{"id":36942,"date":"2021-04-24T23:01:46","date_gmt":"2021-04-24T21:01:46","guid":{"rendered":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/?p=36942"},"modified":"2021-04-26T11:17:42","modified_gmt":"2021-04-26T09:17:42","slug":"lebensbeschreibung-des-hl-ludwig-maria-grignion-von-montfort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/lebensbeschreibung-des-hl-ludwig-maria-grignion-von-montfort\/","title":{"rendered":"Lebensbeschreibung des hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-36934\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Zitat_2021_kw17-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"420\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Zitat_2021_kw17-scaled.jpg 2560w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Zitat_2021_kw17-300x157.jpg 300w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Zitat_2021_kw17-1024x538.jpg 1024w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Zitat_2021_kw17-768x403.jpg 768w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Zitat_2021_kw17-1536x806.jpg 1536w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Zitat_2021_kw17-2048x1075.jpg 2048w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Zitat_2021_kw17-425x223.jpg 425w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Zitat_2021_kw17-600x315.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Er war ein bedeutender Marienverehrer. In dieser letzten Aprilwoche, am 28. April (seinem Todestag im Jahre 1716), ist der Gedenktag des<strong> hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort<\/strong>, ein franz\u00f6sischer Volksmissionar, Schriftsteller und Ordensgr\u00fcnder. <strong>Nachstehend seine Lebensbeschreibung (als Audio oder Text)<\/strong>. Besonders bekannt von ihm ist sicherlich &#8220;<strong>Das Goldene Buch der vollkommenen Hingabe an Maria<\/strong>&#8220;, welches der hl. Maximilian Kolbe und auch andere Heilige sehr empfohlen haben. Er hat aber auch noch weitere B\u00fccher geschrieben, insbesondere \u00fcber das Rosenkranzgebet und das Gnadengeheimnis Mariens (verschiedene B\u00fccher sind <a href=\"https:\/\/www.sarto.de\/advanced_search_result.php?keywords=grignion&amp;x=0&amp;y=0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"broken_link\">im Sarto-Verlag<\/a> erh\u00e4ltlich). &#8220;Das Goldene Buch&#8221; finden Sie (ohne Gebetsteil) <strong>als H\u00f6rbuch<\/strong> auf unserer Webseite &#8220;<a href=\"https:\/\/das-goldene-buch.info\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">das-goldene-buch.info<\/a>&#8220;. Ebenso finden Sie in unserem Webshop die kleinen <strong>Rosenkranzbetrachtungsbrosch\u00fcren<\/strong>, die wir sehr als Hilfe zum Rosenkranzgebet empfehlen k\u00f6nnen (vgl. <a href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/aus-der-rosenkranz-routine-ausbrechen-mit-broschuere-und-vortragsserie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Aus der Rosenkranz-Routine ausbrechen \u2013 mit Brosch\u00fcre und Vortragsserie<\/a>).<\/p>\n<p>Nachstehend seine Lebensbeschreibung aus dem Goldenen Buch:<\/p>\n<h4>Zum H\u00f6ren:<\/h4>\n<!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-36942-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/02-Lebensbeschreibung-Ludwig-Maria-Grignion-von-Montfort.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/02-Lebensbeschreibung-Ludwig-Maria-Grignion-von-Montfort.mp3\">https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/02-Lebensbeschreibung-Ludwig-Maria-Grignion-von-Montfort.mp3<\/a><\/audio>\n<p>Lebensbeschreibung des hl. Ludwig als MP3-Datei aus <a href=\"https:\/\/das-goldene-buch.info\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">das-goldene-buch.info<\/a>.<\/p>\n<h4>Zum Lesen:<\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-36962 alignleft\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ludwig_maria_grignion_von_montfort.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"469\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ludwig_maria_grignion_von_montfort.jpg 350w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ludwig_maria_grignion_von_montfort-224x300.jpg 224w\" sizes=\"(max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/>Am 31. Januar 1673 als Sohn angesehener Eltern zu Montfort in der Bretagne geboren, erhielt Grignion bei der Taufe den Namen Ludwig, dem er bei seiner Firmung aus inniger Liebe zur Mutter Gottes den Namen Maria beif\u00fcgte. In gr\u00f6\u00dfter Dankbarkeit gedachte er stets der Gnaden, die er durch die Taufe erhalten hatte, aber auch seiner Taufgel\u00fcbde, und nannte sich zum Andenken daran, dass er sie in seinem Heimatorte empfangen hatte, von Montfort. Als 12-j\u00e4hriger Knabe kam er an die Jesuitenschule zu Rennes, die er acht Jahre lang besuchte. Als Vorbild f\u00fcr jeden Studenten zeichnete er sich durch seine Leistungen und noch mehr durch seine Tugenden aus, so dass er von Lehrern und Mitsch\u00fclern in gleicher Weise bewundert und geliebt wurde. Von 1693 \u2013 1700 studierte er an der Sorbonne zu Paris Theologie und wurde nach zwei Jahren in das ber\u00fchmte Seminar St. Sulpice aufgenommen. In seiner Liebe zur Armut und Sanftmut, in der Hingabe an die g\u00f6ttliche Vorsehung, kam er den gr\u00f6\u00dften Heiligen gleich. Mit ganz besonderer Freude redete er <strong>von den Herrlichkeiten Mariens<\/strong>, die er schon von Kindheit an seine \u201e<strong>geliebte Mutter<\/strong>\u201c nannte. Alle B\u00fccher, die \u00fcber die Verehrung Mariens handeln, hatte er gelesen und studiert. Aus Liebe zur Gottesmutter legte er schon <strong>vor dem Empfang der heiligen Weihen das Gel\u00fcbde ewiger Keuschheit<\/strong> ab.<\/p>\n<p>So vorbereitet empfing er im Alter von 27 Jahren am 5. Juni 1700 die <strong>Priesterweihe<\/strong>. Am liebsten w\u00e4re er zur Bekehrung der Heiden alsbald in die Missionen gegangen. \u201eMeine S\u00fcnden sind es\u201c, sprach er seufzend, \u201edie mich einer solchen Gnade unw\u00fcrdig machen. Ich werde nie zufriedener sterben, als wenn ich meine Seele am Fu\u00dfe irgendeines Baumes in fremdem Lande aushauche, wie der heilige Franziskus Xaverius in Japan.\u201c Die Oberen des Seminars St. Sulpice wollten indes Ludwig Maria nicht frei lassen. Am liebsten h\u00e4tten sie ihn f\u00fcr ihre Genossenschaft gewonnen. Da er sich dazu nicht entschlie\u00dfen konnte, schickten sie ihn nach Nantes in die Genossenschaft der Klementiner, die sich aber dem Jansenismus ergeben hatte. Infolgedessen verlie\u00df Grignion nach einem halben Jahr dieses Haus und bot sich dem Bischof von Poitiers als Missionar an, der ihm indes die <strong>Leitung des gro\u00dfen Spitals von Poitiers<\/strong> \u00fcbertrug. Mit gr\u00f6\u00dfter Liebe nahm er sich der <strong>Armen und Kranken<\/strong> an und legte hier den Grund zu der <strong>Kongregation der \u201eT\u00f6chter der Weisheit\u201c<\/strong>. Die zw\u00f6lf ersten Mitglieder dieser Gesellschaft waren arme, gebrechliche Insassen des Spitals, die er einer blinden Oberin unterstellte. In ihrem Versammlungssaal errichtete er ein gro\u00dfes Kreuz, um sie immer daran zu erinnern, dass <strong>die wahre Weisheit in der Torheit des Kreuzes bestehe<\/strong>. Von Neid und Eifersucht der weltlichen Leiterinnen und W\u00e4rterinnen verfolgt, musste er schlie\u00dflich das Spital verlassen und begab sich nach <strong>Paris<\/strong>, wo er <strong>im gro\u00dfen Spital der Salp\u00e9tri\u00e8re<\/strong> Aufnahme fand, das \u00fcber 4000 Kranke und Arme beherbergte. Nach einem Jahr tiefer Verdem\u00fctigung rief ihn der Bischof von Poitiers auf Dr\u00e4ngen der armen Kranken, in das dortige Spital zur\u00fcck, wo er die bestehenden Missst\u00e4nde zu beseitigen suchte und auch <strong>seine \u201eGesellschaft der T\u00f6chter der Weisheit\u201c<\/strong> zu neuem Leben erweckte. Wiederum zwangen ihn heftige Anfeindungen, das Spital zu verlassen. Von da an durfte er sich bis zu seinem Tode dem <strong>so lang ersehnten und erk\u00e4mpften Beruf als Missionar widmen<\/strong>. Im Februar 1706 wanderte er zu Fu\u00df nach Rom mit dem Wunsche, sich vom Papst mit gr\u00f6\u00dferen Vollmachten ausstatten zu lassen, um desto mehr zur Ehre Gottes und zum Heil der Seelen wirken zu k\u00f6nnen. Papst Klemens XI. empfing ihn am 6. Juni in Privataudienz, <strong>billigte seine \u201eWahre Andacht zu Maria\u201c<\/strong> und seine Grunds\u00e4tze f\u00fcr die Missionst\u00e4tigkeit und ernannte ihn zum <strong>apostolischen Missionar<\/strong>. Dann kehrte der Heilige zu Fu\u00df nach Poitiers zur\u00fcck, das er aber auf Befehl des im sonst gutgesinnten Bischofs, wegen der Anfeindungen der Jansenisten, bald wieder verlassen musste. Er zog daher in die benachbarten Di\u00f6zesen Westfrankreichs, wo er mit <strong>wahrhaft apostolischem Eifer wirkte<\/strong>. Sein ganzes Sehnen war, <strong>allen alles zu werden, nur um Seelen zu gewinnen.<\/strong><\/p>\n<p>Kein Wunder war es, dass Ludwig Maria <strong>von allen Seiten angegriffen wurde<\/strong>. Priester, Ordensleute, die h\u00f6chste Geistlichkeit, ja oft seine eigenen Oberen machten ihm Schwierigkeiten, feindeten ihn an und ma\u00dfregelten ihn. Und gar erst die Welt! Seine gro\u00dfen Erfolge entfesselten gegen ihn einen wahren Sturm der H\u00f6lle. Aber auch diese sonst so leicht entmutigenden Erfahrungen konnten ihn nicht st\u00f6ren. <strong>Starkm\u00fctig trug er sein Kreuz und \u00fcberwand alle seine Leiden mit apostolischer Geduld und Sanftmut<\/strong>, ohne die \u00f6ffentliche Meinung zu scheuen, immer bereit, sein Werk fortzusetzen, immer gehorsam auf das geringste Zeichen jener, die ihm zu befehlen hatten. \u00dcberall, wo er f\u00fcr die Erneuerung des religi\u00f6sen Lebens arbeitete, wurde er, wie Papst Pius XII. ausf\u00fchrte, \u201ezu einem Zeichen, dem widersprochen wird\u201c (Lk 2,34). <strong>Er wurde ausgewiesen, er durfte mitunter nicht einmal die heilige Messe lesen<\/strong>, ja in La Rochelle <strong>verabreichte man ihm eine vergiftete Speise;<\/strong> seine Gesundheit war von da an schwer mitgenommen. Wenn man von diesen Missionsreisen des Heiligen liest, von ihren herrlichen Erfolgen und ihrem oft j\u00e4hen, durch teuflischen Hass herbeigef\u00fchrten Abbruch, wei\u00df man nicht, wor\u00fcber man sich mehr wunder soll, \u00fcber die Niedertracht der Menschen, oder \u00fcber die freudige Geduld, mit der Grignion dies alles ertrug. Die <strong>Kalvarienberge<\/strong>, die er im Anschluss an seine Missionen errichtete, <strong>waren Symbol seines Lebens<\/strong>, und \u201eDas Rundschreiben an die Freunde des Kreuzes\u201c ist nicht am gr\u00fcnen Tisch entstanden, sondern mit seinem Herzblut geschrieben.<\/p>\n<figure id=\"attachment_22292\" aria-describedby=\"caption-attachment-22292\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/shop\/flyer\/rosenkranzbetrachtung\/\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-22292 size-medium\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Rosenkranbetrachtung-1-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Rosenkranbetrachtung-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Rosenkranbetrachtung-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Rosenkranbetrachtung-1-32x32.jpg 32w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Rosenkranbetrachtung-1-425x425.jpg 425w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Rosenkranbetrachtung-1-400x400.jpg 400w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Rosenkranbetrachtung-1.jpg 600w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Rosenkranbetrachtung-1-100x100.jpg 100w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-22292\" class=\"wp-caption-text\">Rosenkranzbetrachtungen vom hl. Ludwig &#8211; erh\u00e4ltlich im MI-Webshop (mit Link auf das Bild sind Sie beim Produkt)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Neben seiner umfangreichen Seelsorgearbeit fand Ludwig Maria noch Zeit genug, sich <strong>schriftstellerisch zu bet\u00e4tigen<\/strong>. Au\u00dfer der \u201eAbhandlung \u00fcber die vollkommene Andacht zu Maria\u201c, dem \u201eGeheimnis Mari\u00e4\u201c, dem \u201eRundschreiben an die Freunde des Kreuzes\u201c und der \u201ekleinen Krone der allerseligsten Jungfrau\u201c, hat Grignion von Montfort noch \u201eDie Liebe zur Ewigen Weisheit\u201c, \u201eDer heilige Rosenkranz, das wunderbare Geheimnis der Bekehrung und des Heiles\u201c und viele fromme Gedichte geschrieben.<\/p>\n<p>Im Jahre 1713 ging er nach <strong>Paris<\/strong>, um dort seine <strong>zweite Genossenschaft der \u201eMissionare von der Gesellschaft Mariens\u201c zu stiften<\/strong>, die seine Missionsarbeit fortsetzen sollten. Seine letzte Mission hielt er in St. Laurent-sur-S\u00e8vre ab. Todesmatt bestieg er die Kanzel und predigte \u00fcber die Sanftmut Jesu bei dem Verr\u00e4terkusse des Judas. Zum letzten Mal entlockte er seinen Zuh\u00f6rern zahlreiche Tr\u00e4nen. Nach der Predigt musste er sich schwer krank niederlegen. Bei vollem Bewusstsein ordnete er noch alle Angelegenheiten bez\u00fcglich seiner Genossenschaften und bereitete sich dann auf seinen Tod vor. Nachdem er wiederholt die Scharen, die sich weinend an sein Sterbelager dr\u00e4ngten, mit dem Kruzifix gesegnet und sie getr\u00f6stet hatte, fiel er in eine tiefe Ohnmacht; als er daraus erwachte, rief er zitternd, aber mit lauter Stimme: <strong>\u201eDu greifst mich umsonst an; ich bin zwischen Jesus und Maria. Gott sei Dank und Maria! Ich bin am Ende meiner Laufbahn; es ist vorbei, jetzt kann ich nicht mehr s\u00fcndigen.\u201c<\/strong> Nach diesen Worten verschied er sanft am <strong>28. April 1716, im Alter von 43 Jahren.<\/strong> Seine Gebeine ruhen in der Kapelle der allerseligsten Jungfrau in der Kirche zu St. Lauren-sur-S\u00e8vre, wohin seine beiden Ordensgenossenschaften ihren Hauptsitz verlegten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-35239 alignleft\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Grignion-DeMontfort.jpg\" alt=\"\" width=\"388\" height=\"437\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Grignion-DeMontfort.jpg 388w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Grignion-DeMontfort-266x300.jpg 266w\" sizes=\"(max-width: 388px) 100vw, 388px\" \/>Prophetisch sagte er voraus, dass <strong>seine Schrift von der \u201eWahren Andacht\u201c mit Wut von der H\u00f6lle verfolgt und in einem Koffer vergraben werden w\u00fcrde, um deren Ver\u00f6ffentlichung zu verhindern. Trotzdem prophezeit er deren Erscheinen und gro\u00dfen Erfolg.<\/strong> Alles ist buchst\u00e4blich in Erf\u00fcllung gegangen. Der Verfasser starb im Jahre 1716, und das Manuskript der Abhandlung wurde erst im Jahre 1842 von einem Priester aus dem Staube hervorgezogen. Im Jahre 1853 wurden seine Schriften von der Ritenkongregation als von jedem Irrtum, welcher der Heiligsprechung hinderlich sein k\u00f6nnte, frei erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Der Heilige war nach den Worten eines Lebensbeschreibers \u201edurch seine Predigten ein zweiter Vinzenz Ferrer, durch seine Armutsliebe ein zweiter Franziskus, <strong>durch seine Verehrung der Mutter Gottes ein zweiter Bernardus,<\/strong> durch seine Leiden und Verfolgungen um des Namen Jesu willen ein zweiter Apostel Paulus; und in der erfolgreichen Bek\u00e4mpfung des Jansenismus hat er mehr getan als alle jene, welche in der damaligen Geschichte der Kirche auf den Leuchter gestellt wurden\u201c. Durch seine fe<strong>ierliche Heiligsprechung durch Papst Pius XII., am 20. Juli 1947,<\/strong> ist Ludwig Maria Grignion von Montfort jetzt Gemeingut der ganzen katholischen Welt geworden, und die Kirche empfiehlt ihn in der gesamten Christenheit und damit auch uns als Beispiel und F\u00fcrbitter.<\/p>\n<p>Am 27. Dezember 1908 gew\u00e4hrte <strong>Papst Pius X.<\/strong> dem Generalprokurator der Gesellschaft Mari\u00e4 eine Audienz, in der dem Heiligen Vater ein Exemplar der <strong>\u201eAbhandlung \u00fcber die Wahre Andacht zu Maria\u201c<\/strong> vom hl. Grignion von Montfort \u00fcberreicht wurde. <strong>Er bezeichnete dieses Werk als &#8220;wahrhaft sehr sch\u00f6n&#8221;<\/strong> und erkl\u00e4rte: \u201eBevor ich die Enzyklika \u00fcber das f\u00fcnfzigj\u00e4hrige Jubil\u00e4um der Verk\u00fcndigung der Unbefleckten Empf\u00e4ngnis Mari\u00e4 verfasste, habe ich diese Abhandlung wieder gelesen\u201c.<strong> In der Tat ist die ganze Enzyklika Pius X. \u201eAd diem illum\u201c vom 2. Februar 1904 im Grunde genommen nichts anderes als eine r\u00fcckhaltlose Anerkennung und Empfehlung der \u201eWahren Andacht zu Maria\u201c des hl. Montfort, dessen wunderbare Gedanken sich durch das ganze Rundschreiben wie ein roter Faden hindurchziehen.<\/strong> Die gro\u00dfe Aufgabe der Kirche in unserer Zeit, <strong>\u201ealles in Christo wiederherzustellen\u201c<\/strong>, kann nach der \u00dcberzeugung des Papstes auf keinem anderen Wege besser erf\u00fcllt werden, als <strong>durch die Vermittlung der allerseligsten Jungfrau,<\/strong> die als Mutter Gottes auch unsere wahre Mutter in der \u00fcbernat\u00fcrlichen Ordnung ist und durch ihre Teilnahme am Leiden ihres g\u00f6ttlichen Sohnes unsere Vermittlerin bei ihm und die Ausspenderin seiner Gnaden wurde. Die vollkommene Hingabe an Maria bezeichnet Pius X. mit den Worten des hl. Montfort als den<strong> \u201esichersten und leichtesten Weg, um alle mit Christus zu vereinigen und durch Jesus Christus wiederum die vollkommene Gotteskindschaft zu erlangen, durch welche wir heilig und unbefleckt vor dem g\u00f6ttlichen Angesicht dastehen\u201c<\/strong>. Auch den Wert der wahren Andacht zu Maria f\u00fcr die Verehrung des heiligsten Herzens Jesu hebt er mit den Worten hervor: \u201eWer muss also nicht anerkennen, wie sehr wir recht haben mit der Behauptung, dass Maria, die beharrliche Gef\u00e4hrtin Jesu vom Hause in Nazareth bis zum Kalvarienberg, dass sie, die mehr als irgendjemand eingeweiht war in die Geheimnisse seines g\u00f6ttliche Herzens, darum auch uns am sichersten und wirksamsten helfen kann, wenn es sich darum handelt, zur Erkenntnis und zur Liebe Jesu zu gelangen?\u201c<\/p>\n<p>Mit Freuden erkl\u00e4rte <strong>Pius X. am 27. Dezember 1908 seinen Beitritt in die Vereinigung der Priester Mari\u00e4, der K\u00f6nigin der Herzen<\/strong> und schrieb unter die ihm \u00fcberreichte Bittschrift um Anerkennung des \u201eGoldenen Buches\u201c eigenh\u00e4ndig die Worte: \u201eDer Bitte gem\u00e4\u00df empfehlen wir eindringlichst, die wunderbare Abhandlung des hl. Grignion von Montfort \u00fcber die wahre Andacht zur seligsten Jungfrau und <strong>erteilen den Lesern derselben den apostolischen Segen.<\/strong>\u201c<\/p>\n<p>Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort &#8211; bitte f\u00fcr uns!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er war ein bedeutender Marienverehrer. In dieser letzten Aprilwoche, am 28. April (seinem Todestag im Jahre 1716), ist der Gedenktag des hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort, ein franz\u00f6sischer Volksmissionar, Schriftsteller und Ordensgr\u00fcnder. Nachstehend seine Lebensbeschreibung (als Audio oder Text). 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