{"id":6777,"date":"2017-08-05T14:05:19","date_gmt":"2017-08-05T12:05:19","guid":{"rendered":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/?p=6777\/"},"modified":"2017-08-05T14:05:19","modified_gmt":"2017-08-05T12:05:19","slug":"ein-kleines-zeugnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/ein-kleines-zeugnis\/","title":{"rendered":"Ein kleines Zeugnis"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-6778 alignright\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Apostolat_Ros.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"233\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Apostolat_Ros.jpg 350w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Apostolat_Ros-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/>Vor kurzer Zeit wurde ich angefragt, ob ich ein kleines Zeugnis \u00fcber mein Apostolat geben k\u00f6nnte. So m\u00f6chte ich dies gerne tun. Als erstes erlaube ich mir, mich kurz vorzustellen. Ich bin 22 Jahre alt und habe eine Ausbildung als Betreuer f\u00fcr Menschen mit einer Behinderung gemacht. Momentan arbeite ich am selben Ort, an dem ich meine Ausbildung absolviert habe. Mein Ziel ist es, Priester zu werden. Aus diesem Grund bereite ich mich zugleich auf eine Berufs-Matura vor.<\/p>\n<p>In der heutigen Zeit ist es sehr wichtig, dass wir Laien ein Apostolat aus\u00fcben, da der heutige Mensch oft nicht mehr mit Priestern in Kontakt kommt. Schon sehr fr\u00fch habe ich begonnen, mich daf\u00fcr zu interessieren, den Mitmenschen zu helfen, die Sch\u00f6nheit des Himmels zu entdecken. Aus diesem Grund habe ich \u00fcberall, wo ich nur konnte, Medaillen der Immaculata, Rosenkr\u00e4nze oder andere fromme Faltbl\u00e4ttchen verteilt.<\/p>\n<p>Irgendwann bekam ich jedoch das Verlangen, ein Apostolat zu betreiben, in dem man nicht einfach Andachtsgegenst\u00e4nde an fremde Personen verteilt. Viel mehr sehnte ich mich danach, ein Apostolat zu f\u00fchren, das auf pers\u00f6nlicher Ebene basiert.<\/p>\n<p>So habe ich von dieser grossen Verteilaktion Abstand genommen. In dieser Zeit wurde mir etwas klar und ich bin \u00fcberzeugt, dass mir bei dieser Einsicht die Muttergottes geholfen hat. Sie half mir, zu verstehen, wie wichtig es doch gerade in der heutigen Zeit ist, dass wir die Anderen lieben. Jene am Arbeitsplatz, in der Schule, an der Universit\u00e4t usw. Wie niemals zuvor haben die Menschen das verlangen nach jemandem, der sie liebt. Viele machen die Erfahrung, dass ihre Freunde sie nur zu den weltlichen Sachen f\u00fchren, zum verg\u00e4nglichen Vergn\u00fcgen. Wenn es aber um etwas geht, was ausserhalb dieses Bereiches ist, so sind diese \u201eFreunde\u201c weg.<\/p>\n<p>Meine Erfahrung in der \u201eneuen Form\u201c des Apostolates ist, dass genau diese Leute jemand suchen, der sie zum wahren Glauben f\u00fchrt. Nicht, dass wir zu ihnen gehen und sagen: \u201ewir wollen dich bekehren\u201c. Nein, sondern durch das \u201eFreundsein\u201c und durch das glaubw\u00fcrdige Zeugnis des eigenen Lebens k\u00f6nnen wir andere Menschen im Herzen ber\u00fchren. Wenn diese zwei Elemente stimmen, gibt es ganz bestimmt auch die M\u00f6glichkeit, den anderen zu helfen, die Sch\u00f6nheit des christlichen Glaubens zu entdecken.<\/p>\n<p>So habe ich begonnen, meinen Glauben in der Schule nicht mehr zu verbergen. Ich habe mich auch nicht mehr von denen distanziert, die ein rein weltliches Leben f\u00fchren. Ich begann mit ihnen \u00fcber ihre Probleme, Sorgen, aber auch \u00fcber ihre Freuden zu sprechen. So versuchte ich dasselbe zu machen, was der Heiland mit mir selber macht, wen ich vor dem Tabernakel bin.<\/p>\n<p>Dieses \u201eFreundsein\u201c funktioniert nicht, wenn ich denke, ich sei der Bessere, nur weil ich katholisch sein darf. Es ist wichtig, dass wir Freunde aller Menschen werden, besonders auch von denen, die nicht gem\u00e4ss den Geboten Gottes leben. Die Muttergottes sagt ja in Fatima, wie wichtig unser Einsatz ist, damit niemand verloren geht. Die Mitmenschen merken sehr schnell, ob wir einfach auf der \u201eBekehrungstour\u201c sind oder ob wir sie lieben und zum Heiland f\u00fchren wollen.<\/p>\n<p>So konnte ich allen meinen Freunden eine Wundert\u00e4tige Medaille oder sogar einen Rosenkranz geben. Dies habe ich stets bei einem pers\u00f6nlichen Treffen gemacht. Ich sage meistens etwa diese Worte: \u201eDas ist ein besonderes Geschenkt f\u00fcr dich. Ich gebe es nicht jedem. Es ist eine Medaille unserer lieben Muttergottes. Trage sie immer bei dir. Die Muttergottes wird dir helfen und wenn du willst, wird sie dich in den Himmel f\u00fchren. Es w\u00e4re sch\u00f6n, wenn wir alle dort vereint die Ewigkeit verkosten d\u00fcrfen.\u201c<\/p>\n<p>Allen, denen ich eine gegeben habe, tragen sie nun bei sich. Einige haben sogar zu weinen begonnen, als ich diese Medaille gegeben habe. So habe ich mit einigen immer noch Kontakt und darf immer wieder tr\u00f6pfchenweise unseren wunderbaren Glauben weitergeben. Es verh\u00e4lt sich wie mit einer Pflanze; die Menge muss auf die Pflanze abgestimmt sein.<\/p>\n<p>Damit das jedoch funktionieren kann, muss man selber eine pers\u00f6nliche Beziehung mit dem Heiland und unserer lieben Gottesmutter haben. Ohne das Gebet ist es unm\u00f6glich, ein fruchtbares Apostolat zu f\u00fchren. So m\u00f6chte ich alle ermutigen, mit dem Heiland und der Muttergottes in Kontakt zu treten und durch das Gebet das erste und beste Zeugnis zu geben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor kurzer Zeit wurde ich angefragt, ob ich ein kleines Zeugnis \u00fcber mein Apostolat geben k\u00f6nnte. 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