{"id":79492,"date":"2022-09-27T21:40:50","date_gmt":"2022-09-27T19:40:50","guid":{"rendered":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/?p=79492"},"modified":"2022-09-27T22:09:47","modified_gmt":"2022-09-27T20:09:47","slug":"hl-theresia-vom-kinde-jesu-eine-himmlische-freundin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/hl-theresia-vom-kinde-jesu-eine-himmlische-freundin\/","title":{"rendered":"Hl. Theresia vom Kinde Jesu \u2013 eine himmlische Freundin"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/zitat_2022_kw39-scaled.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-79573\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/zitat_2022_kw39-300x157.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"420\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/zitat_2022_kw39-300x157.jpg 300w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/zitat_2022_kw39-1024x538.jpg 1024w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/zitat_2022_kw39-768x403.jpg 768w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/zitat_2022_kw39-1536x806.jpg 1536w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/zitat_2022_kw39-2048x1075.jpg 2048w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/zitat_2022_kw39-425x223.jpg 425w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/zitat_2022_kw39-600x315.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Freitag, 30. September 2022, feiert die Kirche den 125. Todestag der hl. Th\u00e9r\u00e8se (oder Theresia) vom Kinde Jesu (von Lisieux). Wie wir wissen, war der hl. Maximilian Kolbe, der Gr\u00fcnder der Militia Immaculata, einer ihrer gro\u00dfen Verehrer. Deshalb widmen wir nachstehenden Artikel dieser Heiligen.<\/p>\n<p><em>Die verschiedenen Zitate sind (sofern nicht anders angegeben) aus ihrer Autobiografie \u201eDie Geschichte einer Seele\u201c, Kindle-Version.<\/em><\/p>\n<h2>Wer war sie?<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Therese_jung.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-79517 size-full\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Therese_jung.jpg\" alt=\"\" width=\"166\" height=\"300\" \/><\/a>Th\u00e9r\u00e8se von Lisieux wurde am 2. Januar 1873 in Alen\u00e7on, Frankreich geboren, wurde sp\u00e4ter Ordensfrau und starb bereits mit 24 Jahren am 30. September 1897 in Lisieux, Frankreich. Trotz ihres jungen Alters wurde sie zu einer gro\u00dfen Heiligen, denn sie wurde sp\u00e4ter zur Patronin der Weltmission sowie zur Kirchenlehrerin ernannt, obwohl sie weder in den Missionen noch Professorin in Theologie oder \u00e4hnliches war.<\/p>\n<p>Th\u00e9r\u00e8se wurde als j\u00fcngstes von neun Kindern geboren. Die Mutter starb, als sie erst vier Jahre alt war. Th\u00e9r\u00e8se wurde von den Schwestern zun\u00e4chst sehr verw\u00f6hnt, wuchs als launisches M\u00e4dchen auf und erhielt Privatunterricht. Sp\u00e4ter aber wurde sie frommer, sicherlich auch aufgrund eines Ereignisses, welches wir weiter unten lesen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/theresia.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright wp-image-79549 size-medium\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/theresia-215x300.jpg\" alt=\"\" width=\"215\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/theresia-215x300.jpg 215w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/theresia-394x550.jpg 394w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/theresia.jpg 564w\" sizes=\"(max-width: 215px) 100vw, 215px\" \/><\/a>Bereits als F\u00fcnfzehnj\u00e4hrige stellt sie Aufnahmegesuche, um in den Karmel eintreten zu d\u00fcrfen. Diese wurden jedoch mehrfach abgelehnt, zum einen wegen ihres jugendlichen Alters, zum anderen wegen der Mitgliedschaft ihrer leiblichen Schwestern im Konvent von Lisieux. Erst nachdem der zust\u00e4ndige Bischof eine Ausnahmebewilligung gew\u00e4hrt hatte, folgte sie ihren Schwestern Pauline und Marie in den Karmel von Lisieux. Am 10. Januar 1889 wird Theresia eingekleidet und am 8. September 1890 legt sie ihre Profess ab.<\/p>\n<p>Als Ordensnamen w\u00e4hlte sie Th\u00e9r\u00e8se vom Kinde Jesus, am 10. Januar 1889 f\u00fcgte Th\u00e9r\u00e8se diesem noch \u201eund vom Heiligen Antlitz\u201c hinzu.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/sterbebett.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-79509 size-medium alignleft\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/sterbebett-277x300.jpg\" alt=\"\" width=\"277\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/sterbebett-277x300.jpg 277w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/sterbebett-425x461.jpg 425w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/sterbebett-600x651.jpg 600w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/sterbebett.jpg 671w\" sizes=\"(max-width: 277px) 100vw, 277px\" \/><\/a>Th\u00e9r\u00e8se gab sich auf ihrem Lebensweg ganz Gott und den Mitmenschen hin. Diese Hingabe zeigte sie gerade in den kleinen Gesten des Alltags (ihr sogenannter \u201ekleiner Weg\u201c der Liebe). Ihr eigenes Leben als Ordensfrau lebte sie in strenger Klausur, wie dies im Karmel \u00fcblich ist. Sie durchlebte verschiedene Phasen des religi\u00f6sen Lebens, auch das Gef\u00fchl der Gottesferne. Sie war st\u00e4ndig auf der Suche nach der Heiligkeit und betete viel, gerade auch f\u00fcr die Priester und das Apostolat, damit sich m\u00f6glichst viele Menschen bekehren w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Im Jahr 1897, mit nur 24 Jahren, starb Th\u00e9r\u00e8se nach einer Tuberkuloseerkrankung.<\/p>\n<h2>War sie eine Marienverehrerin?<\/h2>\n<p>Ja nat\u00fcrlich. Zum einen sicherlich aufgrund der Tatsache, dass sie bereits so fr\u00fch ihre Mutter verlor und deshalb bald die Mutter Gottes zu ihrer himmlischen Mutter w\u00e4hlte. Ebenso wissen wir aber auch aus den ersten Zeilen ihrer Selbstbiographie (\u201eGeschichte einer Seele\u201c), die sie auf Anordnung ihrer Oberin verfasste:<\/p>\n<p><strong>\u201eBevor ich zur Feder griff, habe ich mich vor der Statue Mariens niedergekniet, vor jener, die uns so viele Beweise der m\u00fctterlichen Vorliebe der Himmelsk\u00f6nigin f\u00fcr unsere Familie geschenkt hat, ich habe sie angefleht, meine Hand zu f\u00fchren. Denn ich will keine Zeile schreiben, die ihr nicht angenehm w\u00e4re.\u201c <\/strong>(S. 4)<\/p>\n<p>Ebenso schrieb sie ihr letztes Gedicht: \u201ePourquoi je t\u2019aime \u00d4 Marie !\u201c \u2013 \u201eWarum ich dich liebe, Maria!\u201c, worin sie in 25 Strophen ihre Liebe zur himmlischen Mutter ausdr\u00fcckte (siehe weiter unten)<\/p>\n<h2><a href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/erscheinung.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-79493 size-medium alignright\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/erscheinung-246x300.jpg\" alt=\"\" width=\"246\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/erscheinung-246x300.jpg 246w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/erscheinung.jpg 317w\" sizes=\"(max-width: 246px) 100vw, 246px\" \/><\/a>Erschien ihr die Mutter Gottes?<\/h2>\n<p>Gegen Ende 1882 (sie war also knapp 10 Jahre alt) wurde Th\u00e9r\u00e8se krank. Die Krankheit verschlimmerte sich, die \u00c4rzte wussten nicht, was sie hatte, doch sie best\u00e4tigten die Schwere der Krankheit, \u201evon der ein Kind ihres Alters noch nie befallen worden war. Jedermann war best\u00fcrzt.\u201c (S. 63)\u2026 \u201edie Krankheit wurde immer schlimmer, nach menschlichem Ermessen konnte ich nicht mehr genesen\u201c (S. 65). Am Sonntag, 13. Mai 1883, knieten sich ihre Schwestern Marie, Leonie und C\u00e9line neben dem Bett der Th\u00e9r\u00e8se hin und wandten sich innigst zur Muttergottes und baten sie voller Inbrunst um Genesung ihrer kleinen Schwester.<\/p>\n<p><strong>\u00a0\u201ePl\u00f6tzlich erschien mir die Muttergottes sch\u00f6n, so sch\u00f6n, wie ich nie Sch\u00f6neres gesehen hatte.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ihr Antlitz atmete unaussprechliche G\u00fcte und Z\u00e4rtlichkeit; was mir aber bis ins Innerste der Seele drang, das war das bezaubernde L\u00e4cheln der seligsten Jungfrau. Da zerstoben alle meine Leiden, zwei dicke Tr\u00e4nen entquollen meinen Augen und rollten lautlos \u00fcber meine Wangen. Aber es waren Tr\u00e4nen ungetr\u00fcbter Freude. Oh! dachte ich, die Seligste Jungfrau hat mir zugel\u00e4chelt, was bin ich gl\u00fccklich. <a href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/zimmer_statue.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-79565 size-medium alignleft\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/zimmer_statue-300x205.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"205\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/zimmer_statue-300x205.jpg 300w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/zimmer_statue-1024x698.jpg 1024w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/zimmer_statue-768x524.jpg 768w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/zimmer_statue-425x290.jpg 425w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/zimmer_statue-600x409.jpg 600w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/zimmer_statue.jpg 1072w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Aber nie will ich es jemandem erz\u00e4hlen, denn sonst w\u00fcrde mein Gl\u00fcck verschwinden. Ohne jede Anstrengung senkte ich die Augen und sah Marie, die mich mit Liebe anblickte. Sie schien bewegt, sie schien etwas von der Gnade zu ahnen, die mir die Muttergottes gew\u00e4hrt hatte. Ja, ihr, ihren ergreifenden Gebeten verdankte ich die Gnade des L\u00e4chelns der Himmelsk\u00f6nigin. Als sie meinen Blick unverwandt auf die Statue gerichtet sah, hatte sie sich gesagt: \u2018Therese ist geheilt!\u2019 Ja, die kleine Blume sollte neu aufleben, der leuchtende Strahl, der sie erw\u00e4rmt hatte, sollte wohltuend weiterwirken. Nicht mit einem Schlage wirkte er, sondern sanft, milde richtete er seine Blume wieder auf und kr\u00e4ftigte sie wieder, weshalb sie f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter auf dem fruchtbaren Berg des Karmel sich entfalten konnte.<\/strong><strong>\u201c<\/strong> (S. 70f).<\/p>\n<p>Ihre Schwester Marie erkannte aber nach der Erscheinung, was passiert war und fragte Th\u00e9r\u00e8se direkt, worauf Th\u00e9r\u00e8se die Wahrheit sagen musste. Marie bat darum, dies den Schwestern im Karmel erz\u00e4hlen zu d\u00fcrfen. Diesen Wunsch schlug sie nicht ab. Doch f\u00fchrte dies dazu, dass man Th\u00e9r\u00e8se ausfragte und die Schwestern ihr diese au\u00dferordentliche Gnade nicht glaubten, worunter Th\u00e9r\u00e8se sehr leiden musste. <strong>\u201e\u2026aber die Muttergottes lie\u00df diese Qual zum Besten meiner Seele zu, vielleicht w\u00e4ren mir sonst eitle Gedanken gekommen. Da nun aber die Dem\u00fctigung mein Teil wurde, konnte ich mich nicht ohne ein Gef\u00fchl tiefen Abscheus betrachten. Ach! Was ich gelitten habe, werde ich erst im Himmel aussprechen k\u00f6nnen.\u201c<\/strong> (S. 71)<\/p>\n<h2><a href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/heiliger_bild1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-79501 size-medium\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/heiliger_bild1-193x300.jpg\" alt=\"\" width=\"193\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/heiliger_bild1-193x300.jpg 193w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/heiliger_bild1-659x1024.jpg 659w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/heiliger_bild1-768x1194.jpg 768w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/heiliger_bild1-988x1536.jpg 988w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/heiliger_bild1-354x550.jpg 354w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/heiliger_bild1-600x933.jpg 600w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/heiliger_bild1.jpg 1076w\" sizes=\"(max-width: 193px) 100vw, 193px\" \/><\/a>Welche Beziehung hatte der hl. Maximilian Kolbe zu ihr?<\/h2>\n<p>Wie wir aus seiner Biografie wissen, verehrte er die hl. Theresia vom Kinde Jesu stark. Denn der hl. Maximilian Kolbe hatte lange Zeit M\u00fche, die MI voranzubringen. Und so bat er auch inst\u00e4ndig die (damals noch) selige Theresia vom Kinde Jesu, sie m\u00f6ge ihm helfen. Wie wir in seiner Biografie lesen, hatte Maximilian Kolbe offenbar in Rom <strong>einen Vertrag mit ihr abgeschlossen<\/strong>. Sie war damals erst seliggesprochen und er versprach ihr, t\u00e4glich f\u00fcr ihre Heiligsprechung zu beten, wenn sie das Amt einer Schutzherrin \u00fcber seine Werke annehme. So ging beides in Erf\u00fcllung: Auf der einen Seite wurde Theresia von Lisieux am <strong>17. Mai 1925<\/strong> <strong>heiliggesprochen<\/strong> und am 14. Dezember 1927 neben dem hl. Franz Xaver auch zur <strong>Patronin der Weltmission erkl\u00e4rt<\/strong>. Auf der anderen Seite begann sich das Werk der Immaculata weiter zu entfalten. Viele Novizen wollten ins Kloster eintreten mit der Bitte, Pater Kolbe im Aufbau der MI unterst\u00fctzen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Ebenso wissen wir, dass der hl. Maximilian Kolbe eine Reise nach Westeuropa unternahm und in Lisieux das Grab der heiligen Theresia vom Kinde Jesu besuchte. Die Basilika befand sich damals gerade im Bau.<\/p>\n<h2>Und was k\u00f6nnen wir von ihr lernen \u2013 f\u00fcr die heutige Zeit?<\/h2>\n<p>Die hl. Theresia vom Kinde Jesu lehrt uns, die allt\u00e4glichen Dinge mit viel Liebe f\u00fcr den lieben Gott zu tun; diese auch \u2013 wie im Geiste der Militia Immaculatae \u2013 besonders aufzuopfern f\u00fcr die Bekehrung der S\u00fcnder und die Rettung der Seelen. Sie lehrt uns, ein kindliches Vertrauen zu haben zur himmlischen Mutter und zum lieben Gott. Versuchen wir dies t\u00e4glich zu tun.<\/p>\n<p><strong>Hl. Theresia vom Kinde Jesu \u2013 bitte f\u00fcr uns!<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Tomb.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-79557 size-medium\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Tomb-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Tomb-300x225.jpg 300w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Tomb-768x576.jpg 768w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Tomb-425x319.jpg 425w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Tomb-600x450.jpg 600w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Tomb.jpg 817w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Gedicht: Warum ich dich liebe, Maria!<\/h2>\n<p>(das letzte Gedicht der hl. Theresia vom Kinde Jesu [Original in Franz\u00f6sisch], Mai 1897)<\/p>\n<p>Lass mich dir singen, die ich meine Liebe nenne,<br \/>\nMaria, dir, die gro\u00dfe Wonne mir gebracht.<br \/>\nVor dir ich, Mutter, weder Furcht noch Zagen kenne,<br \/>\nObgleich ich deines hohen Vorzugs oft gedacht.<br \/>\nWenn ich nur w\u00fcrde deiner Ehren denken,<br \/>\nWie du im Himmel thronst als aller K\u00f6nigin,<br \/>\nIch m\u00fcsste zagend meine Augen niedersenken<br \/>\nUnd k\u00f6nnte nimmer glauben, dass dein Kind ich bin.<\/p>\n<p>Damit ein Kind f\u00fcr seine Mutter Lieb\u2018 empfinde,<br \/>\nMuss diese mit ihm teilen seines Lebens Schmerz.<br \/>\nO Herzensk\u00f6nigin! Du hast mit deinem Kinde<br \/>\nIm Erdental geweint, um anzuziehn mein Herz.<br \/>\nDas Buch der B\u00fccher hat mir Trost und Mut gegeben.<br \/>\nFroh schau ich auf zu dir; vertrauend nah\u2018 ich mich.<br \/>\nIch bin dein Kind. Hienieden f\u00fchrtest du mein Leben;<br \/>\nDu musstest, Mutter, leiden, sterben gleich wie ich.<\/p>\n<p>Du gibst, als Gabriel des Himmels Antrag brachte,<br \/>\nZu werden Mutter seines Herrn der Ewigkeit,<br \/>\nGeheimnisvolle Antwort, die ich gern betrachte.<br \/>\nDoch h\u00e4ltst du das Gel\u00f6bnis der Jungfr\u00e4ulichkeit.<br \/>\nO unbefleckte Jungfrau, gut ich es verstehe,<br \/>\nDass du dem Herrn viel teurer als der Himmel bist,<br \/>\nIn deiner Seele jenes milde Tal ich sehe<br \/>\nIn das sich birgt ein Meer der Liebe, Jesu Christ.<\/p>\n<p>Ich liebe dich, nur seine Sklavin willst du werden.<br \/>\nEntz\u00fcckt hat Gott auf deine Niedrigkeit gesehn.<br \/>\nDein Herz voll Demut macht allm\u00e4chtig dich auf Erden.<br \/>\nDir konnte der Dreieine selbst nicht widerstehn.<br \/>\nDer Heil\u2019ge Geist ist \u00fcber dich herabgekommen;<br \/>\nEs wurde Mensch des Vaters Sohn im Scho\u00dfe dein.<br \/>\nZahllose s\u00fcnd\u2019ge Br\u00fcder sein sind angenommen<br \/>\nVon dir. Dein Erstgeborner doch wollt\u2018 Jesu sein.<\/p>\n<p>Gleich dir, Maria, ist auch meine kleine Seele,<br \/>\nSo arm sie ist, des Allerh\u00f6chsten liebster Ort.<br \/>\nNicht zage ich ob ihrer Schw\u00e4che, ihrer Fehle.<br \/>\nDer Reichtum meiner Mutter ist des Kindes Hort.<br \/>\nDein Kind bin ich, in deine Tugend ich mich h\u00fclle;<br \/>\nUnd deine Liebe mache ich zu eigen mir.<br \/>\nKommt Jesus in mein Herz in wei\u00dfer Brotesh\u00fclle,<br \/>\nSo glaubt dein mildes Lamm, es ruh\u2018 im Scho\u00df bei dir.<\/p>\n<p>Ich f\u00fchle Kraft in mir, auch deinen Weg zu wandeln,<br \/>\nAuf schmalem Steg, o K\u00f6nigin der Sel\u2019gen Schar.<br \/>\nDu zeigst den Pfad zum Paradiese durch dein Handeln;<br \/>\nDein Tugendleben \u00fcber alles einfach war.<br \/>\nMaria, lass mich stets in Demut bei dir weilen.<br \/>\nF\u00fcr mich ist Ruhm und Glanz der Welt nur Eitelkeit.<br \/>\nIch sehe dich zur Base ins Gebirge eilen.<br \/>\nDem N\u00e4chsten helfend beizustehn, mach mich bereit.<\/p>\n<p>Ich lausche knieend, Engelsk\u00f6nigin, den Weisen<br \/>\nDes Lobgesanges, der aus deinem Herzen quoll.<br \/>\nDu lehrest mich die G\u00fcte und die Macht zu preisen,<br \/>\nDass ich in Jesus, meinem Herrn, mich r\u00fchmen soll.<br \/>\nO, deine Worte sind mir wunderbare Rosen.<br \/>\nJa, Gro\u00dfes hat an dir, der m\u00e4chtig ist, getan.<br \/>\nIn Zukunft sollen deine Lehren mich umkosen.<br \/>\nBetrachten will ich sie, dass ich die Allmacht loben kann.<\/p>\n<p>Du hieltst Sankt Joseph deine Mutterschaft verborgen.<br \/>\nDu wolltest gern verkannt in deiner Demut sein.<br \/>\nSo nah dem Heiligtum, bel\u00e4sst du ihn in Sorgen;<br \/>\nDein reiner Scho\u00df schloss eines Gottes Sch\u00f6nheit ein.<br \/>\nWie liebe, Mutter, ich dies so beredte Schweigen;<br \/>\nF\u00fcr mich ist es Musik voll Klang, doch mild und traut.<br \/>\nSo kann nur jene Seele ihre Gr\u00f6\u00dfe zeigen,<br \/>\nDie gl\u00e4ubig auf zum Himmel blickt und auf ihn baut.<\/p>\n<p>Du warst, o heilig Paar, in Bethlehem versto\u00dfen;<br \/>\nKein Haus bot dir sein sch\u00fctzend Dach zum Ruhen an.<br \/>\nDen freien Platz bewahrt man sorglich f\u00fcr die Gro\u00dfen;<br \/>\nUnd kalt entl\u00e4sst euch, arme Freunde, jedermann.<br \/>\nDer Platz ist f\u00fcr die Gro\u00dfen! und im armen Stalle<br \/>\nVerl\u00e4sst ein Gottessohn der reinen Jungfrau Scho\u00df.<br \/>\nO milde K\u00f6nigin, im lauten Jubelschalle<br \/>\nSing ich: \u201eDu bist im armen Raum erhaben gro\u00df!\u201c<\/p>\n<p>Geh\u00fcllt in Windeln sehe ich im Tal der M\u00e4ngel<br \/>\nDas Ew\u2019ge Wort, ein schwacher Laut dem Mund entweht,<br \/>\nWie k\u00f6nnte ich beneiden jene Schar der Engel,<br \/>\ndie ihren Herrn, der doch mein Bruder ist, umsteht.<br \/>\nIn der Verbannung wir dich, Mutter, endlos preisen.<br \/>\nAufsprie\u00dfen lie\u00dfest du die Gottesblume zart,<br \/>\nVerkehrtest liebreich mit den Hirten und den Weisen;<br \/>\nSorgf\u00e4ltig hat dein treues Herz ihr Wort bewahrt.<\/p>\n<p>Ich liebe dich, da du zum Tempel hingegangen<br \/>\nUnd so verborgen stehst in armer Frauen Kreis.<br \/>\nDen Heiland unsrer Seelen, aller Welt Verlangen,<br \/>\nEmpf\u00e4ngt von dir liebkosend Simeon, der Greis.<br \/>\nErst h\u00f6r ich l\u00e4chelnd zu des frommen Mannes Singen;<br \/>\nDoch bald erfasst mich, o Maria, tiefer Schmerz.<br \/>\nProphetisch ruft der alte\u00a0 Lehrer aus: \u201eDurchdringen<br \/>\nWird bald ein siebenfaches Schwert dein Mutterherz.\u201c<\/p>\n<p>O K\u00f6nigin der M\u00e4rtyrer! In letzter Stunde<br \/>\nWird dich durchdringen noch ein grausam schmerzlich\u2018 Schwert.<br \/>\nSchon treibt dich eines eifers\u00fccht\u2019gen K\u00f6nigs Kunde<br \/>\nAus deinem Vaterland, weil er dein Kind begehrt.<br \/>\nEs schlummert Jesus sanft in deines Schleiers Falten.<br \/>\nSankt Joseph kommt und spricht von Flucht zur selben Zeit.<br \/>\nGehorsam seh ich dich als seine Dien\u2019rin walten;<br \/>\nDu z\u00f6gerst, fragest nicht, du bist sogleich bereit.<\/p>\n<p>Mir scheint, es schlug, Maria, an des Niles Strande<br \/>\nDein Herz trotz aller Not und Armut voller Lust.<br \/>\nWard dir mit Jesus nicht zum sch\u00f6nsten Vaterlande<br \/>\nDer Ort? Trugst du den\u00a0 Himmel nicht an deiner Brust?<br \/>\nDoch zu Jerusalem, da h\u00f6r ich deine Klage:<br \/>\n\u201eO schauet, gr\u00f6\u00dfer wie das Meer ist all mein Schmerz.\u201c<br \/>\nVerbirgt sich Jesus doch drei lange, lange Tage.<br \/>\nDas war Verbannung f\u00fcr dein liebend Mutterherz.<\/p>\n<p>Doch deine Liebe siegt. \u2013 Endlich ist er gefunden.<br \/>\n\u201eGeliebtes Kind, warum hast du uns so betr\u00fcbt?\u201c<br \/>\nSprichst du zum Sohn, der die Gelehrten \u00fcberwunden:<br \/>\n\u201eWir suchten schmerzlich dich, den wir so hei\u00df geliebt.\u201c<br \/>\nZur Mutter, welche liebend ihren Arm ausbreitet,<br \/>\nO welch Geheimnis tief! der Knabe also spricht:<br \/>\n\u201eWarum habt ihr gesucht und Sorge euch bereitet?<br \/>\nIch tat des Vaters Willen. Wusstet ihr das nicht?\u201c<\/p>\n<p>\u201eAn Weisheit, Gnad\u2018 vor Gott und Menschen zugenommen<br \/>\nHat er\u201c, so sagt die Schrift, \u201eund wurde untertan.\u201c<br \/>\nMir sagt mein Herz, wie liebend er zuvorgekommen<br \/>\nDem kleinsten Wunsch der Eltern und danach getan.<br \/>\nNun kann ich, Mutter, ein Geheimnis gut verstehen,<br \/>\nDie Antwort meines lieben K\u00f6nigs ist mir klar.<br \/>\nEr will in dir das Beispiel jener Seelen sehen,<br \/>\nDie ihn in Nacht des Glaubens suchen immerdar.<\/p>\n<p>Nach Gottes Willen war dir, Mutter, hier beschieden<br \/>\nDes Glaubens Dunkel und das gr\u00f6\u00dfte Herzeleid.<br \/>\nIn Wahrheit ist der Schmerz ein kostbar Gut hienieden;<br \/>\nAus Liebe leiden ist die reinste Seligkeit.<br \/>\nUnd alles, was ist mein, kann Jesus wieder nehmen.<br \/>\nO sage, Mutter, ihm, dass er mich schone nicht.<br \/>\nVerbergen kann er sich, ich warte bis mein Sehnen<br \/>\nUnd Glauben sich verwandelt in Besitz und Licht.<\/p>\n<p>Wie war in Nazareth, o Jungfrau, schlicht dein Leben.<br \/>\nIn Armut und Entsagung floss es still dahin.<br \/>\nNicht sollten Wunder und Extasen dich erheben;<br \/>\nVerborgen sein, das liebt der Sel\u2019gen K\u00f6nigin.<br \/>\nWohl gro\u00df ist jene Zahl der unscheinbaren Seelen;<br \/>\nDoch alle blicken ohne Zittern auf zu dir.<br \/>\nO Mutter ohnegleichen du! Uns zu empfehlen<br \/>\nDen schlichten Himmelsweg, warst du so einfach hier.<\/p>\n<p>O Mutter, lieb und gut auf dieser Lebensreise<br \/>\nGeh ich an jedem Tag mir dir froh Hand in Hand.<br \/>\nBetrachte ich, o Jungfrau, dich, entz\u00fcckt ich preise<br \/>\nDen Abgrund deiner Mutterliebe, den ich fand.<br \/>\nDein milder Blick verscheucht mein F\u00fcrchten und mein Zagen.<br \/>\nDu lehrest kosten mich die Freude und das Leid.<br \/>\nAuch du erscheinest wohl an hohen Festes Tagen,<br \/>\nZu segnen sie durch deine Gegenwart, warst du bereit.<\/p>\n<p>Zu Kana sahest du des Hochzeitspaares Sorgen;<br \/>\nUnd du entdeckst: den Armen mangelt es an Wein.<br \/>\nIn deinem Mitleid gehst zum Heiland du verborgen;<br \/>\nVertrauend seiner Macht willst du ihr Anwalt sein:<br \/>\nEs scheint, als achte Jesus nicht der Mutter Flehen.<br \/>\nEr spricht: \u201eO Weib, was k\u00fcmmert\u2019s mich und dich.\u201c<br \/>\nDoch kann der Sohn der Mutter nimmer widerstehn<br \/>\nUnd sieh, er wirkt die erste Wundertat f\u00fcr dich.<\/p>\n<p>Einst h\u00f6rten S\u00fcnder deines Sohnes frohe Kunde,<br \/>\nDass ihnen das ersehnte Himmelreich sei nah.<br \/>\nAuch dich, Maria, finde ich in ihrer Runde,<br \/>\nUnd einer spricht: \u201eEs ist des Meisters Mutter da.\u201c<br \/>\nDa will der Gottessohn vor aller Welt bekennen,<br \/>\nWie tief und unermesslich er uns alle liebt.<br \/>\nEr spricht: \u201eDen will ich Bruder, Schwester, Mutter nennen,<br \/>\nDer treu den Willen meines Vaters droben \u00fcbt.\u201c<\/p>\n<p>O Jungfrau rein, o zarte Mutter aller Zeiten!<br \/>\nDes Heilands Worte finden in dir Widerhall.<br \/>\nO ja, ihr Sinn musst gro\u00dfe Freude dir bereiten;<br \/>\nVerwandt sind unsre Seelen ihm auf Erden all.<br \/>\nWie freust du dich, dass er uns gibt von seinem Leben<br \/>\nUnd Sch\u00e4tze seiner Gottheit so unendlich reich!<br \/>\nIch sollte dir nicht Dank und meine Liebe geben!<br \/>\nWer ist an Gro\u00dfmut dir und an Erbarmen gleich!<\/p>\n<p>Wie Jesus willst du uns des Herzens Liebe schenken.<br \/>\nIn eine Trennung willigst du f\u00fcr uns gern ein.<br \/>\nDenn lieben hei\u00dft: verzichten, nur an andre denken.<br \/>\nDu l\u00e4sst den Sohn, um f\u00fcrder unser Schutz zu sein.<br \/>\nEs kannte Jesus deine G\u00fcte und er baute<br \/>\nAuf deines Mutterherzens tiefen Liebesgrund,<br \/>\nAls er uns dir, der S\u00fcnder Zuflucht, anvertraute<br \/>\nAm Kreuze noch in seiner letzten Leidensstund\u2018!<\/p>\n<p>Wenn ich dich seh, Maria, auf Kalvaria stehen,<br \/>\nErscheinst du mir gleich einem Priester am Altar.<br \/>\nDen Vater zu vers\u00f6hnen, dahin geht dein Flehen.<br \/>\nZum Opfer bringst du den geliebten Sohn ihm dar.<br \/>\nO Schmerzensmutter, dein sind des Propheten Worte:<br \/>\n\u201eIhr Menschen seht, ob ein Schmerz sei dem meinen gleich.\u201c<br \/>\nIndem du bleibst bei uns an diesem Tr\u00e4nenorte,<br \/>\nGabst du uns deines Herzens Blut ohn\u2018 Ma\u00dfen reich.<\/p>\n<p>Des Sankt Johannes Haus ist Heimat dir gewesen.<br \/>\nEr wird dein Sohn, statt deines Jesu gro\u00df und hehr.<br \/>\nDas ist das letzte, was im heil\u2019gen Buch wir lesen,<br \/>\nDann spricht es von der Gottesmutter niemals mehr.<br \/>\nGeliebte Mutter mein, o dieses tiefe Schweigen<br \/>\nMacht uns das Ew\u2019ge Wort selbst klar und offenbar.<br \/>\nDein Wunderleben wird es deinen Kindern zeigen,<br \/>\nSie zu entz\u00fccken droben mit der Sel\u2019gen Schar.<\/p>\n<p>Bald werde h\u00f6ren ich das Lied zum ew\u2019gen Frieden,<br \/>\nDann eile ich zum Himmel und zu dir hinauf.<br \/>\nDu, die gel\u00e4chelt mir, dem Kind, so fr\u00fch hienieden,<br \/>\nO l\u00e4chle, Mutter, auch, wenn endigt einst mein Lauf.<br \/>\nNicht f\u00fcrchte ich, Maria, deiner Glorie Schimmer,<br \/>\nDein Leid war auch mein Teil. Zu deinen F\u00fc\u00dfen, K\u00f6nigin,<br \/>\nWill ich von meines Herzens Liebe singen immer,<br \/>\nUm ewig dir zu sagen, dass dein Kind ich bin.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gedicht Quelle: Die ehrw\u00fcrdige Theresia vom Kinde Jesu, Geschichte einer Seele von ihr selbst geschrieben, 4. Aufl., Kirnach-Villingen (Baden) 1922, S. 415-421.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Freitag, 30. September 2022, feiert die Kirche den 125. Todestag der hl. Th\u00e9r\u00e8se (oder Theresia) vom Kinde Jesu (von Lisieux). Wie wir wissen, war der hl. Maximilian Kolbe, der Gr\u00fcnder der Militia Immaculata, einer ihrer gro\u00dfen Verehrer. Deshalb widmen wir nachstehenden Artikel dieser Heiligen. Die verschiedenen Zitate sind (sofern<a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/hl-theresia-vom-kinde-jesu-eine-himmlische-freundin\/\">Weiterlesen &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":217,"featured_media":79590,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79492"}],"collection":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/217"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=79492"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79492\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":79605,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79492\/revisions\/79605"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/79590"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=79492"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=79492"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=79492"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}