{"id":58839,"date":"2022-04-06T20:50:09","date_gmt":"2022-04-06T18:50:09","guid":{"rendered":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/?p=58839"},"modified":"2022-04-07T11:37:45","modified_gmt":"2022-04-07T09:37:45","slug":"die-mutter-der-schmerzen-unsere-miterloeserin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/die-mutter-der-schmerzen-unsere-miterloeserin\/","title":{"rendered":"Die Mutter der Schmerzen, unsere Miterl\u00f6serin"},"content":{"rendered":"<section class=\"content-page__text content-page__text--summary\">\n<div class=\"summary-body\">\n<p><a href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/zitat_2022_kw15-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-58991\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/zitat_2022_kw15-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"420\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/zitat_2022_kw15-scaled.jpg 2560w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/zitat_2022_kw15-300x157.jpg 300w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/zitat_2022_kw15-1024x538.jpg 1024w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/zitat_2022_kw15-768x403.jpg 768w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/zitat_2022_kw15-1536x806.jpg 1536w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/zitat_2022_kw15-2048x1075.jpg 2048w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/zitat_2022_kw15-425x223.jpg 425w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/zitat_2022_kw15-600x315.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Freitag vor dem Palmsonntag gedenkt die katholische Kirche der Sieben Schmerzen Mariens (welche sieben Schmerzen sind es? Lesen Sie <a href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/fest-der-sieben-schmerzen-der-allerseligsten-jungfrau-maria\/\">hier den Artikel von letztem Jahr<\/a>). Nachstehend ein Artikel \u00fcber die Mutter der Schmerzen, unsere Miterl\u00f6serin:<\/p>\n<p>\u201eMaria hat am Kreuz ihre Mutterrechte geopfert\u201c, lehren die P\u00e4pste. Das Kind ist von der Substanz seiner Mutter, sein Leben ist die Fortsetzung des Lebens der Mutter. Seine Freuden und Leiden sind die Freuden und Leiden der Mutter. Das Kind beleidigen, hei\u00dft die Mutter beleidigen. Dem Kind Leid zuf\u00fcgen, hei\u00dft der Mutter Leid zuf\u00fcgen. Dem Kind das Leben nehmen, hei\u00dft der Mutter den Sinn ihres Lebens nehmen.<\/p>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"content-page__text\">Wenn das f\u00fcr jede Mutter gilt, so gilt das \u00fcber alles f\u00fcr die Mutter Gottes. Ihre ganze Substanz ist in ihn \u00fcbergegangen. Sie wurde ausschlie\u00dflich f\u00fcr ihn geschaffen: die Ehre, das Gl\u00fcck, das Leben ihres Sohnes waren ihr unendlich wichtiger als ihre eigene Ehre, ihr Gl\u00fcck, ihr Leben. Ihn zu t\u00f6ten, war schlimmer f\u00fcr sie als sie selber zu t\u00f6ten. Nun gab Maria dies alles als Brandopfer hin f\u00fcr die Ehre des Vaters und f\u00fcr unser Heil. Zwei Leben, zwei Wesen, zwei Herzen sind hier vereint in einer einzigen Opferhingabe, denn ihr Wille war ganz in seinen Willen \u00fcbergegangen.\u00a0<strong>Somit gibt es kein Erl\u00f6sungswerk Christi ohne das Mitleiden Mari\u00e4.<\/strong>Mehr noch: Maria ist in ihrem Mitleiden gleichsam eine Erg\u00e4nzung des Gekreuzigten. Sie erlaubt Christus, seinen Zustand als Opfergabe in sie hinein auszuweiten bis in die tiefsten Kammern ihrer Seele. Der heilige Bernhard deutet das an, wenn er spricht: \u201eNachdem dein Jesus den Geist aufgegeben hatte, hat die grausame Lanze, die seine Seite \u00f6ffnete, seine Seele keineswegs getroffen, wohl aber deine Seele hat sie durchbohrt; denn seine Seele war nicht mehr dort, die deine aber konnte sich in keiner Weise von dort losrei\u00dfen\u201c. Auch wissen wir, dass selbst im tiefsten Leiden die h\u00f6chsten Seelenverm\u00f6gen Christi die gl\u00fcckselige Gottesschau bewahren, deshalb konnte er die Tugend des Glaubens nicht besitzen. Als Gottes Sohn besa\u00df er die g\u00f6ttliche F\u00fclle und Gl\u00fcckseligkeit, also konnte er auch die Tugend der Hoffnung nicht besitzen. Maria hingegen lebt das Kreuzesgeheimnis ganz im Glauben und in der Hoffnung.<img loading=\"lazy\" class=\" wp-image-58848 alignright\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Evgraf_Semenovich_Sorokin_Kreuzigung-300x253.jpeg\" alt=\"\" width=\"340\" height=\"287\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Evgraf_Semenovich_Sorokin_Kreuzigung-300x253.jpeg 300w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Evgraf_Semenovich_Sorokin_Kreuzigung-768x648.jpeg 768w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Evgraf_Semenovich_Sorokin_Kreuzigung-425x359.jpeg 425w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Evgraf_Semenovich_Sorokin_Kreuzigung-600x506.jpeg 600w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Evgraf_Semenovich_Sorokin_Kreuzigung.jpeg 1024w\" sizes=\"(max-width: 340px) 100vw, 340px\" \/>Durch ihren totalen Glauben kann am Kreuz das Allertiefste der menschlichen Intelligenz aufgeopfert werden. Tats\u00e4chlich k\u00f6nnen wir Gott durch unseren Verstand einen \u201egeistlichen Opferdienst\u201c (rationale obsequium) schenken, indem wir v\u00f6llig aus dem Glauben leben. Maria bleibt unter dem Kreuz stehen und harrt aus, weil sie den vollkommenen Glauben besitzt. Alles nach au\u00dfen hin scheint der Verhei\u00dfung des Erzengels Gabriel zu widersprechen. Christus am Kreuz ist nicht angenommen, sondern von seinem Volk verworfen und er ist weit davon entfernt, \u00fcber das Haus Jakobs zu herrschen. Aber Maria diskutiert nicht, zweifelt nicht, sucht nicht zu verstehen. Sie vereinigt sich in Liebe mit dem Willen des Vaters. Dieser Wille ist ihr einziges Licht. Dank dieser v\u00f6lligen Hingabe ihres kontemplativen Glaubens kann Maria dem Vater das tiefste, intimste in ihrer Intelligenz opfern: ein Opfer, das selbst Jesus nicht bringen kann. Dies l\u00e4\u00dft uns die Gr\u00f6\u00dfe ihres Mitleidens erkennen. In ihrem Opfer ist der Verstand in dunkelste Nacht geworfen und als solcher ganz hingegeben in Liebe: und gerade diese Opfergabe vollendet, was am Leiden Christi noch mangelt.Wenn das gilt f\u00fcr den Verstand (durch den Glauben), so gilt das ebenso f\u00fcr ihren Willen, in der Hoffnung. Die tiefsten W\u00fcnsche des Herzens der Immaculata (die Ehre, das Gl\u00fcck und Gut ihres \u00fcber alles geliebten Sohnes) sind dem Vater aufgeopfert im Geheimnis ihres Mitleidens in einem Akt v\u00f6lligen Vertrauens. Wenn man bedenkt, dass unser Bewusstsein des Lebens sich in unseren tiefsten W\u00fcnschen verwirklicht, dann k\u00f6nnen wir ein wenig verstehen, dass durch die Opfergabe dieser W\u00fcnsche Maria den f\u00fcrchterlichsten mystischen Tod erlebt hat: den Tod durch das Schwert, das in die Tiefen der Seele schneidet bis zur Auftrennung von Seele und Geist. Alles an Maria ist geschlachtet, dem Vater geopfert in der Opfergabe Jesu selbst. Durch Maria ist die ganze menschliche Natur mit dem, was sie am tiefsten und pers\u00f6nlichsten besitzt, dem Vater aufgeopfert f\u00fcr seine Ehre und das Heil der Menschen.<\/section>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/fsspx.news\/de\/news-events\/news\/die-mutter-der-schmerzen-unsere-miterloserin-57244\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"broken_link\">fsspx.news<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Freitag vor dem Palmsonntag gedenkt die katholische Kirche der Sieben Schmerzen Mariens (welche sieben Schmerzen sind es? Lesen Sie hier den Artikel von letztem Jahr). Nachstehend ein Artikel \u00fcber die Mutter der Schmerzen, unsere Miterl\u00f6serin: \u201eMaria hat am Kreuz ihre Mutterrechte geopfert\u201c, lehren die P\u00e4pste. 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