{"id":40313,"date":"2021-10-01T18:10:21","date_gmt":"2021-10-01T16:10:21","guid":{"rendered":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/?p=40313"},"modified":"2021-10-01T18:14:31","modified_gmt":"2021-10-01T16:14:31","slug":"lepanto-ein-sieg-unserer-lieben-frau-vom-rosenkranz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/lepanto-ein-sieg-unserer-lieben-frau-vom-rosenkranz\/","title":{"rendered":"Lepanto \u2013 ein Sieg Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz"},"content":{"rendered":"<p><strong> Die europ\u00e4ischen M\u00e4chte waren uneins und in sich gespalten. Dass das christliche Europa im Jahre 1571 einen entscheidenden Sieg gegen den Islam erringen konnte, ist ma\u00dfgeblich dem heiligen Papst Pius V. und dem Gebet des heiligen Rosenkranzes zu verdanken. <\/strong><\/p>\n<p>In diesem Jahr begehen wir den 450. Gedenktag der Schlacht von Lepanto. Werfen wir einen Blick zur\u00fcck auf diese f\u00fcr die Christenheit und das christliche Abendland so denkw\u00fcrdige Schlacht gegen den Islam.<\/p>\n<h3><strong>Die Ausgangslage<\/strong><\/h3>\n<p>Im Jahre 1453 hatten die Muslime bereits Konstantinopel eingenommen, das damalige Zentrum des Christentums im Osten, und benannten die Stadt in \u201eIstanbul\u201c um. Sie setzten ihre Eroberungsz\u00fcge im gesamten Mittelmeerraum fort und unterwarfen gro\u00dfe Teile des Balkans, Ungarns und Rum\u00e4niens. Im Jahre 1529 bedrohten sie Wien und versuchten Rom, das Herz des Christentums, zu erobern. Auch wenn diese Pl\u00e4ne scheiterten, war die islamische Bedrohung des christlichen Europas keineswegs gebannt. Als Selim II. 1566 Sultan wurde, stieg die Gefahr erneut. Er nahm 1570 die Insel Zypern ein, \u00fcberfiel Anfang 1571 die venezianischen Inseln in der Adria und r\u00fcckte immer n\u00e4her an Rom heran. In dieser Situation erkannte kein anderer als Papst Pius V. das Ausma\u00df der damaligen Bedrohung durch den Islam. Pius V. trat mit Geduld, Tatkraft und Weitsicht dieser Gefahr entgegen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_40330\" aria-describedby=\"caption-attachment-40330\" style=\"width: 250px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Papst_Pius_V.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-40330\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Papst_Pius_V.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"351\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Papst_Pius_V.jpg 729w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Papst_Pius_V-214x300.jpg 214w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Papst_Pius_V-392x550.jpg 392w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Papst_Pius_V-600x842.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-40330\" class=\"wp-caption-text\">Papst Pius V. (Quelle: BX_1323_M3_1712b_SMR_a, by Kelly Library, CC BY-SA 2.0)<\/figcaption><\/figure>\n<h3><strong>Ein Asket, B\u00fc\u00dfer und Beter auf dem Stuhl Petri <\/strong><\/h3>\n<p>Bereits vor seiner Wahl zum Papst f\u00fchrte der vormalige Kardinal Ghislieri als schlichter Dominikaner ein einfaches Leben strengster Askese. Nach seiner Ernennung zum Papst nahm er den Namen Pius V. an und blieb seinen einfachen Lebensgewohnheiten treu. Unter den p\u00e4pstlichen Gew\u00e4ndern trug er das raue Unterkleid seines Ordens, war anspruchslos in Speise und Trank, hielt das Fasten mit \u00e4u\u00dferster Strenge und behielt auch all die religi\u00f6sen \u00dcbungen bei, die ihn seit Jugend an begleiteten. Pius V. war ein Mann des Gebetes, ein tiefer Verehrer der hl. Eucharistie, der an Festtagen mehrmals die hl. Messe feierte und sich zweimal im Jahr zu Fu\u00df zu den sieben Hauptkirchen Roms begab. Eine innige Beziehung verband ihn mit unserer himmlischen Mutter. T\u00e4glich betete er den Rosenkranz. Die harten Bu\u00df\u00fcbungen eines langen Lebens zeichneten sein \u00c4u\u00dferes. Papst Pius V. k\u00fcmmerte sich wenig um politische R\u00fccksichten und menschliche Klugheit. In der Vergangenheit hatte er sich mit den Irrlehren des Protestantismus auseinandergesetzt und der katholischen Kirche zu neuer St\u00e4rke verholfen, indem er die Bestimmungen des Konzils von Trient umsetzte.\u00a0 Zudem hatte er einen neuen r\u00f6mischen Katechismus herausgegeben und eine Reform des Klerus herbeigef\u00fchrt. Das Heil der Seelen bildete das Zentrum all seines Handelns. Wie der Autor Seppelt schreibt, schien in ihm \u2013 nach der langen Krisenzeit der Renaissancep\u00e4pste \u2013 \u201edas ersehnte Ideal eines religi\u00f6sen Papstes im Vollsinn des Wortes verk\u00f6rpert\u201c.<\/p>\n<p>In dieser gefahrvollen Situation machte es sich Pius V. zur Aufgabe, die zerstrittenen christlichen M\u00e4chte zu einen und eine \u201eHeilige Liga\u201c zur Verteidigung des Abendlandes zu gr\u00fcnden. Das gro\u00dfe Ziel Pius V., eine Allianz aller europ\u00e4ischen M\u00e4chte zu erreichen, scheiterte insbesondere an unterschiedlichen macht- und wirtschaftspolitischen Interessen und Rivalit\u00e4ten. Verhandlungen mit Frankreich, England, Polen und Russland missgl\u00fcckten. Letztlich gelang es Pius V. in schwierigen Verhandlungen doch noch, die Gr\u00fcndung einer \u2013 wenn auch kleinen &#8211; Heiligen Liga zwischen dem Heiligen Stuhl und den f\u00fchrenden Seem\u00e4chten Spanien und Venedig zu erzielen, um als Gegengewicht gegen die t\u00fcrkische Seemacht eine eigene christliche Flotte zu formieren. Befehlshaber der Flotte wurde Don Juan d\u2019Austria, Sohn des deutschen Kaisers Karl V. und Halbbruder des spanischen K\u00f6nigs Philipp II. Der Flotte der Heiligen Liga gesellten sich auch Genua, die St\u00e4dte der Toskana, Savoyen und die Johanniter von Malta dazu. Trotz ihrer beachtlichen Gr\u00f6\u00dfe war die christliche Flotte der osmanischen vor allem an Zahl der Kampftruppen weit unterlegen.<\/p>\n<h3><strong>Das geistliche Schwert des Abendlandes <\/strong><\/h3>\n<p>Im Gegensatz zu unseren heutigen Staatenlenkern wusste Pius V., dass die seit langem bestehenden Spannungen zwischen Christentum und Islam einen sehr realen geistlichen Kampf und einen Zusammensto\u00df von v\u00f6llig verschiedenen Glaubensbekenntnissen beinhaltete. Um die islamische Bedrohung zu besiegen, w\u00fcnschte er sich zwei Arten von Schwertern, um das Kreuz Christi zu verteidigen: das Schwert aus Stahl und das geistliche Schwert des Rosenkranzes. Als frommer Dominikaner rief Pius V. alle Christen zum Rosenkranzgebet auf, w\u00e4hrend die Heilige Liga die Soldaten stellte, die das Schwert aus Stahl f\u00fchren sollten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_40322\" aria-describedby=\"caption-attachment-40322\" style=\"width: 801px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/The_Battle_of_Lepanto_painting_by_Andries_van_Eertvelt.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-40322\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/The_Battle_of_Lepanto_painting_by_Andries_van_Eertvelt.jpg\" alt=\"\" width=\"801\" height=\"412\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/The_Battle_of_Lepanto_painting_by_Andries_van_Eertvelt.jpg 2000w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/The_Battle_of_Lepanto_painting_by_Andries_van_Eertvelt-300x154.jpg 300w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/The_Battle_of_Lepanto_painting_by_Andries_van_Eertvelt-1024x527.jpg 1024w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/The_Battle_of_Lepanto_painting_by_Andries_van_Eertvelt-768x395.jpg 768w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/The_Battle_of_Lepanto_painting_by_Andries_van_Eertvelt-1536x790.jpg 1536w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/The_Battle_of_Lepanto_painting_by_Andries_van_Eertvelt-425x219.jpg 425w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/The_Battle_of_Lepanto_painting_by_Andries_van_Eertvelt-600x309.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 801px) 100vw, 801px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-40322\" class=\"wp-caption-text\">Gem\u00e4lde von der Schlacht von Lepanto (public domain)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Don Juan, ein frommer Katholik, der eine ritterliche Liebe zur Himmelsk\u00f6nigin hegte, war sich seiner wichtigen Aufgabe bewusst. Bevor er in die Seeschlacht zog, gab er den Befehl, dass jegliche Gottesl\u00e4sterung auf seinen Schiffen verboten sei und verlangte, dass alle seine M\u00e4nner drei Tage lang fasten sollten. Auf Gehei\u00df von Pius V. sorgten Don Juan d\u2019Austria und die \u00fcbrigen Admir\u00e4le f\u00fcr ein tugendhaftes und christliches Leben der Besatzung, indem namentlich das Gl\u00fccksspiel und Fluchen unterbunden wurden. Neben den Seeleuten und den Soldaten befanden sich auf den Schiffen auch Ordenspriester der Kapuziner und Jesuiten, welche die Sakramente spendeten und die Soldaten in ihren gefahrvollen Stunden mit geistlichen Worten aufrichteten und ihren Kampfesmut st\u00e4rkten. Diese \u201egeistliche Zur\u00fcstung\u201c trug Fr\u00fcchte. Begeisterung und Zuversicht erf\u00fcllte die M\u00e4nner. Die Soldaten Don Juans erkannten, dass diese Schlacht in ihrem Kern eine \u00fcbernat\u00fcrliche Dimension besa\u00df: Es war nicht eine gew\u00f6hnliche Auseinandersetzung, sondern es ging um die Freiheit Europas und des christlichen Abendlandes, ein Kampf f\u00fcr den christlichen Glauben und die Kirche Jesu Christi.<\/p>\n<p>Diesem geistlichen Kampf stellte sich Pius V. in heroischer Weise. In inst\u00e4ndigem Gebet empfahl er die christliche Flotte Gottes Barmherzigkeit und empfahl vermehrtes Fasten, Almosen und eifriges Gebet. In den kritischen Tagen vor der Schlacht ersuchte er den Klerus und das Volk zu anhaltendem Gebet und Opfer. Mit dreit\u00e4tigem Fasten in der Woche und mehrst\u00fcndigem Gebet war er selber ein leuchtendes Vorbild. Das Volk schloss er in den Rosenkranzbruderschaften zu gro\u00dfen Bu\u00dfprozessionen zusammen. Papst und Volk waren so in inst\u00e4ndigem Gebet an die Gottesmutter vereint. Grenzenlos war das Vertrauen Pius V. auf das Rosenkranzgebet.<\/p>\n<figure id=\"attachment_40338\" aria-describedby=\"caption-attachment-40338\" style=\"width: 350px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/lepanto_ein_kerem.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-40338\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/lepanto_ein_kerem.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"698\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/lepanto_ein_kerem.jpg 513w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/lepanto_ein_kerem-150x300.jpg 150w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/lepanto_ein_kerem-276x550.jpg 276w\" sizes=\"(max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-40338\" class=\"wp-caption-text\">Wandgem\u00e4lde von der Schlacht von Lepanto in der Kirche Maria Heimsuchung in Ein Kerem, Jerusalem. (Quelle: &#8220;Help of Christians&#8221; by Lawrence OP, CC BY-NC-ND 2.0)<\/figcaption><\/figure>\n<h3><strong>Der \u201eWind Gottes\u201c <\/strong><\/h3>\n<p>Am 6. Oktober 1571, am Vorabend der Schlacht, ging der Oberbefehlshaber Don Juan d\u2019Austria mit gutem Beispiel voran und forderte seine M\u00e4nner zum Rosenkranzgebet auf, w\u00e4hrenddessen leitete Pius V. selbst das Rosenkranzgebet im Dominikanerkloster Santa Maria Sopra Minerva in Rom. Der Papst war fest \u00fcberzeugt, dass die Rettung Europas von der F\u00fcrsprache der Jungfrau Maria abh\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Die christliche Flotte stach am Morgen des 7. Oktober 1571 in See. Mit an Bord eines der Schiffe befand sich \u201eLa Morenita\u201c, eine erste Kopie des Gnadenbildes von Guadalupe in Europa, welches der spanische K\u00f6nig Philipp II. Don Juan d\u2019Austria \u00fcbergeben hatte. Don Juan gab dieses weiter an Admiral Andrea Dorea, der es als Feldzeichen der christlichen Flotte mit nach Lepanto f\u00fchrte. Als sich die christlichen und moslemischen Flotten gegen\u00fcberstanden, k\u00e4mpften die Christen mit einem Gegenwind, der die Vorw\u00e4rtsbewegung ihrer Schiffe fast verunm\u00f6glichte. \u00a0Gl\u00fccklicherweise drehte der Wind und ein leichter R\u00fcckenwind beg\u00fcnstigte die christliche Flotte. Die Christen deuteten diesen Richtungswechsel als \u201eWind Gottes\u201c. Der christlichen Flotte gelang nach \u00fcbereinstimmenden Aussagen der historischen Quellen an jenem 7. Oktober 1571, dem ersten Sonntag im Oktober, ein \u00fcberw\u00e4ltigender Sieg, der den Vormarsch des osmanischen Islams nach Westen beendete.<\/p>\n<h3><strong>Maria hat uns zum Sieg verholfen <\/strong><\/h3>\n<p>Unbeschreiblicher Jubel brach in Europa aus, als die Siegesnachricht sich verbreitete. Obwohl er nicht pers\u00f6nlich an der Schlacht anwesend war, wusste Papst Pius V. bereits vor der \u00dcberbringung der Nachricht vom Sieg der christlichen Flotte: Er hatte in der Stunde des Sieges eine Vision, die ihm den Triumph der Christen schauen lie\u00df. Diese Vision ereignete sich mehr als zwei Wochen, bevor der offizielle Kurier aus Venedig mit der Nachricht in Rom eintraf. Die westliche Zivilisation war vor den Muslimen gerettet worden. Pius V. schrieb diesen denkw\u00fcrdigen Erfolg der Christenheit dem Rosenkranz zu. An den verschiedensten Orten erstanden Kirchen und Kapellen zu Ehren \u201eUnserer Lieben Frau vom Sieg\u201c. In vielen St\u00e4dten, so auch in Genua, wurde die Darstellung \u201eMaria vom Rosenkranz\u201c auf ihre Tore gemalt, andere nahmen das Bild unserer himmlischen Herrin, wie sie auf dem Halbmond steht, in ihr Wappen auf.<\/p>\n<p>Durch die Entscheidung bei Lepanto konnte die Macht des t\u00fcrkischen Sultans zur See auf das \u00f6stliche Mittelmeer beschr\u00e4nkt werden und der Mythos der Unbesiegbarkeit der t\u00fcrkischen Flotte war zerst\u00f6rt. Als Dank an die himmlische K\u00f6nigin f\u00fchrte Pius V. den Tag des Sieges als hohen Festtag \u201eGed\u00e4chtnis Unserer Lieben Frau vom Sieg\u201c ein. In der Lauretanischen Litanei lie\u00df der gleichnamige Papst fortan Maria unter dem Titel \u201eHilfe der Christen\u201c anrufen. Bereits im Jahr 1573 bestimmte Papst Gregor XIII., dass dieser Tag zuk\u00fcnftig am ersten Sonntag des Oktobers als \u201eRosenkranzfest\u201c zu begehen sei. So wurde dieser Siegestag als \u201eMaria-Sieg-Fest\u201c in den liturgischen Kalender der Kirche aufgenommen und bald in \u201eUnsere Liebe Frau vom Rosenkranz\u201c umbenannt.<\/p>\n<p>Selbst weltliche Autorit\u00e4ten schrieben diesen Sieg von Lepanto unserer himmlischen Herrin und dem Rosenkranzgebet zu. So lie\u00df die Seemacht Venedig am Palast des Dogen ein gro\u00dfes Gem\u00e4lde der Schlacht anbringen, versehen mit den Worten:<\/p>\n<blockquote><p><strong>\u201eWeder Macht noch Waffen und F\u00fchrer, sondern Maria vom Rosenkranz hat uns zum Sieg verholfen!\u201c<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Verwendete Quellen u. a. <u>: <\/u><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Calloway, Donald H. Champions of the Rosary: The History and Heroes of a Spiritual Weapon. Marian Press. Kindle-Version<\/li>\n<li>Jentsch Thomas, Fatima und der Halbmond, 2007<\/li>\n<li>Niedermaier Richard, Mohammed vor den Toren \u2013 ein Kampf um Europa, 2015<\/li>\n<li>Pastor Ludwig von Freiherr, Geschichte der P\u00e4pste im Zeitalter der katholischen Reformation und \u00a0Restauration, 1925<\/li>\n<li>Seppelt Franz Xaver, Papstgeschichte \u2013 Von den Anf\u00e4ngen bis zur Gegenwart, 1949<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die europ\u00e4ischen M\u00e4chte waren uneins und in sich gespalten. Dass das christliche Europa im Jahre 1571 einen entscheidenden Sieg gegen den Islam erringen konnte, ist ma\u00dfgeblich dem heiligen Papst Pius V. und dem Gebet des heiligen Rosenkranzes zu verdanken. In diesem Jahr begehen wir den 450. Gedenktag der Schlacht von<a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/lepanto-ein-sieg-unserer-lieben-frau-vom-rosenkranz\/\">Weiterlesen &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":40314,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/40313"}],"collection":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=40313"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/40313\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":40350,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/40313\/revisions\/40350"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/40314"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=40313"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=40313"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=40313"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}