pers\u00f6nliche Sekret\u00e4r von Johannes XXIII. Er war anwesend, als der eine Umschlag aus dem Zimmer des Papstes 1959 erstmals ge\u00f6ffnet und das Geheimnis vom Papst gelesen wurde. Auch er selber las es damals. Dr. Solideo Paolini, welcher sich seit Jahren mit Fatima besch\u00e4ftigte, nahm 2006 mit Capovilla Kontakt auf. Nach mehreren Gespr\u00e4chen machte der Erzbischof auf die Frage, ob das dritte Geheimnis in zwei verschiedenen Umschl\u00e4gen enthalten sei, folgende brisante Aussage: \u201eGenauso ist es.\u201c Mehr konnte oder durfte er dazu nicht sagen, aber das gen\u00fcgte auch.<\/p>\n<h2>Das sagen die Zeugen<\/h2>\n<p>Den Wortlaut des Geheimnisses kennen wir nicht \u2013 sonst w\u00e4re es ja auch kein Geheimnis mehr \u2013 jedoch l\u00e4sst sich aus den Aussagen der wenigen Personen, welche das Geheimnis gelesen haben, einige Erkenntnis ziehen. Das zweite Geheimnis endet mit den Worten: \u201eIn Portugal wird das Dogma des Glaubens bewahrt bleiben <strong>etc.<\/strong>\u201c. Es ist also offensichtlich, dass hier die Gottesmutter weiterspricht, und zwar \u2013 worauf alles hindeutet \u2013 \u00fcber den Glaubensabfall und die Krise in der Kirche.<\/p>\n<p>Schwester Lucia sagte 1957 zu Pater Fuentes: \u201eDer Teufel ist daran, die Entscheidungsschlacht gegen die Madonna zu f\u00fchren. Und der Teufel wei\u00df, was Gott am meisten beleidigt, und wie er in kurzer Zeit am meisten Seelen gewinnen kann. Daher tut der Teufel alles um die gottgeweihten Seelen zu verf\u00fchren.\u201c<\/p>\n<p>Pius XII. hat zwar das Geheimnis nicht gelesen, jedoch mit Schwester Lucia dar\u00fcber gesprochen. Er machte noch als Kardinal-Staatssekret\u00e4r folgende erstaunliche Aussage: \u201eIch bin beunruhigt durch die Botschaft der allerseligsten Jungfrau an Lucia von Fatima. Diese Eindringlichkeit Mariens bez\u00fcglich der Gefahr, die die Kirche bedroht, ist eine g\u00f6ttliche Warnung gegen den Selbstmord der Ver\u00e4nderung des Glaubens, in ihrer Liturgie, in ihrer Theologie und in ihrer Seele&#8230; Es wird eine Zeit kommen, da die zivilisierte Welt ihren Gott verleugnen wird, da die Kirche zweifeln wird, wie Petrus zweifelte. Sie wird versucht sein zu glauben, dass der Mensch zu Gott wurde. In unseren Kirchen werden die Christen vergeblich nach der roten Lampe suchen, wo Gott sie erwartet. Wie Maria Magdalena, weinend vor dem leeren Grab, werden sie fragen: Wo haben sie ihn hingebracht?\u201c<\/p>\n<p>Kardinal Ciappi, p\u00e4pstlicher Theologe von Johannes XXIII und den drei nachfolgenden P\u00e4psten, dr\u00fcckte es so aus: \u201cIm dritten Geheimnis wird unter anderem vorausgesagt, <strong>dass<\/strong> <strong>der<\/strong> <strong>gro\u00dfe Glaubensabfall in der Kirche an der Spitze beginnen wird<\/strong>.\u201d<\/p>\n<p>Johannes Paul II. sagte im Hinblick auf Fatima: \u201eKann die Mutter, welche mit der ganzen Kraft ihrer Liebe das Heil aller w\u00fcnscht, ruhig bleiben, wenn sie die <strong>eigentliche Grundlage des Heils ihrer Kinder untergraben sieht<\/strong>? \u2013 Nein, sie kann es nicht.\u201c<\/p>\n<p>Derselbe Papst sagte am 13. Mai 2000 in Fatima bei der Predigt anl\u00e4sslich der Seligsprechung der zwei Seherkinder Jacinta und Francisco in Bezug auf das dritte Geheimnis:<\/p>\n<p>\u201eDie Botschaft von Fatima ist ein Aufruf zur Umkehr, eine Warnung an die Menschheit, sich nicht auf den \u201aDrachen\u2018 einzulassen, der mit seinem Schwanz \u201aeinen Drittel der Sterne vom Himmel fegte\u2018 und \u201asie auf die Erde herabwarf\u2018 (<em>Offb<\/em> 12,4).\u201c In diesem Bild der Apokalypse haben die Exegeten die Hirten gesehen, welche den Gl\u00e4ubigen den Weg zum Himmel weisen sollen.<\/p>\n<p>Es gibt jedoch auch noch Hinweise auf <strong>eine \u00fcbernat\u00fcrliche materielle Strafe<\/strong>, welche im dritten Geheimnis vorausgesagt wird. So sagte Johannes Paul II. 1980 bei seinem Besuch in Fulda, zum dritten Geheimnis befragt: \u201eAusserdem sollte es ja jedem Christen gen\u00fcgen, wenn er Folgendes wei\u00df: Wenn zu lesen steht, dass Ozeane ganze Erdteile \u00fcberschwemmen, dass Menschen von einer Minute auf die andere abberufen werden, und das zu Millionen, dann sollte man sich wirklich nicht mehr nach der Ver\u00f6ffentlichung dieses Geheimnis\u00adses sehnen.\u201c<\/p>\n<p>In den kirchlich anerkannten Erscheinungen von Akita\/Japan sagte die Gottesmutter am 13. Oktober 1973 zur Seherin Schwester Agnes: \u201eWenn die Menschen nicht bereuen und sich nicht bekehren, wird der himmlische Vater \u00fcber das ganze Menschengeschlecht eine entsetzliche Strafe verh\u00e4ngen. Eine Strafe, weit schlimmer als die Sintflut, eine Strafe, wie sie bis jetzt noch nicht vorgekommen ist. Feuer wird vom Himmel fallen und einen Grossteil der Menschheit hinwegfegen, die Guten wie die Schlechten ohne Priester und Gl\u00e4ubige zu verschonen.\u201c Was hat das mit Fatima zu tun? \u2013 Der damalige Kardinal Ratzinger best\u00e4tigte, dass Akita und Fatima im Wesentlichen dieselbe Botschaft haben. Passend dazu die Worte Schwester Lucias, welche sie im Hinblick auf das dritte Geheimnis Pater Fuentes anvertraute: <strong>\u201ePater, Gott wird die Welt z\u00fcchtigen, und es wird auf eine schreckliche Weise geschehen.\u201c<\/strong><\/p>\n<h2>Die Gnade einer heilsamen Reaktion<\/h2>\n<p>Eine heilsame Reaktion auf diese himmlischen Prophezeiungen, welche unsere menschliche Vorstellungskraft \u00fcbersteigen, ist eine Gnade. Es besteht die Gefahr auf die eine oder andere Seite einem Extrem zu verfallen. Panik, l\u00e4hmende Mutlosigkeit auf der einen Seite: ein rein horizontaler, menschlicher Blick in diese schwere Zukunft, der vergisst, dass Gott auch in diesen Zeiten der allm\u00e4chtige und liebende Lenker unserer Welt ist und wir ganz in seiner Hand sind. \u2013 Vergessen\/Verdr\u00e4ngen, Gleichg\u00fcltigkeit auf der anderen Seite: In einer hektischen Welt voller Zerstreuung und Vergn\u00fcgungen und in den Sorgen des Alltags ist die Gefahr gro\u00df, dass die Mahnungen und Prophezeiungen der Muttergottes verhallen, ohne Frucht zu bringen. Schwester Lucia beschreibt es so: \u201eDer Teufel unternimmt alles, um uns zu zerstreuen und uns die Lust am Beten zu nehmen.\u201c<\/p>\n<p>Nehmen wir uns die Worte unserer Herrin zu Herzen! Denken wir dabei nicht nur an uns, sondern auch an die unz\u00e4hligen Seelen, welche auf dem Weg in die H\u00f6lle sind, und bei einem pl\u00f6tzlichen Strafgericht unvorbereitet vor ihrem Richter stehen werden. Tun wir, was in unseren Kr\u00e4ften steht, und vereinigen wir uns dabei mit Maria, welche mit uns mitleidet. Vergessen wir dabei nie, dass die Immaculata versprach, uns stets beizustehen \u2013 und wir, wenn wir unter ihrem Banner k\u00e4mpfen, auch an ihrem Triumph teilhaben werden. Der hl. Paulus scheint folgende Worte besonders an uns zu richten: \u201eNutzet die Zeit, denn die Tage sind b\u00f6se\u201c (Eph 5,16)! Denken wir auch daran, dass die Botschaft von Fatima einen guten Ausgang nimmt, denn nach diesen L\u00e4uterungen \u201ewird der Welt eine Zeit des Friedens geschenkt werden\u201c. Verlieren wir also nie unsere \u00fcbernat\u00fcrliche Hoffnung! <strong>Unbeflecktes Herz Mariens, sei unsere Rettung! <\/strong><\/p>\n<p><em>Quellen und Literaturhinweise: The fourth secret of Fatima, Antonio Socci; The devil\u2019s final battle, Fr. Paul Kramer; www.fatima.org (Fr. Gruner)<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.katholisches.info\/2016\/05\/vatikan-drittes-geheimnis-vollstaendig-veroeffentlicht-dollinger-bestaetigt-seine-aussage\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lesen Sie dazu eine aktuelle Bes\u00e4tigung dieser Thesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 13. Juli 1917 offenbarte Unsere Liebe Frau von Fatima den drei Hirtenkindern die drei gro\u00dfen Geheimnisse von Fatima. Aus diesem Anlass ver\u00f6ffentlichen wir den Artikel aus dem &#8220;Ritter der Immaculata&#8221; Nr. 1\/2016. 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