{"id":94,"date":"2014-12-23T21:41:00","date_gmt":"2014-12-23T21:41:00","guid":{"rendered":"http:\/\/migration.mi-admin.ch\/2014\/12\/23\/postsmi-rundbrief-dezember-2014-30\/"},"modified":"2020-04-16T12:10:56","modified_gmt":"2020-04-16T10:10:56","slug":"postsmi-rundbrief-dezember-2014-30","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/postsmi-rundbrief-dezember-2014-30\/","title":{"rendered":"MI-Rundbrief Dezember 2014"},"content":{"rendered":"<p><strong>Liebe Ritter!  <\/strong><\/p>\n<table width=\"200\" cellspacing=\"1\" cellpadding=\"1\" border=\"0\" align=\"right\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" width=\"250\" vspace=\"5\" hspace=\"5\" height=\"204\" border=\"1\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/media\/Aktuelles\/Krippe.jpg\" alt=\"\" \/><span style=\"font-family: Tahoma;\">Die Geburtsst&auml;tte Jesu. <br \/>\n            Die einstige H&ouml;hle bildet nun die Krypta der Geburtskirche in Bethlehem. <br \/>\n            (Bild aus unserem <\/span><a href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/apostolat\/\"><span style=\"font-family: Tahoma;\">Rosenkranzbuch.<\/span><\/a><span style=\"font-family: Tahoma;\">)<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Der Advent lenkt unsere Aufmerksamkeit in Richtung Bethlehem &ndash; einer &auml;rmlichen Stadt in Jud&auml;a, welche trotz ihrem Elend zum auserw&auml;hlten Ort wurde. Gott selbst gibt uns dadurch die Hoffnung, uns aus den Tr&uuml;mmern zu erheben, zu welchen uns die Erbs&uuml;nde gef&uuml;hrt hat. Wenn wir der Wahrheit ins Auge sehen, so geben wir zusammen mit dem hl. Maximilian zu, dass wir allein nur zu schlimmsten Sachen f&auml;hig sind. Die schwache Natur ist nicht in der Lage, sich allein zu erheben. Stolz und Eitelkeit sind sehr stark.<\/p>\n<p>Die Weisen hatten ihren Stern, aber auch den Mut, ihm zu folgen, obwohl die Welt sie f&uuml;r Narren halten k&ouml;nnte. Oder sie k&ouml;nnte die drei K&ouml;nige wie den Auss&auml;tzigen aus dem Evangelium zum Schweigen bringen, mit dem Argument, es sei weder die Zeit noch der Augenblick daf&uuml;r. Aber das menschliche Herz kann keinen Frieden finden, bis es in Gott ruhen wird. Daher bewundern wir die Tapferkeit der M&auml;rtyrer und den Edelmut der Gl&auml;ubigen. Aber hatten sie ein anderes Herz als wir? Einerseits die gleiche menschliche Schw&auml;che, welche &bdquo;diesen Menschen nicht kannte&ldquo;, andererseits der verdeckte Hochmut, welcher sagt &bdquo;Geh weg von mir, weil ich ein s&uuml;ndiger Mensch bin&ldquo;. Die Heiligen haben die Wahrheit erkannt, d.h.. sie wussten, wer sie sind, also weinten sie bitterlich. Diese Tr&auml;nen zogen Gottes Barmherzigkeit an, welche sich ab jetzt in ihren Seelen widerspiegelte. Weil diejenigen, welchen viel vergeben wurde, mehr lieben&hellip;<\/p>\n<p>Gottes Liebe ist die Liebe, welche verzeiht. Deswegen wird er in Bethlehem geboren, damit alle zu ihm kommen k&ouml;nnen. Und sie kommen, die einfachen Hirten, welche den Engel gesehen haben, und auch die weisen Gelehrten, welche dem Stern gefolgt sind. Gott wei&szlig; auf welchen Pfaden er die Seelen zu sich f&uuml;hren soll. Er ist der Sch&ouml;pfer, also muss er nicht alle nach gleichem Ma&szlig; messen. Daher gibt es solch eine Vielfalt in der Kirche, so viele Orden, Gemeinden und Schulen. Aber sie alle haben eine einzige gemeinsame Quelle &ndash; das Herz Gottes, welches die Immaculata in ihrem Schoss getragen hat, um es der Welt zu geben, welche es sp&auml;ter durchbohrt&hellip; Dies ist der Preis unserer Erl&ouml;sung. So sind wir wieder zu Gottes Kindern geworden, weil wir die gleiche Mutter bekommen haben, welche zu ihren unbeholfenen Kindern eilt. Sie vergisst nie den Moment ihrer Geburt und sie z&ouml;gert nicht, nach Bethlehem zur&uuml;ckzukehren, wenn dort unter dem gro&szlig;en Elend ihr Kind weint&hellip;<\/p>\n<p>Nach der seligen Elisabeth von der Dreifaltigkeit ist der Advent die Erwartung auf die Verk&ouml;rperung Christi in den Seelen. Und dies bedeutet, dass wir ihm Platz machen m&uuml;ssen, nicht nur in unseren Gebeten, an unserem Arbeitsplatz, in unseren Familien, sondern vor allem in unseren W&uuml;nschen, welche nach Vollkommenheit streben m&uuml;ssen. Im &bdquo;edlen Wettkampf&ldquo; m&uuml;ssen sie mehr und mehr ihr geh&ouml;ren, d.h.. wir sollen die geliebten Kinder der liebenden Mutter werden. Und dann wird es uns nicht schwierig, nach dem hl. Maximilian zu wiederholen: &bdquo;Ich will n&auml;mlich mit der Hilfe der Immaculata nur dies, was sie sich w&uuml;nscht. Und ich f&uuml;rchte nur meinen eigenen Willen. Aber mit der Hilfe der Unbefleckten w&uuml;nsche ich mir, nur dies zu f&uuml;rchten.&ldquo; Indem man sich ihr hingibt, findet man dadurch den Herzensfrieden. Dies ist der Frieden ihres Herzens, welchen keinen Schicksalsschlag, keine Schwierigkeiten und auch keine Schw&auml;che st&ouml;ren werden. Erinnern wir uns daran, wenn wir uns auf den Weg nach Bethlehem machen werden &hellip; <\/p>\n<p>Ihr Ritter der Immaculata<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Liebe Ritter!&nbsp; <\/strong><\/p>\n<p>Der  Advent lenkt unsere Aufmerksamkeit in Richtung Bethlehem &ndash; einer  &auml;rmlichen Stadt in Jud&auml;a, welche trotz ihrem Elend zum auserw&auml;hlten Ort  wurde. Gott selbst gibt uns dadurch die Hoffnung, uns aus den Tr&uuml;mmern  zu erheben, zu welchen uns die Erbs&uuml;nde gef&uuml;hrt hat. Wenn wir der  Wahrheit ins Auge sehen, so geben wir zusammen mit dem hl. Maximilian  zu, dass wir allein nur zu schlimmsten Sachen f&auml;hig sind. Die schwache  Natur ist nicht in der Lage, sich allein zu erheben. Stolz und Eitelkeit  sind sehr stark. Die Weisen hatten ihren Stern, aber auch den Mut, ihm  zu folgen, obwohl die Welt sie f&uuml;r Narren halten k&ouml;nnte.<\/p>\n<p><a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/postsmi-rundbrief-dezember-2014-30\/\">Weiterlesen &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[18],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94"}],"collection":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=94"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27457,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94\/revisions\/27457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=94"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=94"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=94"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}