{"id":36238,"date":"2021-03-23T17:37:32","date_gmt":"2021-03-23T16:37:32","guid":{"rendered":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/?p=36238"},"modified":"2021-03-23T17:37:32","modified_gmt":"2021-03-23T16:37:32","slug":"zum-fest-mariae-verkuendigung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/zum-fest-mariae-verkuendigung\/","title":{"rendered":"Zum Fest Mari\u00e4 Verk\u00fcndigung"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone  wp-image-36241\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Zitat_2021_kw12_1200-300x158.jpg\" alt=\"\" width=\"896\" height=\"472\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Zitat_2021_kw12_1200-300x158.jpg 300w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Zitat_2021_kw12_1200-1024x538.jpg 1024w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Zitat_2021_kw12_1200-425x223.jpg 425w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Zitat_2021_kw12_1200-600x315.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 896px) 100vw, 896px\" \/><\/p>\n<p>Zusammenfassung einer sehr sch\u00f6nen Predigt vom hl. Alphons von Liguori zu diesem Fest:<\/p>\n<p><strong>\u201eEt verbum caro factum est.\u201c-\u00a0 <\/strong><strong>\u201eUnd das Wort ist Fleisch geworden.\u201c \u2013 (Joh 1,14)<\/strong><\/p>\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte Wunder, welches sich auf Erden jemals ereignet hat, ist, dass eine Frau zur Mutter Gottes wurde und Gott Fleisch annahm. Nun m\u00f6chten wir diese gro\u00dfen Wunder betrachten. In einem ersten Punkt, dass Maria durch ihre Demut zur Mutter Gottes wurde und in einem zweiten Punkt, dass durch Gottes G\u00fcte sein Sohn zur menschlichen Kreatur wurde.<\/p>\n<h3>Erster Punkt \u2013 Maria wird zur Mutter Gottes<\/h3>\n<p>Gott wollte der Welt seine unermessliche G\u00fcte offenbaren und erniedrigte sich also so weit, dass er Mensch wurde. Sein Ziel war, die Menschen zu erl\u00f6sen. Dazu suchte er die dem\u00fctigste unter den Jungfrauen aus, welche seine Mutter werden sollte. Die Jungfrau Maria \u00fcbertraf alle anderen sowohl an Demut als auch an Heiligkeit.\u00a0 <strong>\u201eDenn er hat die Demut seiner Magd angesehen.\u201c <\/strong>(Lk 1,48). Gott bevorzugte sie mehr wegen ihrer Demut als wegen der anderen Tugenden. Der heilige Bernhard sagt dazu: <strong>\u201eWahrlich, w\u00fcrdig war sie der g\u00f6ttlichen Achtung; wahrlich w\u00fcrdig, den K\u00f6nig des Himmels durch ihre Sch\u00f6nheit anzuziehen und durch ihren s\u00fc\u00dfen Geruch ihn aus seiner Ruhe im Schoss des Vaters zu ziehen.\u201c<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Gott wollte aber zun\u00e4chst die Zustimmung Mariens erhalten, so handelte er zur gr\u00f6\u00dferen Ehre und zum Verdienst dieser Mutter. Als die Jungfrau Maria in ihrer \u00e4rmlichen Behausung weilte, kam der Engel Gabriel, welcher mit der gro\u00dfen Botschaft betraut war, zu ihr und gr\u00fc\u00dfte sie: <strong>\u201eGegr\u00fc\u00dft seist du, voll der Gnade, der Herr ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Frauen.\u201c <\/strong>(Lk 1,25)<strong>. <\/strong>Maria antwortete nicht sofort auf die Frage, ob sie die Mutter Jesu werden m\u00f6chte. Sie war verwirrt \u00fcber so viel Ehre. Diese Beunruhigung r\u00fchrte von ihrer Demut her, denn die gro\u00dfen Lobpreisungen waren weit von ihrem Denken entfernt. Desto mehr sie vom Engel erh\u00f6ht wurde, desto mehr dem\u00fctigte sie sich und sank in ihre eigene Nichtigkeit. Sie hielt sich f\u00fcr unw\u00fcrdig. Sie wusste jedoch, dass die Zeit der Ankunft des Messias nahe war und dass seine Mutter eine Jungfrau sein sollte. Der Lobgesang des Engels konnte nur an die Mutter Gottes gerichtet sein. Der Engel ermutigte sie mit den Worten: <strong>\u201eF\u00fcrchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade gefunden bei Gott. Siehe, du wirst einen Sohn geb\u00e4ren und dem sollst du den Namen Jesus geben.\u201c <\/strong>Der Engel wartete nun auf die Antwort Marias: <strong>\u201eSiehe, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort.\u201c<\/strong> (Lk 1,38). Kaum, dass die Jungfrau diese Worte gesprochen, wurde das Wort Fleisch und der Sohn Gottes wurde zum Sohn Marias. Durch dieses Fiat wurde der Himmel auf die Erde gesenkt und die Erde in den Himmel erhoben. Sie wollte damit sagen, dass sie bereit sei, alles zu tun, was der Herr von ihr verlangte.<\/p>\n<p>Der heilige Bernhard spricht voller Bewunderung \u00fcber die Demut der heiligen Jungfrau: <strong>\u201eWelch \u00fcberragende Demut in Verbindung mit einer solchen Reinheit, einer solchen Unschuld, einer solchen F\u00fclle der Gnade.\u201c <\/strong>Und der heilige Bonaventura sagt: <strong>\u201eMutter Gottes zu sein, ist die erhabenste W\u00fcrde, die einem reinen Gesch\u00f6pf verliehen werden kann; Gott h\u00e4tte eine gr\u00f6\u00dfere Erde, einen gr\u00f6\u00dferen Himmel machen k\u00f6nnen; aber ein gr\u00f6\u00dferes Gesch\u00f6pf als die Mutter Gottes konnte er nicht machen.\u201c<\/strong><\/p>\n<h3>Zweiter Punkt \u2013 Gott wird Mensch<\/h3>\n<p>Unser erster Vater Adam war ungehorsam und s\u00fcndigte. Er war undankbar gegen\u00fcber Gott f\u00fcr die Wohltaten, indem er die verbotene Frucht ass. Deshalb war Gott gezwungen, ihn von seinem Angesicht zu vertreiben und Adam war mit all seinen Nachkommen zum ewigen Tod verdammt. Da Gott jedoch Mitleid mit ihm hatte und von Barmherzigkeit bewegt war, beschloss er, seinen Sohn auf die Erde zu schicken und die g\u00f6ttliche Gerechtigkeit walten zu lassen, indem der Sohn Gottes f\u00fcr die S\u00fcnden der Menschen bezahlte. <strong>Welches \u00dcberma\u00df an Liebe, ein Gott, der Mensch wird!<\/strong> Was sollte es Gott angehen, wenn die Menschen verloren w\u00e4ren, was sie durch ihre S\u00fcnden auch verdient h\u00e4tten? Aber die G\u00fcte Gottes war zu gro\u00df, als dass er die Menschen alleine gelassen h\u00e4tte.\u00a0 Er erniedrigte sich, kam in den Schoss Marias und nahm die Pflicht des Gehorsams gegen\u00fcber seinem Vater auf sich.\u00a0 <strong>\u201eEr erniedrigte sich und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz.\u201c <\/strong>Er bietet sich selbst an, um uns zu erl\u00f6sen. Er hat die Gei\u00dfeln, die Dornen, die N\u00e4gel und das Kreuz vorausgesehen und hat sich f\u00fcr uns geopfert. Warum hat er f\u00fcr uns Undankbare und S\u00fcnder so viel leiden wollen? Weil er uns so sehr liebte. Er lud all unsere Schuld auf sich, damit nahm er die Verdamnis von uns. Der heilige Franziskus von Paulus rief beim Anblick des menschlichen Sohnes, der f\u00fcr unsere Erl\u00f6sung starb, aus: \u201e<strong>O N\u00e4chstenliebe! O N\u00e4chstenliebe! O N\u00e4chstenliebe! Wenn der Glaube uns nicht versichern w\u00fcrde, was der Sohn Gottes f\u00fcr uns getan und gelitten hat, wer k\u00f6nnte es glauben? Ach, meine Br\u00fcder, die Liebe, die Jesus Christus f\u00fcr uns hatte, zwingt uns, ihn zu lieben.\u201c <\/strong>Und erg\u00e4nzend versichert der heilige Augustinus: <strong>\u201eVor allem zu diesem Zweck, ist Jesus Christus in die Welt gekommen, damit er den Menschen kundtut, wie sehr er sie liebt.\u201c <\/strong>Gott hat sein Leben gegeben, damit die Menschen ihn lieben.<\/p>\n<p>Gebet: O heilige Jungfrau, die du durch deine Demut w\u00fcrdig geworden bist, die Mutter Gottes zu sein, und die als solche die Mutter, die Zuflucht und die F\u00fcrsprecherin der S\u00fcnder ist, bitte Jesus f\u00fcr mich; empfehle mich dem Sohn, der dich so sehr liebt und dir nichts verweigert. Sag ihm, er m\u00f6ge mir verzeihen; sag ihm, er m\u00f6ge mir seine heilige Liebe schenken; sag ihm, er m\u00f6ge mich retten, damit ich ihn eines Tages von Angesicht zu Angesicht im Paradies lieben kann. Amen.<\/p>\n<p>Quelle\u00a0: The Saint Alphonsus de Liguori Collection [30 Books] (S.7793-7799). Catholic Way Publishing. Kindle-Version, \u00fcbersetzt und zusammengefasst von der Militia Immaculatae.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zusammenfassung einer sehr sch\u00f6nen Predigt vom hl. Alphons von Liguori zu diesem Fest: \u201eEt verbum caro factum est.\u201c-\u00a0 \u201eUnd das Wort ist Fleisch geworden.\u201c \u2013 (Joh 1,14) Das gr\u00f6\u00dfte Wunder, welches sich auf Erden jemals ereignet hat, ist, dass eine Frau zur Mutter Gottes wurde und Gott Fleisch annahm. 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