{"id":35543,"date":"2021-03-03T22:01:32","date_gmt":"2021-03-03T21:01:32","guid":{"rendered":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/?p=35543"},"modified":"2021-03-03T22:01:32","modified_gmt":"2021-03-03T21:01:32","slug":"die-laesterungen-gegen-die-jungfraeulichkeit-mariens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/die-laesterungen-gegen-die-jungfraeulichkeit-mariens\/","title":{"rendered":"Die L\u00e4sterungen gegen die Jungfr\u00e4ulichkeit der allerseligsten Jungfrau Maria"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignright wp-image-35553\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/jungfrau_der_jungfrauen.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"525\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/jungfrau_der_jungfrauen.jpg 400w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/jungfrau_der_jungfrauen-171x300.jpg 171w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/jungfrau_der_jungfrauen-314x550.jpg 314w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Die Jungfr\u00e4ulichkeit der allerseligsten Jungfrau Maria zu l\u00e4stern ist die zweite der f\u00fcnf Beleidigungen gegen das unbefleckte Herz Mariens.<\/p>\n<p>Eine Betrachtung \u00fcber diese Wahrheit von Pater Karl Stehlin aus seinem Buch <a href=\"https:\/\/www.sarto.de\/product_info.php?info=p16463_Fatima---Leitstern-fuer-die-letzten-Zeiten-Bd--2.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fatima, Leitstern f\u00fcr die letzten Zeiten, Band 2<\/a> (oder in der Schweiz <a href=\"https:\/\/www.alverna.ch\/b%C3%BCcher\/spiritualitaet\/fatima-leitstern-f%C3%BCr-die-letzten-zeiten-bd-2-detail.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"broken_link\">beim Alverna Verlag<\/a>):<\/p>\n<p>Die katholische Kirche bekr\u00e4ftigt <strong>die immerw\u00e4hrende Jungfr\u00e4ulichkeit Unserer Lieben Frau<\/strong>. Das Wesen ihrer Jungfr\u00e4ulichkeit besteht nicht nur in der physischen Unversehrtheit ihres K\u00f6rpers, sondern viel wichtiger in ihrer r<strong>einen und vollkommenen Weihe an Gott<\/strong>. In beider Hinsicht war sie vor, w\u00e4hrend und nach der Geburt unseres Herrn eine Jungfrau. Dieses Privileg der m\u00fctterlichen Jungfr\u00e4ulichkeit besitzt <strong>nur Maria allein<\/strong>. Es bedeutet, dass ihre Mutterschaft ihrer Jungfr\u00e4ulichkeit nichts genommen hat; diese war im Gegenteil sogar eine wunderbare jungfr\u00e4uliche Weihe. Ihre gro\u00dfe Sch\u00f6nheit findet sich in den Tiefen ihrer Jungfr\u00e4ulichkeit, die sozusagen die Charakteristik eines vollkommenen Meisterwerks in Gottes H\u00e4nden ist.<\/p>\n<p><strong>Die Jungfr\u00e4ulichkeit Mariens zu leugnen, hei\u00dft auch Gottes Macht und Herrlichkeit leugnen.<\/strong> Wenn einmal ihre immerw\u00e4hrende Jungfr\u00e4ulichkeit geleugnet wird, muss diese durch die Schw\u00e4che des Fleisches ersetzt werden: eine zum Schlechten geneigte Seele, die von den Flecken der Erbs\u00fcnde verschmutzt wurde; der Verlust der jungfr\u00e4ulichen Sch\u00f6nheit in derjenigen, die Gott als seine eigene Mutter erw\u00e4hlt hat. Maria wird zu einer rein menschlichen Verfassung reduziert, einer einfachen Frau, einem gew\u00f6hnlichen, wenn auch guten jungen M\u00e4dchen. Der Protestantismus entehrt das vollkommene Werk Gottes in Maria, indem er sich ein solches Bild von ihr macht. So erniedrigend der Protestantismus Unsere Liebe Frau betrachtet, so sind jene, die innerhalb der Kirche ihre Privilegien leugnen, schlimmer, denn deren Untreue ist ein Verrat an den ausdr\u00fccklichen Lehren der Kirche; durch ihre Heucheleien sch\u00e4digen sie die Kirche von innen heraus. Eine ganze Zeit lang war es den kirchlichen W\u00fcrdentr\u00e4gern fast unm\u00f6glich die Modernisten zu korrigieren oder zu verurteilen, denn sie schienen nach au\u00dfen hin treue Anh\u00e4nger Unserer Lieben Frau zu sein. In ihren listigen Worten jedoch rationalisieren sie Mariens Privilegien weg und berauben sie damit ihrer Ehre. Papst Pius X. konnte ihre Strategie durchschauen, als ein Modernist sich selbst verriet, indem er \u00f6ffentlich die Jungfr\u00e4ulichkeit Mariens leugnete. Der heilige Pontifex beeilte sich, ihre Niedertr\u00e4chtigkeit zu verurteilen.<\/p>\n<p>Um die Wichtigkeit der Jungfr\u00e4ulichkeit besser w\u00fcrdigen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir bedenken, dass die gottgeweihte Jungfr\u00e4ulichkeit in der gesamten Kirchengeschichte immer von allen Katholiken gr\u00f6\u00dfte Hochachtung erfahren hat. Gerade so, wie der Priester als Verk\u00f6rperung der Gegenwart Christi auf Erden angesehen wird, so wird die geweihte Jungfr\u00e4ulichkeit als Symbol der Anwesenheit der <strong>\u201eJungfrau der Jungfrauen\u201c<\/strong> angesehen. Dieser Hebraismus \u201eJungfrau der Jungfrauen\u201c bedeutet, dass Maria nicht nur eine un\u00fcbertroffene Jungfrau war, sondern dass sie der Archetyp, das Ideal aller Jungfr\u00e4ulichkeit ist. Papst Pius XII. lehrt: \u201eDass die Jungfr\u00e4ulichkeit durch sie ihren Anfang nahm, bemerkt schon der heilige Athanasius, und der heilige Augustinus lehrt es mit den Worten: \u201aDie W\u00fcrde der Jungfr\u00e4ulichkeit nahm ihren Ursprung von der Mutter des Herrn\u2018\u201c (Enzyklika Sacra Virginitas, Nr. 65). Mariens jungfr\u00e4uliches Beispiel ist der Ursprung der Sch\u00f6nheit ein jeder Jungfrau, die innere Quelle der Harmonie und der Reinheit. Da jedoch dieses vollkommene Meisterwerk Gottes eine Frau ist, stehen von allen Gesch\u00f6pfen, die er gemacht hat, die Frauen, und besonders die Jungfrauen, in einer besonderen Beziehung zu ihr, und ihre tiefste Bestimmung besteht sozusagen darin, Strahlen dieser Sonne, Spiegelbilder und Kopien von ihr zu werden. Von jedem dieser Abbilder geht ein Strahl dieses urspr\u00fcnglichen Plans Gottes in das Dunkel der Welt hinaus, so wie ein letzter Hauch des Paradieses, wie ein geheimer Schimmer des \u201eneuen Himmels und der neuen Welt\u201c. Dies ist, vor allen anderen, die gro\u00dfe Pflicht der Frauen: ein Abbild, eine lebendige Ikone der Immaculata zu sein. Darum ist es so wichtig f\u00fcr eine Frau, eine Jungfrau, ihrem Prototyp zu folgen. Maria gibt uns ein Beispiel des jungfr\u00e4ulichen Lebens und der Berufung, und die Vollkommenheit der weiblichen Natur kommt durch die \u00dcbereinstimmung mit ihr zustande: In dem Ma\u00df, in dem eine Frau sie in ihrem Leben widerspiegelt, wird sie edel, stark, rein und \u00fcbernat\u00fcrlich sch\u00f6n.<\/p>\n<p>Alle Heiligen haben sich selbst in ihr Herz hineingeworfen, wie geschmolzenes Material in eine Form, und auf diese Weise wurden sie nach ihrem Beispiel geformt. Sie umfasst alle Heiligkeit in ihr selbst, sie ist die Quelle all der unterschiedlichsten Formen der Jungfr\u00e4ulichkeit, von dem verschleierten M\u00e4dchen, das der Welt unbekannt ihren Dienst mit der gr\u00f6\u00dften Bescheidenheit erf\u00fcllt, bis hin zu den erhabensten, au\u00dferordentlichsten Missionen der Frauen, denen es zugedacht war, der Welt die St\u00e4rke und die Macht der jungfr\u00e4ulichen Sch\u00f6nheit zu zeigen, so wie die hl. Katharina von Siena oder die hl. Jeanne d\u2019Arc \u2013 die Jungfrau von Orl\u00e9ans \u2013 oder die hl. Theresia vom Kinde Jesu. Wenn die Kirche zu Maria betet oder von ihr spricht, benutzt sie den herausragenden Titel: Beata Maria semper Virgo \u2013 Heilige Maria, immerw\u00e4hrende Jungfrau. Indem sie das tut, hebt die Mutter Kirche den zeitlosen, unaufh\u00f6rlichen und immerw\u00e4hrenden Charakter der Jungfr\u00e4ulichkeit Mariens hervor. Das Wort semper zeugt von einer Jungfr\u00e4ulichkeit in Unserer Lieben Frau, welche die Ver\u00e4nderlichkeit und Verg\u00e4nglichkeit der Natur der Welt \u00fcbersteigt, von einer pers\u00f6nlichen Qualit\u00e4t in ihr, die dauerhaft und ewig ist. Daher vertritt Maria, semper virgo, mitten in der geschaffen Ordnung die grenzenlose jungfr\u00e4uliche Sch\u00f6nheit einer reinen, brennenden und unendlichen Liebe zu Gott. Jede jungfr\u00e4uliche Seele hat an ihrer immerw\u00e4hrenden Jungfr\u00e4ulichkeit teil und die Kirche lehrt uns dar\u00fcber hinaus, dass diese Teilhabe im Himmel durch ein besonderes Unterscheidungsmerkmal gekennzeichnet sein wird, welches die Seligen tragen, und das \u201eAureole\u201c oder Heiligenschein genannt wird. <strong>Jungfrauen empfangen genauso wie M\u00e4rtyrer und Kirchenlehrer diese besondere Belohnung im Himmel<\/strong>, der besonders glorreichen und herausragenden Natur des Sieges entsprechend, den sie im Streben nach ihrer himmlischen Krone gewonnen haben.<\/p>\n<p>Wenn wir das bedenken, k\u00f6nnen wir besser verstehen, wie verwerflich die L\u00e4sterungen derer sind, die die Jungfr\u00e4ulichkeit Mariens zur\u00fcckweisen. Ihre H\u00e4resie l\u00f6scht die Erinnerung an den sch\u00f6nsten Ausdruck der Reinheit Gottes auf Erden, Unsere Liebe Frau, aus. Die immerw\u00e4hrende Jungfr\u00e4ulichkeit Unserer Lieben Frau anzugreifen, bedeutet Gottes Weisheit und sch\u00f6pferische Liebe selbst anzugreifen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Jungfr\u00e4ulichkeit der allerseligsten Jungfrau Maria zu l\u00e4stern ist die zweite der f\u00fcnf Beleidigungen gegen das unbefleckte Herz Mariens. Eine Betrachtung \u00fcber diese Wahrheit von Pater Karl Stehlin aus seinem Buch Fatima, Leitstern f\u00fcr die letzten Zeiten, Band 2 (oder in der Schweiz beim Alverna Verlag): Die katholische Kirche bekr\u00e4ftigt<a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/die-laesterungen-gegen-die-jungfraeulichkeit-mariens\/\">Weiterlesen &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":35545,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35543"}],"collection":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=35543"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35543\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":35561,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35543\/revisions\/35561"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/35545"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=35543"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=35543"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=35543"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}