{"id":38264,"date":"2021-06-28T22:22:26","date_gmt":"2021-06-28T20:22:26","guid":{"rendered":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/?p=38264"},"modified":"2021-06-28T22:22:26","modified_gmt":"2021-06-28T20:22:26","slug":"koenigin-der-herzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/koenigin-der-herzen\/","title":{"rendered":"K\u00f6nigin der Herzen"},"content":{"rendered":"<section class=\"content-page__text content-page__text--summary\">\n<div class=\"summary-body\">\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-38273 alignright\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/35237238735_8921814ed4_o-226x300.jpg\" alt=\"\" width=\"226\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/35237238735_8921814ed4_o-226x300.jpg 226w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/35237238735_8921814ed4_o-414x550.jpg 414w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/35237238735_8921814ed4_o.jpg 564w\" sizes=\"(max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/>Der heilige Ludwig Maria Grignion de Montfort gibt Maria den Titel: \u201e<em>Regina cordium<\/em>\u00a0\u2013 K\u00f6nigin der Herzen\u201c, und beschreibt so, wie Maria in uns herrschen muss.<\/p>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"content-page__text\">Zun\u00e4chst ist es ein Regieren \u00fcber unser inneres Leben. In der Tat f\u00fchlen wir uns als Herren unseres inneren Lebens. Niemand darf ohne unsere Erlaubnis in die Geheimnisse unseres Herzens eindringen: hier ist der Sitz unserer Freiheit, unserer Intimit\u00e4t, nur wir allein bestimmen \u00fcber unsere Gedanken, unsere Neigungen, unsere Willensentscheidungen.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich wollen wir dieses Innenleben Christus dem K\u00f6nig unterwerfen, dennoch f\u00e4llt uns dies im grauen Alltag unsagbar schwer. Um uns diese Unterwerfung unter seinen Willen zu erleichtern, schickt er uns die Immaculata, die K\u00f6nigin, welche in uns als beste Mutter regiert.<\/p>\n<p>Im Ma\u00dfe, als wir unser Herz und die Bewegungen unseres Herzen ihr unterstellen, ihrer Entscheidung anheimgeben, ihrem Willen ausliefern, wird sie K\u00f6nigin unserer Herzen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem ist uns unser Innenleben oft selbst ein R\u00e4tsel. Unwissenheit, Verblendung und Zerstreuungen hindern uns daran, die Wahrheit \u00fcber den Zustand unseres Innern klar zu erkennen. Daraus folgen Unsicherheit, Zweifel, Unruhe, innerer Zwist und manche St\u00fcrme, welche uns oft die Orientierung verlieren lassen und uns noch \u00f6fters l\u00e4hmen auf dem Weg zu Gott.<\/p>\n<p>Das K\u00f6nigtum Mari\u00e4 in uns gibt uns jene Sicherheit, welche der Soldat hat, wenn er sich von einem erfahrenen und zuverl\u00e4ssigen Offizier leiten l\u00e4sst. Oder besser: die Sicherheit des Kindes, welches sich ganz der Obhut der Mutter anheimgibt.<\/p>\n<p>Das K\u00f6nigtum Mari\u00e4 ist vor allem ein K\u00f6nigtum der Liebe. Gott hat ihr Macht gegeben \u00fcber alle Gesch\u00f6pfe, sie ist unumschr\u00e4nkte Herrin, \u201efurchtbar wie ein gro\u00dfes Streitheer\u201c.<\/p>\n<p>Was sie von ihm erbittet, wird ihr gew\u00e4hrt. Sie ist die \u201ef\u00fcrbittende Allmacht\u201c. Nun ist aber diese Allmacht ganz und gar im Dienste ihrer Liebe: Liebe zu Gott und zu ihren Kindern. Es gibt in diesem K\u00f6nigtum nichts, was nicht aus dieser Liebe stammte und zu dieser Liebe f\u00fchrte.<\/p>\n<p>\u201eEs erscheint in ihr nichts Kommandierendes, nichts in den Staub Beugendes. Jesus Christus, den Gott-K\u00f6nig, mu\u00df man anbeten, vor ihm sich in tiefster Erniedrigung zu Boden werfen, er darf und mu\u00df es so von seinen Gesch\u00f6pfen verlangen.<\/p>\n<p>\u201eVor Maria aber stehen und knien wir wohl in tiefster Ehrfurcht, doch wir wissen, da\u00df sie von Gott auf unsere menschliche Ebene gestellt ist, um uns m\u00fctterliche Dienste zu leisten. Den gro\u00dfen Abstand zwischen uns und ihr \u00fcberbr\u00fcckt sie darum durch \u00fcbergro\u00dfe, sich neigende G\u00fcte.<\/p>\n<p>\u201eIhre Herrschermacht gebraucht sie, indem sie bald die Naturkr\u00e4fte in Dienst nimmt, wie bei Gebetserh\u00f6rungen, oder die Geisterwelt der Engel zu unserem Heile t\u00e4tig sein hei\u00dft. Ihre bittende Allmacht \u00e4u\u00dfert sich in der Gnadenvermittlung. Ihre ganz k\u00f6nigliche Erscheinung der Hoheit und des Glanzes dient ihr dazu, unsere Seele im Innersten zu ergreifen und zum Idealen emporzuziehen.\u201c<a class=\"see-footnote\" rel=\"nofollow\">1<\/a><\/p>\n<p>Die beste Anerkennung der K\u00f6nigsherrschaft Mariens aber ist die Nachahmung ihrer eigenen Sklavenschaft Gott gegen\u00fcber, die Wiederholung von morgens bis abends ihres\u00a0<em>Fiat\u00a0<\/em>in allen Wechself\u00e4llen unseres Lebens.<\/p>\n<p>In diesem Sinn kann man das Gebet \u201eDer Engel des Herrn\u2026\u201c verstehen als t\u00e4gliche dreimalige Erneuerung der Hingabe an Maria, der Hingabe an ihren Willen, eine Deklaration der Treue und Unterwerfung unter ihr K\u00f6nigtum.<\/p>\n<\/section>\n<p><a href=\"https:\/\/fsspx.news\/de\/news-events\/news\/k\u00f6nigin-der-herzen-66926\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"broken_link\">fsspx.news<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der heilige Ludwig Maria Grignion de Montfort gibt Maria den Titel: \u201eRegina cordium\u00a0\u2013 K\u00f6nigin der Herzen\u201c, und beschreibt so, wie Maria in uns herrschen muss. 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