{"id":83,"date":"2014-04-30T13:50:00","date_gmt":"2014-04-30T13:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/migration.mi-admin.ch\/2014\/04\/30\/postsmi-rundbrief-april-2014-6\/"},"modified":"2017-02-11T22:11:38","modified_gmt":"2017-02-11T21:11:38","slug":"postsmi-rundbrief-april-2014-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/postsmi-rundbrief-april-2014-6\/","title":{"rendered":"MI-Rundbrief, April 2014"},"content":{"rendered":"<\/p>\n<p><strong>Es lebe die Immaculata!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Liebe Ritter!<\/strong><\/p>\n<table width=\"200\" border=\"1\" align=\"right\" cellspacing=\"1\" cellpadding=\"1\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" width=\"250\" vspace=\"5\" hspace=\"5\" height=\"333\" border=\"1\" align=\"top\" alt=\"\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/media\/Aktuelles\/volto-manoppello.png\" \/> <span style=\"font-family: Tahoma;\">Der   &ouml;sterliche Blick Christi auf dem Schleier von Manoppello. Es handelt   sich dabei um das Schwei&szlig;tuch, das der Evangelist Johannes in seinem   Auferstehungsbericht eigens erw&auml;hnt.<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&bdquo;Es sandten nun die Schwestern zu ihm und lie&szlig;en sagen: Herr, siehe,   den du liebst, er ist krank.&ldquo; (Joh11, 3). Kann man noch sch&ouml;ner beten?   Sollte Martha noch mehr sagen, indem sie Jesus um die Rettung f&uuml;r   Lazarus bat?<\/p>\n<p>Aber manchmal sind wir alle wie Naaman, der zu Elis&auml;us kam und um die   Heilung bat, aber nur nach seiner eigenen Vorstellung. So oft wollen   wir, dass alles nach unseren W&uuml;nschen geschieht. <br \/>\nWir suchen nach komplizierten L&ouml;sungen, dabei vergessen wir aber, dass  die Liebe alles vereinfacht. Die Schwestern von Bethanien wussten, dass  Jesus ihre  sehns&uuml;chtigen Herzen st&auml;rken wird. Diese mussten sie ihm nur  schenken,  als Ort der Ruhe. Sie wussten, dass sie denjenigen  fanden, der Herr des  Lebens ist. Deswegen l&auml;sst sich die Dankbarkeit  nicht vom Vertrauen  trennen. Es ist wie im Fall eines durstigen, durch  das trockene Land  Reisenden, welcher, um seinen Durst zu  stillen, zuerst die Quelle suchen  muss. Und wenn er sie endlich findet,  will er ganz eintauchen und  seine Rettung besingen. So wie Wasser den  m&uuml;den K&ouml;rper reinigt und  erfrischt, so reinigt auch Christus die Seele  und schenkt ihr das Leben.  Einmal pflegt er als ein guter Samariter  ihre eitrigen Wunden,  ein anderes Mal ist er ein Hirt, welcher sein  Schaf aus den dichtesten  Dornen rettet. Manchmal ist er auch ein guter  Meister, der Nikodemus  diskret belehrt oder den Petrus rettet, der &uuml;ber  das Wasser geht. Und so  verwandelt er &uuml;berall das Leben derer, die  seinem Blick begegnen.  Dieser Blick fordert aber die Berufung. Der  reiche, junge Mann aus dem  Evangelium hat nur die ersten Opfer  gebracht. Er zog es vor, in Pal&auml;sten  geistig zu hungern statt in den  armen H&uuml;tten der Seele nach ges&auml;ttigt  zu werden. <\/p>\n<p>Die frommen Autoren schreiben: wir k&uuml;mmern uns um die Vergangenheit, die   uns nicht mehr geh&ouml;rt oder wir befassen uns mit der Zukunft, &uuml;ber die   wir noch nicht verf&uuml;gen. Wir vergessen aber die Gegenwart, wo Gott   anwesend ist. Wir suchen ihn weit weg, aber Christus schaut vom Kreuz   her st&auml;ndig auf jede Seele und sagt: &bdquo;Ich kenne dich und ich bin jetzt   bei dir. Schau mich an, damit du frei wirst.&ldquo;<\/p>\n<p>&bdquo;Gebr&auml;unt bin ich zwar, aber doch sch&ouml;n.&ldquo; &ndash; antwortet die Braut aus dem Hohelied. Konnte Maria<br \/>\nMagdalena diese Worte nicht auch wiederholen? Diese Br&auml;une &ndash; das sind unser Versagen und unsere<br \/>\nM&uuml;hsale. Und so erscheint nach langem Winter im Herzen endlich der Fr&uuml;hling. Die schwarzen<br \/>\nWolken werden vom Sonnenlicht vertrieben und die unfruchtbaren B&auml;ume haben begonnen, Fr&uuml;chte<br \/>\nzu tragen &hellip;<\/p>\n<p>Gott braucht nicht unsere Kr&auml;fte &ndash; sagen die frommen Autoren, aber er braucht unser Vertrauen, weil<br \/>\ndie wahre Macht sich in seinem Herzen befindet, und es wird nicht erlauben, uns auf dem anderen<br \/>\nWeg zu f&uuml;hren. Unser Elend darf uns nicht entmutigen, das w&auml;re ein Missverst&auml;ndnis. Gott ist<br \/>\nvollkommen und wir sind armselig. Er ist eine kristallklare Quelle, die jedes Gef&auml;ss f&uuml;llt, egal wie<br \/>\ngro&szlig;, von welcher Form und wie verziert es ist. Je nachdem wozu es dienen soll. Dies bedeutet,<br \/>\ndass jeder von uns die Talente und Gaben besitzt, die zu unserer Berufung n&ouml;tig sind. Nicht jeder kann<br \/>\nein General im Krieg sein, weil man auch einen einfachen Soldaten braucht, der den Befehl ausf&uuml;hrt.<br \/>\nEs ist sehr schwer, nur mit einem Pinsel ein gro&szlig;es Werk zu malen. Jedoch wie die Heiligen sagen, je<br \/>\nmehr wir Gott geben, desto mehr gibt er uns zur&uuml;ck.<br \/>\nDas sch&ouml;nste Bild dieser Zeit ist die Unbefleckte, die mit ihrer Liebe zur kranken Welt ihre Heilung<br \/>\nerwirkt. Indem sie die Wunden ihres Sohnes k&uuml;&szlig;te, heilte sie die Wunden unserer Herzen. Und indem<br \/>\nsie seinen leblosen K&ouml;rper umarmte, teilte sie die Gnade ihres Glaubens mit denjenigen, die mit ihr<br \/>\nmitf&uuml;hlen. Dann &ouml;ffnen sich unsere Ohren und wir werden den lauten Ruf des Heilands h&ouml;ren:<br \/>\n&bdquo;Lazarus, komm heraus!&ldquo; (Jo 11, 43), welcher Angst, Unsicherheit und Skrupel beseitigt und welcher<br \/>\nuns daran erinnert, dass wir Kinder des liebenden Vaters sind &hellip;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Es lebe die Immaculata!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Liebe Ritter!<\/strong><\/p>\n<p>&bdquo;Es sandten nun die Schwestern zu ihm und lie&szlig;en sagen: Herr, siehe,   den du liebst, er ist krank.&ldquo; (Joh11, 3). Kann man noch sch&ouml;ner beten?   Sollte Martha noch mehr sagen, indem sie Jesus um die Rettung f&uuml;r   Lazarus bat?<\/p>\n<p>Aber manchmal sind wir alle wie Naaman, der zu Elis&auml;us kam und um die   Heilung bat, aber nur nach seiner eigenen Vorstellung. So oft wollen   wir, dass alles nach unseren W&uuml;nschen geschieht.<\/p>\n<p><a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/postsmi-rundbrief-april-2014-6\/\">Weiterlesen &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[18],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83"}],"collection":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=83"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3192,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83\/revisions\/3192"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=83"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=83"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=83"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}