{"id":3323,"date":"2017-02-13T21:32:16","date_gmt":"2017-02-13T20:32:16","guid":{"rendered":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/?p=3323\/"},"modified":"2017-02-13T21:32:16","modified_gmt":"2017-02-13T20:32:16","slug":"das-fatima-jubilaeum-2017-ein-gnadenjahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/das-fatima-jubilaeum-2017-ein-gnadenjahr\/","title":{"rendered":"Das Fatima-Jubil\u00e4um 2017 \u2013 ein Gnadenjahr"},"content":{"rendered":"<h1>Das Fatima-Jubil\u00e4um 2017 \u2013 ein Gnadenjahr<\/h1>\n<h3>Die heilsgeschichtliche Bedeutung Mariens<\/h3>\n<p><em>Von Pater Heinrich M\u00f6rgeli<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignright wp-image-3325 size-full\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Fatima_Gnadenjahr_inside.jpg\" width=\"350\" height=\"700\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Fatima_Gnadenjahr_inside.jpg 350w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Fatima_Gnadenjahr_inside-150x300.jpg 150w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Fatima_Gnadenjahr_inside-275x550.jpg 275w\" sizes=\"(max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/>Gott hat von Ewigkeit her einen wunderbaren Heilsplan vorgesehen. Gleich nach dem S\u00fcndenfall unserer Stammeltern hat er ihn feierlich verk\u00fcndet bei der Verurteilung der teuflischen Schlange: <em>\u201eFeindschaft will ich setzen zwischen dir und dem Weibe, zwischen deiner Nachkommenschaft und ihrer Nachkommenschaft. Sie wird dir den Kopf zertreten, du aber wirst ihrer Ferse nachstellen&#8221; (Gen 3,15).<\/em><\/p>\n<p>Diese \u201eUr-Offenbarung\u201c ist die unmissverst\u00e4ndliche Verk\u00fcndigung des Erl\u00f6sers durch die Jungfrau und die Verheissung ihres Sieges \u00fcber Satan. Der heilige Ludwig Maria Grignion von Montfort schaute prophetisch, dass diese Feindschaft als Kampf um die unsterblichen Seelen durch alle Menschengeschlechter fortdauern und immer mehr an Heftigkeit zunehmen wird. Gegen das Ende der Welt entfesselt sich ein unerbittlicher Zweikampf der teuflischen M\u00e4chte gegen die Gl\u00e4ubigen (der Ferse Mariens), der in den triumphalen Sieg Mariens \u00fcber Satan und seinen Anhang ausm\u00fcnden wird (vgl. \u201eDie wahre Andacht zu Maria\u201c Nr. 54).<\/p>\n<p>In diesem Kampf gegen die Nachkommenschaft Mariens\u00a0 feiern die Feinde besonders seit der Neuzeit bedeutende Siege, man denke an den Angriff auf die Christenheit durch die Reformation, die blutige Verfolgung der Kirche in der franz\u00f6sischen Revolution und den gottlosen Kampf gegen jede Religion durch den atheistischen Kommunismus. Die Gottesmutter tritt in all diesen geistigen Schlachten mit immer gr\u00f6sser werdender m\u00fctterlicher Sorge f\u00fcr ihre bedr\u00e4ngten Kinder auf, da Satan mit allen Mitteln (L\u00fcge, Einsch\u00fcchterung, Hass und Gewalt) um das Verderben der Seelen ringt.<\/p>\n<h3>Das Eingreifen der Gottesmutter in Fatima<\/h3>\n<p>In Fatima offenbart sich Maria als die von Gott gesandte letzte Rettung der Menschheit, indem sie uns ihr unbeflecktes Herz als Zuflucht schenkt, durch das sie \u00fcber Satan triumphieren wird. Schwester Lucia spricht in ihrer Mitteilung an Pater Fuentes<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> tats\u00e4chlich von der Entscheidungsschlacht. \u201eHerr Pater, die allerseligste Jungfrau hat mir nicht ausdr\u00fccklich gesagt, dass wir in den letzten Zeiten der Welt leben, aber sie gab mir dies zu erkennen aus drei Gr\u00fcnden. Erstens sagte sie mir, dass der Teufel dabei ist, die entscheidende Schlacht gegen die allerseligste Jungfrau zu f\u00fchren; eine entscheidende Schlacht ist aber die Endschlacht, wo man wissen wird, auf welcher Seite der Sieg und auf welcher Seite die Niederlage ist. So m\u00fcssen auch wir uns von jetzt an entscheiden: entweder geh\u00f6ren wir Gott oder wir geh\u00f6ren dem D\u00e4mon; es gibt keinen Mittelweg.\u201c<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich haben viele Christen die Botschaft Mariens an die drei Kinder ernst genommen, Busse getan und den Rosenkranz gebetet, angefangen von den Zehntausenden, die Zeuge des gro\u00dfen kosmischen Sonnenwunders vom 13. Oktober 1917 waren. \u00dcberall wo man auf die Bitten Mariens h\u00f6rte, gab es Bekehrungen. L\u00e4nder wie Portugal und Spanien, die sich dem unbefleckten Herzen Mariens weihten, wurden vom zweiten Weltkrieg verschont. Durch das marianische Apostolat mit der Fatima-Wandermadonna, der Blauen Armee, der Legio Mariens und der Militia Immaculatae entstanden bl\u00fchende Missionen in der ganzen Welt. In der Not des Weltkriegs weihte Papst Pius XII. 1942 die Welt dem Herzen Mariens, worauf eine auffallende Wende eintrat. Die Kr\u00f6nung dieser Bl\u00fctenzeit war das vom selben Papst ausgerufene marianische Jahr 1954 zur Jahrhundertfeier des Dogmas der Unbefleckten Empf\u00e4ngnis, nachdem er 1950 die Glaubenswahrheit der Himmelfahrt Mariens feierlich verk\u00fcndet hatte. Die Fr\u00fcchte dieser Gnadenjahre, wo die Katholiken freudig und mit heiligem Stolz nach Rom pilgerten, waren unz\u00e4hlige Konversionen, besonders von Protestanten, vor allem in Amerika und bei den Anglikanern, die einen neuen Fr\u00fchling der ganzen Christenheit erhoffen liessen. Auch Deutschland wurde von diesem Gnadenwirken Mariens erfasst, als die Bisch\u00f6fe im marianischen Jahr 1954 das ganze Land einm\u00fctig dem unbefleckten Herzen weihten, dabei die katholische Lehre \u00fcber Maria bekr\u00e4ftigten und sie als \u201eMittlerin der Gnaden\u201c bezeichneten.<\/p>\n<h3>Die Wende beim Konzil<\/h3>\n<p>Es ist daher nicht verwunderlich, dass der Feind alles Guten in seiner Wut einen neuen Plan schmiedete, um das gnadenreiche Wirken Mariens zu sabotieren. Die progressistischen M\u00e4chte, die schon unter Pius XII. versuchten, die Dogmatisierung der Himmelfahrt Mariens zu hintertreiben, erhoben sich unter Papst Johannes XIII. anl\u00e4sslich des Konzils aufs Neue. Der entscheidende Schlag gelang ihnen in der 2. Sitzungsperiode des II. Vatikanischen Konzils wobei man geradezu von einer Revolution in der Kirche sprechen muss. Trotz des starken Widerstandes der vielen Konzilsv\u00e4ter, die sich sogar die Dogmatisierung der Glaubenswahrheit \u201eMaria Mittlerin aller Gnaden\u201c erhofften, konnten sich die Progressisten mit einer hauchd\u00fcnnen Mehrheit von nur 17 Stimmen durchsetzen, das Schema \u00fcber die Allerseligste Jungfrau aus R\u00fccksicht auf den \u00f6kumenischen Dialog mit den getrennten Christen dem Schema \u00fcber die Kirche unterzuordnen. Die Gottesmutter wurde dadurch buchst\u00e4blich herabgesetzt.<\/p>\n<p>Abb\u00e9 Victor A. Berto, der Konzilstheologe von Msgr. Lefebvre schrieb in seinem Bericht<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> \u00fcber dieses tragische Ereignis: \u201eDie zwei letzten Tage waren schrecklich. Ich meine, niemals seelisch so gelitten zu haben. (&#8230;) Es ist der Triumph (wenigstens eine Zeit lang) der Falschheit \u00fcber die Wahrheit. Die verh\u00e4ngnisvolle Abstimmung vom 29. Oktober, welche vom Evangelium von Kana abgefallen ist, hat anstatt die allerseligste Jungfrau einzuladen, ihr vielmehr bedeutet, sie solle gehen, sie sei im Wege! Die Jungfrau Maria w\u00fcrde das Konzil st\u00f6ren. Man hat ihr nahegelegt, es zu verlassen. Oh, sie liess sich das nicht zweimal sagen! Die Erde hat nicht gezittert, Sankt Peter wurde nicht vom Blitzschlag getroffen. Die Jungfrau Maria hat sich ganz diskret zur\u00fcckgezogen. In tiefem Schweigen; so sehr, dass sie nicht gesagt hat: \u201eSie haben keinen Wein mehr.\u201c Und das Schicksal des Konzils war besiegelt.<\/p>\n<p>Wenn Maria nicht eintritt, tut auch Jesus nichts; das Wasser bleibt Wasser, nicht einmal Trinkwasser, sondern nur f\u00fcr die Reinigung bestimmtes Sp\u00fclwasser, immer wie einst in Kana. (\u2026)<\/p>\n<p>Denn anstatt sie knief\u00e4llig durch eine feierliche Bittstellung anzuflehen, das \u201esie haben keinen Wein mehr\u201c auszusprechen, hat man sie gegen\u00fcber ihrem Sohn formell als hindernd, st\u00f6rend und den Platz versperrend bezeichnet, sie, die Braut des Heiligen Geistes! (\u2026)<\/p>\n<p>W\u00e4hrend dessen bleibt der Heilige Geist, der nur vom Vater kommt, wenn er vom Sohn gesandt wird, im Paradies. Auf was wartet er? Auf dass ein Konzil gehalten wird wie im Abendmahlssaal, \u201ecum Maria matre Jesu\u201c (mit Maria, der Mutter Jesu).<\/p>\n<p>Das ist die mystische Geschichte der zweiten Session des Konzils, es ist die einzig wahre. Ich habe sie erlebt, ohne sie vorerst zu verstehen, das Herz in Beklemmung.\u201c<\/p>\n<p>Pater Congar (modernistisch gesinnter Drahtzieher am Konzil) bekennt in seinem \u201eJournal du Concile\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a>: \u201eViele Bisch\u00f6fe verschiedener L\u00e4nder, mit denen ich gesprochen hatte, z\u00f6gerten und sahen keinen klaren Grund, warum man das Dokument einverleiben sollte. Es gibt nur einen: es ist <em>das Mittel,<\/em> die Erh\u00f6hung (Mariens) zu verhindern. Es ist das Mittel, um das bestehende Schema zu eliminieren. Es ist die einmalige Gelegenheit, einen \u00f6kumenischen Text daraus zu machen. Aber wer merkt das schon? Man sp\u00fcrt es, oder man sp\u00fcrt es nicht, es ist eine Frage der Sensibilit\u00e4t.\u201c<\/p>\n<p>So wurde beim sogenannten pastoralen Konzil weder die f\u00fcr die Christenheit so wichtige Verurteilung des Kommunismus vorgenommen, noch die pastorale Bedeutung der Gottesmutter als Gnadenvermittlerin f\u00fcr die bedrohte Welt, wie sie sich in Fatima offenbarte, best\u00e4tigt. Im Gegenteil: die Gottesmutter wurde zur\u00fcckgesetzt und gleichsam ausgeladen. Die Folgen waren katastrophal: die marianische Gnadenbewegung ist nicht nur erlahmt, sondern wurde mit Berufung auf das Konzil immer mehr bek\u00e4mpft und erstickt.<\/p>\n<p>Pius XII. schien dies vorausgeahnt zu haben, als er sich mit folgenden Worten \u00fcber Fatima ge\u00e4ussert hatte<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a>: \u201eIch bin beunruhigt durch die Bot\u00adschaft der allerseligsten Jungfrau an Lucia von Fatima. Diese Hart\u00adn\u00e4ckigkeit Mariens bez\u00fcglich der Gefahr, die die Kirche bedroht, ist eine g\u00f6ttliche Warnung gegen den Selbstmord der Ver\u00e4nderung des Glaubens, in ihrer Liturgie, in ihrer Theologie und in ihrer Seele&#8230; Der Tag wird kommen, an dem die zivilisierte Welt ihren Gott zur\u00fcckweisen und an dem die Kirche zweifeln wird wie Petrus gezweifelt hat. Sie wird ver\u00adsucht werden, zu glauben, dass der Mensch Gott geworden ist.&#8221;<\/p>\n<p>Erst im Jahre 2010, 45 Jahre nach dem revolution\u00e4ren Konzil, wo dessen Fr\u00fcchte erkennen lassen, dass der Geist Satans vielerorts den der Gottesmutter Maria geb\u00fchrenden Platz eingenommen und die Zerst\u00f6rung des Glaubens vorangetrieben hat, heute wo wir vor Ruinen stehen, traute sich Papst Benedikt XVI. wieder auf Fatima hinzuweisen:<\/p>\n<p>\u201eWer glaubt, dass die prophetische Mission Fatimas beendet sei, der irrt sich&#8230;! Dem Menschen ist es ge\u00adlungen, einen Kreislauf des Todes und des Schreckens zu entfesseln, den er nicht mehr zu durchbrechen ver\u00admag&#8230; In der Heiligen Schrift ist h\u00e4ufig die Rede davon, dass Gott nach Gerechten sucht, um die Stadt der Men\u00adschen zu retten, und eben dies tut Er hier, in Fatima, wenn die Muttergottes die Frage stellt: &#8216;Wollt ihr euch Gott hingeben, um alle Leiden zu ertragen, die Er euch aufzub\u00fcrden gedenkt, als S\u00fchne f\u00fcr die S\u00fcnden, durch die Er geschm\u00e4ht wird, und als flehentliche Bitte um die Bekehrung der S\u00fcnder?&#8217;&#8230; M\u00f6ge in den sieben Jahren, die uns noch vom hundertsten Jahrestag der Erschei\u00adnungen trennen, der angek\u00fcndigte Triumph des Unbe\u00adfleckten Herzens Mariens zu Ehren der Allerheiligsten Dreifaltigkeit n\u00e4her kommen!&#8221;<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><em><strong>[5]<\/strong><\/em><\/a><\/p>\n<p>Der mit diesem Wort des obersten Hirten geweckte Hoffnungsstrahl, dass der Papst jetzt doch den Aufruf der Gottesmutter in Fatima ernst nehme, hat sich leider seit dem neuen Pontifikat wieder verfl\u00fcchtigt.<\/p>\n<h3>Ist eine Rettung noch m\u00f6glich?<\/h3>\n<p>Papst Benedikt XVI. erinnert in der angef\u00fchrten Rede an Gnadenangebote Gottes wie in der Geschichte Abrahams, wo der Herr bereit gewesen w\u00e4re, wegen des eifrigen Wirkens von nur 10 Gerechten die in der S\u00fcnde versunkenen St\u00e4dte Sodom und Gomorrha zu retten.<\/p>\n<p>Dass es nie zu sp\u00e4t ist, um Barmherzigkeit f\u00fcr die Seelen zu erlangen, betont auch Sr. Lucia in ihrem Aufruf beim Gespr\u00e4ch mit P. Fuentes<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a>: \u201eSehen Sie, Herr Pater, (\u2026) meine Aufgabe ist es, allen die unmittelbare Gefahr aufzuzeigen, in der wir uns befinden, die Gefahr, unsere Seelen f\u00fcr alle Ewigkeit zu verlieren, wenn wir in der S\u00fcnde verh\u00e4rtet bleiben.<\/p>\n<p>Herr Pater, wir d\u00fcrfen nicht warten, bis vom Heiligen Vater in Rom ein Aufruf zur Bu\u00dfe an die Welt ergeht. Warten wir auch nicht auf einen solchen Aufruf unserer Bisch\u00f6fe an ihre Di\u00f6zesen, noch von den Ordensgemeinschaften. Nein! Unser Herr hat bereits sehr oft dieses Mittel angewendet, und doch haben die Menschen ihm keine Beach\u00adtung geschenkt. Aus diesem Grunde ist jetzt f\u00fcr jeden einzelnen von uns der Zeitpunkt gekommen, selbst zu beginnen, sich geistlich zu erneuern. Ein jeder soll nicht nur seine Seele retten, sondern auch alle Seelen, die Gott ihm auf seinen Lebensweg gesandt hat. (&#8230;)<\/p>\n<p>Nach den Pl\u00e4nen der g\u00f6ttlichen Vorsehung ersch\u00f6pft Gott immer erst alle anderen Heilmittel, bevor er dazu schreitet, die Welt zu z\u00fcchtigen. Wenn er nun gesehen hat, dass die Welt keines dieser Heilmittel beachtet hat, dann, so sagen wir es in unserer unvollkommenen Ausdrucksweise, bietet er uns mit einer gewissen Besorgnis das\u00a0 letzte Rettungsmittel an: Seine heiligste Mutter. Denn wenn wir dieses letzte Heilmittel missachten und zur\u00fcckweisen, werden wir keine Vergebung mehr vom Himmel erhalten, weil wir dann eine S\u00fcnde begangen haben, die das Evangelium die S\u00fcnde gegen den Heiligen Geist nennt. Diese S\u00fcnde besteht in der offenen Zur\u00fcckweisung der von ihm angebotenen Erl\u00f6sung, eine Zur\u00fcckweisung, die mit klarer Erkenntnis und Zustimmung vollzogen wird. Erinnern wir uns doch daran, dass Jesus Christus ein sehr guter Sohn ist, und dass er es nicht erlauben wird, dass wir seine hochheilige Mutter beleidigen und verachten. Wir haben die Kirchengeschichte vieler Jahrhunderte als ein offensichtliches Zeugnis, die durch erschreckende Beispiele beweist, wie unser Herr Jesus Christus allezeit die Ehre seiner Mutter verteidigt hat. (&#8230;)<br \/>\nZwei Mittel gibt es, um die Welt zu retten: das Gebet und das Opfer.\u201c<\/p>\n<p>Die Worte des Engels<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> an die drei Hirtenkinder gelten auch f\u00fcr uns: \u201eDie heiligsten Herzen Jesu und Mariens werden sich von euren Bitten bewegen lassen. Betet, betet viel! &#8230; Bringet dem Herrn best\u00e4ndig Gebete und Opfer dar!\u201c<\/p>\n<p>Was die Gottesmutter sagte,<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> bleibt bis heute aktuell: \u201eBetet, betet viel und bringt Opfer f\u00fcr die S\u00fcnder, denn viele Seelen kommen in die H\u00f6lle, weil sich niemand f\u00fcr sie opfert und f\u00fcr sie betet.\u201c Man kann aus diesen Worten die Verhei\u00dfung herauslesen, dass wenn wir beten, noch viele Seelen gerettet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Folgerungen f\u00fcr uns alle<\/h3>\n<ol>\n<li><em>Lassen wir uns nicht entmutigen!<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>Auch wenn der Einfluss der feindlichen M\u00e4chte immer mehr zunimmt, sodass menschlich gesprochen alles verloren scheint, so sind die vom Himmel geschenkten \u00fcbernat\u00fcrlichen Mittel unermesslich wirksamer. Es w\u00e4re daher nicht christlich, die H\u00e4nde in den Schoss zu legen und abzuwarten, bis Gott eingreift. Wir leben in einer gro\u00dfen Gnadenzeit, die es zu n\u00fctzen gilt!<\/p>\n<p>Wenn Gott von einer Nachkommenschaft der Frau spricht, die sich der Nachkommenschaft der Schlange entgegenstellen soll, und die Gottesmutter im Magnifikat geweissagt hat, dass sie von allen Geschlechtern seliggepriesen werde, muss auch heute dieses Geschlecht im Namen der siegreichen Jungfrau zum Kampf auftreten. Wer soll das sein, wenn nicht die Gl\u00e4ubigen, die als \u201eihre Kinder an den Geboten Gottes und dem Zeugnis Jesu Christi festhalten\u201c? (vgl. Apokalypse 12, 17).<\/p>\n<p>Unsere Liebe Frau von Fatima ruft uns zu: \u201eHelft meinem unbefleckten Herzen, viele Seelen, ja sogar auch meine Feinde zu retten.\u201c Im Ma\u00dfe unseres Mitwirkens wird sich ihr Triumph beschleunigen.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><em>Betrachten wir die Botschaft Fatimas, die f\u00fcr unsere Zeit gegeben ist<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>Um richtig k\u00e4mpfen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir die Anweisungen unserer Herrin kennen. Die Gottesmutter hat in Fatima die f\u00fcr unsere Zeit wichtigen Glaubensgeheimnisse hervorgehoben. Wir werden die Worte ihrer Botschaften und ihre angebotenen Rettungsmittel in dieser Artikelreihe w\u00e4hrend des Fatimajahres betrachten k\u00f6nnen.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><em>Die Rettungsmittel<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Unsere ernsthafte Bekehrung und Selbstheiligung<br \/>\nUm die Welt zu retten, m\u00fcssen wir bei uns selbst beginnen, ansonsten ist unser Bem\u00fchen nicht echt. Das g\u00f6ttliche Herz Jesu hatte der hl. Margareta Alacoque vor 340 Jahren versprochen, dass eine Seele, die sich eifrig heiligt, f\u00fcr tausend S\u00fcnder Verzeihung erlangen kann. Infolge der heute noch viel gr\u00f6\u00dferen Not d\u00fcrfen wir hoffen, dass diese Verhei\u00dfung der Barmherzigkeit jetzt in noch reicherem Ma\u00dfe gelten m\u00f6ge.<\/li>\n<li>Die S\u00fchne-Andacht<br \/>\nBesuchen wir mit noch gr\u00f6\u00dferem Eifer die S\u00fchne-Andachten zu den Herzen Jesu und Mariens. Die liebende S\u00fchne und die gute hl. Kommunion haben eine unabsehbare Wirkung zur Rettung der Welt.<\/li>\n<li>Der S\u00fchnegedanke im Alltag<br \/>\n\u00dcben wir auch im allt\u00e4glichen Leben die Sto\u00dfgebete und kleinen Opfer aus Liebe zu Gott. Auch die kleinste Anstrengung ist nicht verloren, sie kann eine Seele retten!<\/li>\n<li>Der Rosenkranz<br \/>\nBeten wir unseren Rosenkranz m\u00f6glichst gut als Ausdruck unserer liebenden Verehrung und des Vertrauens auf die Macht Mariens. Sie gab uns, den einfachen Gl\u00e4ubigen, ihren Kindern den Rosenkranz als m\u00e4chtige Waffe in die Hand und schenkt uns ihr Herz.<\/li>\n<\/ul>\n<p>In der Botschaft von Fatima hei\u00dft es, dass es nie zu sp\u00e4t sein wird, Zuflucht bei den vereinten Herzen Jesu und Mariens zu suchen! Indem wir die Worte U. L. Frau von Fatima ernst nehmen, k\u00f6nnen wir als ihre Diener f\u00fcr die Welt Barmherzigkeit erlangen und den bevorstehenden Triumph ihres unbefleckten Herzens vorbereiten.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Gespr\u00e4ch mit P. Fuentes, dem Vizepostulator f\u00fcr die Heiligsprechung der Seherkinder, vom 26. Dezember 1957. Zitiert nach <em>\u00ab\u00a0Toute la v\u00e9rit\u00e9 sur Fatima\u00a0\u00bb<\/em> von Fr\u00e8re Michel de la Sainte Trinit\u00e9 (1985), Band III, S.336-338, und <em>\u00ab\u00a0Fatima joie intime. \u00c9v\u00e9nement mondial\u00a0\u00bb<\/em>, CRC, Saint Parres-l\u00e8s Vaudes, 1991, S. 285ff).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Brief vom 30. November 1963, \u00fcbersetzt aus <em>\u201eLe Sel de la Terre\u201c<\/em> N\u00b0 43 S. 28-30, Avrill\u00e9 (F) 2003.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Yves Congar, <em>Mon journal du Concile<\/em>, I, Cerf, p. 496.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Msgr. Georges Roche, <em>Pie XII. Devant L&#8217;Histoire,<\/em> Paris: \u00c9ditions Rober Laffont, 1972, S. 52 f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Aus der Rede von Papst Benedikt XVI. am 13. Mai 2010 in Fatima.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Gespr\u00e4ch mit P. Fuentes, vom 26. Dezember 1957, siehe oben.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Bei der ersten und zweiten Erscheinung des Engels von Portugal im Fr\u00fchling und Sommer 1916.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Erscheinung der Gottesmutter in den Valinhos am 19. August 1917.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Fatima-Jubil\u00e4um 2017 \u2013 ein Gnadenjahr Die heilsgeschichtliche Bedeutung Mariens Von Pater Heinrich M\u00f6rgeli Gott hat von Ewigkeit her einen wunderbaren Heilsplan vorgesehen. Gleich nach dem S\u00fcndenfall unserer Stammeltern hat er ihn feierlich verk\u00fcndet bei der Verurteilung der teuflischen Schlange: \u201eFeindschaft will ich setzen zwischen dir und dem Weibe, zwischen<a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/das-fatima-jubilaeum-2017-ein-gnadenjahr\/\">Weiterlesen &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":3324,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3323"}],"collection":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3323"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3323\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3326,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3323\/revisions\/3326"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3324"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3323"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3323"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3323"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}