{"id":28002,"date":"2020-05-06T00:00:02","date_gmt":"2020-05-05T22:00:02","guid":{"rendered":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/?p=28002"},"modified":"2020-05-05T21:53:19","modified_gmt":"2020-05-05T19:53:19","slug":"20-jahre-mi-der-tradition","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/20-jahre-mi-der-tradition\/","title":{"rendered":"20 Jahre Militia Immaculatae der traditionellen Observanz"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_28003\" aria-describedby=\"caption-attachment-28003\" style=\"width: 261px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-28003 size-full\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/202005_kolbe.jpg\" alt=\"\" width=\"261\" height=\"200\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-28003\" class=\"wp-caption-text\">der hl. Maximilian Kolbe<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die MI wurde am 6. Mai 2000 in Polen im Geist und gem\u00e4\u00df dem Wortlaut seiner urspr\u00fcnglichen Statuten wiedererweckt. Dies geschah durch den Oberen der Priesterbruderschaft St. Pius X in Polen mit Erlaubnis seines Generaloberen, Bischofs Bernard Fellay, gem\u00e4\u00df den Prinzipien der supplement\u00e4ren Jurisdiktion. Der Gr\u00fcnder, P. Karl Stehlin erinnert sich:<\/p>\n<p><em>\u201eMir selbst kam so etwas \u00fcberhaupt nicht in den Sinn. Ich kannte zwar den hl. Maximilian, hatte mich aber nie tiefer mit der von ihm gegr\u00fcndeten MI befasst. Es waren verschiedene Gl\u00e4ubige, vor allem Studenten, die mir die Wichtigkeit und gro\u00dfe apostolische Kraft dieser Armee Mariens erkl\u00e4rten und mich baten, doch die MI f\u00fcr die Tradition zu retten, da die moderne MI ganz vom Ideal des Gr\u00fcnders abgekommen ist. So habe ich beim Generaloberen angefragt, der mir die Erlaubnis zur Gr\u00fcndung f\u00fcr Polen erteilte. <\/em><\/p>\n<figure id=\"attachment_28044\" aria-describedby=\"caption-attachment-28044\" style=\"width: 261px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-28044 size-full\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/202005_post_fatima_2017.jpg\" alt=\"\" width=\"261\" height=\"200\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-28044\" class=\"wp-caption-text\">Wallfahrt nach Fatima 2017<\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Es war am Herz-Mari\u00e4-S\u00fchnesamstag, dem 6. Mai 2000, ich glaube w\u00e4hrend der S\u00fchneanbetung. Wir nahmen die Weihezeremonie, die schon der hl. Maximilian benutzte und die bis 1974 f\u00fcr die Aufnahme verpflichtend war.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Warum wurde die Traditionelle Observanz der Militia Immaculatae gegr\u00fcndet? Am Vorabend des Zweiten Vatikanischen Konzils hatte die Militia Immaculatae vier Millionen Mitglieder in Polen und weltweit. Im Jahre 1997 wurden die neuen Statuten der MI ver\u00f6ffentlicht, die sich stark von denen von P. Maximilian Kolbe unterschieden. Einer der Bestseller jener Zeit war ein Buch des Generalmoderators der MI, P. Simbula, der den heiligen Gr\u00fcnder heftig kritisierte, weil er engstirnig gewesen sei und \u201ein den Meinungen seiner Zeit feststeckte\u201c.<\/p>\n<p>Die Revolution des II. Vatikanischen Konzils hat auch die MI. nicht verschont:<\/p>\n<ol>\n<li>Der Name: Man begann zun\u00e4chst, den \u201eallzu kriegerischen\u201c Namen Militia (Ritterschaft) umzu\u00e4ndern in \u201eMission der Immaculata\u201d, um den Grunds\u00e4tzen der Religionsfreiheit und des konziliaren Pazifismus besser zu entsprechen. Bald danach wurden die Statuten dem Geist des Konzils angepasst. Die Zitate in den neuen Statuten sind ausschlie\u00dflich entnommen aus Texten des Konzils, der P\u00e4pste Pauls VI. und Johannes Pauls II., sowie einige Zitate des hl. Maximilian.<\/li>\n<li>Das Ziel: Diese Statuten stellen ein v\u00f6llig neues Ziel der MI vor: Man erw\u00e4hnt nicht mehr die Bekehrung der Freimaurer, H\u00e4retiker etc. Auch das Sto\u00dfgebet der MI \u201eO Maria, ohne S\u00fcnde empfangen\u2026\u201d wurde des wichtigen letzten Satzes beraubt, welchen der Gr\u00fcnder hinzugef\u00fcgt hatte: \u201eund f\u00fcr all jene, die ihre Zuflucht nicht zu Dir nehmen, besonders f\u00fcr die Freimaurer, und f\u00fcr alle Dir Anempfohlenen\u201d. Die Bekehrung der Seelen, der Kampf gegen den Irrtum und das Bestreben um R\u00fcckkehr der Abgefallen in den Schoss der hl. Mutter Kirche befinden sich ebenfalls nicht mehr in den Statuten. Kein Wort \u00fcber Satan, den Hauptfeind der Immaculata und der Seelen, und deshalb logischerweise auch keine Erw\u00e4hnung des Heils der Seelen, die man um jeden Preis der H\u00f6lle entrei\u00dfen muss.<\/li>\n<li>Das Wesen: Was das Wesen der MI betrifft, so ist zwar noch die Rede von der Ganzhingabe an die Immaculata, aber die konkrete Verwirklichung dieser Weihe wurde wesentlich ver\u00e4ndert: kein Wort vom Gehorsam gegen\u00fcber dem Willen der Immaculata; statt des Apostolats der Ausbreitung des wahren Glaubens stehen nun jene Aktivit\u00e4ten im Mittelpunkt, die auf die Erhebung der W\u00fcrde der menschlichen Person und dem Schutz des Lebens zielen.<\/li>\n<li>Die Muttergottes ist lediglich als Beispiel und Vorbild zur Nachahmung vorgestellt. Hingegen wurde das unterschlagen, was der hl. Maximilian die \u201epraktische Anwendung des Dogmas der Unbefleckten Empf\u00e4ngnis\u201d nennt, n\u00e4mlich ihre aktive Rolle als Mittlerin aller Gnaden (einer Wahrheit, die seit dem 2. Vatikanischen Konzil als eine frei zur Diskussion stehende Meinung hingestellt wird), besonders der Gnaden der Bekehrung und Heiligung. Auf diese Weise leugnet man das, was der Gr\u00fcnder als Fundament seines ganzen Werkes angesehen hat: \u201eAlles Wirken der MI gr\u00fcndet auf der Wahrheit, dass Maria die Mittlerin aller Gnaden ist. W\u00e4re das nicht der Fall, dann w\u00e4re unsere Arbeit und unser M\u00fchen sinnlos\u201d (Konferenz vom 6.06.1933).<\/li>\n<\/ol>\n<figure id=\"attachment_28036\" aria-describedby=\"caption-attachment-28036\" style=\"width: 261px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-28036 size-full\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/202005_post_20_years.jpg\" alt=\"\" width=\"261\" height=\"200\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-28036\" class=\"wp-caption-text\">Pater Stehlin in den Missionsl\u00e4ndern<\/figcaption><\/figure>\n<p>Seit 2016 hat P. Stehlin mehr als 30 L\u00e4nder besucht, in denen er Vortr\u00e4ge gehalten, die Idee der MI. und die Spiritualit\u00e4t des heiligen Maximilian vorstellte. In vielen von ihnen initiierte er die Ritterschaft der Unbefleckten, z.B. auf den Philippinen, in Indien, China, Japan, S\u00fcdkorea und Singapur, Malaysia, Indonesien, Australien und k\u00fcrzlich auf den Philippinen, Peru, Kolumbien, Argentinien, Paraguay, Chile, Mexiko, Costa Rica, Guatemala, Gabun und Nigeria.<\/p>\n<p>Mittlerweile existiert die traditionelle MI auf allen Kontinenten, sie z\u00e4hlt \u00fcber <strong>120.000 Ritter<\/strong> auf der ganzen Welt. Unter den Rittern sind Kleriker und Seminaristen in Seminaren: in Australien, Argentinien, Frankreich (Flavigny) und in Zaitzkofen (Deutschland).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die MI wurde am 6. Mai 2000 in Polen im Geist und gem\u00e4\u00df dem Wortlaut seiner urspr\u00fcnglichen Statuten wiedererweckt. 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