{"id":7255,"date":"2017-10-09T10:35:37","date_gmt":"2017-10-09T08:35:37","guid":{"rendered":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/?p=7255"},"modified":"2017-10-09T10:35:37","modified_gmt":"2017-10-09T08:35:37","slug":"marianische-mission-in-wil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/marianische-mission-in-wil\/","title":{"rendered":"Marianische Mission in Wil"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-7257 alignright\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/W_17_15_004-Mission.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"220\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/W_17_15_004-Mission.jpg 350w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/W_17_15_004-Mission-300x189.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/>Vom 22. bis 24. September fand in Wil die marianische Mission statt. Pater Karl Stehlin reiste dazu am Freitag an, zelebrierte die Abendmesse und hielt eine feurige Predigt. Der Inhalt kann mit dem Bibelzitat aus Markus 8.36 zusammengefasst werden: \u00abDenn was n\u00fctzt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber seine Seele verliert?\u00bb Dabei ging er auf die Wichtigkeit ein, das eigene Herz zu \u00f6ffnen und die himmlische Mutter einzuladen. Die gro\u00dfe Gefahr ist jedoch, dass man im Medienrummel und in der Sucht nach Neuigkeiten die Seele und den Verstand zerstreut und f\u00fcr das Wichtige keine Andacht findet. Darum getrost einige Nachrichten verpassen und daf\u00fcr Maria mehr kennenlernen.<\/p>\n<p>Am Samstagmorgen begann um 8.00 Uhr der Rosenkranz, dem der erste Vortrag folgte. Pater Stehlin setzte die drei Hirtenkinder in den Kontext der Erscheinungen. Die Beobachtung der Berufung dieser drei einfachen Kinder und all der Begleitumst\u00e4nde erlaubt ein tieferes Verst\u00e4ndnis des Geistes von Fatima. Wieso ist die Unbefleckte abseits von allem L\u00e4rm, von W\u00fcrdentr\u00e4gern und gro\u00dfen Bauten in der Ein\u00f6de von Schafweiden erschienen? Die Wirkungsweise des Himmels ist wie schon bei Elias nicht im Sturm, Feuer und Erdbeben, sondern im leisen S\u00e4useln, das diejenigen h\u00f6ren, die im Herzen Ruhe und Platz f\u00fcr das wirklich Gro\u00dfe schaffen. An diese Gedanken kn\u00fcpfte der zweite Vortrag an und f\u00fchrte dazu hin, die Bedeutung und das Gewicht des inneren Gebetes zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Nach den ersten zwei Vortr\u00e4gen folgte die Heilige Messe mit Beichtgelegenheit und der Mittagspause.<\/p>\n<p>Zu den Vortr\u00e4gen kamen bis zu 160 Zuh\u00f6rer aus der Schweiz, Deutschland, \u00d6sterreich und gar Polen. Dabei fiel es wohl jedem einfach den spannenden Worten gebannt zuzuh\u00f6ren, da Pater Stehlin den Inhalt sehr beeindruckend und fast schon theatralisch mit Gesten und Beispielen unterstrich. Die zwei Vortr\u00e4ge am Nachmittag f\u00fchrten zu den Heilmitteln des Gebetes und des Opfers hin. Ach wie einfach ist es doch ein kurzes Sto\u00dfgebet im Alltag zu verrichten. Damit kann man den Segen der Muttergottes auf sich und sein Umfeld herabziehen. Maximilian Kolbe gebrauchte die Sto\u00dfgebete mit Gewehrkugeln zu vergleichen, nicht um die Feinde der Kirche zu erschie\u00dfen, sondern um sie zu bekehren. Welch gro\u00dfe Wirkung haben Sto\u00dfgebete und kleine Opfer, die von Herzen zum Himmel gesendet werden. Doch die Erbringung ist eine Herausforderung in einer Welt des Konsums, der Bequemlichkeit und der Zerstreuung. Der letzte Vortrag am Samstag f\u00fchrte \u00fcber verschiedene Aspekte von Fatima und deren Bedeutung f\u00fcr unsere Zeit zur Betrachtung hin und schloss den Bogen zur Predigt vom Freitag. Die Betrachtung ist ein unglaublich wichtiges Mittel, um Gott und Maria n\u00e4her zu kommen, sie besser kennen zu lernen und mehr zu lieben. Dazu ist nicht viel n\u00f6tig. Man muss es wollen, man muss die Voraussetzungen schaffen, indem man die Ablenkungen, vor allem die technischen, beseitigt und man muss ein passendes Buch zur Hand nehmen. Dabei gen\u00fcgt es, einige Zeilen zu lesen und dar\u00fcber nachzudenken.<\/p>\n<p>Der H\u00f6hepunkt war nun die feierliche Prozession mit der Fatimamadonna durch die Stadt Wil am Abend. Diese wurde begleitet von einer Blaskapelle, von Delegationen aus vier deutschen MI-Gruppen und insgesamt zweihundert Teilnehmern. Manch ein Zeitgenosse verdrehte verdutzt den Kopf und z\u00fcckte das Smartphone um das sonderbare Ereignis festzuhalten. Wer hat schon in unserer modernen und s\u00e4kularen Kultur eine Gruppe von Menschen gesehen, die eine zierlich gekleidete Frau als Herrin lobt, preist und ihr die Ehre erweist, indem sie sie singend und betend durch die Stadt tragen?<\/p>\n<p>An der Wallfahrtskirche Maria Dreibrunnen angekommen, hielt Pater Stehlin auf den Stufen eine kurze Ansprache und eine Schlussandacht. Der verantwortliche Pfarrer vor Ort wollte wegen eines Schreibens von den Bisch\u00f6fen Gm\u00fcr und B\u00fcchel aus dem Jahr 2012, in dem der Bruderschaft wegen fehlendem kanonischen Status die Kirchen zu verwehren geboten wird, die Muttergottes mit ihren Verehrern in der marianischen Kirche nicht willkommen hei\u00dfen. Nichts desto trotz dankte Pater Pfluger den vielen Helfern und Teilnehmern und lud zu einem abendlichen Imbiss vor Ort mit Suppe und belegten Broten ein.<\/p>\n<p>Am Sonntag zelebrierte Pater Stehlin das Hochamt zu Ehren des Unbefleckten Herzens Mariens mit einer weiteren bemerkenswerten Predigt. Dabei setzte er die verschiedenen Ereignisse der letzten f\u00fcnfhundert Jahren in einen Gesamtkontext und folgerte daraus eine Entscheidung im hier und jetzt f\u00fcr Maria und unsere Rettung.<\/p>\n<p>25 neue Ritter durften zur gro\u00dfen Freude aller nach der sonnt\u00e4glichen Messe in die Militia Immaculatae aufgenommen werden. Weltweit z\u00e4hlt die MI mittlerweile ungef\u00e4hr 85&#8217;000 Ritter.<\/p>\n<p>Der eineinhalbst\u00fcndige Vortrag am Nachmittag widmete Pater Stehlin dem dritten Geheimnis von Fatima. Dabei zeigte er ein Muster aus den vorherigen Geheimnissen auf und f\u00fchrte Schritt f\u00fcr Schritt eine Rekonstruktion durch und wagte eine These \u00fcber den noch verborgenen Inhalt. Dabei stand nicht die Neugierde oder die Detailverliebtheit im Vordergrund, sondern die Aktualit\u00e4t und Wichtigkeit von Fatima gerade in unserer Zeit. Pater Stehlin schloss mit den Worten: \u00abSo wollen wir jetzt mehr denn je zuvor, eben das, was Maria in Fatima verlangt hat, von der ersten Erscheinung des Engels bis zur letzten in Tuy, wirklich als gro\u00dfes Losungswort, als gro\u00dfes Ideal f\u00fcr den Rest unseres Lebens nehmen und wirklich Apostel unserer Lieben Frau von Fatima sein. Jesus m\u00f6chte sich deiner bedienen, damit die Menschen das unbefleckte Herz Mariens kennen und lieben. Und damit wirst du deine Seele retten und viele, viele andere vor der H\u00f6lle bewahren.\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 22. bis 24. 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