{"id":50086,"date":"2022-01-30T15:23:21","date_gmt":"2022-01-30T14:23:21","guid":{"rendered":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/?p=50086"},"modified":"2022-01-30T23:04:43","modified_gmt":"2022-01-30T22:04:43","slug":"maria-lichtmess-und-blasiussegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/maria-lichtmess-und-blasiussegen\/","title":{"rendered":"Maria Lichtmess und Blasiussegen"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_50087\" aria-describedby=\"caption-attachment-50087\" style=\"width: 320px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/The_Presentation_of_Jesus_Christ_at_the_Temple_by_Philippe_de_Champaigne_Brussels-scaled.jpeg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-50087\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/The_Presentation_of_Jesus_Christ_at_the_Temple_by_Philippe_de_Champaigne_Brussels-224x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"428\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/The_Presentation_of_Jesus_Christ_at_the_Temple_by_Philippe_de_Champaigne_Brussels-224x300.jpeg 224w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/The_Presentation_of_Jesus_Christ_at_the_Temple_by_Philippe_de_Champaigne_Brussels-766x1024.jpeg 766w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/The_Presentation_of_Jesus_Christ_at_the_Temple_by_Philippe_de_Champaigne_Brussels-768x1026.jpeg 768w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/The_Presentation_of_Jesus_Christ_at_the_Temple_by_Philippe_de_Champaigne_Brussels-1149x1536.jpeg 1149w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/The_Presentation_of_Jesus_Christ_at_the_Temple_by_Philippe_de_Champaigne_Brussels-1532x2048.jpeg 1532w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/The_Presentation_of_Jesus_Christ_at_the_Temple_by_Philippe_de_Champaigne_Brussels-412x550.jpeg 412w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/The_Presentation_of_Jesus_Christ_at_the_Temple_by_Philippe_de_Champaigne_Brussels-600x802.jpeg 600w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/The_Presentation_of_Jesus_Christ_at_the_Temple_by_Philippe_de_Champaigne_Brussels-scaled.jpeg 1915w\" sizes=\"(max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-50087\" class=\"wp-caption-text\">Die Heiligung des Erstgeborenen und das Reinigungsopfer nach dem biblischen Gesetz des Mose. \u00c4rmere Menschen \u00fcbergaben zwei Tauben (auf dem Gem\u00e4lde ersichtlich)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das Fest Maria Lichtmess (Mari\u00e4 Reinigung) bildet den Abschluss der Weihnachtszeit. Es wird am 2.\u00a0Februar, dem 40. Tag nach Weihnachten, gefeiert, an welchem das Jesuskind im Tempel dargebracht wurde. Das Fest reicht in Jerusalem bis ins 4. Jahrhundert zur\u00fcck, wo es als eines der h\u00f6chsten Feste galt, das man mit gleicher Festesfreude beging wie Ostern. Seine allgemeine Verbreitung fand es haupts\u00e4chlich im 6. Jahrhundert. Bei der Prozession am Lichtmesstag wurden schon im 8. Jahrhundert brennende Kerzen getragen. Seit dem 10. Jahrhundert empfingen diese Kerzen die kirchliche Weihe und wurden dadurch zum hochgesch\u00e4tzten kirchlichen Sakramentale.<\/p>\n<h2>Lichtmesskerze<\/h2>\n<p>\u201eMan sorgte daf\u00fcr, dass jedes Haus an Maria Lichtmess seine Kerze erhielt. Wenn Gewitter heraufzogen, wenn Epidemien das Leben bedrohten, wenn Frauen in Geburtsn\u00f6ten lagen, wenn der Priester einem Kranken die letzte Wegzehrung reichte, wenn d\u00e4monische Gewalten das Gl\u00fcck und den Frieden des Hauses zu gef\u00e4hrden schienen, wurde die Lichtmesskerze angez\u00fcndet in der Hoffnung, dass sie die Worte der Weihe, die der Priester gesprochen, wahr mache\u00a0\u2026 Die Lichtmesskerze bildete im Hause der Gl\u00e4ubigen einen wertvollen Besitz, einen Schutz in Wettergefahr und einen Trost in der Sterbestunde\u201c (Franz, Die kirchlichen Benediktionen, I, 456).<\/p>\n<h2>Blasiussegen<\/h2>\n<figure id=\"attachment_50105\" aria-describedby=\"caption-attachment-50105\" style=\"width: 320px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Blasiussegen_mit_hl_Blasius.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-50105\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Blasiussegen_mit_hl_Blasius.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Blasiussegen_mit_hl_Blasius.jpg 1024w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Blasiussegen_mit_hl_Blasius-225x300.jpg 225w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Blasiussegen_mit_hl_Blasius-768x1024.jpg 768w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Blasiussegen_mit_hl_Blasius-413x550.jpg 413w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Blasiussegen_mit_hl_Blasius-600x800.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-50105\" class=\"wp-caption-text\">Die Spendung des Blasiussegens, Altarbild von 1740, das den hl. Blasius selbst bei der Segnung zeigt<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Weihe der Blasiuskerzen und der Blasiussegen gegen Halsleiden am 3. Februar h\u00e4ngen mit der Kerzenweihe an Maria Lichtmess nicht zusammen. Sie gingen hervor aus dem Vertrauen, das man dem hl. Blasius als Helfer in den mannigfachsten N\u00f6ten im Mittelalter entgegenbrachte. Den hl. Blasius als Patron bei Halsleiden anzurufen, war im Orient schon im 6. Jahrhundert \u00fcblich. Von ihm, dem heiligen Bischof von Sebaste, wird berichtet, dass er einen Knaben, der an einer Fischgr\u00e4te zu ersticken drohte, vom Tod rettete. Die Verwendung von Kerzen bei dieser Segnung gr\u00fcndet auf der uralten Sitte, diesem Heiligen Kerzen zu opfern. Der hl.\u00a0Blasius habe einer Frau, die ihm t\u00e4glich im Kerker Speise und eine Kerze brachte, verhei\u00dfen, wenn sie zu seinem Ged\u00e4chtnis an seinem Sterbetage allj\u00e4hrlich eine Kerze opfern w\u00fcrde, werde Gott sie von Krankheiten verschonen und ihr Wohlergehen verleihen. Darum wurde es, sagt Beleth, ein Gelehrter des Mittelalters, allgemeine Gewohnheit, dass, wenn einer an Zahnweh litt oder sonst irgendeinen k\u00f6rperlichen Schmerz hatte, oder wenn die Tiere erkrankten, man zu Ehren des hl. Blasius Kerzen opferte.<\/p>\n<p><em>Nach: Ludwig Eisenhofer, Handbuch der katholischen Liturgik<\/em><\/p>\n<p>[1] Der mittelalterliche Liturgiker Durandus bringt die Prozession sinnig in Vergleich mit dem Einzug der klugen Jungfrauen in den Himmel. Wie jene und ihre F\u00fchrerin, die allerseligste Jungfrau, sollen auch wir Lichter tragen, d. h. das Licht der Keuschheit und der guten Werke, \u201edamit wir mit ihnen in den Tempel der Glorie zum wahren Br\u00e4utigam einzutreten verdienen\u201c (VII,\u00a0c. 7, n. 16). Die Darreichung der Lichter durch den Bischof bzw. Priester w\u00fcrde demnach bedeuten, dass wir alle Anteil haben am Lichte der Gnade in Christus, der f\u00fcr alle (wie die bei der Austeilung der Kerzen gesungene Antiphon sagt) Licht zur Erleuchtung der Heiden und zur Verherrlichung seines Volkes geworden ist. Den von\u00a0<em>Durandus<\/em> ausgesprochenen Gedanken dr\u00fccken auch die w\u00e4hrend der Prozession vorgetragenen Ges\u00e4nge aus, die den denkw\u00fcrdigen Augenblick besingen, da der Heiland, von seiner Mutter getragen, zum ersten Mal im Hause seines Vaters, im Tempel zu Jerusalem, erschien. Dieser Tempel aber ist ein Abbild des himmlischen Tempels, in welchen wir alle, nachdem uns Jesus und Maria dahin vorausgegangen, durch das Licht der Gnade erleuchtet und erw\u00e4rmt, zu gelangen hoffen.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/fsspx.hu\/de\/news-events\/news\/maria-lichtmess-und-blasiussegen-43939\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"broken_link\">fsspx.hu<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Fest Maria Lichtmess (Mari\u00e4 Reinigung) bildet den Abschluss der Weihnachtszeit. Es wird am 2.\u00a0Februar, dem 40. Tag nach Weihnachten, gefeiert, an welchem das Jesuskind im Tempel dargebracht wurde. Das Fest reicht in Jerusalem bis ins 4. 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