{"id":23720,"date":"2020-01-03T20:30:39","date_gmt":"2020-01-03T19:30:39","guid":{"rendered":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/?p=23720"},"modified":"2020-01-03T20:30:39","modified_gmt":"2020-01-03T19:30:39","slug":"marientragen-im-advent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/marientragen-im-advent\/","title":{"rendered":"Marientragen im Advent \u2013 ein alter Brauch lebt neu auf"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignright wp-image-23721 size-full\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20200103_post_marientragen.jpg\" alt=\"\" width=\"261\" height=\"200\" \/>Das Marientragen ist ein alter Brauch, welcher in der Barockzeit im \u00f6stlichen Alpenraum entstand, um das Kommen des Erl\u00f6sers einzuleiten. Dieser Brauch dauert gew\u00f6hnlich als Novene vom 16. Dezember bis zum Heiligabend, kann auf mehrere Gruppen aufgeteilt oder \u00fcber den ganzen Advent ausgeweitet werden. Dabei geht eine Wandermadonna von der Kirche einer Kirchgemeinde aus von Haus zu Haus, um dort einen oder mehrere Tage besonders verehrt zu werden. So besucht sie m\u00f6glichst viele Pfarreimitglieder, welche sich durch dieses Beherbergen Mariens, die ja in dieser Zeit den g\u00f6ttlichen Sohn unter ihrem Herzen tr\u00e4gt, auf Weihnachten vorbereiten. An Heiligabend kann die Madonna wieder feierlich in die Kirche eingef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Die Aussendung wird von einem Priester in der Kirche vorgenommen.<\/p>\n<h5><strong>Feier zur \u00dcbergabe \/ zum Empfang der Marienfigur <\/strong><\/h5>\n<p><strong>Die \u201e\u00dcberbringer\u201c gr\u00fc\u00dfen zur vereinbarten Zeit an der T\u00fcre:<\/strong><\/p>\n<p><em>Wir kommen, wir fragen, wir klopfen an, ob Christus, der Heiland, zu euch kommen kann. <\/em><br \/>\n<em>Unsere Liebe Frau ist wieder auf Reisen, wir m\u00f6chten ihr gern eine Herberg zuweisen. <\/em><br \/>\n<em>Wir m\u00f6chten erbitten ein gutes Quartier, ein offenes Herz, eine offene T\u00fcr, <\/em><br \/>\n<em>eine offene T\u00fcr f\u00fcr den Christus auf Erden, der bald aus Maria geboren will werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Wollt, liebe Leut, uns eintreten lassen, die Mutter Gottes steht auf der Stra\u00dfen. <\/em><br \/>\n<em>Und St. Josef, der heilige Mann, der fragt bei euch um Herberge an. <\/em><br \/>\n<em>Tut ihre Wanderschaft flei\u00dfig verehrn und das heilige Kommen von Christus, dem Herrn. <\/em><br \/>\n<em>Drum kommen und klopfen und fragen wir an, ob Christus, der Heiland, zu euch kommen kann.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dann antwortet die neue \u201eHerbergfamilie\u201c:<\/strong><\/p>\n<p><em>O Jungfrau Maria, von Herzen gern! Tritt ein mit unserem lieben Herrn! <\/em><br \/>\n<em>Du bist voll der Gnaden, sei uns gegr\u00fc\u00dft und gelobt sei der Sohn, unser Herr Jesus Christ. <\/em><br \/>\n<em>Es ist uns Ehre und gro\u00dfe Freud, dass ihr zu uns gekommen seid. <\/em><br \/>\n<em>Denn jedes Haus wird gesegnet sein, in das ihr beide tretet ein. <\/em><br \/>\n<em>O liebste Maria, tritt herein, und wollst unsere Frau und Mittlerin sein, <\/em><br \/>\n<em>dass wir eintreten d\u00fcrfen bei deinem Sohn, wenn er wiederkommt auf ewigem Thron!<\/em><\/p>\n<p>Auch \u00e4ltere Menschen, die aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden nicht mehr an der sonnt\u00e4glichen Messe teilnehmen, k\u00f6nnen dadurch wieder Verbindung mit ihrer Gemeinde aufnehmen und im Gebet vereint sein.<\/p>\n<p>Das Marientragen zieht viele Gnaden mit sich. Hat sich doch dieses Jahr eine Arbeitskollegin von einer unseren Gl\u00e4ubigen, nachdem sie Bekanntschaft mit der Sch\u00f6nheit dieses Brauches gemacht hat,\u00a0 gew\u00fcnscht mitmachen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Obwohl es jedes Jahr in unserem Priorat in G\u00f6ffingen immer mehr werden, die sich am \u201eTragen\u201c beteiligen m\u00f6chten, war es aus organisatorischen Gr\u00fcnden so, dass ein Tag nicht belegt war und jene Arbeitskollegin diese L\u00fccke hat f\u00fcllen k\u00f6nnen. So kam es, dass ihr Wunsch, am Marientragen teilzunehmen, in Erf\u00fcllung ging.<\/p>\n<p>Drum ist dieser Brauch nicht f\u00fcr gering zu halten und dessen Verbreitung oder Wiedereinf\u00fchrung kann ein sch\u00f6nes Apostolat f\u00fcr die MI sein.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-23737 size-full\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/marientragen2.jpg\" alt=\"\" width=\"230\" height=\"300\" \/> <img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-23729 size-full\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/marientragen1.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/marientragen1.jpg 400w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/marientragen1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/> <img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-23745\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/marientragen3.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Marientragen ist ein alter Brauch, welcher in der Barockzeit im \u00f6stlichen Alpenraum entstand, um das Kommen des Erl\u00f6sers einzuleiten. Dieser Brauch dauert gew\u00f6hnlich als Novene vom 16. Dezember bis zum Heiligabend, kann auf mehrere Gruppen aufgeteilt oder \u00fcber den ganzen Advent ausgeweitet werden. Dabei geht eine Wandermadonna von der<a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/marientragen-im-advent\/\">Weiterlesen &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":23721,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23720"}],"collection":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23720"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23720\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23753,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23720\/revisions\/23753"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/23721"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23720"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23720"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23720"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}