{"id":18366,"date":"2019-06-23T21:49:56","date_gmt":"2019-06-23T19:49:56","guid":{"rendered":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/?p=18366"},"modified":"2019-06-23T21:49:56","modified_gmt":"2019-06-23T19:49:56","slug":"das-vertrauen-in-unsere-koenigin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/das-vertrauen-in-unsere-koenigin\/","title":{"rendered":"Das Vertrauen in unsere K\u00f6nigin"},"content":{"rendered":"<p>Im Mai begingen wir das Fest unserer K\u00f6nigin, diese Woche das Ged\u00e4chtnis Mariens, der Immerw\u00e4hrenden Hilfe. Dies ist ein Anlass, uns ein paar Gedanken \u00fcber das Vertrauen zu machen. Wenn wir die Heiligen betrachten, f\u00e4llt eines besonders auf: ihr gro\u00dfes, in unseren Augen manchmal scheinbar verr\u00fccktes Vertrauen in die Vorsehung und auf Maria im Besonderen.<\/p>\n<p>Dazu eine kleine Geschichte, welche Bischof Fulton Sheen noch im hohen Alter erz\u00e4hlte: Er war 30-mal in Lourdes, konnte jedoch seinen ersten Besuch bei der Immaculata nie vergessen. Bereits f\u00fcnf Jahre Priester, studierte er immer noch in Belgien und hatte zwar genug Geld, um nach Lourdes zu fahren, jedoch keines mehr f\u00fcr die Heimreise, geschweige denn f\u00fcr den Aufenthalt dort. Er wollte jedoch eine Dankeswallfahrt machen anl\u00e4sslich seines 5. Weihejubil\u00e4ums. Da er auch aus seinem Umfeld kein Geld auftreiben konnte, fuhr er im Vertrauen auf Unsere Liebe Frau einfach los. In Lourdes angekommen, lie\u00df er sich in einem der teuersten Hotels nieder und dies gleich f\u00fcr neun Tage, den Zeitraum einer Novene. Denn, wie er meinte, wenn man schon um ein Wunder bittet, sollte man nicht zu kleinlich sein. Die Tage vergingen, ohne dass etwas Besonderes passiert w\u00e4re. Es kam der neunte Morgen, der neunte Mittag, und so langsam wurde die Situation richtig ungem\u00fctlich. Am neunten und letzten Abend ging er noch ein letztes Mal zur Grotte, um zu beten. Pl\u00f6tzlich sprach ihn ein Mann an und fragte, ob er amerikanischer Priester sei und Franz\u00f6sisch spreche. Sheen bejahte. Ob er ihn vielleicht nach Paris begleiten k\u00f6nne, um ihn dort etwas zu f\u00fchren. Gerne sagte er zu. So begleitete der Herr ihn zum Hotel und fragte ihn dort, ob er ihm seine Hotelrechnung bezahlen k\u00f6nne! Auf diese Weise wurde sein Vertrauen schlie\u00dflich reich belohnt!<\/p>\n<p>So war es auch stets in der Geschichte der MI und im Leben unseres Gr\u00fcnders, des hl. Maximilian. Man kann ihn gut den Heiligen des Vertrauens nennen. Je wagemutiger seine Pl\u00e4ne waren, desto mehr ehrte er seine Herrin. Er schrieb:<\/p>\n<p><em>\u201eImmaculata, wenn du mir deine Hand reichst, dann werde ich die ganze Welt zu dir bringen und ich werde ein Heiliger, ein gro\u00dfer Hei\u00adliger werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Das ist wahre Demut, denn wir vertrauen nicht uns selbst, sondern ganz der Immaculata. Aber je\u00admand wird sagen: Ich bin nicht f\u00e4hig solche Dinge zu tun. Das ist Stolz, denn es zeigt die Haltung, man k\u00f6nne die gro\u00dfen Dinge nicht selbst tun, wohl aber die kleinen.<br \/>\nDu allein kannst nichts erreichen, wenn du auf deine eigene Kraft vertraust. Wenn wir unserem Herrn und Gott aber vertrauen, k\u00f6nnen wir alles. Ist Gott begrenzt? Kann er kleine Dinge tun, aber kei\u00adne gro\u00dfen? Sobald wir auf unseren Herrn und Gott vertrauen, sind wir Riesen. Wir k\u00f6nnen heilig sein! Wir k\u00f6nnen unsere Seele und die ganze Welt f\u00fcr die Unbefleckte erobern; aber mit ihrer Hilfe nat\u00fcrlich.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Und heute? Ist die Immaculata in der heutigen Krise weniger m\u00e4chtig? Manchmal scheint es fast so, als h\u00e4tte sie sich etwas zur\u00fcckgezogen (und sich damit dem Willen gewisser Glieder der kirchlichen Hierarchie gef\u00fcgt). Oder liegt es vielleicht daran, dass es uns an Vertrauen fehlt? Dass wir uns mit Blick auf unsere geringe Zahl und unsere menschlich gesehen geringen M\u00f6glichkeiten l\u00e4hmen lassen?<\/p>\n<p>Tatsache ist, dass Unsere Liebe Frau von Fatima versprochen hat, diese schwierigen Zeiten einmal durch ihren Triumph zu beenden. Sie kann durch ihre noch so armseligen Werkzeuge Gro\u00dfes wirken, und dies zu allen Zeiten, gerade dann, wenn menschliche Pl\u00e4ne am Ende sind. So hat die Immaculata in diesen Zeiten mit der MI ihre kleine Armee wieder erweckt und es gef\u00fcgt, dass sich ihr mittlerweile ca. 125\u2018000 Gl\u00e4ubige in 53 L\u00e4ndern angeschlossen haben; sie hat es gef\u00fcgt dass durch die MI-Schweiz, welche vor knapp f\u00fcnf Jahren ganz klein begann, bereits \u00fcber eine Million Medaillen in alle Welt verbreitet wurde.<\/p>\n<p>Ehren wir unsere K\u00f6nigin durch unser Vertrauen, beten wir um dieses Vertrauen! Mit diesem werden wir in allen Wechself\u00e4llen unseres Lebens und unserer oft so unheilvoll erscheinenden Zeit den inneren Frieden bewahren im Bewusstsein: Meine K\u00f6nigin ist gr\u00f6\u00dfer als all das!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Mai begingen wir das Fest unserer K\u00f6nigin, diese Woche das Ged\u00e4chtnis Mariens, der Immerw\u00e4hrenden Hilfe. Dies ist ein Anlass, uns ein paar Gedanken \u00fcber das Vertrauen zu machen. 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