{"id":85,"date":"2014-05-23T20:07:00","date_gmt":"2014-05-23T20:07:00","guid":{"rendered":"http:\/\/migration.mi-admin.ch\/2014\/05\/23\/postsmi-rundbrief-mai-2014-11\/"},"modified":"2017-02-11T22:11:38","modified_gmt":"2017-02-11T21:11:38","slug":"postsmi-rundbrief-mai-2014-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/postsmi-rundbrief-mai-2014-11\/","title":{"rendered":"MI-Rundbrief, Mai 2014"},"content":{"rendered":"<table width=\"270\" height=\"404\" cellspacing=\"1\" cellpadding=\"1\" border=\"0\" align=\"right\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" width=\"250\" vspace=\"5\" hspace=\"5\" height=\"325\" border=\"1\" align=\"top\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/media\/Jerusalem_Madonna.jpg\" alt=\"\" \/><span style=\"font-family: Tahoma;\">Unsere liebe Frau von Jerusalem<br \/>\n            Das alte Gnadenbild befindet sich beim Mariengrab<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>Es lebe die Immaculata!<\/strong><\/p>\n<p>Liebe Ritter!<\/p>\n<p>Das geheimnisvolle Dunkel, welches die Geburt und den Tod des Erl&ouml;sers verh&uuml;llt hat, war vom Licht eines einzigen Sterns &uuml;berstrahlt &ndash; der Immaculata. Bethlehem und Jerusalem haben den Weg des g&ouml;ttlichen Br&auml;utigams bestimmt. Sie haben die Form der Mission festgelegt, welche das Gesicht der Welt ver&auml;ndert hat. Die F&uuml;lle des Herzens Christi hat sich in der Herzensf&uuml;lle Mariens widerspiegelt, weil, wie der Psalmist sagt: &bdquo;Die Tiefe ruft die Tiefe mit dem Get&ouml;se ihrer B&auml;che&ldquo;.<br \/>\nDiese Liebe verbirgt in sich ein Geheimnis, welches f&uuml;r die tr&auml;gen, unempfindlichen Herzen unsichtbar ist. Auch f&uuml;r die Herzen, die mit Ehrgeiz und Stolz erf&uuml;llt sind. Der Erl&ouml;ser wei&szlig;, dass unsere Liebe zu ihm wie von einem Nebel umh&uuml;llt ist, weil wir nebenbei immer mit &bdquo;sehr wichtigen&ldquo; und &bdquo;sehr irdischen&ldquo; Angelegenheiten besch&auml;ftigt sind. Er l&auml;sst aber zu, dass seine Mutter ihm unsere schon gereinigten Bitten vorbringt.<\/p>\n<p>&Uuml;ber Gottes Liebe kann man schreiben, singen und diskutieren, aber man erlebt sie in der Stille und Einsamkeit. Am st&auml;rksten und am schnellsten sp&uuml;ren wir sie, wenn Schwierigkeiten, heikle Situationen, schlimme Ereignisse auf uns kommen. <br \/>\nDas menschliche Herz ist zu schwach, uns eine St&uuml;tze zu sein. Ein falsches Wort oder eine falsche Geste reicht, einen Menschen zu verletzen, und eine kleine Unachtsamkeit wird zum Stachel, der niemals vergessen wird. Die fremden Fehler behalten wir sehr lange in unserer Erinnerung, aber unsere eigenen Fehler k&ouml;nnen wir sofort rechtfertigen. Wenn Gott jedoch zu einer Seele sprechen will, befreit er sie zuerst von allen Gewohnheiten, von der Hektik und von der Leere, in welcher sie lebt und er f&uuml;hrt sie in die W&uuml;ste, damit sie dort sein Herz findet. Gott schenkt ihr die Gnade, aber er wei&szlig;, dass diese Gnade oft nicht angenommen wird, weil die Seele diese Gabe ablehnt; daf&uuml;r fl&uuml;chtet sie in die imagin&auml;ren Wahrheiten und ihre eigenen &bdquo;Richtigkeiten&ldquo;. Nur wenige bleiben jedoch, wie Maria Magdalena und der heilige Paulus, denen die W&uuml;ste ihre Berufung gezeigt hat, welche sie nie erwartet h&auml;tten &hellip;<\/p>\n<p>Gottes Liebe ist ein kostbarer Trank, von Christus in einem Kelch gereicht und dieser Kelch ist die Immaculata. Allerdings sind unsere Lippen und H&auml;nde unsauber, deswegen muss die Mutter sie zuerst reinigen und vorbereiten, so wie Rebecca Jakob auf das Erbe vorbereitet hat, auf welches er, menschlich gesehen, kein Anrecht hatte. In der Stille des Grabes, das den Leib des Erl&ouml;sers barg, befand sich der Glaube Mariens, welcher sagte, dass das scheinbare Ende der Anfang eines neuen Lebens sein wird. Und  wenn die Dunkelheit die Traurigkeit der heiligen Frauen noch verst&auml;rkte, deren Glaube durch den Grabesstein erschlagen wurde, war sie f&uuml;r die Unbefleckte ein Vorbote der Morgenr&ouml;te.<\/p>\n<p>In unserem Leben, welches bisweilen einem unruhigen Meer gleicht, sind die Wege Gottes oft nicht wahrnehmbar. Besonders wenn man nur das Unwetter und die St&uuml;rme sieht, und wenn man selbst versucht, gegen sie zu k&auml;mpfen, wo wir aber allein machtlos sind. Wenn wir jedoch unseren Blick nach oben richten, sehen wir einen wundersch&ouml;nen Sternenhimmel und unseren &bdquo;Polarstern&ldquo;, d. h. die Immaculata, die uns den sicheren Weg zum ewigen Hafen zeigt, wenn wir sie nur anschauen wollen. Und hier erscheint die grunds&auml;tzliche Frage &bdquo;willst du?&ldquo; Diese Frage muss jeder von uns ehrlich beantworten. Denn das ist der Weg des Opfers und des Kampfes mit sich selbst und nicht f&uuml;r sich selbst. Es ist wie wenn wir durch einen dunklen Wald wandern, wo die Schatten der Unsicherheit den Wanderer abschrecken wollen. Wir verlieren aber nicht den Mut, wenn wir unsere Herzen derjenigen schenken, bei der auch die gr&ouml;&szlig;te Dunkelheit nicht imstande war, Glaube, Hoffnung und Liebe zu entkr&auml;ften&hellip;<\/p>\n<p>\nIhr Ritter der Immaculata<\/p>\n<\/p>\n<p><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Es lebe die Immaculata!<\/strong><\/p>\n<p>Liebe Ritter!<br \/>\nDas geheimnisvolle Dunkel, welches die Geburt und den Tod des Erl&ouml;sers verh&uuml;llt hat, war vom<br \/>\nLicht eines einzigen Sterns &uuml;berstrahlt &ndash; der Immaculata. Bethlehem und Jerusalem haben den<br \/>\nWeg des g&ouml;ttlichen Br&auml;utigams bestimmt. Sie haben die Form der Mission festgelegt, welche das<br \/>\nGesicht der Welt ver&auml;ndert hat. 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