{"id":81,"date":"2014-02-15T21:09:00","date_gmt":"2014-02-15T21:09:00","guid":{"rendered":"http:\/\/migration.mi-admin.ch\/2014\/02\/15\/postsmi-rundbrief-februar-2014-1\/"},"modified":"2017-02-11T22:11:39","modified_gmt":"2017-02-11T21:11:39","slug":"postsmi-rundbrief-februar-2014-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/postsmi-rundbrief-februar-2014-1\/","title":{"rendered":"MI-Rundbrief, Februar 2014"},"content":{"rendered":"<\/p>\n<p>Es lebe die Immaculata!<\/p>\n<p>Liebe Ritter!<\/p>\n<p>Die Heiligen haben schon l&auml;ngst entdeckt, dass die Jahreszeiten nicht  nur dazu dienen, das Wetter abwechslungsreich zu gestalten. Auch die  Seele lebt in verschiedenem Klima. Wir haben den Sommer voll der  gl&uuml;ckseligen Tage, aber wir haben auch den frostigen Winter, der uns  entmutigt, und uns verleitet, aus dem Kreis unserer Lebensaufgabe  auszubrechen. Von Zeit zu Zeit m&uuml;ssen wir gegen den Wind schreiten oder  pl&ouml;tzlich bedroht uns eine Lawine von Schwierigkeiten. Wir wollen dann  mit den F&uuml;ssen stampfen und schreien, dass es nicht so l&auml;nger gehen  darf. Aber wenn wir uns auf diesem Weg zu einem Opfer entschlossen  haben, das vielleicht nicht gesch&auml;tzt wird, so wollen wir vor dem  Weltuntergang warnen und mit den Fingern auf die Schuldigen und die  Unschuldigen zeigen. Wir oft vergessen wir die Worte des heiligen  Maximilian: &bdquo;Schreite auf eigene Kosten&ldquo;! Diese Worte ber&uuml;hren uns  schmerzhaft, machen uns verbissen, weil sie verborgene Opfer fordern.  Vor allem aber m&uuml;ssen wir dabei die Wahrheit anerkennen, dass wir allein  sehr schwach sind. Unser Ehrgeiz m&ouml;chte dies aber nicht wahr haben!  Jemand, sehr talentiert, hat zu Beginn der Menschheitsgeschichte das  gleiche behauptet und wir wissen genau, wo er endete (Luzifer).<\/p>\n<p>Indem wir aber in der frostigen Nacht am dunklen Waldrand gehen,  k&ouml;nnen wir das Licht in einem nahe gelegenen Haus sehen. Und das  bedeutet, dass jemand dort nicht schl&auml;ft sondern wacht. Dort ist eine  g&uuml;tige Mutter, die auf ihr durchfrorenes Kind wartet, um es mit ihrer  Z&auml;rtlichkeit zu w&auml;rmen, mit ihrer Liebe zu st&auml;rken und ihm f&uuml;r den  weiteren Weg ihr Herz zu schenken. All dies, um ihr Herz jeder Seele  weiterzugeben, welche ihr in dieser Schneelandschaft begegnet. Dann wird  es heller und w&auml;rmer, und der fremde Mensch wird zum Bruder. Er ist  nicht mehr ein Wesen voller Fehler und Schw&auml;chen, die wir ihm so oft  vorhalten m&ouml;chten. Solch so grosse Gabe bekommt man aber nur dann, wenn  man sich selbst verleugnet, um Christus zu finden. Und wie viele von uns  sind dazu bereit? Daher kann der frostige Winter unsere Schritte  beschleunigen. Und wenn wir schon einsam, durchfroren und hungrig  geworden sind, haben wir die Chance, noch schneller die Mutter zu  finden, die vom Elend ihres Kindes ber&uuml;hrt, es in ihre Arme schliesst  und ihm von ihren Mut mitteilt. Dann wird uns das Heulen der W&ouml;lfe nicht  mehr erschrecken und wir werden so wie die Heiligen sagen k&ouml;nnen: &bdquo;Es  soll so sein, wie es kommt&hellip;&ldquo;<\/p>\n<p>Das Unbefleckte Herz nimmt die reum&uuml;tigen S&uuml;nder in Schutz. Die  gr&ouml;ssten S&uuml;nder verbirgt es am tiefsten und es beugt sich am  z&auml;rtlichsten &uuml;ber sie. Es besch&uuml;tzt sie und wacht t&auml;glich, ob sie schon  bereit sind, unter dem Banner ihres Sohnes zu k&auml;mpfen. Und das  erfordert, dass sie angesichts der drohenden Entmutigung dennoch zu  entschlossenem Handeln bereit sind, auch wenn es schwierig ist, die  richtige L&ouml;sung zu finden. Wir alle m&uuml;ssen die Frage ehrlich  beantworten: &bdquo;Wollen wir diese M&uuml;hsale ertragen, weil wir wissen, wozu  die Opfer dienen?&ldquo; Oder w&auml;hlen wir lieber ein Reiseb&uuml;ro, das uns sonnige  Erholung anbietet, weit weg von den Hauptsorgen und unseren  Standespflichten, das auf verf&uuml;hrerische Weise eine nette Atmosph&auml;re von  Eitelkeiten verspricht, dies alles aber um den Preis der Seele.<\/p>\n<p>&bdquo;K&uuml;mmere dich nur um die Liebe und die Liebe gibt dir die Kraft&ldquo; &ndash;  sagt ein frommer Autor. Die selige Elisabeth von der Dreifaltigkeit  erinnert uns daran, dass die Liebe unendlich ist,  und so kann man  unendlich weiter schreiten. Und dazu m&uuml;ssen wir schlussendlich bereitet  sein, wenn die Seele den erm&uuml;deten K&ouml;rper verl&auml;sst und wir aus Gottes  Mund h&ouml;ren wollen: &bdquo;Endlich bist du da&ldquo;. Und wie geht es dann weiter?  Dies ist das Geheimnis des K&ouml;nigs, dessen Sommerg&auml;rten der frostige  Winter bewacht&hellip;<\/p>\n<p>Ihr Ritter der Immaculata<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es lebe die Immaculata!<\/p>\n<p>Liebe Ritter!<\/p>\n<p>Die Heiligen haben schon l&auml;ngst entdeckt, dass die Jahreszeiten nicht   nur dazu dienen, das Wetter abwechslungsreich zu gestalten. Auch die   Seele lebt in verschiedenem Klima. Wir haben den Sommer voll der   gl&uuml;ckseligen Tage, aber wir haben auch den frostigen Winter, der uns   entmutigt, und uns verleitet, aus dem Kreis unserer Lebensaufgabe   auszubrechen. Von Zeit zu Zeit m&uuml;ssen wir gegen den Wind schreiten oder   pl&ouml;tzlich bedroht uns eine Lawine von Schwierigkeiten. 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