{"id":166,"date":"2016-08-02T17:26:00","date_gmt":"2016-08-02T17:26:00","guid":{"rendered":"http:\/\/migration.mi-admin.ch\/2016\/08\/02\/postspater-direktors-brief-nr-2-154\/"},"modified":"2017-02-11T22:10:14","modified_gmt":"2017-02-11T21:10:14","slug":"postspater-direktors-brief-nr-2-154","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/postspater-direktors-brief-nr-2-154\/","title":{"rendered":"Pater Direktors Brief Nr. 2"},"content":{"rendered":"<p><strong>Liebe Ritter der Immaculata!<\/strong><\/p>\n<p><img style=\"width: 150px; height: 200px; margin: 5px; float: right;\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/media\/Aktuelles\/rundbrief_icon.jpg\" alt=\"\" \/>Am 14. August 1941, an der Vigil von Mari\u00e4 Himmelfahrt, wurde der hl. Maximilian mittels einer Karbolspritze im Konzentrationslager Auschwitz get\u00f6tet. Seit dem 17. Februar wurde er von Hitlers Sklaven gefangen gehalten aufgrund seines Mutes in der Bewahrung der Prinzipien des katholischen Glaubens gegen\u00fcber den nationalsozialistischen Angreifern. Im Mai wurde er nach Auschwitz verlegt, wo er mehr als alle Gefangenen zu leiden hatte, weil er Priester war. Eines Tages, gegen Ende Juli, fl\u00fcchtete ein Gefangener. Zur Strafe ordnete der Kommandant an, dass zehn andere Gefangene zu einem furchtbaren Tod \u2013 dem Tod durch Verhungern und Verdursten &#8211; im dunklen \u201eHungerbunker\u201c verurteilt wurden.<\/p>\n<p>Als einer der Verurteilten verzweifelt aufschluchzte: \u201eO meine arme Frau! Meine armen Kinder! Wer wird f\u00fcr euch sorgen?\u201c, trat Pater Kolbe auf den Kommandanten zu und sagte bestimmt: \u201eIch bitte anstelle dieses Familienvaters zu sterben.\u201c<\/p>\n<p>Der Kommandant war verbl\u00fcfft. Eine solche Bitte war undenkbar. \u201eUnd warum?\u201c, fragte er Pater Kolbe. \u201eIch bin alt und schwach, er aber hat Frau und Kinder.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWer bist du?\u201c fragte der Kommandant.<\/p>\n<p>\u201eIch bin ein katholischer Priester.\u201c war die Antwort.<\/p>\n<p>Seine Bitte wurde gew\u00e4hrt. W\u00e4hrend der rund zwei Wochen im Hungerbunker bereitete er alle anderen Verurteilten auf einen Tod im Frieden mit Gott vor. Als er nach so vielen Tagen der letzte war, der noch bei Bewusstsein war, wurde der Befehl erteilt, ihn zu t\u00f6ten.<\/p>\n<p>Um dem 75. Jahrestag seines heroischen Todes zu gedenken, m\u00f6chte ich Ihnen diesen zweiten Brief schreiben.<\/p>\n<p>Ohne Zweifel wird unser Heiliger seinen Rittern auf Erden in diesen Tagen viele Gnaden erbitten, deshalb m\u00f6gen sich alle Ritter einer kleinen Novene (ein Gebet zum hl. Maximilian Kolbe \u2013 siehe unten) vom 5. bis zum 13. August anschlie\u00dfen. Ebenso m\u00f6chten wir zu seiner Ehre eine besondere Anstrengung machen, um die Militia Immaculatae in unserer pers\u00f6nlichen Umgebung bekannt zu machen und sie einzuladen, ebenfalls Ritter zu werden. Zu diesem Zweck finden Sie etwas Werbeunterlagen. Link<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich finden Sie auch ein Interview mit Michael Micherdzinski, einem der letzten Zeugen des heroischen Opfers von Pater Maximilian. Dieses Interview hat der Fanziskanerm\u00f6nch Bruder Witold Pobiedzinski 1998 gef\u00fchrt und in einer polnischen Zeitung ver\u00f6ffentlicht. Nebenbei: Bruder Witold Pobiedzinski schloss sich 2011 der katholischen Tradition an und lebte im Priorat der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Warschau.<\/p>\n<p>Pater Maximilian bereitete sich w\u00e4hrend seines ganzen Lebens auf seinen Tod vor, der ihm in einer au\u00dfergew\u00f6hnlichen Vision in seiner Kindheit vorhergesagt wurde, \u00fcber die wir von seiner Mutter wissen. Besorgt \u00fcber seinen schwierigen Charakter, welchen er nicht im Stande war zu beherrschen, betete der 10-j\u00e4hrige Bub inbr\u00fcnstig zu Unserer Lieben Frau um Hilfe. Eines Tages erschien ihm die himmlische Mutter mit zwei Kronen in den H\u00e4nden, einer wei\u00dfen und einer roten: die wei\u00dfe, erkl\u00e4rte sie, ist die Krone der Reinheit, die rote \u2013 das Martyrium. Als sie ihn fragte, welche er w\u00e4hlen w\u00fcrde, antwortete er: \u201eIch w\u00e4hle beide!\u201c<\/p>\n<p>Auch wenn er in seinem ganzen Leben nie zu jemandem \u00fcber dieses Wunder gesprochen hatte, merkt man schnell, dass diese Vision sein ganzes Leben ausrichtete, seine Entscheidungen anregte, all seine Unternehmungen beeinflusste und ihn endlich auf den kr\u00f6nenden Akt der Liebe vorbereitete: auf seinen heroischen Tod! Aus dieser Vision wurden seine Prinzipien, Lebensregeln und Leitlinien geformt. Diese Vision war die erste und haupts\u00e4chlichste Einladung der himmlischen K\u00f6nigin an ihn, ihrer Ritterschaft beizutreten. Wenn er gro\u00dfherzig darauf antworten und als Erster in ihre Ritterschaft aufgenommen w\u00fcrde, versprach sie ihm die beiden Kronen.<\/p>\n<p>Nun werden Sie durch ihr Instrument, den hl. Maximilian, eingeladen, ihr Ritter zu werden. Und wenn Sie gro\u00dfherzig darauf antworten und Ihre Aufnahme als Ritter ernst nehmen, glauben Sie etwa, dass SIE Ihnen weniger versprechen wird? Tats\u00e4chlich betrifft diese Vision jeden von uns! Jeder Ritter sollte \u00fcber die \u201eBotschaft\u201c dieser Vision betrachten, um einst denselben Lohn zu erhalten: die ewige Krone im Himmel!<\/p>\n<p>Lasst uns kurz die Botschaft der K\u00f6nigin ihrem bevorzugten Ritter \u2013 und durch ihn uns allen &#8211; gegen\u00fcber schildern:<\/p>\n<ol>\n<li>Die Krone: Da heutzutage beinahe jeder sein Leben auf Erden als das Wichtigste und oft als das einzig Wichtige ansieht, so orientiert sich die Botschaft der doppelten Krone stark an der Ewigkeit, genauer gesagt an der ewigen Glorie und dem Sieg im Himmel. Wer auch immer den Fu\u00dfstapfen des hl. Maximilian folgt, wird befreit von der schlimmsten aller Illusionen der Freimaurer oder Kommunisten, \u201edem Himmel auf Erden\u201c. Er wendet sich ab vom Horizontalen, vom Besch\u00e4ftigt-Sein mit seiner eigenen l\u00e4cherlichen Person, und wendet sich der vertikalen Perspektive zu, von der Erde zum Himmel, von der Zeit zur Ewigkeit, von der Verbannung zum ewigen Vaterland. Unsere Liebe Frau gibt Pater Maximilian und all seinen Rittern mit ihrem Versprechen die Bedeutung unseres kurzen Lebens im Tal der Tr\u00e4nen zu verstehen: Es gibt keine andere Erwartung in diese Welt als Vorbereitung, Pilgerschaft, lange und m\u00fchsame Anstrengung. Aber unsere Augen, Herzen, Seelen sind h\u00f6her gerichtet, gem\u00e4\u00df dem Versprechen unseres Herrn: \u201eBleibt treu im Glauben bis ans Ende, und die Krone des ewigen Lebens wird euch gegeben!\u201c Das Versprechen der zwei Kronen entspricht genau den herrlichen Worten Unserer Lieben Frau an die hl. Bernadette in Lourdes: \u201eIch verspreche dich gl\u00fccklich zu machen, nicht in dieser, sondern in der anderen Welt!\u201c<\/li>\n<li>Was genau ist der Lohn? Es ist eine doppelte Krone, ein doppelter Triumph: wei\u00df und rot! Die Krone f\u00fcr die heroische Bewahrung der Reinheit und das Vergie\u00dfen des Blutes f\u00fcr die Ehre Gottes und die Rettung der Seelen. Aber wir d\u00fcrfen niemals vergessen, dass die Krone wesentlich dem K\u00f6nig und der K\u00f6nigin geh\u00f6rt. Die Krone der ewigen Glorie findet man nur auf dem Kopf des K\u00f6nigs der K\u00f6nige und\/oder Unserer Lieben Frau, der K\u00f6nigin Himmels und der Erde. Wenn Unsere Liebe Frau unserem Heiligen eine solche Krone und sogar eine doppelte Krone anbietet, bedeutet das eigentlich, dass er eingeladen ist, an der Glorie und am Triumph unseres Herrn und Unserer Lieben Frau teilzunehmen, noch genauer: des heiligsten Herzens Jesu und des unbefleckten Herzens Mariens! Das wiederum bedeutet: Mein ewiger Lohn und meine Gl\u00fcckseligkeit sind die Sch\u00e4tze, die eingeschlossen sind im heiligsten Herzen Jesu und im unbefleckten Herzen Mariens. Diese vereinten Herzen sind das Objekt meiner W\u00fcnsche, meiner Betrachtungen, meiner Glorie, meiner Freude und meines Trostes: mein Ein und Alles! Tats\u00e4chlich war das ganze Leben von Pater Kolbe eine best\u00e4ndige Betrachtung seiner wunderbaren Mamusia (M\u00fctterchen) und Hetmanka (Oberbefehlshaberin) und durch sie der Sch\u00f6nheit des heiligsten Herzens Jesu! Diese heiligsten Herzen sollen auch unser \u201eEin und Alles\u201c sein!<\/li>\n<li>Nachdem wir das Ziel gew\u00e4hlt haben, m\u00fcssen wir die Mittel w\u00e4hlen. Wenn ich die Krone der Glorie erhalten will, muss mein Leben auf Erden ein best\u00e4ndiges Bem\u00fchen sein um das, was Pater Kolbe als \u201eunser Ideal\u201c bezeichnete: die wei\u00dfe Krone \u2013 die Immaculata, und durch sie die rote Krone \u2013 das heiligste Herz Jesu (vgl. Weiheakt der MI). Er fasst das geistliche Leben stets in diese zwei Themen zusammen: Reinheit und Blut, Heiligkeit durch Leiden, Gebet und Opfer.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die wei\u00dfe Krone werden wir erhalten, wenn wir immer und \u00fcberall den Willen der Immaculata erf\u00fcllen, was nichts anderes ist als die Jungfr\u00e4ulichkeit der Seele, das Wesen der Heiligkeit. Dies notierte er sehr klar in seiner \u201eLebensregel\u201c am Ende seiner Exerzitien 1920: \u201eIch muss ein Heiliger werden! Ich muss ein gro\u00dfer Heiliger werden!\u201c<\/p>\n<p>Oftmals betont er das Wesen der Heiligkeit: die totale \u00dcbereinstimmung mit dem Willen Gottes. Und er besteht auf der Tatsache, dass nur die Immaculata die Gnaden erhalten hat, uns als ihre Kinder zu Heiligen zu formen: \u201eUnsere Heiligkeit h\u00e4ngt von unserer N\u00e4he zur Immaculata ab\u2026\u201c \u201eWenn du dich wirklich heiligen willst, denke daran, dass die Heiligkeit und Beharrlichkeit (im Streben nach Heiligkeit) von deiner Verehrung Unserer Lieben Frau abh\u00e4ngen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eErlaube ihr dich zu f\u00fchren, und du wirst \u00fcberzeugt werden, dass die Immaculata der k\u00fcrzeste und sicherste Weg zur Heiligkeit ist.\u201c Die wei\u00dfe Krone ist die stete Nachahmung der Immaculata bis zur Aufgabe unseres eigenen Willens, um restlos das zu ergreifen, was sie w\u00fcnscht!<\/p>\n<p>Die rote Krone werden wir erhalten, wenn wir bereit sind, Gott \u201ebis zum Ende\u201c zu lieben: das Martyrium ist wesentlich die \u201eLiebe Gottes durch das Leiden\u201c, die gr\u00f6\u00dfte Liebe aber hat, \u201ewer sein Leben f\u00fcr seinen Bruder hingibt\u201c. Deshalb spricht und schreibt er st\u00e4ndig \u00fcber dieses Thema: \u201eDas Leben der Menschen ist in drei Phasen aufgeteilt: Vorbereitung zur Arbeit, Arbeit, und Leiden. Durch diese drei Etappen zieht uns Gott an sich. Je gl\u00fchender eine Seele Gott hingegeben ist, umso schneller bereitet sie sich auf diese dritte Phase vor, um ihre Liebe zur Immaculata mit aus Liebe ertragenen Leiden zu festigen. Denn nichts vereinigt uns so sehr mit der Immaculata und st\u00e4rkt uns mehr in der N\u00e4chstenliebe als diese \u00e4u\u00dferste Liebe, vereint mit Leiden aus Liebe. Genau auf diesem Weg des Leidens erfahren wir, ob wir wirklich und uneingeschr\u00e4nkt ihr geh\u00f6ren. In dieser dritten Phase unseres Lebens m\u00fcssen wir ihr unsere gr\u00f6\u00dfte Liebe zeigen, die Liebe eines Ritters! Die Gottesliebe wird im Leiden vollendet, wie das Gold im Feuer gel\u00e4utert wird.<\/p>\n<p>Es ist wichtig an dieser Stelle Pater Maximilians au\u00dferordentliche Verehrung des heiligsten Altarssakraments und der heiligen Messe zu erw\u00e4hnen. Die t\u00e4gliche hl. Messe und die heilige Stunde (obligatorisch f\u00fcr alle Br\u00fcder in Niepokalanow trotz deren \u00fcberw\u00e4ltigenden Arbeitsplanes) betrachtete er als die wichtigste Zeit des Tages. Warum? Weil wir, um die rote Krone zu erlangen, st\u00e4ndig mit dem Kostbaren Blut unseres Herrn vereint sein m\u00fcssen, welches von seinem mit Dornen gekr\u00f6nten Haupt und aus seinem durchbohrten Herzen flie\u00dft, gegenw\u00e4rtig im Kelch in der hl. Messe.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein Programm f\u00fcr jeden Ritter, so wie der hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort seine \u201eApostel der letzten Zeiten\u201c beschreibt: das Kruzifix in der rechten, den Rosenkranz in der linken Hand! Das Kruzifix ist das Opfer unseres Herrn am Kreuz, gegenw\u00e4rtig in der hl. Messe. Und wer die hl. Messe lebt und unseren Herrn st\u00e4ndig und gro\u00dfherzig nachahmt, wird die rote Krone erlangen. Der Rosenkranz ist das Symbol der Verehrung der Immaculata. Wie eine Kette, welche das Kind mit der Mutter verbindet, verbindet der Rosenkranz den Ritter mit seiner K\u00f6nigin. Wer die wahre Andacht zu Maria \u00fcbt und sie v\u00f6llig und ganz als Mutter und K\u00f6nigin annimmt, wird die wei\u00dfe Krone erlangen: Er wird von ihr alle wunderbaren Fr\u00fcchte der Heiligkeit und Reinheit erhalten.<\/p>\n<ol>\n<li value=\"4\">Die vierte Botschaft der Vision: Um die Kronen zu erlangen, muss man k\u00e4mpfen; und da die Kronen der letzte Lohn nach dem Endkampf sind, wird der Kampf lebenslang sein und er wird heroisch sein! Genau so war das Leben des hl. Maximilian. In der Kindheit lernte er, dass sie die \u201eOberbefehlshaberin\u201c der christlichen Armee ist, und wo immer sie erscheint, wird der Teufel versuchen, sie zu vernichten mit all seiner Macht und f\u00fcrchterlichen Wut. Auf der anderen Seite wird \u2013 wo immer der Teufel herrscht \u2013 sie erscheinen, um \u201eihm den Kopf zu zertreten\u201c. Die Kirche auf Erden ist die Streitende Kirche, und niemand kann in das K\u00f6nigreich des Himmels eingehen ohne best\u00e4ndigen Kampf gegen die inneren (b\u00f6se Neigung und Begierlichkeit) und \u00e4u\u00dferen Feinde (die unz\u00e4hlbaren Armeen Satans). Deshalb sollten wir uns ein angenehmes, gl\u00fcckliches und friedliches Leben auf Erden ohne Pr\u00fcfungen und K\u00e4mpfe weder vorstellen noch w\u00fcnschen, sondern stattdessen die Welt und die Seelen f\u00fcr die \u201eStadt Gottes\u201c erobern.<\/li>\n<li value=\"5\">Eine letzte \u00dcberlegung: Wie sollen wir k\u00e4mpfen? Betrachten wir wieder das ganz einfache Beispiel unseres Heiligen: Man muss an die Kronen denken (Betrachtung), man muss darum bitten (Gebet), man muss die Mittel ergreifen. Wenn man die Kronen erlangen will, muss man zuerst w\u00fcnschen und daran mitwirken, dass alle den K\u00f6nig der K\u00f6nige durch unsere himmlische Mutter erkennen und sich ihm unterwerfen. Man muss f\u00fcr den Triumph des heiligsten Herzens Jesu und des unbefleckten Herzens Mariens in allen Herzen und in jedem einzelnen arbeiten. Anders ausgedr\u00fcckt: Man muss ein treuer Ritter sein, ein Instrument, durch welches die Vermittlerin aller Gnaden ihre Gnadenstrahlen in viele Seelen gie\u00dfen kann f\u00fcr deren Bekehrung und Heiligung.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Und wie soll man das tun? Was sind die Waffen, um Jesus und Maria bekannt und geliebt zu machen? Wieder einmal: Gebet, Opfer, der Wille der Immaculata und alle anderen Mittel, die dem Eifer und der Gro\u00dfherzigkeit jedes einzelnen entsprechen. Dieselben Mittel, welche wir einsetzen, um unserem N\u00e4chsten zu den zwei Kronen und zum Himmel zu verhelfen, werden die konkreten \u00dcbungen sein, um unseren eigenen Lohn zu erhalten: Was wir f\u00fcr andere tun, tun wir f\u00fcr uns doppelt!<\/p>\n<p>Ende Juli ging der hl. Maximilian mit neun anderen Verurteilten in den Hungerbunker, in den schlimmsten aller Tode; er brachte all diese Leitlinien und Eingebungen der doppelten Krone zu ihrer \u00e4u\u00dfersten Anwendung: Wie er lebte, so starb er!<\/p>\n<p>M\u00f6gen sein Beispiel und seine F\u00fcrsprache uns immer gro\u00dfherziger machen, sodass auch wir eines Tages von den Lippen unserer Erl\u00f6sers die Worte vernehmen werden: \u201eKomm, Du guter und getreuer Ritter, erhalte die Kronen, welche ich Dir versprochen habe, wenn Du Dich entschiedst, ein Soldat meiner Mutter zu sein, ein Ritter der Immaculata!\u201c<\/p>\n<p>Bombay, am Fest der hl. Anna, 26 Juli 2016<\/p>\n<p>Pater Karl Stehlin<\/p>\n<p><strong>Gebet um die F\u00fcrbitte des hl. Maximilian zu erlangen (Novene vom 5. \u2013 13. August)<\/strong><\/p>\n<p><strong>O Gott, Du hast das Herz Deines Dieners, des hl. Maximilian Kolbe, mit Eifer f\u00fcr das Heil der Seelen, mit Liebe zum N\u00e4chsten und mit inbr\u00fcnstiger Verehrung der Immaculata erf\u00fcllt.<br \/>\nGew\u00e4hre uns durch seine F\u00fcrbitte die Gnade, zu Deiner Ehre und f\u00fcr das Heil der Seelen zu wirken und so bis zum Tod Deinem Sohn, unserem Herrn Jesus Christus, immer \u00e4hnlicher zu werden, der mit Dir lebt und herrscht in der Einheit des Hl. Geistes von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Ritter der Immaculata! Am 14. August 1941, an der Vigil von Mari\u00e4 Himmelfahrt, wurde der hl. Maximilian mittels einer Karbolspritze im Konzentrationslager Auschwitz get\u00f6tet. Seit dem 17. Februar wurde er von Hitlers Sklaven gefangen gehalten aufgrund seines Mutes in der Bewahrung der Prinzipien des katholischen Glaubens gegen\u00fcber den nationalsozialistischen<a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/postspater-direktors-brief-nr-2-154\/\">Weiterlesen &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[18],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/166"}],"collection":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=166"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/166\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2694,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/166\/revisions\/2694"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=166"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=166"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=166"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}