{"id":86,"date":"2014-08-04T19:24:00","date_gmt":"2014-08-04T19:24:00","guid":{"rendered":"http:\/\/migration.mi-admin.ch\/2014\/08\/04\/postsmi-rundbrief-ferienzeit-sommer-2014-12\/"},"modified":"2017-05-06T15:02:53","modified_gmt":"2017-05-06T13:02:53","slug":"postsmi-rundbrief-ferienzeit-sommer-2014-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/postsmi-rundbrief-ferienzeit-sommer-2014-12\/","title":{"rendered":"MI-Rundbrief, Ferienzeit Sommer 2014"},"content":{"rendered":"<p><strong>Es lebe die Immaculata!<\/strong><\/p>\n<p>Liebe Ritter!<\/p>\n<p>Aber, wie kann solch ein armer Mensch diese K\u00f6nigin zu sich einladen, wenn er nur eine arme H\u00fctte besitzt, und er selbst so armselig ist und erm\u00fcdet, weil er st\u00e4ndig gegen eigene und fremde S\u00fcnden ank\u00e4mpfen muss? Die Antwort ist der gute Wille, welchen der Arme ihr entgegenbringen kann, damit er wirklich frei wird, sonst w\u00fcrde er zum Sklaven seiner selbst werden \u2026\u201eEs gibt keine Ecke ohne ein Kreuz\u201c \u2013 sagte eines Tages der hl. Maximilian zu seinen Mitbr\u00fcdern. Und obwohl die Ferienzeit der Erholung dient, kann man sich in dieser Zeit von der Aufgabe der Rettung seiner eigener Seele nicht frei machen. Unser Gewissen fragt uns t\u00e4glich: \u201eWieviele Gelegenheiten der Heiligung hast du ausgelassen, indem du den Schw\u00e4chen des Fleisches und des Geistes gefolgt bist?\u201c. Und viele von uns werden sagen m\u00fcssen: \u201eund wieder ist habe ich versagt\u201c. Aber gerade dann haben wir die gr\u00f6\u00dfte Chance, f\u00fcr das Reich Gottes in uns zu k\u00e4mpfen. Wenn wir nicht aufh\u00f6ren zu rufen: \u201eIch gebe mich hin und ich vertraue mich dir an, meine liebste Mutter Maria\u201c, dann zwingt unsere Schw\u00e4che<br \/>\nsozusagen die Macht Gottes, uns beizustehen. Die Heiligen sagen: \u201eDurch die Gerechtigkeit geh\u00f6ren wir Maria und sie geh\u00f6rt uns durch die Barmherzigkeit\u201c.<\/p>\n<p>Das Gleichnis von den Talenten ist eine sch\u00f6ne Veranschaulichung, wie die Unbefleckte keine Seele<br \/>\naufgibt, wenn nur wir sie nicht verlassen. Wenn wir ihr alles geben, vermehrt sie die Talente in kurzer<br \/>\nZeit. All dies sind unsere F\u00e4higkeiten, W\u00fcnsche, unser Empfinden, unser ganzes Herz und vor allem das<br \/>\nzu tragende Kreuz, weil es am kostbarsten ist. Die Immaculata ist die Form, in welcher wir uns bewegen<br \/>\nsollen und die Pforte, durch welche wir hineingehen m\u00fcssen, nicht nur um vor den Gefahren gesch\u00fctzt zu<br \/>\nsein, sondern auch, um tiefer und ganz direkt zum Herzen ihres Sohnes zu gelangen. Der Wesenskern<br \/>\nunserer Zugeh\u00f6rigkeit zur Immaculata besteht darin, dass wir alles durch sie tun und ganz in ihr sind.<br \/>\nDas Erwachen am Morgen geschieht in ihrer Anwesenheit. Mit ihr vereint feiern wir die heilige Messe. In<br \/>\nihrer Gesellschaft beten wir den Rosenkranz. Wir erf\u00fcllen unsere Standespflichten in ihrer Gegenwart und<br \/>\ndabei ist es nicht wichtig, ob dies das Bodenwischen oder eine Vorlesung an der Universit\u00e4t ist. Und<br \/>\nwir erholen uns auch am besten bei ihr, durch kurze Willensakte \u201eich opfere mich f\u00fcr dich auf\u201c, \u201ef\u00fcr dich<br \/>\ngehe ich hier- und dorthin\u201c. Und bei den Schwierigkeiten: \u201esteh mir und meinen Liebsten bei\u201c. Und nun<br \/>\n\u201ewas m\u00f6chtest du?\u201c Das gen\u00fcgt, damit die Unbefleckte uns wirklich frei macht, mit dieser Freiheit, nach<br \/>\nwelcher sich jedes menschliche Herz sehnt.<br \/>\nSie ist gleich wie Gott voller Liebe, und die Liebe vereinfacht alles. Wir m\u00fcssen sie einfach wirken<br \/>\nlassen. Und dies ist, wie wir wissen, nicht immer so einfach \u2026<\/p>\n<p>Unser Leben bringt verschiedene Wechself\u00e4lle mit sich. Manchmal m\u00fchen wir uns am steilen Hang ab<br \/>\nund manchmal bleiben wir auf einer Bergh\u00f6he stehen. Was tut dann der Herrgott? Er l\u00e4sst eine Pr\u00fcfung zu,<br \/>\num unser Herz von der Stagnation zu befreien und es nun st\u00e4rker an sich zu ziehen. Und dann f\u00fchrt er es<br \/>\nin die Einsamkeit, um es von den Annehmlichkeiten zu befreien und um es an sich zu binden, weil er<br \/>\nselber sein Trost sein will. Doch so einen Trost erlangt man nur am Fu\u00dfe des Kreuzes, und wie die<br \/>\nHeiligen lehren, ist es egal aus welchem Holz es gemacht ist. Ob es unsere eigene oder fremde<br \/>\nUnbeholfenheit ist, ob uns eine Krankheit oder ein Schicksalsschlag trifft, bei alledem wartet sie als die<br \/>\nTr\u00f6sterin der Betr\u00fcbten und die Hilfe der Christen. Unsere Aufgabe und Berufung ist es, die Frage zu<br \/>\nbeantworten: \u201eWillst du, bist du bereit?\u201c Wenn \u201eja\u201c \u2013 ist dies der Anfang des Wegs der Heiligkeit, welchen<br \/>\ndie Unbefleckte in ihren H\u00e4nden h\u00e4lt, immer liebend, immer die Gleiche.<\/p>\n<p>Die Welt hat das Kreuz gebraucht, um daraus die Liebe Gottes zu erkennen. Wir brauchen es auch. Das<br \/>\nKreuz, zusammen mit der Immaculata angenommen, bereichert uns; ohne sie \u2013 kann es uns niederdr\u00fccken.<br \/>\nDeswegen gibt es keine Ecke ohne ein Kreuz, weil die Liebe Gottes durch Maria alle an sich ziehen will.<br \/>\nDer hl. Maximilian sagte: \u201eF\u00fcr sie hat Gott die Welt und uns erschaffen, aber woher kommt f\u00fcr uns dieses<br \/>\nGl\u00fcck?\u201c Nun ist es an uns, an diesem edlen Wettkampf teilzunehmen, damit ihre Herrlichkeit immer<br \/>\ngr\u00f6sser wird, durch unser st\u00e4ndiges \u201efiat\u201c, das wir nur durch eigene Arbeit, eigenes Leid und<br \/>\nAufopferung lernen k\u00f6nnen, indem wir st\u00e4ndig rufen: \u201eHalte mich fest, denn sonst, du wei\u00dft es doch,<br \/>\nwerde ich dir alles kaputt machen\u201c. Deswegen bitten wir sie mit heiliger Inst\u00e4ndigkeit, sie m\u00f6ge sie uns<br \/>\nihre Gedanken, ihre Gesinnung und Hilfe schenken, damit Gottes Ehre vermehrt werde und unsere<br \/>\nHerzen den ersehnten Frieden erlangen.<\/p>\n<p>Ihr Ritter der Immaculata<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Es lebe die Immaculata!<\/strong><\/p>\n<p>Liebe Ritter!<br \/>\n&bdquo;Es gibt keine Ecke ohne ein Kreuz&ldquo; &ndash; sagte eines Tages der hl. Maximilian zu seinen Mitbr&uuml;dern. Und<br \/>\nobwohl die Ferienzeit der Erholung dient, kann man sich in dieser Zeit von der Aufgabe der Rettung<br \/>\nseiner eigener Seele nicht frei machen. Unser Gewissen fragt uns t&auml;glich: &bdquo;Wieviel Gelegenheiten der<br \/>\nHeiligung hast du ausgelassen, indem du den Schw&auml;chen des Fleisches und des Geistes gefolgt bist?&ldquo;.<br \/>\nUnd viele von uns werden sagen m&uuml;ssen: &bdquo;und wieder ist habe ich versagt&ldquo;. 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