{"id":87454,"date":"2023-03-01T22:59:35","date_gmt":"2023-03-01T21:59:35","guid":{"rendered":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/?p=87454"},"modified":"2023-03-04T11:12:13","modified_gmt":"2023-03-04T10:12:13","slug":"die-immaculata-fuehrt-einen-juden-zu-christus-die-bekehrung-des-harvard-professors-roy-schoeman","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/die-immaculata-fuehrt-einen-juden-zu-christus-die-bekehrung-des-harvard-professors-roy-schoeman\/","title":{"rendered":"Die Immaculata f\u00fchrt einen Juden zu Christus &#8211; die Bekehrung des Harvard-Professors Roy Schoeman"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_87457\" aria-describedby=\"caption-attachment-87457\" style=\"width: 217px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-87457 size-medium\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-01-um-22.46.31-217x300.png\" alt=\"\" width=\"217\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-01-um-22.46.31-217x300.png 217w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-01-um-22.46.31-398x550.png 398w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-01-um-22.46.31.png 494w\" sizes=\"(max-width: 217px) 100vw, 217px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-87457\" class=\"wp-caption-text\">Alphons Ratisbonne<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nachstehender Artikel ist aus unserer <a href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/mi-zeitschrift\/\">MI-Zeitschrift \u201eRitter\u201c Nr. 1\/2023<\/a>:<\/p>\n<p>Vielen Lesern ist die ber\u00fchmte Bekehrungsgeschichte von Alphons Ratisbonne bekannt, einem Juden, dem 1842, wenige Tage nachdem er eine Wundert\u00e4tige Medaille angenommen hatte, in der Kirche Sant\u2019 Andrea delle Fratte in Rom die Gottesmutter erschien. Ohne Worte erhielt Ratisbonne mit dieser kurzen Erscheinung eine tiefe Kenntnis des katholischen Glaubens und eine vollst\u00e4ndige Umwandlung des Herzens, sodass er die Taufe begehrte und sp\u00e4ter sogar Priester wurde. Er setzte sein Leben in Jerusalem in den Dienst der Bekehrung der Juden zum katholischen Glauben. Der hl. Maximilian Kolbe betete w\u00e4hrend seines Studiums in Rom oft vor dem Gnadenaltar, wo diese Erscheinung stattgefunden hatte, und erhielt dort beim Gebet auch die Erkenntnis der Macht der Immaculata und ihrer Wundert\u00e4tigen Medaille sowie die Eingabe eine marianische Bewegung zur Bekehrung der Seelen zu gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>So beeindruckend diese wunderbare Bekehrung ist, sie liegt nun doch schon bald 200 Jahre zur\u00fcck! Aber heute? Wirkt die Immaculata auch heute noch solche Wunder der Bekehrung oder m\u00fcssen wir uns mit jenen aus vergangenen Tagen zufriedengeben, um ihre Macht zu belegen?<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-87465 alignright\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-01-um-22.46.44-167x300.png\" alt=\"\" width=\"167\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-01-um-22.46.44-167x300.png 167w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-01-um-22.46.44-306x550.png 306w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-01-um-22.46.44.png 333w\" sizes=\"(max-width: 167px) 100vw, 167px\" \/>Nein, <strong>die Immaculata ist heute weder weniger m\u00e4chtig noch weniger g\u00fctig!<\/strong> Sie wirkt auch heute, und wenn sie nicht so viele Gnaden verteilen kann, wie sie es gerne w\u00fcrde, so liegt es einzig daran, dass sie heute von immer weniger Gl\u00e4ubigen darum gebeten wird. So erkl\u00e4rte sie es bereits der hl. Katharina Labour\u00e9.<\/p>\n<div class=\"page\" data-page-number=\"30\" data-loaded=\"true\">\n<h4 class=\"textLayer\">Roy Schoemann \u2013 ein streng religi\u00f6ser Jude mit einer geheimen Sehnsucht<\/h4>\n<div class=\"textLayer\">\n<p>1951 als Sohn von deutschen Juden in der Gegend von New York geboren, wuchs Roy Schoemann streng religi\u00f6s auf und hatte von klein auf einen ausgepr\u00e4gten Sinn f\u00fcr das Religi\u00f6se \u2013 f\u00fcr Gott. Kaum konnte er sprechen sagte er zum \u00c4rger seiner Eltern \u00f6fter: \u201eIch m\u00f6chte einen Christbaum.\u201c Sp\u00e4ter sinnierte er, es sei das Empfinden der Freude und W\u00e4rme von Weihnachten gewesen, insbesondere eine tiefe Sehnsucht nach dem Jesuskind, welche ihn so sprechen lie\u00df.<\/p>\n<p>Seine Jugendzeit war gepr\u00e4gt von einer eifrigen religi\u00f6sen Atmosph\u00e4re, wobei er von den damals herausragendsten Rabbinern unterrichtet wurde. Seine reichen Talente, welche sich in der Schule zeigten, lie\u00dfen ihn nicht vergessen, dass das Einzige, was z\u00e4hlt, Gott ist. Zutiefst \u00fcberzeugt von der Richtigkeit der j\u00fcdischen Religion, beschreibt er sein damaliges Verh\u00e4ltnis zum Christentum so: \u201eIch wusste, so dachte ich zumindest, dass vor zweitausend Jahren ein besonders fehlgeleiteter und verblendeter Jude eine verw\u00e4sserte, bastardisierte Version des Judentums geschaffen hatte \u2013 das Christentum \u2013, das eine Art (entschuldigen Sie)\u201a \u201aidiotisches Stiefkind\u2018 des Judentums war, aber vielleicht gerade deshalb sehr popul\u00e4r wurde. Dennoch sp\u00fcrte ich innerlich die Gegenwart von Jesus und f\u00fchlte mich zu ihm hingezogen. Ich sah die entspannte Freude auf den Gesichtern der \u201afehlgeleiteten\u2018 Christen und war oft der Empf\u00e4nger ihrer unkritischen Akzeptanz und Liebe. Ich konnte nicht anders, als das zu wollen, was sie zu haben schienen. Obwohl ich mich dem Christentum gegen\u00fcber verachtend und \u00fcberlegen f\u00fchlte, konnte ich nicht umhin, mich zutiefst nach dem zu sehnen, was ich im Kern des Christentums sp\u00fcrte. Je tiefer dieser Widerspruch, je st\u00e4rker die gleichzeitige Anziehungskraft in die entgegengesetzten Richtungen, desto erbitterter die Ablehnung, die ich allem Christlichen entgegenbrachte.\u201c<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Eine paradoxe Situation, die seine weiteren Jahre pr\u00e4gten. Einem Rabbi folgte er nach Jerusalem und er gedachte sogar dort die j\u00fcdische Religion zu studieren, wurde dann aber abgesto\u00dfen durch die \u201eSterilit\u00e4t und K\u00e4lte, die ich in ihnen [den dortigen Juden] sah, die nicht von echter Vertrautheit mit Gott zeugte\u201c. Dadurch entt\u00e4uscht begann er sein Studium an der Harvard Universit\u00e4t, wobei sein Leben innerlich immer leerer wurde. Aus mangelnder Kenntnis des Zusammenhangs von Religion und Moral lie\u00df er sich, dem damaligen Hippie-Trend folgend, auf ein unmoralisches Leben ein, was ihn von Gott entfernte und seine Sehnsucht nach ihm f\u00fcr eine Weile erstickte. Gepr\u00e4gt durch die gottlosen Lehren der Universit\u00e4t \u201el\u00f6ste sich selbst dieser unbestimmte Glaube auf und wurde durch einen hedonistischen Agnostizismus ersetzt. In den n\u00e4chsten f\u00fcnfzehn Jahren lebte ich in einem Zustand enormer innerer Spannung.\u201c<\/p>\n<p>Seine Sehnsucht nach einem h\u00f6heren Sinn im Leben bleibt bestehen und kann weder durch \u201eromantische Beziehungen\u201c noch durch seine steile Karriere \u2013 mit 29 Jahren ist er bereits Harvard Professor \u2013 gestillt werden, im Gegenteil, mit dem Gef\u00fchl alles erreicht zu haben, wird die Leere gr\u00f6\u00dfer denn je. Er versucht sie mit Sport zu f\u00fcllen und gibt sich erst dem Klettern und sp\u00e4ter dem Skifahren hin, aber auch dies erweist sich nur als eine kurzfristig wirkende Symptombek\u00e4mpfung.<\/p>\n<div class=\"page\" data-page-number=\"32\" data-loaded=\"true\">\n<div class=\"canvasWrapper\">\n<div class=\"page\" data-page-number=\"32\" data-loaded=\"true\">\n<h4 class=\"textLayer\">Gott greift ein \u2013 \u201edie Gnade meines Lebens\u201c<\/h4>\n<div class=\"textLayer\">\n<figure id=\"attachment_87473\" aria-describedby=\"caption-attachment-87473\" style=\"width: 271px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-87473 size-medium\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-01-um-22.46.53-271x300.png\" alt=\"\" width=\"271\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-01-um-22.46.53-271x300.png 271w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-01-um-22.46.53-425x470.png 425w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-01-um-22.46.53.png 600w\" sizes=\"(max-width: 271px) 100vw, 271px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-87473\" class=\"wp-caption-text\">Roy Schoemann<\/figcaption><\/figure>\n<p>In diesem Zustand der zunehmenden Verzweiflung griff Gott durch eine einmalige Gnade ein. Lassen wir Roy Schoemann selbst zu Wort kommen: \u201eEines fr\u00fchen Morgens ging ich in einem Naturschutzgebiet auf Cape Cod spazieren, im niedrigen Kieferngestr\u00fcpp am Rande der D\u00fcnen, als ich, in Ermangelung eines besseren Ausdrucks, \u201ain den Himmel fiel\u2018. Von einem Moment auf den anderen war ich mir sehr bewusst, dass ich mich in der Gegenwart Gottes befand. Es war, als ob ein Schleier gefallen w\u00e4re, und zum ersten Mal in meinem Leben sah ich, was unsichtbar immer um mich herum war. Ich war erstaunt, nicht nur \u00fcber das, was ich sah, sondern auch \u00fcber die Tatsache, dass ich es \u00fcberhaupt nicht bemerken konnte. In einem Moment ging ich noch gedankenverloren spazieren, im n\u00e4chsten befand ich mich in der Gegenwart Gottes und betrachtete mein Leben, als w\u00fcrde ich es nach dem Tod in seiner Gegenwart betrachten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_87481\" aria-describedby=\"caption-attachment-87481\" style=\"width: 400px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-87481\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-01-um-22.47.03-300x189.png\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"253\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-01-um-22.47.03-300x189.png 300w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-01-um-22.47.03-768x485.png 768w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-01-um-22.47.03-425x268.png 425w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-01-um-22.47.03-600x379.png 600w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-01-um-22.47.03.png 1018w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-87481\" class=\"wp-caption-text\">Cape Cod, Massachusetts, USA<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ich sah alles, wor\u00fcber ich mich freuen w\u00fcrde, und alles, was ich gerne anders gemacht h\u00e4tte. Ich sah, dass alles, was ich je getan hatte, aufgezeichnet wurde, einen moralischen Gehalt hatte, der f\u00fcr alle Ewigkeit von Bedeutung war, und dass ich in alle Ewigkeit f\u00fcr jede richtige Entscheidung, die ich je getroffen hatte, dankbar sein w\u00fcrde. Ich erkannte, dass alles, was mir je widerfahren war, insbesondere die Dinge, die mir damals als die schlimmsten Katastrophen erschienen waren \u2013 die Dinge, die das meiste Leid verursacht hatten \u2013, die vollkommensten Dinge waren, die von der Hand eines allwissenden, allliebenden Gottes f\u00fcr mich arrangiert worden waren. Ich erkannte, dass ich nach meinem Tod am meisten all die Zeit und Energie bedauern w\u00fcrde, die ich damit verschwendet hatte, mir Sorgen zu machen, nicht geliebt zu werden, wo ich doch jeden Augenblick meines Daseins von einem Ozean der Liebe gehalten wurde, der gr\u00f6\u00dfer war, als ich es mir vorstellen konnte und der von diesem allliebenden Gott kam (auch wenn ich mir dessen nicht bewusst war), und jede Stunde, die ich damit verschwendet hatte, nichts von Wert in den Augen des Himmels zu tun. <strong>Und ich wusste von einem Moment zum anderen, dass der Sinn und Zweck meines Lebens darin bestand, diesen Gott, meinen Herrn und Meister, der sich mir offenbarte, anzubeten und ihm zu dienen.<\/strong> Ich betete auf der Stelle, um seinen Namen zu erfahren, damit ich wissen konnte, welcher Religion ich folgen sollte. Ich wei\u00df noch, wie ich betete: \u201aLass mich deinen Namen wissen, damit ich dich richtig anbeten und dir dienen kann. Es macht mir nichts aus, wenn du Buddha bist und ich Buddhist werden muss; es macht mir nichts aus, wenn du Krishna bist und ich Hindu werden muss; es macht mir nichts aus, wenn du Apollo bist und ich ein r\u00f6mischer Heide werden muss; solange du nicht Christus bist und ich Christ werden muss!\u2018\u201c Er war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bereit f\u00fcr die Antwort und so lie\u00df ihn Gott noch im Ungewissen. <strong>Aber diese \u00fcbernat\u00fcrliche Erfahrung ver\u00e4nderte sein Leben, es bekam endlich wieder einen Sinn: Gott zu suchen, ihm alleine zu dienen!<\/strong> Aber wo war er zu finden? Jeden Abend betete er vor dem Schlafen gehen um die Gnade, er m\u00f6ge sich ihm offenbaren. Tag f\u00fcr Tag, ein ganzes Jahr. Am Jahrestag dieser gro\u00dfen Gnade f\u00fcgte er dieser Bitte noch ein Dankgebet hinzu. Und Gott griff ein weiteres Mal ein.<\/p>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<h4 class=\"textLayer\">\u201eDie sch\u00f6nste und reinste Frau, die ich jegesehen habe\u201c<\/h4>\n<div class=\"textLayer\">\n<p>In jener Nacht, genau ein Jahr nach der ersten Erscheinung wurde er im Schlaf auf geheimnisvolle Weise geweckt, es war eine Art Vision, an die er sich am kommenden Morgen sehr genau und real erinnern konnte:<\/p>\n<p>\u201eEs schien, als w\u00fcrde ich durch eine sanfte Hand auf meiner Schulter geweckt und in ein Zimmer gef\u00fchrt, wo ich mit der sch\u00f6nsten jungen Frau, die ich mir vorstellen konnte, allein gelassen wurde. Allein in ihrer Gegenwart zu sein, in der Intensit\u00e4t und Reinheit der Liebe, die von ihr ausging, war ein Zustand der Ekstase, der gr\u00f6\u00dfer war, als ich es mir vorstellen konnte. Ich wusste, ohne dass man es mir sagte, dass es die allerseligste Jungfrau Maria war. Sie sagte, sie w\u00fcrde mir alle Fragen beantworten, die ich ihr stellen wollte. Die Sch\u00f6nheit ihrer Stimme war mindestens so berauschend wie die Sch\u00f6nheit ihrer Erscheinung, aber am berauschendsten war die Liebe selbst, die von ihr ausging. <strong>Meine erste Reaktion war, dass ich mich ihr zu F\u00fc\u00dfen werfen und sie ehren wollte;<\/strong> ich erinnere mich, dass ich mir w\u00fcnschte, ich k\u00f6nnte wenigstens das Ave Maria!\u201c<\/p>\n<\/div>\n<h4 class=\"textLayer\">Das Lieblingsgebet Mariens<\/h4>\n<div class=\"textLayer\">\n<figure id=\"attachment_87489\" aria-describedby=\"caption-attachment-87489\" style=\"width: 294px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-87489 size-medium\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-01-um-22.47.20-294x300.png\" alt=\"\" width=\"294\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-01-um-22.47.20-294x300.png 294w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-01-um-22.47.20-32x32.png 32w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-01-um-22.47.20-425x434.png 425w, https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-01-um-22.47.20.png 582w\" sizes=\"(max-width: 294px) 100vw, 294px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-87489\" class=\"wp-caption-text\">Der Gnadenaltar in der Kirche Sant\u2019 Andrea delle Fratte in Rom<\/figcaption><\/figure>\n<p>Schoemann wagte es nicht, direkt nach dem Ave Maria zu fragen, so fragte er Maria, welches denn ihr Lieblingsgebet sei. Sie antwortete mit einem kurzen Gebet auf Portugiesisch.<\/p>\n<p>Er konnte es sich einpr\u00e4gen, am n\u00e4chsten Morgen aufschreiben und sp\u00e4ter identifizieren. Es war folgendes, gut vertraute Gebet, welches auf Wunsch der Gottesmutter auch auf der Wundert\u00e4tigen Medaille steht:<\/p>\n<p><strong>\u201eO Maria, ohne S\u00fcnde empfangen, bitte f\u00fcr uns, die wir zu dir unsere Zuflucht nehmen.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Der Immaculata ist es offenbar sehr wohlgef\u00e4llig, wenn wir sie mit ihrem Privileg der Unbefleckten Empf\u00e4ngnis anrufen und wenn wir zu ihr Zuflucht nehmen. Wie passend ist es, dass der hl. Maximilian Kolbe dieses Gebet mit der bekannten Erg\u00e4nzung \u201eund f\u00fcr jene, die ihre Zuflucht nicht zu dir nehmen, besonders f\u00fcr die Freimaurer und f\u00fcr alle dir Anempfohlenen\u201c als Sto\u00dfgebet der MI bestimmt hat. Er kannte eben das Herz der Immaculata sehr gut.<\/p>\n<p>Maria hatte Schoemann zu ihrem Sohn gef\u00fchrt, seinen Hass in Liebe verwandelt und sein verbittertes Herz geheilt. Er hatte klar erkannt, dass es damals Christus war, der ihm am Strand erschienen war. Auch wurde ihm eine tiefe Erkenntnis der allerseligsten Jungfrau, verbunden mit einer kindlichen Liebe zu ihr geschenkt. Er erkannte, dass sie zwischen Gott und der Sch\u00f6pfung steht, und uns alle Gnaden durch sie zukommen.<\/p>\n<p>Nach wenigen Jahren, welche gepr\u00e4gt waren von der Orientierungssuche und dem Einstudieren des katholischen Glaubens empfing Roy Schoemann 1992 die heiligen Sakramente der Taufe und Firmung. Da er erkannte, dass er nicht zum Priester berufen war, entschloss er sich, den Rest seines Lebens als Laie in den Dienst Jesu und Mariens zu stellen. Er schrieb zwei B\u00fccher, welche unter anderem von Kardinal Leo Burke gelobt wurden, und gibt \u00fcber diverse Medien Zeugnis seiner Bekehrung.<\/p>\n<p>Einmal mehr hat die Gottesmutter ihre gro\u00dfe Kraft aufleuchten lassen! Sie kann in einem Augenblick ein Herz v\u00f6llig umwandeln. Schoemann ist es bewusst, dass er diese gro\u00dfen Gnaden den Gebeten und Opfern anderer zu verdanken hat. Ja, die Immaculata w\u00fcrde so gerne mehr Wunder der Bekehrung wirken, wenn wir noch inst\u00e4ndiger daf\u00fcr beten und opfern w\u00fcrden!<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"textLayer\">Ehre der Immaculata!<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div class=\"page\" data-page-number=\"32\" data-loaded=\"true\">\n<div class=\"canvasWrapper\">\n<div class=\"page\" data-page-number=\"32\" data-loaded=\"true\">\n<div class=\"textLayer\"><strong>Links:<\/strong><\/div>\n<div class=\"textLayer\">Schoemanns Webseite: <a href=\"https:\/\/salvationisfromthejews.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.salvationisfromthejews.com<\/a><\/div>\n<div class=\"textLayer\">YouTube-Kanal: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/c\/JewishCatholic\/playlists\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.youtube.com\/c\/JewishCatholic\/playlists<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><strong>Quelle:<\/strong><br \/>\n<a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a>Schoeman, Roy. Honey from the Rock, 2007, Ignatius Press, San Francisco, Kindle-Version, Kapitel: Surprised by Grace: Roy Schoemann (auch alle anderen Ziate entstammen dieser Quelle)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachstehender Artikel ist aus unserer MI-Zeitschrift \u201eRitter\u201c Nr. 1\/2023: Vielen Lesern ist die ber\u00fchmte Bekehrungsgeschichte von Alphons Ratisbonne bekannt, einem Juden, dem 1842, wenige Tage nachdem er eine Wundert\u00e4tige Medaille angenommen hatte, in der Kirche Sant\u2019 Andrea delle Fratte in Rom die Gottesmutter erschien. Ohne Worte erhielt Ratisbonne mit dieser<a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/die-immaculata-fuehrt-einen-juden-zu-christus-die-bekehrung-des-harvard-professors-roy-schoeman\/\">Weiterlesen &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":217,"featured_media":87523,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87454"}],"collection":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/217"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=87454"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87454\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":87685,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87454\/revisions\/87685"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/87523"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=87454"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=87454"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=87454"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}