{"id":95,"date":"2015-01-13T19:52:00","date_gmt":"2015-01-13T19:52:00","guid":{"rendered":"http:\/\/migration.mi-admin.ch\/2015\/01\/13\/postsmi-rundbrief-januar-2015-36\/"},"modified":"2017-02-11T22:11:36","modified_gmt":"2017-02-11T21:11:36","slug":"postsmi-rundbrief-januar-2015-36","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/postsmi-rundbrief-januar-2015-36\/","title":{"rendered":"MI-Rundbrief Januar 2015"},"content":{"rendered":"<p>Liebe Ritter der Immaculata,<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" width=\"250\" vspace=\"5\" hspace=\"5\" height=\"315\" border=\"1\" align=\"right\" src=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/media\/Aktuelles\/36a1cc803719154c3bcd57a840215896.jpg\" alt=\"\" \/>Das Licht der Nacht in Bethlehem ist noch nicht verblasst und ein neues Jahr, ein Neuanfang liegt vor uns. Die Hirten waren sich sicher, dass Gott Sein Volk heimgesucht hatte und sie kehrten zu ihren Herden zur&uuml;ck. Es wirkt manchmal, als h&auml;tte sich nichts ver&auml;ndert.<\/p>\n<p>Jeden Tag warten dieselbe harte Arbeit und t&auml;gliche Schwierigkeiten auf uns. Nichtsdestotrotz haben sich die Herzen durch den Glauben an die Worte des Engels und dank der Liebe zum g&ouml;ttlichen Kind in der Krippe gewandelt. Nur die Liebe kann alles ver&auml;ndern. Sie durchstrahlt die Standespflichten, die Beziehungen zu anderen Menschen und hilft uns, Gott und dem N&auml;chsten zu dienen. Auch in der gr&ouml;&szlig;ten Verwirrung ist die Liebe in der Lage, das Vertrauen aufrecht zu erhalten, das Gott auch pr&uuml;fen kann, um die Liebe noch pr&auml;chtiger erstrahlen zu lassen. Viele Heilige haben nicht nur gerne zur gr&ouml;&szlig;eren Ehre Gottes gelitten, sondern h&auml;tten auch bereitwillig noch gr&ouml;&szlig;ere Kreuze auf sich genommen.<\/p>\n<p>Unser freier Wille ist alles, was wir besitzen. Aber er hat uns schon so viele Male zu Fall gebracht, so dass schwerwiegende Zweifel an dieser so genannten Freiheit entstehen. Gott nimmt Seine Gaben nicht wieder weg (auf diesem Gebiet sind wir Experten!), er erwartet nichts von uns, das uns unm&ouml;glich ist. Hier stellt sich uns nur eine Frage: &bdquo;Willst du wahrlich frei sein?&ldquo; Genau dieselbe Frage stand auch am 25. M&auml;rz in Nazareth im Raum, als eine arme junge Frau antwortete: &bdquo;Siehe, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort.&ldquo; Sie wurde dadurch zur K&ouml;nigin des Himmels und der Erde, und die Mutter des g&ouml;ttlichen Herzens. Zu dieser Freiheit erw&auml;hlt Gott seine Heiligen. Wir sollten diese Auserw&auml;hlung nicht aufgrund falscher Bescheidenheit, die sagt &bdquo;diese Gabe ist nichts f&uuml;r mich, ich bin zu s&uuml;ndig&ldquo; von uns weisen. Zweifelsohne sind wir nicht wie Engel, wir stolpern immer wieder &uuml;ber unsere Schw&auml;che und unser Elend. Bei jeder Biegung des Weges brauchen wir Gott, der in allen Anfechtungen um unsere Seele k&auml;mpft, weil, wie schon die Heiligen wussten, &bdquo;etwas, das nichts kostet, auch nichts wert ist&ldquo;.<\/p>\n<p>Mit einem Blick auf die Heilige Familie verstehen wir schnell, wie Gott mit denjenigen umgeht, die er am meisten liebt. Es begann alles mit einer Flucht und endete &uuml;ber endlose Wanderungen, Unsicherheit und Armut schlie&szlig;lich auf Kalvaria. Auf den ersten Blick scheint dies das Ende zu sein. Man ist versucht zu denken, es sei alles verloren, und davon zu laufen. Bei genauerer Betrachtung jedoch, bei einem Blick unter die Oberfl&auml;che, finden wir Auferstehung, Himmelfahrt und Kr&ouml;nung im Himmel. Glaube, Hoffnung und Liebe lassen uns nicht verzweifeln und aufgeben, wie schon die Heilige Katharina von Siena betont hat: &bdquo;Wer nicht k&auml;mpft, kann nicht gewinnen, und wer nicht gewinnt, ist daran besiegt zu werden.&ldquo; Unsere Angst ist nat&uuml;rlich. Im Angesicht der Schwierigkeiten und Versuchungen werden wir schwach. Wie hilflose Kinder k&ouml;nnen wir hoffnungsvoll &bdquo;Mama, hilf!&ldquo; rufen, weil wir uns der Tatsache unseres Elends voll bewusst sind. Und hier kommt sie&#8230; aber sie ist nicht alleine. Am Neujahrsabend schenkt sie uns das g&ouml;ttliche Kind, das die h&auml;rtesten Herzen mit seiner Lieblichkeit und Sanftmut erweichen und die Schlucht zwischen der Kreatur und ihrem Sch&ouml;pfer &uuml;berbr&uuml;cken kann. Jesus segnet uns f&uuml;r die neuen K&auml;mpfe und versichert uns, dass er &bdquo;immer bei uns ist, bis zum Ende aller Zeiten&ldquo;. Er wartet immer im Tabernakel auf uns, will unsere Seelen zu h&ouml;heren Dingen erheben und uns zuh&ouml;ren, weil es zwischen denen, die sich lieben, keine Geheimnisse gibt. Wir alle wissen, dass die kleinste Taktlosigkeit ein liebendes Herz verletzen kann. Die Welt verletzt den lieben Heiland fortw&auml;hrend, deshalb sollten wir unser Bestes tun, eine Ruhest&auml;tte f&uuml;r sein Herz zu werden. Er ist sich selbstverst&auml;ndlich dessen bewusst, dass auch wir ihm Sorgen, Leiden und alles andere als Freude bringen werden. Trotzdem will er, dass wir kommen. Wir besitzen alle das sch&ouml;nste Geschenk f&uuml;r IHN, das man sich nur vorstellen kann &ndash; wir haben unseren freien Willen, der vermutlich zu lange &bdquo;zu F&uuml;&szlig;en eines jungen Mannes namens Saulus&ldquo; lag. Laut dem heiligen Maximilian m&uuml;ssen wir immer wieder von vorne anfangen, um die gr&ouml;&szlig;ten Heiligen zu werden und unsere verlorene Zeit wieder gut zu machen.<\/p>\n<p>Ein Mitstreiter der Immaculata<\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Ritter der Immaculata,<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nDas Licht der Nacht in Bethlehem  ist noch nicht verblasst und ein neues Jahr, ein Neuanfang liegt vor  uns. Die Hirten waren sich sicher, dass Gott Sein Volk heimgesucht hatte  und sie kehrten zu ihren Herden zur&uuml;ck. Es wirkt manchmal, als h&auml;tte  sich nichts ver&auml;ndert.<\/p>\n<p><a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/postsmi-rundbrief-januar-2015-36\/\">Weiterlesen &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[18],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/95"}],"collection":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=95"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/95\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3005,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/95\/revisions\/3005"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=95"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=95"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/test4.mi-backup.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=95"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}